6.000er

Ojos del Salado (6.893 m) | Chile

Auf den "Ojos del Salado" und die Atacamawüste mit ihren strahlend weißen Salzseen erleben

Die Besteigung des Ojos del Salado (6.893 m) ist zweifelsfrei ein Traumziel für jeden Bergliebhaber. Diese Expedition auf den höchsten Vulkan der Erde führt uns in die abgelegensten Gegenden des Chilenischen Altiplano durch ein weitgehend unerforschtes Gebiet der andinen Atacama-Hochwüste. Nirgendwo sonst auf dem Kontinent findet sich eine derartige Konzentration an Gipfeln mit einer Höhe über 6.000 Metern. Eine Tatsache, die der Region verdientermaßen seine Bezeichnung als das „Dach der Anden“ eingebracht hat.

Bei der Planung der Reise wurde neben einer verantwortungsvollen, stufenweisen Akklimatisierung besonders Wert auf die Erkundung abgelegener und kaum besuchter Orte gelegt. In der Akklimatisationsphase besteigen wir selten begangene Berge wie den Vulkan Piedra Parada (5.920 m) und erleben die überw.ltigende Weite der Hochwüste nahezu in völliger Abgeschiedenheit. Die einsam gelegenen Zeltlager laden dazu ein, die versteckten Schätze dieser rauen Landschaft in aller Ruhe zu entdecken – eine Region voller Kontraste und Überraschungen: türkisfarbene Lagunen, eingefasst von gleißend weißen Salzflächen, Herden von Vicuñas und Flamingos, die trotz extremer Bedingungen in großer Zahl die Hochmoore und Seen bevölkern.

So wird bereits die Akklimatisierung zum echten Erlebnis – ganz im Sinne des Mottos: "Der Weg ist das Ziel". Optimal vorbereitet erreichen wir schließlich das Basislager des Ojos del Salado und sind bereit, den Herausforderungen großer Höhe, starker Winde und extremer Kälte entschlossen entgegenzutreten. Auf zum „Dach der Anden“!

Für wen ist die Reise geeignet

Schwierigkeit

3.5

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Wenig schwierige Hochtour (WS nach der Hochtourenbewertung). Die Ojos del Salado Expedition stellt technisch keine größeren Schwierigkeiten an den routinierten Bergsteiger. Der gletscherfreie Aufstieg führt über einige Schneefelder bis 35°, welche mit Steigeisen zu überqueren sind. Die letzten 80 m auf den Gipfel führen in leichter Kletterei durch Blockgelände im II. Schwierigkeitsgrad UIAA. Diese Passage wird an einigen Stellen zusätzlich mit einem Fixseil versichert, so dass dieser Abschnitt unter Zuhilfenahme einer Steigklemme und mit Unterstützung unserer Bergführer noch besser überwunden werden kann. Dafür bist Du trittsicher, schwindelfrei und hast Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Pickel. Konditionstechnisch stellt der Ojos del Salado etwas größere Hürden. Der Aufstieg erfordert eine hervorragende Kondition für Gehzeiten von 12 - 14 Stunden. Hierbei sind 1.100 Höhenmeter im Aufstieg und bis zu 1.650 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Im Aufstieg vom Ref. Tejos zum Lager muss zudem das eigene Gepäck und ein Teil der Gruppenausrüstung auf rund 550 Höhenmetern selbst getragen werden.

Reiseablauf

Tourbeginn:

18.30 Uhr ist an Tag 2. am Flughafen Copiapó / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich.

Tourende:

14.00 Uhr ist an Tag 2. am Flughafen Copiapó / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich.

1. Tag – Das Abenteuer Ojos del Salado beginnt | Flug nach Chile

Von Frankfurt oder München (alternative Flughäfen auf Anfrage) fliegen wir in der Regel über Madrid in Spanien oder Sao Paulo in Brasilien in die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile.

2. Tag – Ankunft in Chile und weiter an den Pazifik im Norden

Nach der Ankunft in Santiago de Chile im Laufe des Vormittags fliegen wir direkt weiter nach Copiapó im Norden Chiles. Hier erwartet uns unser lokales Team. Copiapó ist die Hauptstadt der Region Atacama und lebt wie so viele Städte im Norden Chiles hauptsächlich vom Bergbau. Durch das Grubenunglück im nahe gelegenen San José gelangte die Stadt im August 2010 für kurze Zeit ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Damals konnten sämtliche eingeschlossenen Bergleute nach 69 Tagen aus über 700 Metern Tiefe unversehrt geborgen werden. Wir machen uns jedoch direkt auf den Weg ans Meer zu unserem Hotel in Caldera/Bahía Inglesa. Hier an der Pazifikküste erwartet uns weißer Sandstrand, warmes Wasser und vor allem sehr gute chilenische Küche. Beim Abendessen besprechen wir die nächsten Tage.

3. Tag – Die Atacama Wüste und der Salar de Pedernales (3.383 m)

Heute steht uns ein interessanter Fahrtag bevor. Nach dem Frühstück verlassen wir das Meer und gewinnen direkt an Höhe. Auf einer Höhe von 2.400 m erreichen wir die Minenstadt El Salvador, die inmitten der Atacama-Wüste liegt. Sie wurde Ende der 1950er Jahre auf dem Reißbrett geplant und sollte vor allem den Bergleuten und ihren Familien ein Zuhause bieten. Bis heute lebt die Stadt fast ausschließlich von der nahe gelegenen Kupfermine, deren Ressourcen allerdings langsam aber sicher zu Ende gehen. Anschließend schlängeln wir uns weiter bergauf und erreichen den Salzsee Salar de Pedernales. Hier auf 3.380 m Höhe schlagen wir unser Zeltlager inmitten von Ruinen einer verlassenen Salpetermine auf. Diese bieten uns in dieser rauen, lebensfeindlichen Landschaft einen guten Windschutz, so dass wir den Ausblick auf den Vulkan Doña Inés und die umliegenden Berggipfel ungestört genießen können.

Auf- und Abstieg:

1200 hm

Gehzeit

5 h

4. Tag – Besteigung Vulkan Doña Inés (5.075 m)

Heute wartet der erste Fünftausender auf uns. Unser Fahrer bringt uns vom Camp zum Ausgangspunkt unserer Wanderung auf den Gipfel des selten begangenen Vulkans Doña Inés auf 5.075 m Höhe. Zum ersten Mal spüren wir die dünne Höhenluft, schließlich befinden wir uns am Anfang unserer Akklimatisierung. Auf dem Gipfel erwarten uns nicht nur die Überreste antiker Inka-Ruinen, sondern auch ein atemberaubender Blick über den gesamten Salar de Pedernales und die umliegenden Gipfel. Hier in den Ausläufern der Atacama-Wüste findet sich die höchste Konzentration an Sechstausendern auf dem gesamten Kontinent. Wir steigen in unser Camp ab, wo wir eine weitere Nacht Zeit haben, den unvergleichlichen Sternenhimmel der Atacama-Wüste zu bewundern.

Auf- und Abstieg:

600 hm

Gehzeit

5-6 h

5. Tag – Salar de Pedernales – Basislager Cerros Piedra Parada

Nach unserem ersten Gipfelerfolg steht heute ein Regenerationstag auf dem Programm. Wir verlassen das Hochlager oberhalb des Salar de Pedernales und fahren in Richtung des Vulkans Piedra Parada (5.920 m). In seiner Nähe richten wir auf ca. 4.100 m unser Basislager für die kommenden zwei Nächte ein. Das Basislager befindet sich am Rand der natürlichen Thermalquellen von Piedras Negras. Die Anfahrt verläuft durch eine abgelegene Hochlandregion mit mehreren Salzseen. Das Gebiet ist kaum erschlossen und nur selten von Touristen frequentiert, was ideale Bedingungen für eine ruhige und ungestörte Vorbereitung auf die nächsten Etappen bietet.

6. Tag – Besteigung Cerro Piedras Negras (5.920m)

Eine kurze Fahrt führt uns vom Basislager zum Ausgangspunkt des heutigen Aufstiegs auf den Vulkan Piedra Parada. Der Höhenunterschied von rund 870 m wird in ruhigem und gleichmäßigem Tempo zurückgelegt. Am Gipfel genießen wir einen der eindrucksvollsten Panoramablicke der gesamten Region: In der Ferne ist der Ojos del Salado zu erkennen, weiter nördlich leuchten die türkisfarbenen Lagunas Bravas. Nach der Rückkehr ins Lager können wir in den natürlichen Thermalquellen von Piedras Negras entspannen und den Tag mit einem wohlverdienten Snack ausklingen lassen.

Auf- und Abstieg:

870 hm

Gehzeit

7-8 h

7. Tag – Basislager Piedra Parada - Laguna Santa Rosa - Laguna Verde

Heute verlassen wir unser Zeltlager und erreichen die surreal türkisfarbene Laguna Verde, von der sich der Blick unweigerlich auf das imposante Massiv des Ojos del Salado richtet. Auf dem Weg passieren wir die Laguna Santa Rosa, wo wir die große Anzahl an Flamingos beobachten können – ein eindrucksvolles Naturschauspiel inmitten der kargen Hochwüste. Anschließend fahren wir weiter in den Nationalpark Nevado Tres Cruces. Hier öffnet sich zum ersten Mal der Blick auf das "Dach der Anden" in seiner gesamten Dimension. Die umliegenden Sechstausender dominieren die Landschaft und lassen die Vorfreude auf die kommenden Expeditionstage deutlich spürbar werden. Wir richten unser Lager für die nächsten Tage in der Nähe der Laguna auf etwa 4.350 m Höhe ein und genießen am Abend die regenerierende Wirkung der nahegelegenen natürlichen Thermalquellen.

8. Tag – Akklimatisationstag Laguna Verde

Der heutige Tag ist der weiteren Höhenakklimatisation gewidmet. Wir unternehmen eine leichte Wanderung entlang der Laguna Verde und genießen dabei beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Vulkane. Im Anschluss kehren wir zu unserem Zeltlager zurück und entspannen erneut in den natürlichen Thermalquellen von Piedras Negras.

9. Tag – Besteigung Cerro Francisco (6.018 m)

Heute steht unser erster 6.000er auf dem Programm. Nach einem frühen Frühstück fahren wir zum Ausgangspunkt am Fuß des Cerro San Francisco. Von dort beginnen wir in ruhigem, gleichmäßigem Tempo mit dem Anstieg zum Gipfel. Oben angekommen erwartet uns ein beeindruckendes Panorama auf die umliegenden Vulkane und die weite Hochlandlandschaft der Atacama Region.

Auf- und Abstieg:

1300 hm

Gehzeit

8-10 h

10. Tag – Regenerations- und Akklimatisationstag an der Laguna Verde

Der heutige Tag dient der Regeneration und Akklimatisation vor unserem großen Gipfelziel, dem Ojos del Salado. Wir dürfen heute ausschlafen und die wunderschöne Landschaft um die Laguna Verde in vollen Zügen genießen. Gleichzeitig bietet sich heute an, die Laguna Verde einmal zu umwandern und die Eindrücke der faszinierenden Landschaft in allen Zügen zu genießen.

11. Tag – Laguna Verde – Refugio Atacama – Refugio Tejos – Laguna Verde

Die Annäherung an den Gipfel beginnt! Mit unseren Fahrzeugen fahren wir von unserem Zeltlager aus bis zu der auf 5.250 Metern hoch gelegenen Schutzhütte Refugio Atacama. Eine Strecke, die unseren Fahrern und den Allradfahrzeugen alles abverlangt. Von dort aus gilt es einen Teil unserer Ausrüstung zu Fuß ca. 550 Höhenmeter bis auf 5.800 Meter zu transportieren. Hier betreibt die Nationalparkbehörde die sehr einfache Tejos-Schutzhütte, die aus Schiffscontainern besteht. Wir erhaschen einen ersten Blick auf die Aufstiegsroute zum Gipfel und steigen anschließend wieder zum Refugio Atacama ab. Von dort aus fahren wir zu unserem Lager an der Laguna Verde zurück, wo wir eine weitere Nacht verbringen.

Auf- und Abstieg:

550 hm

Gehzeit

4-5 h

12. Tag – Laguna Verde – Refugio Atacama

Wir können zur Abwechslung ausschlafen und noch einmal Kräfte sammeln. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf die bereits bekannte Fahrt zur Atacama-Schutzhütte (5.250 m), wo wir heute unsere erste Nacht oberhalb von 5.000 Metern verbringen. Wir haben ausreichend Zeit, um die atemberaubende Sicht auf den Ojos del Salado zu genießen und uns mental auf den nun immer näher rückenden Gipfeltag vorzubereiten.

13. Tag – Refugio Atacama – Refugio Tejos

Auch die heutige Wanderstrecke kennen wir bereits von unserem ersten Materialtransport. Wir teilen die verbliebene Ausrüstung unter den Gruppenteilnehmern auf und machen uns auf den Weg zum Hochlager der Tejos-Schutzhütte. Mit leichtem Gepäck fällt der Aufstieg heute leichter und es bleibt genügend Zeit, die dramatische Bergszenerie in seiner ganzen Schönheit auf uns wirken zu lassen. Nach einem frühen Abendessen zwingen uns die mit Sonnenuntergang rapide abfallenden Temperaturen früh in unsere warmen Schlafsäcke. Auf 5.800 Metern Höhe steht uns eine etwas unruhige Nacht bevor. Wir versuchen aber, noch etwas Ruhe vor dem morgigen Gipfeltag zu sammeln.

Auf- und Abstieg:

550 hm

Gehzeit

3-4 h

14. Tag – Besteigung des Ojos del Salado (6.893 m)

Der große Tag ist gekommen! Im Schutz der Dunkelheit, jedoch bei eisigen Temperaturen, verlassen wir im Lichtkegel unserer Stirnlampen die Schutzhütte. Die ersten Stunden in der Dunkelheit erfordern mentales Durchhaltevermögen. Die Kälte und die Höhe fordern ihren Tribut. Geröll und tiefe Vulkanasche machen das Vorankommen in der Dunkelheit teils sehr beschwerlich und ermüdend, zumal das Gelände nun zunehmend steiler wird. In einigen Passagen müssen wir je nach Jahreszeit unsere Steigeisen anlegen. Doch mit den ersten Sonnenstrahlen steigt auch die Moral und wir spüren, dass wir unserem Ziel nun immer näher kommen. Nach 6 - 7 Stunden erreichen wir den Kraterrand auf 6.700 m Höhe. Der Gipfel scheint von hier aus bereits zum Greifen nah. Doch es trennen uns noch knapp 200 Höhenmeter und weitere 90 Minuten vom höchsten Punkt. Unsere Schritte werden nun noch langsamer und die Abstände zwischen den Verschnaufpausen immer kürzer. Die letzten 80 Höhenmeter führen durch Blockgelände und erfordern die Zuhilfenahme unserer Hände. Doch dann ist es geschafft und wir stehen auf dem "Dach Amerikas". Kleine Fumarolen zeugen von der Aktivität des Vulkans und vervollständigen das beeindruckende Gipfelpanorama. Nach einer Erholungspause beginnen wir den Abstieg und erreichen über das Hochlager der Tejos-Hütte nach 12 - 14 Stunden auf den Beinen letztendlich das Atacama-Refugio, von wo aus wir zurück zum wohl bekannten Camp an der Laguna Verde fahren.

Auf- und Abstieg:

1100 hm

Gehzeit

12-14 h

15. Tag – Reservetag

Reservetage im Falle einer möglichen Verschiebung des Gipfelaufstiegs aufgrund widriger Wetterbedingungen oder Verzögerungen bei der Akklimatisierung.

16. Tag – Laguna Verde – Nationalpark Pan de Azúcar

Nach dem Abbau unseres Hochlagers an der Laguna Verde treten wir die lange Fahrt Richtung Pazifik an und verlassen das Hochland des Altiplano. Die Route führt uns durch wechselnde Landschaftszonen. Von der kargen Hochwüste über weite Salzebenen bis hinunter zur Pazifikküste. Am Nachmittag erreichen wir den Nationalpark Pan de Azúcar, eine der eindrucksvollsten Küstenlandschaften Nordchiles. Die direkte Nähe von Andenwüste und Ozean schafft hier ein einzigartiges Ökosystem mit hoher biologischer Vielfalt. Wir beziehen unsere Unterkunft direkt vor dem Meer und genießen unseren letzten Abend am Pazifik bei einem Grillessen inmitten von Meeresluft und untergehendem Sonnenlicht.

17. Tag – Rückflug über Santiago de Chile nach Hause

Am Morgen fahren wir je nach Abflugzeit zum Flughafen in Copiapó und fliegen rund 1,5 Stunden zurück nach Santiago de Chile und weiter nach Europa.

18. Tag – Ankunft in Deutschland

Mit einem Rucksack voller neuer Eindrücke, von denen wir sicher noch lange zehren werden, landen wir am Nachmittag in Deutschland, wo unsere eindrucksvolle und unvergessliche Expedition auf den höchsten Vulkan der Erde endet...

Highlights auf dieser Reise

Vulkan 6.891 m

Ojos del Salado

Der Nevado Ojos del Salado ist mit 6.891 m der höchste Vulkan der Erde und zweithöchste Gipfel der Südhalbkugel nach dem Aconcagua. Der Stratovulkan liegt an der Grenze zwischen Chile und Argentinien in der Puna de Atacama. Seine Doppelgipfel werden durch eine 30 m tiefe Scharte getrennt.

Sonstige

Salar de Pedernales

Der Salar de Pedernales liegt auf 3.370 m in der chilenischen Atacama-Region. Mit 243 bis 335 km² ist er der größte Salzsee der Atacama-Region. Flamingos und andere Wasservögel nutzen die offenen Wasserflächen als Lebensraum.

Sonstige

Caldera

Caldera ist ein Hafenort an der chilenischen Pazifikküste, 75 km von Copiapó entfernt. Die Stadt wurde 1849 als Endpunkt der ersten Eisenbahnlinie Chiles gegründet. Heute dient sie als Ausgangspunkt für Expeditionen zum Ojos del Salado.

See 4.350 m

Laguna Verde

Die Laguna Verde liegt auf 4.350 m Höhe in der Atacama-Region nahe der argentinischen Grenze. Der hypersaline Bergsee zeichnet sich durch seine charakteristische smaragdgrüne Farbe aus. Er befindet sich in einem kreisförmigen Talkessel, umgeben von schneebedeckten Vulkanen wie dem Nevado Ojos del Salado.

Gipfel

Cerro San Cristóbal

Der Cerro San Cristóbal erhebt sich als markanter Aussichtsberg über der argentinischen Weinhauptstadt Mendoza. Eine Seilbahn führt bequem zum Gipfel mit Panoramablick auf die Stadt und die Andenkette. Der Berg dient als entspannte Akklimatisierungstour vor Expeditionen in die Hohen Anden.

Gipfel 6.160 m

Cerro El Toro

Der Cerro El Toro erhebt sich auf 6.160 m an der Grenze zwischen Chile und Argentinien in der Región de Atacama. Der markante Gipfel besitzt eine Prominenz von 1.900 m und liegt im Naturreservat Huascoaltinos. Berühmt wurde der Berg durch den Fund einer Inka-Mumie auf dem Gipfel.

Kirche

Iglesia San Vicente de Paul

Die Iglesia San Vicente de Paul steht seit 1862 in Caldera, dem Hafenort der Región de Atacama. Die Holzkirche mit dorischen Säulen und traditioneller Bauweise zählt zu den historischen Wahrzeichen der Region.

Kirche

Catedral de Copiapó

Die Kathedrale von Copiapó ist die Hauptkirche der gleichnamigen Diözese in der Atacama-Wüste. Das hölzerne Gotteshaus wurde 1851 aus Oregonkiefer und Maule-Eiche errichtet. 1958 zur Kathedrale erhoben, steht sie seit 1981 unter Denkmalschutz.

Gipfel 6.127 m

Sierra Nevada de Lagunas Bravas

Die Sierra Nevada de Lagunas Bravas erhebt sich auf 6.127 m an der chilenisch-argentinischen Grenze in der Atacama-Region. Der Vulkankomplex liegt zwischen anderen Sechstausendern der zentralen Anden. Die internationale Grenze verläuft über einen der Gipfel des Massivs.

Gipfel 6.067 m

Cerro Vicuñas

Der Cerro Vicuñas erhebt sich auf 6.067 m in der Región de Atacama nahe der argentinischen Grenze. Der Berg entstand durch tektonische Hebung und liegt inmitten der Puna de Atacama. Zwei Gipfel prägen das Massiv, wobei der südliche die höchste Erhebung bildet.