Wandern in Südafrika | Durchquerung der nördlichen Drakensberge
Trekking, Wildnis und Meer in der Regenbogennation
"Die ganze Welt in einem Land" - so der Wahlspruch Südafrikas. Und es ist wirklich etwas dran: von trendigen Metropolen über unterschiedliche, traditionsgeprägte Kulturen bis hin zu dramatischen Bergregionen, spektakulären Wüsten und Steppen, den Wogen des Atlantiks und Indischen Ozeans sowie hervorragenden Wildbeobachtungsmöglichkeiten hat die Regenbogennation eine Abwechslung zu bieten, die es nur sehr schwer zu finden gibt.
Der Schwerpunkt unserer Reise ist die südafrikanische Bergwelt, die Drakensberge, die bis auf knapp 3.500 m im Herzen Südafrikas aufragen. Sechs Tage Trekking auf einsamen Pfaden auf das Dach Südafrikas - eine einzigartige Höhenwanderung durch die beeindruckende Naturkulisse der majestätischen Drakensberge vom Royal Natal Nationalpark bis zum Cathedral Peak.
Im Anschluss begeben wir uns auf eine spannende, malariafreie Safari in einem privaten Wildschutzgebiet sowie im iSimangaliso Wetland Park direkt am Indischen Ozean. Die sehr wildreichen Regionen erkunden wir gemeinsam mit einem erfahrenen Ranger sowohl im 4x4 Wildbeobachtungsfahrzeug als auch per Boot. Ein Strandspaziergang am Indischen Ozean komplettiert das Afrikaerlebnis - Berge, Safari und Beach in einer einzigen Reise!
Für wen ist die Reise geeignet
Schwierigkeit
Anforderung
Schlüsselstellen sind die beiden Eisenleitern ("Chain Ladders") am 1. Trekkingtag sowie die langen Abstiege durch teils wegloses Gelände an den letzten beiden Tagen. Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
10.00 Uhr ist am 2. Tag am O.R. Tambo International Airport in Johannesburg / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich
Tourende:
12.30 Uhr ist am 2. Tag am O.R. Tambo International Airport in Johannesburg / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich
1. Tag – Abflug in Deutschland
Abflug in der Regel am Nachmittag oder Abend von München oder Frankfurt über Nacht und ohne Zeitverschiebung, was die Anreise sehr angenehm macht.
2. Tag – Ankunft in Johannesburg und Fahrt in die Drakensberge
Ankunft am Vormittag in Johannesburg. Am Flughafen werden wir bereits von unserem südafrikanischen Partner erwartet. Nach der Begrüßung machen wir uns direkt auf in Richtung Drakensberge. Die Fahrt geht über die weite Ebene Richtung Süden. Im Laufe des Nachmittags kommen wir in unserer Lodge in Witsieshoek an. Mit dem phantastischen Ausblick tief in den Royal Natal Nationalpark und auf die hoch aufragenden Berge bekommen wir hier bereits einen Eindruck, was uns in den nächsten Tagen erwarten wird. Wir besprechen unser bevorstehendes Trekking, packen die Taschen um und treffen letzte Vorbereitungen. Den Abend lassen wir in gemütlicher Runde an der Bar ausklingen - die Vorfreude auf die kommenden Tage wächst.
3. Tag – Beginn der Northern Drakensberg Traverse
Nach dem Frühstück geht es los! Ein kurzer Shuttle bringt uns zum Startpunkt unseres Trekkings. Spätestens hier treffen wir den Rest unserer Mannschaft, die uns während des Trekkings begleiten wird.
Um den Sentinel Peak herum gelangen wir zu den spektakulären, 30 und 20 m hohen Eisenleitern des Mont-aux-Sources, die uns hinauf auf das Plateau zum Tugela River führen. Von hier genießen wir atemberaubende Ausblicke über das Tugela Tal, das Amphitheater und den Sentinel Peak. Die Tugela Wasserfälle sind mit ca. 948 m Höhe die zweithöchsten weltweit. Unser erstes Camp errichten wir noch ein wenig weiter an den Bilanjil Falls, von denen wir einen großartigen Ausblick auf die Tugela Falls genießen.
Auf- und Abstieg:
650 hm
Gehzeit
3-4 h
4. Tag – Über den "Schmugglerpfad" ins Königreich Lesotho
Wir beginnen den Tag mit einem schmackhaften Porridge und einer heißen Tasse Kaffee oder Tee. Nachdem wir zusammen gepackt haben, marschieren wir los und gelangen über den "Schmugglerpfad" von Südafrika ins Königreich Lesotho. Der größte Teil unseres Trekkings führt uns durch das kleine, bergige Königreich. Wir wandern zunächst über die weite Hochebene, auf der uns vielleicht der eine oder andere Hirtenjunge begegnet, der seine Ziegen hierher zum Weiden bringt. Leicht ansteigend zum Icidi Pass geht es weiter zur Singati Wall, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Von hier folgen wir der Abbruchkante des gewaltigen Drakensbergmassivs und wir genießen immer wieder phantastische Tiefblicke ins rund 1.500 m tiefer liegende Tal. Ein kleiner Wasserfall lädt außerdem zur Erfrischung ein. Über den Stimela Grat erreichen wir schließlich die faszinierenden Felsformationen "Madonna and her Worshippers", wo wir am Nachmittag unser Camp für die kommende Nacht aufschlagen.
Auf- und Abstieg:
600 hm
Gehzeit
5-6 h
5. Tag – Über das Hochplateau zur Quelle des Oranje Flusses
Nach dem Frühstück und dem Campabbau ziehen wir weiter. Zunächst am Fluss entlang geht es schließlich mit sanfter Steigung bis zu den Mnweni Pinnacles, wo wir eine frühe Mittagspause einlegen. Die Landschaft hier ist atemberaubend und unglaublich beeindruckend. Von der gut 3.000 m hohen Felskante eröffnet sich uns ein unvergleichliches Bergpanorama. Der Cathedral Peak, der am vorletzten Tag unser Ziel sein wird, sowie zahlreiche andere hohe Gipfel ragen vor uns auf, während gleichzeitig das Tal schier winzig zu unseren Füßen liegt. Am Nachmittag gelangen wir zum Mnweni Cutback und auf das Orange River Plateau. Hier entspringt der Oranje Fluss oder Orange River, der längste Fluss Südafrikas, der nach 2.430 km im Westen des Landes in den Atlantik mündet. Nach einer kleinen Erfrischung geht es weiter bis zum North Peak wo wir heute unser Lager aufschlagen. Begleitet werden wir hier sicherlich immer wieder von dem einen oder anderen Geier, der am Himmel seine Kreise zieht. Nicht weit von hier nisten mehrere Geierkolonien in der Steilwand oberhalb des Mweni Tals.
Auf- und Abstieg:
550 hm
Gehzeit
5-6 h
6. Tag – Geierkolonien entlang des Drakensberg Escarpements
Mit einem herrlichen Sonnenaufgang starten wir motiviert in den Tag - zu schön ist die Landschaft um uns herum und wir können nicht genug davon kriegen. Auch die Geier erheben sich bereits früh in die Lüfte und es ist wunderbar sie zu beobachten. Entlang des Drakensberg Escarpements, der gewaltigen Abbruchkante des Massivs, eröffnet sich uns die gesamte Cathedral Peak Bergkette. Wir setzen unsere Northern Drakensberg Traverse über den Mweni Sattel fort und gelangen in die Cathedral Peak Range. Diese Region ist bekannt für die meisten freistehenden Gipfel der Drakensberge. Je nach Fitness, haben wir hier die Möglichkeit die North Peak und den South Peak Gipfel mitzunehmen, die beide über 3.000 m hoch sind. Am Nachmittag verlassen wir die weite Hochebene und erreichen über den Mhlambonja Pass die Twins Cave. In der großen, überhängenden Höhle, am Beginn der Bell Traverse schlagen wir heute unser Lager auf, sofern es die Bedingungen erlauben. Ein ganz besonderes Abenteuer!
Auf- und Abstieg:
500 hm
Gehzeit
5-6 h
7. Tag – Über die Bell Traverse zum Cathedral Peak
Nach dem stärkenden Frühstück und dem Verstauen der Ausrüstung, ziehen wir weiter. Den Cathedral Peak, The Bell und weitere Gipfel immer im Blick, machen wir uns schließlich an den langen Abstieg vom Drakensberg Escarpement. Hierfür haben wir zwei Optionen. Abhängig von den aktuellen Bedingungen wird vor Ort gemeinsam entschieden, welchen Weg wir einschlagen. Sind sie gut, steigen wir vom Mlambonja Pass über die spektakuläre, aber anspruchsvolle Bell Traverse bis zum Gipfel des Cathedral Peak (3.004 m) und schlagen unser Camp im Abstieg dessen ein letztes Mal auf. Alternativ steigen wir vom Mlambonja Pass über den gleichnamigen Fluss ab, dessen natürliche Pools zur Abkühlung einladen.
Auf- und Abstieg:
1000 hm
Gehzeit
6-7 h
8. Tag – Ende der Drakensberg Traverse
Wir lassen den letzten Tag ganz entspannt angehen. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und steigen über die grünen Hügel in Richtung Didima ab, das wir gegen Mittag erreichen. Am Cathedral Peak Hotel feiern wir unsere erfolgreiche Northern Drakensberg Traverse bei einem kühlen Willkommens-Getränk. Der restliche Tag steht uns hier zur freien Verfügung. Der Swimmingpool lädt an heißen Tagen zur Abkühlung ein und der kleine Spa-Bereich bietet wohltuende Massagen an. Wir genießen die langersehnte heiße Dusche, bevor wir uns zum Abendessen treffen und mit einem Glas südafrikanischem Rotwein auf unser erfolgreiches Trekking anstoßen.
Auf- und Abstieg:
100 hm
Gehzeit
3-4 h
9. Tag – Durch die grünen Hügel KwaZulu Natals zu einem neuen Abenteuer
Wir nehmen Abschied von den majestätischen Drakensbergen - ein neues Abenteuer steht heute bereits auf dem Programm: eine spannende Safari, die auf einer Afrikareise sicherlich nicht fehlen darf. Unsere zwei- bis dreistündige Fahrt führt uns vorbei an grünem Grasland und kleinen Dörfern in die sanften Weiten KwaZulu-Natals, bis wir das malariafreie, private Wildschutzgebiet Nambiti erreichen. Nambiti ist Heimat der berühmten „Big Five“ - Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn und Leopard. Am Gate werden wir bereits von unserem Ranger erwartet und laden um in das offene Wildbeobachtungsfahrzeug, das uns zu unserer Lodge bringt. Bereits auf dem Weg zur Springbok Lodge werden wir die ersten Tiere entdecken. Die komfortable Lodge bietet uns ein authentisches Safari-Feeling mitten im südafrikanischen Busch. Am späten Nachmittag begeben wir uns gemeinsam mit unserem Ranger schließlich auf eine spannende Wildbeobachtungsfahrt bis zum Sonnenuntergang, bevor uns der Abend in der Lodge mit afrikanischer Küche, Sternenhimmel und dem beruhigenden Sound der Natur lockt.
10. Tag – Malariafreie Safari im privaten Wildschutzgebiet
Der heutige Tag steht noch einmal ganz im Zeichen der Wildbeobachtungen und auch der Erholung. Wir begeben uns auf zwei weitere Pirschfahrten - eine am frühen Morgen zum Sonnenaufgang und eine am späten Nachmittag zum Sonnenuntergang, nämlich dann, wenn die Tiere am aktivsten sind. Dabei halten wir Ausschau nach den Big Five sowie vielen weiteren Tierarten, wie Zebras, Hippos, Kudus, Springböcken, Impalas, Giraffen und Hyänen. Dazwischen genießen wir den Komfort unserer Lodge - genau der richtige Ort zum Entspannen nach unserem Trekking in den Drakensbergen. Auch ein Swimmingpool und eine Veranda mit Blick auf ein Wasserloch laden zum Verweilen ein. Am Abend lassen wir die Erlebnisse beim Sundowner und Abendessen in der Boma unter freiem Himmel und am Lagerfeuer noch einmal Revue passieren.
11. Tag – Weiterfahrt zum Indischen Ozean
Bevor wir uns von unserem südafrikanischen Tierparadies verabschieden, starten wir mit unserem Ranger noch einmal auf eine frühe Pirschfahrt. Vielleicht entdecken wir noch das eine oder andere Tier, das wir bisher noch nicht vor die Kamera bekommen haben. Nach dem köstlichen Frühstück verlassen wir schließlich Nambiti - gut erholt und mit dem Koffer voller Erlebnisse und kleiner Abenteuer. Weiter geht es nach St. Lucia zum Indischen Ozean. Die Fahrt ist lang, die Strecke abwechslungsreich. Am Nachmittag erreichen wir schließlich unser Ziel in St. Lucia, wo am Abend außerhalb der Unterkunft Vorsicht geboten ist: hier ist es keine Seltenheit, dass Flusspferde nach Sonnenuntergang durch die Straßen spazieren. Sie leben im angrenzenden UNESCO Weltnaturerbe iSimangaliso Wetland Park und nutzen das Stadtgebiet als festen Teil ihrer nächtlichen Weiderouten. Nicht nur sie werden wir auf unserer Abendpirsch entdecken - auch andere Tiere wie verschiedene Antilopen, Hyänen, Elefanten, Nashörner und Büffelherden können mit etwas Glück beobachtet werden, ebenso wie die imposanten Chamäleons, die niedlichen Buschbabys, die lustigen Warzenschweine oder die scheuen Ginsterkatzen.
12. Tag – Bootsfahrt durch St. Lucias Wetland Park
Der heutige Vormittag steht uns zur freien Verfügung. Entweder zum Entspannen in unserer Unterkunft, zum Erkunden des Städtchens, für einen Strandspaziergang oder - je nach Saison - einer Walbeobachtungsbootsfahrt. Am Nachmittag erkunden wir per Boot das St. Lucia Estuary, bei dem wir im weichen Licht der untergehenden Sonne vor allem Flusspferde, Krokodile und eine bunte Vogelwelt aus nächster Nähe beobachten können. Die Atmosphäre auf dem Wasser zu dieser Tageszeit ist etwas ganz besonderes und genau der richtige Ort für unseren letzten Sundowner in Südafrika.
13. Tag – Abschied von Südafrika
Heute heißt es Abschied nehmen von der Regenbogennation Südafrika. Per Transfer geht es nach Durban, wo wir am Nachmittag unseren Heimflug antreten. Eine sehr abwechslungsreiche Reise liegt hinter uns - hohe Berge, spannende Safaris und der Indische Ozean! Zahlreiche Erlebnisse, von denen wir sicher noch lange zehren werden - oder bereits neue Reisepläne schmieden.
14. Tag – Ankunft in der Heimat
Ankunft in Deutschland je nach Flug im Laufe des Tages.
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