Berghütte

Regensburgerhütte (Rifugio Firenze)

2.040m 🇮🇹
46.587, 11.758 Italien
Betten: 90
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Santa Cristina Valgardena, Selva di Val Gardena, Ortisei

Stützpunkt im Grödner Tal

Die Regensburgerhütte thront auf 2.040 m im Naturpark Puez-Odle und ist ein traditionsreicher Stützpunkt in den westlichen Dolomiten. Umrahmt von den markanten Geislerspitzen und der imposanten Fermeda-Gruppe, liegt die auch als Rifugio Firenze bekannte Hütte auf der aussichtsreichen Cislesalm – einem beliebten Ausgangspunkt für Wanderungen und Klettersteige.

Die Regensburgerhütte wurde 1889 von der Sektion Regensburg des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins erbaut und 1920 an den italienischen Alpenverein CAI Firenze übertragen. Heute gehört die Schutzhütte der Autonomen Provinz Bozen und dient als wichtiger Stützpunkt für mehrtägige Durchquerungen der Dolomiten.

Übernachten auf der Regensburgerhütte

Die Berghütte bietet 90 Schlafplätze und beeindruckt mit ihrer exponierten Lage zwischen den schroffen Kalkwänden der Geislerspitzen. Ihre dreisprachige Bezeichnung – deutsch, italienisch und ladinisch – spiegelt die kulturelle Vielfalt Südtirols wider. Von der großzügigen Terrasse eröffnet sich ein weites Panorama über die Fermeda-Gruppe bis zu den fernen Gipfeln der Sella und des Langkofels.

Zustieg zur Regensburgerhütte

Der Hauptzustieg erfolgt von Santa Cristina in Gröden in ca. 1,5 Stunden über gut markierte Wanderwege durch das Sciplaiatal. Alternativ führen bewährte Zustiege von Selva di Val Gardena (1,5 Stunden) oder Ortisei (2,5 Stunden) zur Hütte. Besonders komfortabel gestaltet sich die Auffahrt mit der Kabinenbahn Col Raiser – von der Bergstation erreicht man die Regensburgerhütte in nur 15 Minuten Gehzeit.

Gut zu wissen:

Eine strategisch günstige Lage macht die Hütte zum Ausgangspunkt für Touren auf die umliegenden Dreitausender. Der Sass Rigais (3.025 m) und die Furchetta (3.025 m) sind in etwa 3 Stunden über anspruchsvolle Klettersteige erreichbar, wobei die Große und Kleine Fermeda sowie der Piz Duleda weitere lohnende Gipfelziele bieten. Mehrere Nachbarhütten wie das Rifugio Fermeda (30 Minuten) oder das Rifugio Puez (2,5-3 Stunden) ermöglichen abwechslungsreiche Hüttentouren durch die eindrucksvolle Gebirgswelt der Geislerspitzen.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 2.371 m

Monte Castello

Der Monte Castello erhebt sich auf 2.371 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der markante Felsgipfel zählt zu den beliebten Zielen für Skitouren und Schneeschuhwanderungen. Von der Südflanke eröffnet sich ein weiter Blick zur Tofana und den dahinter liegenden Dolomitengipfeln.

Schutzgebiet

Naturpark Drei Zinnen

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über 11.891 ha in den östlichen Dolomiten zwischen Pustertal und Sextental. Das 1981 gegründete Schutzgebiet umfasst die namensgebenden Drei Zinnen und die Dreischusterspitze als höchsten Gipfel mit 3.145 m. Seit 2009 ist der Park Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten.

Sattel

Molignonpass

Der Molignonpass auf etwa 2.600 m verbindet die Tierser Alpl Hütte mit der Grasleitenpasshütte im Rosengarten-Gebiet. Die Route führt über seilgesicherte Felsstellen und erfordert Trittsicherheit. Der Pass dient als Knotenpunkt zwischen der Seiser Alm und dem Val di Vaiolet.

Gipfel 2.655 m

Antoniusspitze

Die Antoniusspitze erhebt sich auf 2.655 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Berg mit seinen markanten Schuttflanken zählt zu den auffälligsten Gestalten oberhalb der Kleinfanesalm. Das Massiv steht im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter Schutz.

See 2.159 m

Limosee

Der Limosee liegt auf 2.159 m in einem Almkessel im Fanestal der Dolomiten. Der türkisgrün schimmernde Bergsee ist etwa 250 m lang und 120 m breit. Er bildet eine beliebte Wanderstation am Dolomiten Höhenweg 1.

Sattel 1.636 m

Kreuzbergpass

Der Kreuzbergpass liegt auf 1.636 m zwischen Südtirol und Venetien und verbindet das Sextental mit dem Cadore. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Sextner Bach und Padola. Die Via Claudia Augusta Altinate führte bereits in römischer Zeit über diesen strategisch wichtigen Übergang.

Sattel 2.685 m

Langkofelscharte

Die Langkofelscharte liegt auf 2.685 m zwischen Langkofel und Plattkofel in den Dolomiten. Der Pass dient als wichtiger Übergang im Wanderwegenetz und Ausgangspunkt für Klettersteige. Auf der Scharte steht die Toni Demetz Hütte, errichtet 1954 zum Gedenken an einen verunglückten Bergführer.

See 1.494 m

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee liegt auf 1.494 m im Naturpark Fanes-Sennes-Braies. Das türkisfarbene Gewässer gilt als einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Der See dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zur Sennes-Hochfläche.

Gipfel 3.225 m

Tofana di Rozes

Die Tofana di Rozes erhebt sich auf 3.225 m als südlichster der drei Tofana-Gipfel westlich von Cortina d'Ampezzo. Der Berg ist berühmt für seine imposante 800 m hohe Südwand, eine der eindrucksvollsten Felswände der Dolomiten.

Reisen mit Regensburgerhütte (Rifugio Firenze)