Berghütte DAV Sektion Breslau (Sitz in Stuttgart)

Breslauer Hütte

2.844m
46.868, 10.879
Betten: 166
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Vent, Rofen

Stützpunkt für Hochtouren im Ötztal – am Fuß der Wildspitze

Die Breslauer Hütte steht auf 2.844 m am Fuß der Wildspitze – dem höchsten Berg Tirols. Die Schutzhütte der DAV Sektion Breslau dient als Stützpunkt für Hochtouren auf die vergletscherten Dreitausender der Ötztaler Alpen. Von hier führen die Routen auf exponierte Gipfel und über weite Gletscherflächen.

Die Wildspitze (3.768 m) und der Hintere Brochkogel (3.628 m) sind die Gipfelziele von der Breslauer Hütte. Die Hochtouren führen über Gletscher und kombiniertes Gelände – alpines Terrain, das Erfahrung und sichere Verhältnisse verlangt. Übergänge zur Vernagthütte über den Seuffertweg, zur Braunschweiger Hütte und zum Taschachhaus erschließen mehrtägige Gletscherdurchquerungen im hinteren Ötztal.

Übernachten auf der Breslauer Hütte

Die Hütte hat 166 Schlafplätze in zwei Gebäuden. Ein Winterhaus steht ganzjährig offen. Hüttenschlafsack ist obligatorisch. Die Breslauer Hütte trägt das Umweltgütsiegel für Alpenvereinshütten.

Zustieg zur Breslauer Hütte

Der Normalzustieg führt von Vent (1.896 m) in 3 Stunden über 950 Höhenmeter zur Hütte. Mit dem Sessellift bis Stablein (2.356 m) verkürzt sich die Gehzeit auf 1,5 Stunden, von der Bergstation (2.646 m) ist es nur noch eine Stunde. Alternativ steigt man von Rofenhöfen in 2,5 Stunden auf.

Gut zu wissen:

Die Breslauer Hütte wurde 1882 als unbewirtschaftete Unterkunftshütte mit 15 Übernachtungsplätzen erbaut. 1896 kam ein zweistöckiges Querhaus dazu, 1913 ein vierstöckiger Bettenbau. Das Winterhaus entstand 1997.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gletscher

Taschachferner

Der Taschachferner liegt nördlich der Wildspitze in den Ötztaler Alpen und besteht aus einem östlichen und westlichen Teil. Seit 1970 zog sich die Gletscherzunge um über 250 m zurück. Am Zungenende bildete sich seit 2003 ein Gletschersee.

Gipfel 3.768 m

Wildspitze

Die Wildspitze erhebt sich mit 3.768 m als höchster Berg Nordtirols und der Ötztaler Alpen. Nach dem Großglockner bildet sie den zweithöchsten Gipfel Österreichs. Der markante Doppelgipfel thront zwischen Pitztal und Venter Tal.

Stadt

Meran

Meran liegt im Burggrafenamt zwischen Vinschgau, Passeiertal und Etschtal am Fuße der Texelgruppe. Die Kurstadt war bis 1420 Hauptstadt der Grafschaft Tirol und entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert zum internationalen Kurort. Heute ist sie nach Bozen die zweitwichtigste Stadt Südtirols.

Dorf

Vent

Vent liegt auf 1.895 m am Ende des Venter Tales unterhalb der Wildspitze. Das Bergsteigerdorf des ÖAV gilt als Wiege des Alpinismus in Tirol. Hier wirkte Franz Senn, Mitgründer des Deutschen Alpenvereins.

Seilbahn 2.011 m

Gletscherbahn

Die Gletscherbahn auf 2.011 m erschließt das Pitztaler Gletscherskigebiet und dient als Ausgangspunkt für Skihochtouren. Sie ermöglicht den direkten Zugang zum Mittelbergjoch und den umliegenden Gletschern. Als Liftunterstützung verkürzt sie den Anstieg zu hochalpinen Zielen erheblich.

Sattel 3.414 m

Brochkogeljoch

Das Brochkogeljoch liegt auf 3.414 m zwischen Vernagtferner und Taschachferner in den Ötztaler Alpen. Der Pass verbindet als Schlüsselstelle die beiden großen Gletschersysteme. Von hier führt der Anstieg zur Wildspitze, dem höchsten Berg Tirols.

Sattel 3.166 m

Mittelbergjoch

Das Mittelbergjoch liegt auf 3.166 m zwischen Österreich und Italien in den Ötztaler Alpen. Der vergletscherte Sattel dient als strategischer Durchgangspunkt zum Taschachferner und zur Wildspitze. Über eine Gletscherbahn ist der Pass direkt erreichbar.

Sattel 2.590 m

Spronserjoch

Das Spronserjoch auf 2.590 m verbindet die Ötztaler Alpen mit der Texelgruppe zwischen Pfelders und dem Meraner Raum. Der seit alters her genutzte Übergang führt zur seenreichen Spronser Seen Platte im Naturpark Texelgruppe.

Gipfel 3.475 m

Hinterer Seelenkogel

Der Hinterer Seelenkogel erhebt sich mit 3.475 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel gilt als aussichtsreicher Dreitausender mit Panoramablick von den Hohen Tauern bis zur Bernina. Die Besteigung erfolgt meist als Skitour von der Langtalereckhütte.

Sattel 3.375 m

Schalfkogeljoch

Das Schalfkogeljoch liegt auf 3.375 m in den Ötztaler Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Pass verbindet das Niedertal bei Vent mit dem Gurgler Ferner bei Obergurgl. Das Joch bildet einen zentralen Übergangspunkt für anspruchsvolle Skitouren und die klassische Ötztaler Skidurchquerung.

Gipfel 3.514 m

Finailspitze

Die Finailspitze erhebt sich auf 3.514 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel liegt in der Bergkette zwischen Weißkugel und Similaun. Von hier reicht der Blick über die vergletscherten Hauptkämme der Ötztaler Alpen.

Gipfel 3.597 m

Similaun

Der Similaun erhebt sich auf 3.597 m im Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien. Der Gipfel wurde 1834 erstbestiegen und erlangte durch die Entdeckung der Ötzi-Mumie 1991 Weltberühmtheit. Die Normalroute führt von der Similaunhütte über den Westgrat zum Gipfel.