6.000er

Lobuche East (6.119 m) und Island Peak (6.189 m)

Sechstausender Feeling für Expeditionseinsteiger

Der Einstieg ins Höhenbergsteigen erfolgt am besten "Step by Step" mit einem leichten Sechstausender. Das Khumbugebiet rund um den Mount Everest bietet mit dem 6.119 m hohen Lobuche East Gipfel und dem bekannten Island Peak mit 6.189 m, zwei attraktive Einsteigerziele. Die geringen technischen Anforderungen während der Aufstiege an beiden Bergen sorgen für hohe Gipfelchancen. Bereits im Anmarsch von Lukla durch das malerische Khumbu besteigen wir den 5.360 m hohen Gokyo Ri und sind somit optimal akklimatisiert.

Für wen ist die Reise geeignet

Schwierigkeit

3.9

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Wenig schwierige Hochtour (PD und WS nach der Hochtourenbewertung). Die Expedition zum Lobuche East und zum Island Peak ist für Bergsteiger geeignet, die bereits über Hochtourenerfahrung in den Ost- oder Westalpen verfügen und nun höhere Ziele anstreben. Die einzelnen Etappen im Zustieg erfordern eine sehr gute Kondition für Gehzeiten bis 8 Stunden, an den Gipfeltagen bis zu 12 Stunden. Die Gipfelbesteigungen des Lobuche East sowie des Island Peaks erfolgen selbständig unter Begleitung eines Bergführers. Die Besteigungen sind hochtourentechnisch anspruchsvoll und erfordern den sicheren Umgang mit Pickel und Steigeisen. Am Fixseil gesichert müssen Passagen bis 50° Steilheit selbständig überwunden werden. Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrad UIAA stellen kein Problem für Dich dar und Du bist trittsicher und schwindelfrei. Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Hilfsbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.

Reiseablauf

Tourbeginn:

12.00 Uhr ist am Flughafen Tribhuvan / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

Tourende:

09.00 Uhr ist am Flughafen Tribhuvan / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

1. Tag – Anreise nach Nepal

Flug nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt. In der Regel starten die Flüge am Nachmittag und gehen über Nacht. Umstieg meist im Orient.

2. Tag – Ankunft in Nepals Hauptstadt Kathmandu

Wir kommen voraussichtlich am Vormittag in Kathmandu an und fahren von hier gleich weiter ins Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und es besteht die Möglichkeit, Kathmandu etwas auf eigene Faust zu erkunden und letzte Einkäufe für die Expedition zu tätigen. Am Abend essen wir in einem der Restaurants in der Stadt.

Am Abend Willkommensessen bei einer lokalen Familie oder in einem der Restaurants in der Stadt.

3. Tag – Inlandsflug nach Lukla (2.840 m) und erste Etappe nach Phakding (2.610 m)

Per Flugzeug geht es heute hinauf in die Everest Region nach Lukla. Bereits der Flug selbst in den Himalaya ist ein Erlebnis. Hier erwartet uns bereits unsere Begleitmannschaft. Das Hauptgepäck wird auf die Träger verteilt und gemeinsam machen wir uns auf den Weg für die erste Etappe nach Phakding. Hier beziehen wir unsere erste Unterkunft in einer Sherpa Lodge. Abendessen und Übernachtung in der Lodge.

Auf- und Abstieg:

220 hm

Gehzeit

3-4 h

4. Tag – In den Sagarmatha Nationalpark und weiter nach Namche Bazar (3.440 m)

Am Dudh Koshi Fluss entlang wandern wir taleinwärts über Monjo in den Sagarmatha Nationalpark und hinauf nach Namche Bazar, der kulturellen Hauptstadt der Khumbu Region. Begleitet werden wir dabei von Yak-Karawanen, Trägern, Trekkern und Alpinisten auf dem Weg zu ihren verschiedenen Expeditionszielen. Unterwegs passieren wir die legendäre Hillary-Brücke, bevor es nun die nächsten 2 - 3 Stunden steil hinauf nach Namche Bazar geht. Abendessen und Übernachtung in einer Sherpa Lodge.

Auf- und Abstieg:

1070 hm

Gehzeit

6 h

5. Tag – Ruhetag in Namche Bazar

Heute legen wir einen Akklimatisationstag ein, um uns besser für die kommenden Tage über 4.000 m Höhe vorzubereiten. Namche Bazar bietet dafür ideale Voraussetzungen. Mit einer kleinen Wanderung in die Umgebung von Namche Bazar setzen wir einen kleinen Höhenreiz und widmen uns dem quirligen Treiben im Ort. Übernachtung in der Sherpa Lodge.

Auf- und Abstieg:

500 hm

Gehzeit

2 h

6. Tag – Durch das Dudh Koshi Tal nach Dole (4.110 m)

Unser Expeditionstross verlässt Namche Bazar. Wir folgen dem Dudh Koshi Tal aufwärts über den Mon La Pass mit seinen Tschörten nach Dole, wo unser Tagesziel für heute liegt. Begleitet werden wir unterwegs vom prachtvollen Anblick auf den 6.335 m hohen Cholatse mit seinen steilen Eis- und Felsflanken. Bei guter Sicht lässt sich unterwegs ein Blick auf den Mount Everest und die Ama Dablam erhaschen. Durch Rhododendronwälder gehen wir die letzten Meter zum Ort. Übernachtung in einer Sherpa Lodge in Dole.

Auf- und Abstieg:

850 hm

Gehzeit

6-7 h

7. Tag – Weiter nach Machherma (4.400 m)

Ab heute sind wir durchgehend auf über 4.000 m Höhe unterwegs. Dem Höhenweg folgen wir weiter taleinwärts und passieren dabei kleine Sherpa Dörfer in denen wir uns aufgrund der Kürze der heutigen Etappe auch etwas länger aufhalten können. Übernachtung in einer Sherpa Lodge in Machherma.

Auf- und Abstieg:

400 hm

Gehzeit

3 h

8. Tag – In alpinem Ambiente zum Gokyo-See (4.750 m)

Die Landschaft wechselt jetzt in alpines Gelände und schon aufgrund der Höhe wird es deutlich kälter. Der Ngozumpa Gletscher hat sich weit zurückgezogen und seine Hinterlassenschaften beherrschen die Szenerie. Moränenrücken und Gletscherseen wechseln sich ab bis wir unsere Lodge an der Gokyo Alm beziehen und die Füße im tiefblauen Gokyo-See kühlen können. Am Nachmittag bereiten wir alles für die Besteigung des Gokyo Peak am Folgetag vor.

Auf- und Abstieg:

350 hm

Gehzeit

4 h

9. Tag – Gokyo Peak Besteigung und weiter nach Dragnak (4.700 m)

Der Gokyo Peak ist ein technisch unschwieriger Fünftausender und bietet eine atemberaubende Aussicht auf Cho Oyu, Mount Everest, Lothse und Makalu. Bereits in der Früh starten wir auf die rund 3-stündige Wanderung zum Aussichtsgipfel. Außerdem setzen wir damit einen überaus wichtigen Höhenreiz mit dem Überschreiten der 5.000-er Marke. Nach der Besteigung und einer ausgiebigen Stärkung in der Lodge führt der Weg ein Stück zurück und wir queren den Ngozumpa Gletscher. Über Eis- und Geröllfelder geht es in ständigem Auf und Ab ans andere Gletscherufer. Nun ist es nicht mehr weit nach Dragnag, wo wir unsere Lodge beziehen.

Auf- und Abstieg:

600 hm

Gehzeit

7 h

10. Tag – Der Cho La Pass nach Dzonglha (4.850 m)

Eine lange Etappe steht uns heute bevor. Über den Cho La Pass auf 5.420 m steigen wir ins gegenüber liegende Khumbu Tal ab und beziehen unser Quartier in Dzonglha.

Auf- und Abstieg:

730 hm

Gehzeit

8 h

11. Tag – Ins Hochlager des Lobuche East (5.200 m)

Eine kurze Etappe führt uns heute zum Chola Tso See, von wo wir über einen Pfad ins Hochlager des Lobuche aufsteigen. Im Hochlager kommen wir um die Mittagszeit an und richten uns in der Nähe des Sees in unserem Camp ein. Der gesamte Nachmittag steht zur Verfügung, um Vorbereitungen für die Lobuche Besteigung zu treffen und ausgiebig zu ruhen. Früh geht es entsprechend ins Bett. Übernachtung im Zelt.

Auf- und Abstieg:

350 hm

Gehzeit

3 h

12. Tag – Besteigung Lobuche East (6.119 m)

Bereits in der Nacht beginnt der Aufstieg. Zunächst steigen wir über Blockgelände mit Geröll- und einigen leichten Kletterpassagen auf Felsplatten zu einer mit Fixseilen versicherten Verschneidung auf. Oberhalb dieser Zone kommt der vergletscherte Südostgrat. Wo notwendig erleichtern Fixseile die kurzen, jedoch bis zu 55° steilen Aufschwünge. Entlang des 400m hohen Ostrückens führt die Route anschließend über weitere kleine und zum Teil mit Fixseilen abgesicherte Steilstufen zum "false summit". Der eigentliche Gipfel des Lobuche East liegt hinter einer tiefen und oft heiklen Schneescharte sowie einer weiteren steilen Flanke, die vom Vorgipfel trennt. Aufgrund des oft anspruchsvollen Terrains und der objektiven Gefahren enden die meisten Besteigungen am etwas niedrigeren, aber offiziell als Sechstausender anerkannten Vorgipfel, bei guten Bedingungen ist die Besteigung des Hauptgipfels selbstverständlich möglich.

Die Aufstiegsmühen werden beim Blick auf die umliegenden Berge aber mehr als belohnt. Von der Ama Dablam bis zum Mount Everest reicht der Blick. Über die Aufstiegsroute erfolgt anschließend der Abstieg ins Hochlager, wo wir uns bei einem warmen Essen stärken. Später am Tag steigen wir weiter ab und beziehen Quartier in einer Sherpa Lodge in Dughla (4.620 m). Die "Zivilisation" hat uns wieder, liegt der Ort doch an der Aufstiegsroute zum Everest Basislager.

Auf- und Abstieg:

980 hm

Gehzeit

9-10 h

13. Tag – Reservetag Lobuche East

Dieser Tag dient als Reservetag für den Lobuche East. Sollten die Wetterbedingungen nicht ideal sein, so schaffen wir dadurch mehr Flexibilität.

14. Tag – Durch das Khumbu nach Chhukhung (4.730 m)

Über einen Höhenweg geht es heute talauswärts nach Periche und über Dingboche am Imja Khola Fluss entlang nach Chhukhung, dem letzen Ort vor dem Island Peak. Unser Quartier beziehen wir wieder in einer Sherpa Lodge.

Auf- und Abstieg:

350 hm

Gehzeit

4 h

15. Tag – Ins Basislager des Island Peak (5.100 m)

Eine gemütliche Etappe steht uns wieder bevor. Der Weg führt uns ins Imja Tal hinein und über Moränenlandschaften hinauf ins Basislager des Island Peak. Das Aufschlagen der Lager wird zur Routine. Früh geht es wieder ins Bett für den kommenden Gipfeltag.

Auf- und Abstieg:

400 hm

Gehzeit

3-4 h

16. Tag – Besteigung Island Peak (6.189 m)

Bereits in der tiefen Nacht beginnt der Aufstieg zum Island Peak. Im Schein der Stirnlampen steigen wir zunächst Serpentinen folgend auf und passieren auf 5.500 m das Hochlager. Eine Felsrippe führt uns zum spaltenreichen Gletscher auf ca. 5.800 m. Hier seilen wir an und folgen dem Gletscher rund 200 Hm nach oben bis zum Beginn der 45 - 50° steilen Firnflanke. An Fixseilen gesichert klettern wir durch die Wand, umgehen steilere Bereiche und erreichen den letzten Aufstieg zum Grat. Relativ flach geht es über diesen an Fixseilen zum Gipfel des Island Peak. Die Aussicht und das Panorama sind wahrlich umwerfend: mit tiefen Einblicke in die Lothse Wand sowie unbeschreiblichen Ausblicken auf Makalu und die weiteren 7.000-er der Region werden wir belohnt. Über die Aufstiegsroute erfolgt der Abstieg, der noch einmal volle Konzentration erfordert. Nach einer verdienten Stärkung im Basislager versuchen wir an diesem Tag gleich weiter nach Chhukhung abzusteigen. Einer anständigen Gipfelfeier mit Everest Bier steht nun sicher nichts mehr im Weg. Übernachtung in der Lodge.

Auf- und Abstieg:

1100 hm

Gehzeit

11-12 h

17. Tag – Durch das Khumbu Tal nach Tengboche (3.860 m)

Der lange Abstieg nach Tengboche steht uns heute bevor. Der Weg nach Dingboche ist uns ja bereits bekannt. Wenig später treffen wir auf den bekannten Everest Trek, der jede Saison eine Vielzahl von Trekking-Touristen in die Everest Region führt. Von Mani-Mauern und Yaks begleitet wandern wir talwärts unter der Ama Dablam vorbei nach Pangboche. Rhododendron begleitet uns auf dem letzten Anstieg zum Kloster Tengboche. Das Kloster ist kulturelles Zentrum der Khumbu Region und wurde 1989 nach einem Brand stark zerstört. Unter anderem mit deutscher Hilfe erfolgte der Wiederaufbau. Übernachtung in einer Sherpa Lodge.

Auf- und Abstieg:

150 hm

Gehzeit

5-6 h

18. Tag – Nach Namche Bazar (3.440 m)

Nach dem Frühstück besuchen wir den Tempel und bekommen noch einmal einen tiefen Einblick in die Kultur der Sherpas. Ein letzter Blick schweift hinauf in die Achttausenderregion. Der weitere Abstieg führt uns steil hinunter ins Imja Tal und über eine Hängebrücke im Gegenanstieg nach Namche Bazar. Noch einmal können wir das quirlige Treiben in der Stadt genießen und vielleicht auch das eine oder andere Souvenir kaufen. Übernachtung in einer Sherpa Lodge.

Auf- und Abstieg:

300 hm

Gehzeit

6 h

19. Tag – Zurück nach Lukla (2.840 m)

Die letzte Etappe führt uns wieder steil hinab zur Hillary-Brücke und talauswärts nach Monjo. Am Nachmittag erreichen wir wieder Lukla, wo wir die letzte Nacht in einer Lodge verbringen.

Auf- und Abstieg:

300 hm

Gehzeit

7-8 h

20. Tag – Rückflug nach Kathmandu

Am Vormittag erfolgt der Rückflug nach Kathmandu. Riesig erscheint uns die Metropole jetzt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, um Einkäufe zu erledigen oder die Annehmlichkeiten der Unterkunft zu genießen.

21. Tag – Hindutempel Pashupatinath, Stupa Boudha und Königsstadt Bhaktapur

Drei kulturelle Höhepunkte stehen heute noch auf dem Programm. Wir beginnen am Morgen in Pashupatinath, dem heiligsten hinduistischen Pilgerort. Direkt am heiligen Fluss Bagmati gelegen findet hier die Verbrennung der Toten statt. Gleichzeitig baden einige Meter weiter gläubige Hindus im Wasser des Flusses, der in den Ganges fließt. Diese Szenerie hinterlässt bei vielen einen bleibenden Eindruck.

Einen ganz anderen Kontrast bietet der mehr als 40 m hohe Stupa von Boudhanath. Der Stupa gehört zu den weltweit größten Bauwerken seiner Art und wurde um das 5. Jahrhundert erbaut. Er gilt als wichtigstes tibetisches Bauwerk außerhalb Tibets und ist zentraler Anlaufpunkt für die in Nepal lebenden Tibeter. Friedlich verrichten sie ihre Kora, indem sie im Uhrzeigersinn um den Stupa wandeln und sich zu Boden werfen.

14 km außerhalb von Kathmandu befindet sich die Königsstadt Bhaktapur, die als schönste Stadt des Landes bekannt ist. Während Frauen sich ihre Hände an öffentlichen Wasserhähnen waschen, sitzen die Männer in traditioneller Tracht in den ziegelrot überdachten Loggien. Das gesamte Stadtbild wurde in den 70-er Jahren komplett restauriert. Ziegelstein, Kupfer und reiche Holzverzierungen der Häuser wurden aufwendig herausgearbeitet. Es lohnt sich durch die Stadt zu flanieren und ungefähr so muss Kathmandu vor dem Aufkommen des Tourismus ausgesehen haben.

Am Abend Abschiedsessen bei einer lokalen Familie oder in einem der Restaurants in der Stadt.

22. Tag – Rückflug von Kathmandu

Je nach Flugzeiten besteht noch einmal die Möglichkeit letzte Souvenirs einzukaufen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

23. Tag – Ankunft in der Heimat

Ankunft in Deutschland im Laufe des Tages.

Unsere Empfehlungen im Anschluss:

Tierbeobachtungen im Chitwan Nationalpark (3-tägiger Anschluss von Kathmandu aus)

Highlights auf dieser Reise

Gipfel 8.848 m

Mount Everest

Der Mount Everest ist mit 8.848,86 m der höchste Berg der Welt. Er liegt an der Grenze zwischen Nepal und Tibet im Himalaya. Der Gipfel wurde 1953 erstmals von Edmund Hillary und Tenzing Norgay bestiegen.

Sattel 6.785 m

Lhakpa La

Der Lhakpa La ist ein 6.785 m hoher Gebirgspass in Tibet zwischen Khartagletscher und Östlichem Rongpu-Gletscher. 1921 entdeckten George Mallory und Guy Bullock von hier aus den Zugang zur Nordroute am Mount Everest. Der Pass gilt aufgrund seiner Steilheit als nicht begehbarer Verkehrsweg.

Gipfel 8.201 m

Cho Oyu

Der Cho Oyu erhebt sich mit 8.188 m als sechsthöchster Berg der Welt an der chinesisch-nepalesischen Grenze. Als westlichster Achttausender des Khumbu-Himalaja gilt er aufgrund der gemäßigten Hänge als technisch einfachster 8.000er. Die Erstbesteigung gelang 1954 Herbert Tichy, Joseph Jöchler und Pasang Dawa Lama über den Normalweg am Nordwestgrat.

Gipfel 7.952 m

Gyachung Kang

Der Gyachung Kang erhebt sich 7.952 m hoch an der chinesisch-nepalesischen Grenze im Mahalangur Himal. Als höchster Siebentausender der Erde liegt er zwischen Mount Everest und Cho Oyu. Ein über 7.200 m hoher Bergrücken verbindet ihn mit dem Cho Oyu.

Gipfel 7.457 m

Shartse II

Der Shartse erhebt sich auf 7.457 m an der Grenze zwischen Nepal und Tibet südöstlich des Mount Everest. Der Gipfel liegt am Abzweigungspunkt des Lhotse-Nuptse-Kamms mit Fortsetzungen zu Makalu und Baruntse. Seine geringe Schartenhöhe von 187 m macht ihn zu einem unselbständigen Nebengipfel.

Gipfel 6.636 m

Khumbutse

Der Khumbutse erhebt sich auf 6.636 m an der Grenze zwischen Nepal und China. Der markante Gipfel thront am westlichen Eingang des Khumbu-Gletschers, nur 6 km vom Mount Everest entfernt. Vom südlichen Everest Base Camp und den Trekkingrouten um Gorak Shep dominiert er die Szenerie.

Gipfel 7.541 m

Changtse West

Der Changtse erhebt sich auf 7.541 m unmittelbar nördlich des Mount Everest im tibetischen Himalaya. Der Name bedeutet auf tibetisch "Nordgipfel" und bezeichnet einen der prominenten Siebentausender der Everest-Region. Über einen Berggrat ist der Gipfel mit dem benachbarten Changzheng Ri verbunden.

Gipfel 7.543 m

Changtse Peak

Der Changtse Peak erhebt sich auf 7.543 m als markanter Nebengipfel nördlich des Mount Everest. Der Siebentausender gilt als technisch anspruchsvoller Akklimatisationsgipfel für Everest-Expeditionen. Die Erstbesteigung gelang einer deutschen Expedition am 3. Oktober 1982.

Gletscher

Kangshung-Gletscher

Der Kangshung-Gletscher liegt an der Ostseite des Mount Everest im tibetischen Himalaya. Als einer der drei Hauptgletscher des höchsten Berges der Welt speist er sich aus den Flanken von Everest und Lhotse. Der Gletscher ist nur über mehrtägige Anmarschwege von Kharta erreichbar.

Gletscher

Lixin Glacier 1

Der Lixin Glacier 1 liegt am gleichnamigen Lixin Peak, 13,7 km nördlich des Mount Everest. Der Gletscher befindet sich in der hochalpinen Khumbu-Region des nepalesischen Himalaya. Das Gletschersystem ist Teil der extremen Eiswelt der Everest-Region.

Gletscher

Changtse-Gletscher

Der Changtse-Gletscher liegt im tibetischen Himalaya nördlich des Mount Everest. Er bildet Teil des komplexen Gletschersystems der höchsten Berge der Erde. Der Gletscher entstand vermutlich während der letzten großen Eiszeit vor etwa 500.000 Jahren.

Gletscher

Far East Rongbuk Glacier

Der Far East Rongbuk Glacier ist ein Seitengletscher des Rongbuk-Gletschersystems am Mount Everest in Tibet. Er bildet zusammen mit dem West Rongbuk Glacier das Hauptgletschersystem der Everest-Nordroute. Der Gletscher dient als Zugang zum Advanced Base Camp für Expeditionen über Nordsattel und Nordostgrat.