6.000er

Vulkane Ecuadors mit Antisana und Chimborazo Besteigung

Vom Äquator zu den höchsten Gipfeln Ecuadors

Diese Bergreise führt uns tief in die ecuadorianischen Anden – ein Land voller Kontraste, zwischen Äquatorlinie, kolonialen Städten und vergletscherten Vulkanriesen. Vom kulturellen Einstieg in Quito über spektakuläre Kraterseen, grüne Paramo-Landschaften und ursprüngliche Andenwälder tasten wir uns langsam an große Höhen heran.

Mit dem Fuya Fuya, Pasochoa und Illiniza Norte besteigen wir erste Akklimatisationsgipfel, bevor uns die Gletscherberge Antisana (5.758 m) und Chimborazo (6.263 m) vor größere alpinistische Herausforderungen stellen. Die technisch moderaten Hochtouren verlangen Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung mit Steigeisen. Belohnt werden wir mit einem atemberaubenden Andenpanorama und unvergesslichen Momenten in großer Höhe.

Abgerundet wird die Reise durch Erholungstage in Baños mit tropischen Wasserfällen und heißen Quellen – perfekt, um Körper und Geist zu regenerieren.

Für wen ist die Reise geeignet

Schwierigkeit

3.5

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Wenig schwierige Hochtour (PD und WS nach der Hochtourenbewertung), kombiniert mit einer durchdachten Akklimatisation über mehrere Tage. Die Bergreise in die ecuadorianischen Anden mit Antisana und Chimborazo Besteigung richtet sich an alpine Bergsteiger mit Hochtourenerfahrung in den Ost- oder Westalpen, die sich gut auf größere Höhen vorbereiten möchten. Die Touren finden im Team unter Leitung von staatlich geprüften Bergführern statt. Dennoch ist Eigenverantwortung und Umsicht auf den technisch einfacheren, aber konditionell fordernden Etappen gefragt. Während dieser Bergreise müssen Gletscherpassagen sowie steile Firn- und Eisfelder mit einer Steilheit von 40° - 45° begangen werden, die Erfahrung im Gehen am Seil sowie den sicheren Umgang mit Steigeisen und Pickel erfordern. Du bist trittsicher, schwindelfrei und auch leichte Kletterstellen der Schwierigkeit UIAA I-II stellen kein Problem für Dich dar. Du verfügst über eine sehr gute Kondition für mehrtägige Auf- und Abstiege bis 1.400 Höhenmeter pro Tag in großer Höhe. Tägliche Gehzeiten von 5 bis 9, an den Gipfeltagen auch bis zu 12 Stunden meisterst Du ohne Probleme. Gesundheitlich und physisch bist Du in bester Verfassung. Du bist teamfähig, offen für fremde Kulturen und bereit, Dich auf das einfache Leben in Zeltlagern und Berghütten einzulassen – auch bei wechselhaftem Andenwetter. Eine gewisse Abenteuerlust, Toleranz und respektvolles Miteinander innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.

Reiseablauf

Tourbeginn:

12.00 Uhr ist am Flughafen in Quito / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

Tourende:

17.00 Uhr ist am Flughafen in Quito / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

1. Tag – Anreise nach Ecuador | Ankunft in Quito (2.850 m)

Die Flüge starten von Deutschland aus in der Regel bereits früh am Morgen und wir landen am späten Nachmittag Ortszeit in der Hauptstadt Quito. Eingebettet zwischen schneebedeckten Vulkanen liegt die höchstgelegene Hauptstadt der Welt direkt am Äquator – kolonialer Charme, lebendige Kultur und spektakuläre Andenlandschaft erwarten uns. Unser Bergführer begrüßt uns am Flughafen und begleitet uns auf dem kurzen Transfer ins Hotel im Stadtzentrum. Je nach Ankunft bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch die Altstadt. Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen und besprechen die kommenden Tage.

2. Tag – Quito – Andenblick, Altstadtflair & Äquatorlinie

Am Morgen fahren wir gemeinsam auf den Aussichtshügel El Panecillo (3.000 m) mit der weithin sichtbaren Madonnenstatue. Von hier aus genießen wir einen herrlichen Blick über Quito und die umliegenden, oft schneebedeckten Vulkane. Zurück in der Stadt erkunden wir die koloniale Altstadt, die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet ist. Wir besuchen beeindruckende Bauwerke wie die Kirche La Compañía de Jesús und das traditionsreiche Kloster San Francisco. Am Nachmittag steht ein Ausflug zum weltberühmten Äquatordenkmal Mitad del Mundo auf dem Programm. Hier stehen wir mit einem Bein auf der Nordhalbkugel und mit dem anderen auf der Südhalbkugel – ein echtes Highlight.

Auf- und Abstieg:

200 hm

Gehzeit

1-2 h

3. Tag – Cuicocha-Lagune & Lederstadt Cotacachi

Heute geht es raus aus der Stadt und hinein in die Natur. Wir fahren zur Lagune Cuicocha auf etwa 3.400 m Höhe. Der tiefblaue Kratersee mit seinen beiden Inseln liegt malerisch am Fuße des erloschenen Vulkans Cotacachi und gehört zu den schönsten Naturwundern Ecuadors. Wir unternehmen eine ca. vierstündige Wanderung entlang des Kraterrands, mit herrlichen Blicken auf die Lagune und das Hochland. Unterwegs entdecken wir die typische Vegetation der Anden und mit etwas Glück auch Kolibris oder sogar Andenkondore. Am Nachmittag besuchen wir die nahegelegene Stadt Cotacachi, berühmt für ihre feine Lederkunst. In zahlreichen kleinen Werkstätten und Boutiquen lässt sich das eine oder andere handgefertigte Andenken entdecken. Übernachtung in Otavalo.

Auf- und Abstieg:

200 hm

Gehzeit

4 h

4. Tag – Akklimatisationsgipfel Fuya Fuya (4.263 m)

Am Morgen fahren wir zur stillen Laguna Mojanda auf 3.700 m, idyllisch gelegen inmitten des Anden-Hochlandes. Von dort aus starten wir unsere Wanderung auf den Aussichtsgipfel Fuya Fuya (4.200 m). Der Weg führt uns durch typische Paramo-Vegetation – ein idealer Akklimatisationstag, um uns an die zunehmende Höhe zu gewöhnen. Vom Gipfel genießen wir beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Sierra und mit etwas Glück zeigt sich sogar der vergletscherte Cayambe (5.790 m) am Horizont. Nach dem Abstieg kehren wir am Nachmittag nach Otavalo zurück und lassen den Tag entspannt ausklingen.

Auf- und Abstieg:

500 hm

Gehzeit

4 h

5. Tag – Guagua Pichincha – Vulkanbesteigung & Zeltübernachtung auf 4.000 m

Der heutige Tag führt uns in Richtung Süden durch die Ortschaft Lloa (3.000 m) und weiter hinauf in das Hochtal des aktiven Vulkans Guagua Pichincha. Auf rund 4.000 m errichten wir unser erstes Zeltcamp. In gemächlichem Tempo steigen wir anschließend zur Schutzhütte auf 4.500 m auf. Die Wanderung dient unserer Akklimatisation und gibt uns Zeit, uns in Ruhe an die Höhe zu gewöhnen. Wer sich fit fühlt, kann am Nachmittag noch ein Stück weiter in Richtung Gipfel gehen – je nach Wetter und Verfassung. Zurück im Camp erwartet uns ein warmes Abendessen in geselliger Runde.

Auf- und Abstieg:

500-800 hm

Gehzeit

1-3 h

6. Tag – Rucu Pichincha – Gipfelbesteigung & Rückkehr nach Quito

Nach einem frühen Frühstück starten wir unsere Besteigung des Rucu Pichincha (4.700 m) – ein weiterer Akklimatisationstag auf dem Weg zu unseren weiteren Hochzielen. Der Weg führt uns über die aussichtsreichen Hänge des "Padre Encantado" und ist technisch wenig schwierig, durch die Höhe aber durchaus fordernd. Vom Gipfel aus erwartet uns bei klarem Wetter ein atemberaubendes Panorama auf einige der bekanntesten Vulkane Ecuadors und unsere nächsten Gipfelziele: Cayambe, Antisana und der perfekt geformte Cotopaxi zeigen sich in ihrer ganzen Pracht. Nach einer Gipfelrast steigen wir ab zur oberen Station der Seilbahn TelefériQo auf etwa 4.000 m, die uns bequem zurück in die Stadt bringt. Übernachtung im Hotel in Quito.

Auf- und Abstieg:

200 hm

Gehzeit

4 h

7. Tag – Pasochoa - Naturparadies & Kraterblick (4.200 m)

Ein weiterer Akklimatisationstag steht auf dem Programm. Dafür ist der Pasochoa (4.200 m) ein ideales Ziel – technisch einfach, landschaftlich traumhaft. Wir fahren über San Rafael etwa 90 Minuten südlich von Quito zum Fuß des erloschenen Vulkans Pasochoa auf rund 3.600 m. Ein gut begehbarer Pfad führt uns durch die typische Paramo-Landschaft hinauf zum Kraterrand. Im Innern des erloschenen Vulkans erstreckt sich ein seltener, primärer Andenwald mit über 50 Baumarten und mehr als 120 Vogelarten. Auch hier können wir wieder nach Kolibris und den majestätischen Kondoren Ausschau halten. Noch ein letzter kurzer Anstieg und wir erreichen den Gipfel auf 4.200 m. Von hier bieten sich eindrucksvolle Blicke auf den Cotopaxi und den Antisana, sofern das Wetter mitspielt. Nach einer ausgedehnten Rast steigen wir wieder ab und fahren weiter nach El Chaupi, wo wir in einer gemütlichen Lodge auf ca. 3.400 m übernachten – perfekt zur weiteren Höhenanpassung für die nächsten Touren.

Auf- und Abstieg:

600 hm

Gehzeit

4-5 h

8. Tag – Illiniza Norte – Unser erster 5.000er!

Noch vor Sonnenaufgang fahren wir in ca. 30 Minuten zum Parkplatz "La Virgen" auf 4.000 m, wo unser Aufstieg zum nördlichen Illiniza beginnt. Der technisch wenig schwierige, aber konditionell fordernde Gipfeltag bringt uns in große Höhen – ein echter Meilenstein unserer Reise. Zunächst steigen wir stetig an zur Schutzhütte Nuevos Horizontes auf 4.700 m, wo wir eine kurze Rast einlegen. Von dort geht es über den Sattel Cutucucho (4.770 m) weiter – der Weg wird schmaler und felsiger. Über das markante Paso de la Muerte (5.050 m, stellenweise leichte Kletterei) erreichen wir schließlich das Gipfelkreuz des Illiniza Norte auf 5.116 m. Der Blick vom Gipfel ist atemberaubend: Direkt gegenüber ragt der vergletscherte Illiniza Sur empor, und auch der mächtige Cotopaxi zeigt sich in voller Pracht. Nach einer wohlverdienten Pause steigen wir über die Nordseite wieder ab, wo uns unser Jeep erwartet. Anschließend Rückfahrt nach Quito und Übernachtung in der Stadt.

Auf- und Abstieg:

1120 hm

Gehzeit

8-9 h

9. Tag – Antisana – Basislager auf 4.500 m

Nach dem Frühstück brechen wir auf zur spektakulären Reserva Ecológica Antisana, die wir nach etwa 3 Stunden Fahrt erreichen. Die Straße schlängelt sich durch weite Andenlandschaften, vorbei an wilden Hochlandmooren und mit etwas Glück entdecken wir unterwegs Andenwild wie Karakaras, Kaninchenkauze oder sogar Kondore. Auf etwa 4.340 m verlassen wir die Fahrzeuge und steigen in einer kurzen, aber eindrucksvollen Etappe zum Basislager auf ca. 4.500 m auf. Dort richten wir uns ein und nutzen den Nachmittag, um uns aktiv auf die bevorstehende Besteigung des Antisana (5.758 m) vorzubereiten – sei es durch Packen, Technik-Check oder einfach zur weiteren Höhenanpassung. Die Stimmung im Lager ist einzigartig – umgeben von Gletschern, schroffen Felswänden und der wilden Einsamkeit der ecuadorianischen Anden.

Auf- und Abstieg:

200 hm

Gehzeit

1-2 h

10. Tag – Antisana - Gletscherwelt & Gipfelglück auf 5.758 m

Tief in der Nacht beginnt unser großer Gipfeltag: Um Mitternacht verlassen wir das Basislager auf 4.500 m und starten im Licht unserer Stirnlampen den Aufstieg zum Antisana (5.758 m) – einen der wildesten und schönsten Gletscherberge Ecuadors. In rund 7 Stunden steigen wir durch vergletscherte Hochgebirgslandschaft, vorbei an Eisabbrüchen, Gletscherspalten und imposanten Felsformationen. Die Route erfordert Konzentration, Kondition und den sicheren Umgang mit Steigeisen und Seil – unser Bergführer ist natürlich die ganze Zeit an unserer Seite. Oben am Gipfel erwartet uns ein unvergesslicher Moment: Die aufgehende Sonne taucht die Anden in warmes Licht, während uns atemberaubende Ausblicke auf Cotopaxi, Chimborazo, Cayambe sowie viele weitere Vulkane umgeben. Nach einer kurzen Rast steigen wir vorsichtig zurück ins Basislager, wo wir uns stärken und erholen. Danach fahren wir weiter in das charmante Thermalstädtchen Baños, am Fuße des Vulkans Tungurahua gelegen.

Auf- und Abstieg:

1260 hm

Gehzeit

10-11 h

11. Tag – Baños – Wasserfälle, Dschungelgrün & Forellengenuss

Nach den vergangenen anspruchsvollen Gipfeltagen lassen wir es heute ruhiger angehen und genießen einen aktiven Erholungstag im subtropischen Klima von Baños auf etwa 1.900 m – ein wohltuender Höhenwechsel für Körper und Geist. Wir unternehmen einen Ausflug in die spektakuläre Pastaza-Schlucht. Mit einer kleinen offenen Seilbahn (Tarabita) überqueren wir den tief eingeschnittenen Fluss – ein Hauch von Abenteuer! Auf der anderen Seite wandern wir gemütlich durch üppige Vegetation mit Mandarinen-, Zitronen- und Guajavabirnenbäumen, vorbei an Forellenzuchten und kleinen Gärten. Ein echtes Highlight erwartet uns am Wasserfall "Pailón del Diablo" (Teufelspfanne), dem wohl eindrucksvollsten Wasserfall der Region. Tosendes Wasser, Dschungelgrün und Gischtnebel schaffen eine fast magische Stimmung. Wer möchte, kann über Stege und in engen Felsspalten ganz nah an das tosende Wasser heransteigen. Zum Mittag genießen wir eine Spezialität der Region: frisch gegrillte Forelle, serviert mit lokalen Beilagen. Am Nachmittag kehren wir nach Baños zurück. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung – ob für einen Besuch der Thermalbäder, einen Stadtbummel oder einfach zum Entspannen.

Auf- und Abstieg:

200 hm

Gehzeit

1-2 h

12. Tag – Chimborazo – Aufstieg ins Hochlager auf 5.300 m

Heute folgen wir den Spuren des legendären Edward Whymper, der 1880 als Erster den höchsten Gipfel Ecuadors bestieg: den majestätischen Chimborazo (6.263 m) – den Punkt der Erde, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt liegt! Unsere Fahrt führt uns ins Chimborazo Wildlife Reserve, eine faszinierende Hochlandlandschaft, in der uns mit etwas Glück Vicuñas, Andenfüchse oder Karakaras begegnen. Auf 4.800 m erreichen wir die Carrel-Hütte, wo wir uns für den Aufstieg ins Hochlager vorbereiten. Von hier steigen wir auf zur Castillo-Route am Westgrat – technisch moderat, aber anstrengend. Nach etwa 2 - 3 Stunden erreichen wir das Hochlager auf ca. 5.300 m, wo bereits unsere Zelte errichtet wurden. Zelte und Wasser werden von Trägern transportiert; Schlafsack, Isomatte und eigene Verpflegung tragen wir selbst. Oben angekommen, genießen wir ein warmes Abendessen, heißen Tee und den Blick auf die gewaltige Westflanke des Chimborazo, bevor wir uns in die Zelte zurückziehen, um uns auszuruhen und neue Kräfte für den bevorstehenden Gipfeltag zu sammeln.

Auf- und Abstieg:

500 hm

Gehzeit

2-3 h

13. Tag – Chimborazo – Gipfeltag auf 6.263 m

Gegen Mitternacht brechen wir vom Hochlager (ca. 5.300 m) auf. Im Licht unserer Stirnlampen beginnt der lange Weg zum höchsten Punkt Ecuadors. Zunächst führt die Route durch dunkle Schutt- und Blockfelder, bevor wir den felsigen Grat La Arista erreichen. Ab hier beginnt der technisch anspruchsvollere Teil der Tour: Über bis zu 45 Grad steile Schnee-, Firn- und Eisfelder steigen wir stetig höher, gut gesichert am Seil und mit Steigeisen unter den Füßen. Nach etwa 7 - 8 Stunden erreichen wir den Vorgipfel Ventimilla auf ca. 6.228 m. Wenn die Verhältnisse es erlauben, gehen wir weiter zum Hauptgipfel Whymper (6.263 m) – dem Punkt der Erde, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt liegt! Oben angekommen genießen wir bei gutem Wetter einen unglaublichen Panoramablick über die Anden und einen Moment voller Ergriffenheit und Stolz. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute zurück zum Basecamp und weiter zur Carrel-Hütte auf 4.800 m, wo uns unser Fahrzeug erwartet. Im Anschluss fahren wir zurück nach Baños, wo wir uns in der Unterkunft erholen.

Auf- und Abstieg:

960 hm

Gehzeit

10-12 h

14. Tag – Laguna Quilotoa – Farbenwunder & Reservetag

Heute unternehmen wir, sofern wir den Chimborazo bereits bestiegen haben, eine eindrucksvolle Wanderung an der türkisblauen Laguna Quilotoa auf ca. 3.900 m. Der Kratersee verzaubert mit seinem surrealen Farbenspiel, das sich je nach Sonnenstand von Smaragdgrün bis Tiefblau wandelt. Die karge, fast außerirdisch wirkende Landschaft macht diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer mag, wandert ein Stück entlang des Kraterrands oder steigt bis zum Seeufer ab – ein letzter, entspannter Tag in der Andenwelt.

Gleichzeitig bietet dieser Tag eine wichtige Flexibilität im Programm: Sollte der Gipfeltag am Chimborazo wetterbedingt verschoben worden sein, steht mit dem heutigen Tag ein Reservetag für den Aufstieg zur Verfügung.

Am Nachmittag kehren wir zurück nach Quito, wo wir den letzten Abend unserer Reise mit einem Abschiedsessen ausklingen lassen.

Auf- und Abstieg:

400 hm

Gehzeit

2-4 h

15. Tag – Abschied von Ecuador

Der heutige Tag steht noch einmal zur freien Verfügung, bevor es heißt Abschied zu nehmen von Ecuador. Je nach Flugzeiten, in der Regel am Nachmittag, erfolgt der Transfer zum Flughafen und wir fliegen über Nacht zurück nachhause.

16. Tag – Rückflug

Ankunft in der Heimat

Highlights auf dieser Reise

Gletscher

Chimborazo

Der Chimborazo (6.263 m) ist ein vergletscherter Stratovulkan in den ecuadorianischen Anden. Sein Gipfel liegt am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt. Die Gletscher speisen die Wasserversorgung der Provinzen Bolívar und Chimborazo.

Dorf

Chaupi

El Chaupi liegt auf 3.343 m im Anden-Hochtal südlich von Quito. Der Ort dient als strategischer Stützpunkt für Besteigungen der umliegenden Vulkane Illiniza und Corazón. Die Lodge bietet optimale Höhenanpassung für Expeditionen in die ecuadorianischen Anden.

Vulkan 5.897 m

Cotopaxi

Der Cotopaxi ist ein 5.897 m hoher Stratovulkan in den nördlichen Anden Ecuadors. Als zweithöchster Berg des Landes gilt er als perfekt geformter Kegel mit vergletschertem Gipfel. Seine letzte große Eruption ereignete sich 1877.

Vulkan 4.200 m

Pasochoa

Der Pasochoa ist ein erloschener Vulkan auf 4.110 m Höhe südlich von Quito in Ecuador. Der gut begehbare Gipfel dient als idealer Akklimatisationsberg für höhere Vulkanbesteigungen. Im Kraterinneren erstreckt sich ein seltener primärer Andenwald mit über 50 Baumarten.

Vulkan 4.696 m

Rucu Pichincha

Der Rucu Pichincha erhebt sich auf 4.696 m südwestlich von Quito als Teil des Pichincha-Massivs. Der inaktive Vulkan besitzt zwei ineinander liegende Krater und zählt zu den nächstgelegenen Gipfeln der ecuadorianischen Hauptstadt.

Kirche

Iglesia Católica San Blas | Quito

Die Iglesia Católica San Blas liegt im historischen Zentrum von Quito auf 2.850 m Höhe. Die koloniale Kirche gehört zur UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt der ecuadorianischen Hauptstadt.

Vulkan 4.279 m

Fuya Fuya

Der Fuya Fuya erhebt sich auf 4.279 m als Teil des Mojanda-Vulkankomplexes in den ecuadorianischen Anden. Der inaktive Stratovulkan dient als idealer Akklimatisationsgipfel für höhere Besteigungen. Vom Gipfel reicht der Blick über die Páramo-Landschaft bis zum vergletscherten Cayambe.

Vulkan 5.790 m

Cayambe

Der Cayambe erhebt sich auf 5.790 m als dritthöchster Gipfel Ecuadors in den Nördlichen Anden. Der aktive Stratovulkan liegt nördlich von Quito und prägt mit seiner vergletscherten Kuppe die Skyline der ecuadorianischen Sierra.

Seilbahn

TelefériQo

Die TelefériQo ist eine der höchstgelegenen Gondelbahnen der Welt und führt von Quito auf 3.117 m hinauf zur Bergstation Cruz Loma auf 3.945 m. Die 20-minütige Fahrt überwindet 2.237 Höhenmeter am Osthang des aktiven Vulkans Pichincha. Sie dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Vulkanbesteigungen.

Gletscher

Illiniza Sur

Der Illiniza Sur erhebt sich als südlicher Zwillingsgipfel des Illiniza-Vulkanmassivs auf 5.245 m in den ecuadorianischen Anden. Der vergletscherte Stratovulkan liegt etwa 100 km südwestlich von Quito und bildet zusammen mit dem Illiniza Norte ein markantes Bergpaar.

Gipfel 3.016 m

Panecillo

Der Panecillo erhebt sich auf 3.016 m als natürlicher Aussichtshügel im Herzen von Quito. Die 30 m hohe Aluminiumstatue der Virgen de Quito krönt den markanten Kegel. Von hier reicht der Blick über die koloniale Altstadt und die schneebedeckten Vulkane der ecuadorianischen Anden.

Gipfel 4.776 m

Guagua Pichincha

Der Guagua Pichincha erhebt sich auf 4.776 m als höchster Gipfel des Pichincha-Vulkansystems westlich von Quito. Der aktive Vulkan brach 1999 mit Ascheregen aus und verlor dabei Teile seines Kraterrandes.