Am Fuß der Benediktenwand
Die Tutzinger Hütte thront auf 1.327 m Höhe am Fuß der markanten Benediktenwand in den Bayerischen Voralpen. Als wichtiger Stützpunkt am Maximiliansweg und Traumpfad München-Venedig bietet die DAV-Hütte der Sektion Tutzing einen idealen Ausgangspunkt für Touren in die östlichen Voralpen zwischen Isarwinkel und Kochelsee.
Übernachten auf der Tutzinger Hütte
Die Tutzinger Hütte verfügt über 109 Schlafplätze und besticht durch ihre moderne Ausstattung – der Neubau von 2001 ersetzt den historischen Vorgänger von 1908, eine ehemalige Remontenstation des königlich bayerischen Heeres. Eine mechanisch-biologische Kläranlage und ein Blockheizkraftwerk unterstreichen den nachhaltigen Betrieb der Berghütte.
Zustieg zur Tutzinger Hütte
Der Hauptzustieg führt von Benediktbeuern über die Kohlstattalm und Eibelsfleckalm in ca. 2½ Stunden zur Hütte. Alternative Zustiege bieten sich von Lenggries über Brauneck und Rotohrsattel (4-4½ Std.) oder von Kochel am See über die Staffel-Alm (4-4½ Std.). Vom Lainbachtal erreicht man die Hütte über die Söldneralm in nur 2 Stunden, wobei die Materialseilbahn seit 1965 die Versorgung erleichtert.
Gut zu wissen:
Die Benediktenwand (1.801 m) liegt nur 1½ Stunden entfernt und bietet etwa 20 Kletterrouten von UIAA II bis VIII-. Eine nahegelegene Bergwacht-Diensthütte und eine 2013 errichtete Kapelle ergänzen das Ensemble am Berg. Übergänge führen zum Brauneck-Gipfelhaus über den Rotöhrsattel (2½-3 Std.) oder zur Kirchsteinhütte ins Längental.