Hochalpine Schutzhütte in den Gesäusebergen
Das Admonterhaus thront auf 1.723 m Höhe am Grabnertörl zwischen Mittagskogel und Admonter Warte. Die traditionsreiche Schutzhütte in den Haller Mauern – einem Teilgebirge der Ennstaler Alpen – bildet einen wichtigen Stützpunkt für Bergwanderungen im steirischen Gebirge. Seine exponierte Lage macht das Admonterhaus zum idealen Ausgangspunkt für Gipfeltouren in diesem weniger überlaufenen Winkel der Ostalpen.
Die Geschichte des Admonterhauses reicht bis ins ausgehende 19. Jahrhundert zurück – nach der Erbauung 1894/95 erfolgte bereits 1924 eine erste Erweiterung. Die umfassende Modernisierung zwischen 1979 und 1982 brachte die Hütte schließlich auf den heutigen Standard. Von der Terrasse schweift der Blick über die markanten Kalkgipfel der Haller Mauern bis hinüber zu den schroffen Gesäusebergen.
Übernachten auf dem Admonterhaus
Die Berghütte bietet Schlafplätze in unterschiedlichen Kategorien und dient als wichtige Etappenunterkunft der mehrtägigen Wanderung "Von Hütte zu Hütte im Gesäuse". Nach anstrengenden Bergtouren lädt die gemütliche Gaststube zur Einkehr ein – hier trifft sich die Bergsteiger-Community zu Kaiserschmarren und Apfelstrudel.
Zustieg zum Admonterhaus
Der Hauptzustieg erfolgt von Hall in etwa 3 Stunden über markierte Wanderwege. Alternative Anstiege führen von Admont (ca. 4 Stunden), Oberlaussa (ca. 3 Stunden) oder vom Buchauer Sattel (ca. 2,5 Stunden) hinauf zur Hütte. Alle Zustiege verlangen Trittsicherheit und alpine Grunderfahrung – besonders bei Nässe können die steilen Passagen rutschig werden.
Gut zu wissen:
Vom Admonterhaus starten mehrere lohnende Gipfeltouren: Die Admonter Warte (1.804 m) liegt nur 15 Gehminuten entfernt, der Natterriegel (2.065 m) ist in einer Stunde und der markante Hexenturm (2.172 m) in zweieinhalb Stunden erreichbar. Das nahe gelegene Rohrauerhaus (1.308 m) ermöglicht weitere Tourenverbindungen durch die Ennstaler Alpen.