Berghütte SAC Sektion Tödi

Fridolinshütte

2.111m
46.821, 8.950
Betten: 55
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Tierfehd

Berghütte am Fuß des Tödi für Skitouren in den Glarner Alpen

Die Fridolinshütte steht auf 2.111 m am Fuß des Tödi – umgeben von den Felswänden des Bifertenstocks und dem Bifertengletscher. Die SAC-Hütte der Sektion Tödi dient uns als Stützpunkt für die geführte Skitour auf den Tödi (3.614 m), den höchsten Gipfel der Glarner Alpen.

Von der Terrasse blickt man direkt auf die 800 m hohen Felswände des Bifertenstocks (3.418 m). Der Bifertengletscher zieht sich vom Tödi herab – eine der klassischen Skitourenabfahrten der Schweiz. Die exponierte Lage macht die Fridolinshütte zum hochalpinen Ausgangspunkt im Herzen der Glarner Alpen. Im Winter prägen Schnee und Eis die Landschaft – die gewaltigen Dimensionen der Bergwelt werden erst hier oben spürbar.

Übernachten auf der Fridolinshütte

Die Berghütte bietet 55 Schlafplätze. Ein Waschraum ist vorhanden, im Winter gibt es kein fließendes Wasser. Der Strom ist begrenzt. Nur Barzahlung möglich. Die funktionale Ausstattung entspricht dem hochalpinen Standort – hier zählt die Lage direkt am Berg.

Zustieg zur Fridolinshütte

Der Aufstieg beginnt in Tierfehd und führt über 1.300 Höhenmeter zur Hütte – etwa 4 Stunden Gehzeit. Der Weg zieht sich durch das Tal hinauf, vorbei an Lawinenkegeln und über steile Bergflanken. Von der Fridolinshütte sind Übergänge zur Claridenhütte über Obersand und Ochsenstock (3 Stunden) sowie zur Planurahütte über Obersand (4 Stunden) möglich.

Gut zu wissen:

Die heutige Fridolinshütte wurde 1920/21 nach Plänen von Hans Leuzinger erbaut. Die alte Hütte von 1890 steht noch in der Nähe – ein Zeugnis der langen Alpingeschichte am Tödi. Generationen von Bergsteigern starteten von hier ihre Touren auf den höchsten Glarner Gipfel.

Reisekategorie

Skitouren

Ziele in der Region

Sattel 2.044 m

Oberalppass

Der Oberalppass verbindet auf 2.044 m Andermatt mit Sedrun und gilt als wichtiger historischer Alpenübergang. Die ganzjährig befahrene Matterhorn-Gotthard-Bahn überquert den Pass durch einen 900 m langen Tunnel. Drei Kilometer südlich liegt der Tomasee als Rheinquelle.

Sattel 2.774 m

Brunnipass

Der Brunnipass liegt auf 2.774 m zwischen den Kantonen Graubünden und Uri. Der Pass verbindet das Maderanertal mit Disentis und dient als Zustieg zu Hochtouren am Oberalpstock. Technisch anspruchsvolle Route mit gesicherten Kraxelstellen über den fast spaltenfreien Brunnifirn.

Sattel 1.952 m

Klausenpass

Der Klausenpass verbindet auf 1.948 m das Schächental mit dem Glarnerland. Der historische Übergang führt von Altdorf über Unterschächen nach Linthal. Auf der Passhöhe liegt die Grenze zwischen Uri und dem Urnerboden.

Höhle

Fisetengrat

Die Bergstation Fisetengrat liegt auf 2.034 m in den Glarner Alpen und dient als Ausgangspunkt für Skitouren. Von hier führen Routen zum Gemsfairenstock und weiter zur Fridolinshütte. Die Seilbahn ermöglicht einen zeitsparenden Höhengewinn für alpine Unternehmungen.

Gipfel 3.267 m

Clariden

Der Clariden erhebt sich auf 3.267 m über dem Klausenpass in den Glarner Alpen. Der Berg ist ein beliebtes Skitourenziel und kann über mehrere Routen erreicht werden. Über den Gipfel verläuft die Kantonsgrenze zwischen Glarus und Uri.

Sonstige 2.602 m

Brunnifirn

Der Brunnifirn liegt im Oberalpstockgebiet zwischen Uri und Graubünden mit einer Fläche von 2,94 km². Seit 1882 hat sich der Gletscher um über 1.100 Meter zurückgezogen. Heute reicht die Gletscherzunge bis auf 2.570 m herab.

Gipfel 3.614 m

Tödi

Der Tödi erhebt sich auf 3.614 m als höchster Gipfel der Glarner Alpen an der Grenze zwischen Glarus und Graubünden. Der stark vergletscherte Berg gliedert sich in drei Hauptgipfel: Piz Russein, Glarner Tödi und Sandgipfel. Der Normalweg führt von der Fridolinshütte über den spaltenreichen Bifertenfirn zum Gipfel.

Dorf

Sedrun

Sedrun liegt in der bündnerischen Surselva am Vorderrhein zwischen Camischolas und Bugnei. Der Hauptort der Gemeinde Tujetsch dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren zum Oberalpstock und Pazolastock. Die Rhätische Bahn verbindet das Dorf in 15 Minuten mit dem Oberalppass.

Dorf

Disentis

Klosterort in der Surselva auf 1.133 m Höhe. Ausgangspunkt für Skitouren zu Oberalpstock und Pazolastock. Das Skigebiet Disentis/Sedrun bietet Tiefschneehänge am Piz Ault.

Dorf 1.372 m

Urnerboden

Das Hochtal Urnerboden liegt auf 1.372 m und bildet die größte Alp der Schweiz. Der abgelegene Kirchenweiler gehört als Exklave zu Uri, liegt aber geografisch auf Glarner Seite. Als Ausgangspunkt für Bergtouren und Skitouren bietet die Siedlung direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Glarner Alpen.

Seilbahn

Val Segnas

Das Val Segnas liegt im Skigebiet Disentis/Sedrun in den Glarner Alpen. Die Bergstation am Piz Ault erreicht 3.027 m und bietet Zugang zu weitläufigen Tiefschneehängen. Das Tal gilt als ideales Terrain für Freeriding und Couloir-Fahrten.

Gletscher

Bächenfirn

Der Bächenfirn liegt in den Glarner Alpen und bietet eine der längsten Tiefschneeabfahrten im Alpenraum. Der Gletscher ist über den Oberalpstock erreichbar und führt ins Maderaner Tal auf der Nordseite.

Reisen mit Fridolinshütte