Basislager für die Überquerung zum Mera Peak
Auf 5.500 m Höhe liegt das Hochlager Amphu Lapsa in der wilden Barun-Region Nepals. Das exponierte Zeltlager dient als wichtiger Stützpunkt für die anspruchsvolle Überquerung des Amphu Lapcha Passes – einer der technisch schwierigsten Pässe im Himalaya. Von hier eröffnen sich spektakuläre Blicke auf die Eisriesen Baruntse und Makalu.
Das Hochlager Amphu Lapsa markiert einen kritischen Punkt auf der Route zwischen dem Imja-Tal und dem Hongu-Tal, wobei die exponierte Lage unterhalb des 5.845 m hohen Amphu Lapcha Passes alpine Erfahrung und eine gründliche Akklimatisation erfordert. Das Zeltlager liegt auf einem schmalen Felsband, das von steilen Eis- und Felsflanken umgeben ist.
Übernachten im Hochlager Amphu Lapsa
Die Übernachtung erfolgt in mitgeführten Expeditionszelten, die auf den wenigen ebenen Flächen aufgestellt werden. Extreme Höhe und ausgesetzte Position machen sturmfeste Zelte und warme Schlafsäcke unerlässlich – Wasser muss aus Schnee geschmolzen werden, da die nächste Wasserquelle weit unterhalb des Lagers liegt.
Zustieg zum Hochlager Amphu Lapsa
Der technisch anspruchsvolle Aufstieg führt über steile Moränen und vergletschertes Gelände, wobei man von der Imja-Seite kommend zunächst dem Imja Khola bis zum Fuß des Passes folgt. Die letzten Höhenmeter zum Hochlager erfordern Steigeisen und Seilsicherung, je nach Verhältnissen sind auch Fixseile notwendig.
Gut zu wissen
Das Hochlager dient hauptsächlich als Zwischenstation für die kombinierte Besteigung von Mera Peak und Island Peak über den Amphu Lapcha Pass. Die beste Zeit für diese anspruchsvolle Tour liegt in den Monaten April/Mai und Oktober – eine solide Hochtourenerfahrung mit sicherer Steigeisen- und Seiltechnik ist Voraussetzung für diese Route.