Berghütte AVS Sektion Obervinschgau, Ortsgruppe Mals

Oberetteshütte

2.670m 🇮🇹
46.765, 10.711 Italien
Betten: 89
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Matsch

Berghütte im Matscher Tal – Stützpunkt für Hochtouren in den Ötztaler Alpen

Die Oberetteshütte steht auf 2.670 m im hinteren Matscher Tal – eingebettet in die hochalpine Bergwelt der südlichen Ötztaler Alpen. Die Schutzhütte der AVS Sektion Obervinschgau nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren auf die Weißkugel (3.739 m) und den Inneren Bärenbartkogel (3.557 m).

Von der Oberetteshütte führen Übergänge zu den Nachbarhütten – zum Hochjochhospiz auf 2.413 m in sechs Stunden, zur Weißkugelhütte auf 2.557 m in acht Stunden oder zur Schöne-Aussicht-Hütte auf 2.842 m in sechs Stunden. Der Übergang ins Schnalstal über das Bildstöckljoch führt ins vergletscherte Hochgebirge. Das wilde, zerklüftete Gelände rund um die Hütte zeigt die raue Schönheit der Ötztaler Alpen – Gletscher, Schrofen und steile Flanken prägen das Bild.

Die Hütte ist Teil des Bergsteigerdorfs Matsch und setzt auf regionale Bio-Produkte. Nach dem Brand der ursprünglichen Carlsbader Hütte von 1883 – später Höllerhütte genannt – wurde die heutige Oberetteshütte 1988 vom AVS neu errichtet.

Übernachten auf der Oberetteshütte

Die Berghütte verfügt über insgesamt 89 Schlafplätze, aufgeteilt in zwei Bereiche mit 46 und 43 Plätzen. Für Notfälle ist ein Telefon vorhanden. Die funktionale Ausstattung entspricht dem Standard einer hochalpinen Schutzhütte – robust und zweckmäßig für Bergsteiger.

Zustieg zur Oberetteshütte

Der Normalzustieg führt von den Glieshöfen im Matscher Talschluss durch alpines Gelände hinauf zur Hütte – 895 Höhenmeter, die in etwa drei Stunden bewältigt werden. Der Weg führt durch die karge Hochgebirgslandschaft der südlichen Ötztaler Alpen, vorbei an Felsblöcken und über alpine Matten. Je höher man steigt, desto weiter öffnet sich der Blick über das Matscher Tal und die umliegenden Gipfel.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gletscher

Taschachferner

Der Taschachferner liegt nördlich der Wildspitze in den Ötztaler Alpen und besteht aus einem östlichen und westlichen Teil. Seit 1970 zog sich die Gletscherzunge um über 250 m zurück. Am Zungenende bildete sich seit 2003 ein Gletschersee.

Gipfel 3.768 m

Wildspitze

Die Wildspitze erhebt sich mit 3.768 m als höchster Berg Nordtirols und der Ötztaler Alpen. Nach dem Großglockner bildet sie den zweithöchsten Gipfel Österreichs. Der markante Doppelgipfel thront zwischen Pitztal und Venter Tal.

Stadt

Meran

Meran liegt im Burggrafenamt zwischen Vinschgau, Passeiertal und Etschtal am Fuße der Texelgruppe. Die Kurstadt war bis 1420 Hauptstadt der Grafschaft Tirol und entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert zum internationalen Kurort. Heute ist sie nach Bozen die zweitwichtigste Stadt Südtirols.

Dorf

Vent

Vent liegt auf 1.895 m am Ende des Venter Tales unterhalb der Wildspitze. Das Bergsteigerdorf des ÖAV gilt als Wiege des Alpinismus in Tirol. Hier wirkte Franz Senn, Mitgründer des Deutschen Alpenvereins.

Seilbahn 2.011 m

Gletscherbahn

Die Gletscherbahn auf 2.011 m erschließt das Pitztaler Gletscherskigebiet und dient als Ausgangspunkt für Skihochtouren. Sie ermöglicht den direkten Zugang zum Mittelbergjoch und den umliegenden Gletschern. Als Liftunterstützung verkürzt sie den Anstieg zu hochalpinen Zielen erheblich.

Sattel 3.414 m

Brochkogeljoch

Das Brochkogeljoch liegt auf 3.414 m zwischen Vernagtferner und Taschachferner in den Ötztaler Alpen. Der Pass verbindet als Schlüsselstelle die beiden großen Gletschersysteme. Von hier führt der Anstieg zur Wildspitze, dem höchsten Berg Tirols.

Sattel 3.166 m

Mittelbergjoch

Das Mittelbergjoch liegt auf 3.166 m zwischen Österreich und Italien in den Ötztaler Alpen. Der vergletscherte Sattel dient als strategischer Durchgangspunkt zum Taschachferner und zur Wildspitze. Über eine Gletscherbahn ist der Pass direkt erreichbar.

Sattel 2.590 m

Spronserjoch

Das Spronserjoch auf 2.590 m verbindet die Ötztaler Alpen mit der Texelgruppe zwischen Pfelders und dem Meraner Raum. Der seit alters her genutzte Übergang führt zur seenreichen Spronser Seen Platte im Naturpark Texelgruppe.

Gipfel 3.475 m

Hinterer Seelenkogel

Der Hinterer Seelenkogel erhebt sich mit 3.475 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel gilt als aussichtsreicher Dreitausender mit Panoramablick von den Hohen Tauern bis zur Bernina. Die Besteigung erfolgt meist als Skitour von der Langtalereckhütte.

Sattel 3.375 m

Schalfkogeljoch

Das Schalfkogeljoch liegt auf 3.375 m in den Ötztaler Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Pass verbindet das Niedertal bei Vent mit dem Gurgler Ferner bei Obergurgl. Das Joch bildet einen zentralen Übergangspunkt für anspruchsvolle Skitouren und die klassische Ötztaler Skidurchquerung.

Gipfel 3.514 m

Finailspitze

Die Finailspitze erhebt sich auf 3.514 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel liegt in der Bergkette zwischen Weißkugel und Similaun. Von hier reicht der Blick über die vergletscherten Hauptkämme der Ötztaler Alpen.

Gipfel 3.597 m

Similaun

Der Similaun erhebt sich auf 3.597 m im Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien. Der Gipfel wurde 1834 erstbestiegen und erlangte durch die Entdeckung der Ötzi-Mumie 1991 Weltberühmtheit. Die Normalroute führt von der Similaunhütte über den Westgrat zum Gipfel.