6.000er

Expedition Aconcagua 360° | Guanacos Traverse (6.961 m)

Besteigung des Aconcagua mit Umrundung des höchsten Gipfels der Anden

Mit seinen 6.961 m ist der Aconcagua hinter dem Mount Everest der zweithöchste Berg der "Seven Summits". Dennoch ist der Anstieg auf den höchsten Berg der Anden und des amerikanischen Kontinents technisch nur mäßig schwierig und bietet einen perfekten Einstieg zum Höhenbergsteigen und für größere Expeditionen!

Die Expedition findet entlang einer Route statt, die das Ergebnis einer Kombination aus der Polen-Traverse, der Ameghino-Traverse, der Guanacos-Tal-Route und der Normalroute ist. Du wanderst zunächst über das Vacas Tal zum Basislager Plaza de Argentina. Von hier erfolgt der technisch unschwierige Aufstieg zum Gipfel. Der Abstieg erfolgt anschließend auf der anderen Seite über den Normalweg in das Lager Plaza de Mulas und von dort durch das Tal hinaus. 

Großen Support bekommen wir hierbei durch unsere Begleitmannschaft, die uns bis in Lager III (ca. 6.000 m) beim Transport der Gruppenausrüstung (Zelte, Kocher usw.) unterstützt. Zusätzlich setzen wir einheimische Bergführer mit einem Verhältnis von 4:1 ein. Dadurch ergeben sich für alle Teilnehmer weitaus höhere Gipfelchancen, was nicht unterschätzt werden sollte!

Für wen ist die Reise geeignet

Schwierigkeit

4.0

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Wenig schwierige Hochtour (WS nach der Hochtourenbewertung). Die Expedition auf den Aconcagua eignet sich für konditionsstarke Bergsteiger mit Bergerfahrung. Technisch gesehen ist der Berg ein leichter Sechstausender. Klettertechnische Fertigkeiten sind nicht notwendig. Die Gipfeletappe sowie die Aufstiegstage in die jeweiligen Camps erfordern eine große Portion Kondition und Durchhaltewillen. Du verfügst über eine hervorragende Ausdauer für mehrtägige Auf- und Abstiege bis 1.000 Höhenmeter (Aufstieg) bzw. 1.600 Höhenmeter (Abstieg) pro Tag in großer Höhe. Tägliche Gehzeiten von 4 bis 8, am Gipfeltag auch bis zu 12 Stunden meisterst Du ohne größere Probleme. Gesundheitlich und physisch bist Du in sehr guter Verfassung. Eine Erfahrung aus vorherigen Expeditionen ist nicht erforderlich, aber natürlich von Vorteil. Du bist neugierig auf fremde Kulturen, anpassungsfähig und bereit auf Komfort zu verzichten. Am Berg ist Teamfähigkeit und Kameradschaft von jedem Teilnehmer gefordert.

Reiseablauf

1. Tag – Flug nach Mendoza

In der Regel erfolgt der Check-In am Abend und der Flug über Nacht nach Mendoza in Argentinien.

2. Tag – Ankunft in Mendoza und erste Vorbereitungen

Am Nachmittag landen wir in Mendoza. Bereits am Flughafen erwartet uns unser lokales Team für den Transfer ins zentral gelegene 4-Sterne-Hotel. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung und kann je nach Ankunftszeit genutzt werden, um die Umgebung etwas zu erkunden. In einem der zahlreichen Restaurants verbringen wir den Abend und genießen zum ersten Mal das argentinische Flair. Übernachtung im Hotel.

3. Tag – Abholung der Permits und Fahrt nach Puente de Inca

Heute starten wir bereits in Richtung unseres Expeditionsziels. Zunächst machen wir aber noch einen letzten Materialcheck und einen Zwischenstopp beim Büro des National Parcs Aconcagua, wo wir unsere Permits für die folgenden Tage kaufen. Danach starten wir per Minibus auf eine zwei- bis dreistündige Fahrt in den kleinen verführerischen Bergort Penitentes. Sehr nahe am Aconcagua übernachten wir in Puente de Inca (2.720 m).

4. Tag – Trekking durch das Punta de Vacas Tal zum Pampa de Leñas Camp

Unsere Fahrer bringen uns am Morgen bis zum Taleingang des Punta de Vacas Tals. Wir durchwandern das Tal bis zum Pampa de Leñas Camp. Nur mit Tagesrucksack können wir diese Wanderung und den Blick auf die umliegenden schneebedeckten Berge rundum genießen und Kräfte für die kommenden Tage sammeln. Für den Transport des restlichen Gepäcks werden wir durch eine einheimische Begleitmannschaft mit Maultieren unterstützt. Übernachtung im Camp auf knapp 2.900 m Höhe.

Auf- und Abstieg:

500 hm

Gehzeit

5-6 h

5. Tag – Trekking zum Casa de Piedra Camp (3.200 m)

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Wanderung entlang des Rio de las Vacas in Richtung Casa de Piedra fort, wo wir unser Camp auf etwa 3.200 m Höhe aufschlagen. Dabei werden wir wieder von den Maultieren und unserer Begleitmannschaft unterstützt. Der Höhepunkt des Tages ist definitiv der Anblick der gewaltig aufragenden Ostwand des Aconcaguas, die sich mit ihren beeindruckenden Gletschern in die Höhe schiebt und schließlich in unser Blickfeld rückt. Mit dem Expeditionsziel vor Augen wächst die Vorfreude auf die kommenden Tage.

Auf- und Abstieg:

420 hm

Gehzeit

5-6 h

6. Tag – Aufstieg ins Basislager - Plaza Argentina (4.200 m)

Noch einmal erwartet uns ein langer Trekkingtag, dessen Belohnung aber das Basislager auf ca. 4.200 m Höhe ist. Fünf bis sechs Stunden dauert der Aufstieg mit gut 1.000 Höhenmetern bis wir das Camp und den Ausgangspunkt unserer Expedition erreichen. Angekommen am Plaza Argentina beziehen wir unseren privaten Campingbereich, der mit allem notwendigen Komfort für die Übernachtung ausgestattet ist.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

5-6 h

7. Tag – Ruhetag Plaza Argentina (4.200 m) | optionale Besteigung des Cerro Bonete (5.052 m)

Mit den beiden eingeplanten Reservetagen stehen uns ab jetzt insgesamt zwölf Tage für den Aufstieg auf den Aconcagua zur Verfügung – ausreichend Zeit, um flexibel auf Wetter, Akklimatisierung und Gruppendynamik zu reagieren.

Heute legen wir einen wohlverdienten Ruhetag im Basislager ein und genießen die Annehmlichkeiten des Camps – sei es bei einer warmen Mahlzeit, einem guten Buch oder einfach mit Blick auf die beeindruckende Hochgebirgslandschaft. Gleichzeitig arbeiten wir passiv an unserer Höhenanpassung, denn auch ein ruhiger Tag in großer Höhe unterstützt die Akklimatisation.

Wer sich körperlich betätigen möchte, hat die Möglichkeit, im Rahmen einer Tagestour den Cerro Bonete (5.052 m) zu besteigen – einen aussichtsreichen Akklimatisationsgipfel. Der Weg führt uns durch ein Seitental, vorbei an einer alten Berghütte, bis zum Gipfel, von dem sich ein beeindruckender Blick über das Basislager und auf die Westflanke des Aconcagua bietet. Ein Großteil unserer bevorstehenden Route lässt sich von hier bereits gut erkennen. Der Abstieg erfolgt auf derselben Route zurück ins Camp.

Auf- und Abstieg:

860 hm

Gehzeit

6-7 h

8. Tag – Materialtransport ins Lager I (4.950 m)

Gut ausgeruht steigen wir heute ins Lager I auf 4.950 m Höhe auf. Etwa 5 - 6 Stunden dauert der Aufstieg und führt uns zunächst auf der Polenroute durch das eindrückliche Ameghinotal hinauf ins Lager I. Unterstützt werden wir dabei von den Trägern, die sich um den Transport und Aufbau unserer Zelte kümmern, so dass jeder Teilnehmer nur wenig mehr als seine persönliche Ausrüstung zu tragen hat. Dieser Komfort wird oftmals weit unterschätzt. Im Lager I wurde bereits vorab der Großteil des Hochlagers mit Küchenzelten, Bänken und Tischen an einem kleinen Bach errichtet. Nachdem wir uns im Küchenzelt gestärkt haben, steigen wir wieder ins Basislager ab, wo wir übernachten.

Auf- und Abstieg:

750 hm

Gehzeit

5-6 h

9. Tag – Ruhetag Plaza Argentina (4.200 m)

Heute haben wir einen Ruhetag und arbeiten ganz nebenbei weiter an unserer Akklimatisation. Den ganzen Tag genießen wir die Annehmlichkeiten des Camps.

10. Tag – Akklimatisationsaufstieg ins Lager I (4.950 m)

Heute erfolgt ein weiterer Akklimatisations- und Transportmarsch ins Lager I. Nach der Stärkung im Küchenzelt, richten wir uns für unsere Übernachtung im Lager I ein und packen unsere persönliche Ausrüstung für den anstehenden Materialtransport ins Lager II am nächsten Morgen.

Auf- und Abstieg:

750 hm

Gehzeit

5-6 h

11. Tag – Materialtransport zwischen Lager I und Lager II (5.500 m)

Bis zum Lager II steigen wir zunächst in 3 - 4 Stunden einmal mit dem Nötigsten auf. Die persönliche Ausrüstung ist wieder selbst zu transportieren, unterstützt werden wir aber auch hier wieder von unseren Trägern. Der Weg führt uns zunächst steil zum Ameghino Sattel zwischen Cerro Ameghino und Aconcagua hinauf. Anschließend queren wir unterhalb des Polengletschers auf einem Aussichtsbalkon zur Guanacos Traverse. Das Lager II wurde bereits größtenteils im Vorfeld errichtet, so dass wir wieder nur unsere Schlafzelte aufstellen müssen. Die Wasserversorgung erfolgt hier ebenfalls über einen kleinen Wasserlauf. Vom Lager II können wir bereits die nächste Etappe zum Lager III einsehen, welches nur 500 m höher liegt. Nach dem Mittagessen steigen wir wieder zum Lager I ab und übernachten dort, um uns weiter zu akklimatisieren.

Auf- und Abstieg:

550 hm

Gehzeit

3-4 h

12. Tag – Aufstieg ins Lager II (5.500 m)

Noch einmal steigen wir mit unserem Restmaterial ins Lager II auf. Hier richten wir uns nun für die nächsten Tage ein und verbringen die erste Nacht in dieser Höhe.

Auf- und Abstieg:

550 hm

Gehzeit

3-4 h

13. Tag – Ruhetag im Lager II (5.500 m)

Wir gönnen unserem Körper noch einmal etwas Ruhe und Erholung und akklimatisieren uns passiv in dieser Höhe.

14. Tag – Aufstieg ins Lager III (Berlin, 6.000 m)

Wir brechen unsere Zelte in Camp II ab und nutzen den ganzen Tag, um bis zum Lager III auf ca. 6.000 m Höhe aufzusteigen. Über einen sanften Weg gelangen wir mit einer letzten steilen Etappe zu den "Piedras Blancas". Auch hier hat unsere Mannschaft das Camp bereits vorher an einer möglichst windgeschützten Stelle errichtet. Je nach Verhältnissen kann bereits Schnee liegen. Ein zusätzlicher Träger fungiert hier als Unterstützung in Notfällen. Im Camp angelangt und eingerichtet, erfolgt ein letzter Ausrüstungs-Check und schließlich die Planung des Gipfeltages. Sollte dem nichts entgegen stehen, geht heute auch die persönliche Ausrüstung, welche wir im Basislager zurück gelassen haben, auf den Weg zum Plaza de Mulas.

Auf- und Abstieg:

500 hm

Gehzeit

4 h

15. Tag – Besteigung Aconcagua (6.963 m)

Jetzt muss nur noch das Wetter passen! Bei guten Bedingungen brechen wir noch vor der Morgendämmerung auf, um die knapp 1.000 Höhenmeter Aufstieg zum Gipfel zu bewältigen. Dank der guten Akklimatisation sind wir für unser Ziel auf fast Siebentausend Metern Höhe gut gewappnet. Nach einigen Stunden Aufstieg mit leichtem Gepäck erreichen wir schließlich den Gipfel. Glücklich über diesen Erfolg genießen wir den Moment auf dem zweithöchsten der "Seven Summits". Als höchster Punkt der Anden ist die Aussicht über das darunter liegende Gipfelmeer einfach atemberaubend und ein wahnsinnig erhabenes Gefühl. Den Rückweg meistern wir entlang der Aufstiegsroute bis ins Lager III, wo wir ein letztes Mal übernachten.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

12 h

16. bis 17. Tag – Reservetage

Bei einer Expedition wie der auf den Aconcagua kann es immer zu Änderungen kommen. Aus diesem Grund haben wir zwei Reservetage für die Gipfelbesteigung eingeplant.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

12 h

18. Tag – Abstieg ins Plaza de Mulas Camp (4.380 m)

Über den Nico de Condores und den Normalweg steigen wir ins Plaza de Mulas Camp ab.

Gehzeit

4-6 h

19. Tag – Abstieg nach Los Penitentes und weiter nach Mendoza

Bereits in der Früh starten wir mit dem langen Abstieg vorbei am Horcones Gletscher nach Los Penitentes. Von einem Aussichtspunkt bei der Laguna Horcones genießen wir noch einmal einen letzten Blick auf den Aconcagua, bevor wir das Tal verlassen. Unser Minibus erwartet uns bereits und wir fahren zurück nach Mendoza in unser 4-Sterne-Hotel. Am Abend feiern wir unsere Aconcagua Expedition in einem der Restaurants der Stadt bei lokalen Spezialitäten wie Asado (argentinisches Grillfleisch) oder Milanesa (paniertes Fleisch). Ein Glas des hervorragenden regionalen Weins darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

Auf- und Abstieg:

100 hm

Gehzeit

8 h

20. Tag – Mendoza erleben

Mendoza ist die Hauptstadt des argentinischen Weinlands. Der ganze Tag steht zur Besichtigung der Stadt zur Verfügung. Wir unternehmen eine Wanderung in den nahen Cerro de la Gloria oder fahren gemütlich mit der Seilbahn auf den Cerro San Cristóbal. Von hier können wir einen atemberaubenden Panoramablick auf die Stadt und die Berge genießen. Ein Spaziergang durch die Plaza Independencia, dem Herz von Mendoza, rundet den Tag schließlich ab. Beeindruckende koloniale Gebäude reihen sich hier aneinander. Unseren letzten Abend verbringen wir wieder in einem der vorzüglichen Restaurants der Stadt.

21. Tag – Rückflug nach Deutschland

Heute heißt es Abschied nehmen von Argentinien. Im Laufe des Tages erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Rückflug zurück nach Deutschland. Gerne organisieren wir aber auch einen individuellen Anschlussaufenthalt in Südamerika für Dich.

22. Tag – Ankunft in der Heimat

Nach dem Flug über Nacht Ankunft in der Heimat im Laufe des Tages.

Highlights auf dieser Reise

Gipfel 6.961 m

Aconcagua

Der Aconcagua erhebt sich mit 6.961 m als höchster Gipfel Südamerikas und der Anden in der argentinischen Provinz Mendoza. Als zweithöchster der Seven Summits lockt er jährlich rund 6.000 Bergsteiger aus aller Welt an. Der Normalweg führt ohne technische Kletterei, aber mit extremer Höhenbelastung zum Gipfel.

Gipfel 5.052 m

Cerro Bonete

Der Cerro Bonete erhebt sich auf 5.052 m in den argentinischen Anden unweit des Aconcagua. Der Gipfel dient als beliebter Akklimatisierungsberg für Expeditionen zum höchsten Berg Amerikas. Vom Gipfel eröffnet sich der Blick auf die Westflanke des Aconcagua und die Cordillera de los Andes.

Gipfel 5.379 m

Cerro Tolosa

Der Cerro Tolosa erhebt sich auf 5.379 m in den argentinischen Anden, 12,5 km südlich des Aconcagua. Der Gipfel liegt im Aconcagua Provincial Park und bietet eine topografische Reliefhöhe von 2.250 m über dem Las Cuevas-Tal. Die Erstbesteigung erfolgte 1903 durch Baroness Nadine Lougonine von Meyendorff und Alois Pollinger.

Gipfel 5.700 m

Cerro Piramidal

Der Cerro Piramidal erhebt sich auf 5.700 m im Aconcagua-Massiv der argentinischen Anden. Der Gipfel liegt in der Cordillera Principal nahe dem höchsten Berg Amerikas.

Gipfel 5.511 m

Cerro Mirador

Der Cerro Mirador erhebt sich auf 5.511 m in den zentralen Anden Argentiniens. Der Gipfel liegt im Aconcagua-Gebiet der Cordillera Principal. Die Höhenlage setzt alpine Erfahrung und Höhenakklimatisation voraus.

Gipfel 6.930 m

Cerro Aconcagua Sur

Der Cerro Aconcagua Sur erhebt sich auf 6.930 m südlich des Hauptgipfels in den argentinischen Anden. Der Nebengipfel liegt nur 30 m niedriger als der höchste Berg Amerikas. Er wurde erst 1947 durch eine deutsche Expedition erstbestiegen.

Gipfel 5.487 m

Cerro Manso

Der Cerro Manso erhebt sich auf 5.487 m im argentinischen Aconcagua-Massiv in den zentralen Anden. Der Gipfel liegt in unmittelbarer Nähe des höchsten Berges Amerikas.

Gipfel 5.883 m

Cerro Ameghino

Der Cerro Ameghino erhebt sich auf 5.883 m in den Zentralanden Argentiniens unweit des Aconcagua. Der Gipfel bildet zusammen mit dem höchsten Berg Amerikas den markanten Ameghino-Sattel. Seine Prominenz von 585 m macht ihn zu einem eigenständigen Sechstausender.

Sonstige

Distrito Las Cuevas

Las Cuevas ist eine kleine Gemeinde in der argentinischen Provinz Mendoza nahe der chilenischen Grenze. Der Ort liegt strategisch an der Ruta Nacional 7, der wichtigsten Verbindung zwischen Argentinien und Chile. Las Cuevas dient als letzter argentinischer Stützpunkt vor dem Aconcagua-Nationalpark.

Sonstige

Ciudad de Mendoza

Mendoza liegt auf 760 m Höhe am Fuß der Anden und ist Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz. Die Stadt dient als strategisches Basecamp für Expeditionen zum Aconcagua, dem höchsten Gipfel außerhalb Asiens. Die Oasenstadt ist durch Bewässerungskanäle geprägt und verfügt über moderne Infrastruktur für Höhenbergsteiger.

Gletscher

Glaciar de Los Polacos

Der Glaciar de Los Polacos liegt am Aconcagua auf etwa 6.200 m Höhe. Der Gletscher wurde 1934 nach der polnischen Expedition benannt, die hier eine alternative Route zum Gipfel entwickelte. Die extreme Höhenlage bringt Temperaturen von -20°C nachts und 5°C mittags mit sich.

Schutzgebiet

Aconcagua Provincial Park

Der Parque Provincial Aconcagua umfasst 65.690 Hektar im Nordwesten der Provinz Mendoza und schützt den mit 6.962,8 m höchsten Berg außerhalb des Himalaya. Das 1983 gegründete Naturschutzgebiet beherbergt große Gletscher und wichtige archäologische Stätten. Es liegt 165 km von Mendoza entfernt und ist das bevorzugte Ziel für Höhenbergsteiger.