Berghütte

Flaggerschartenhütte (ehem. Marburger Hütte)

2.481m
46.772, 11.488
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung

Ein idyllisches Bergrefugium in den Zillertaler Alpen

Die Flaggerschartenhütte (ehem. Marburger Hütte) thront auf 2.370 m Höhe am idyllischen Flaggersee in den Sarntaler Alpen. Nordöstlich der Flaggerscharte gelegen, dient die traditionsreiche Berghütte als wichtiger Stützpunkt für die mehrtägige Sarntaler Hufeisentour – eine der einsamsten Höhenwanderungen Südtirols.

Die Flaggerschartenhütte blickt auf eine bewegte Geschichte zurück – 1914 nach vierjähriger Bauzeit vollendet, erlebte sie mehrere Besitzerwechsel und wird heute von Familie Soni geführt. Die besondere Fusion aus indischer und Südtiroler Küche macht die Hütte zu einem kulinarischen Erlebnis in den Bergen.

Übernachten auf der Flaggerschartenhütte

Die Berghütte bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Bergwanderer auf der sechstägigen Sarntaler Hufeisentour. Durch die exponierte Lage am Flaggersee und die Nähe zu den umliegenden Gipfeln eignet sie sich bestens als Ausgangspunkt für Tagestouren. Jakobsspitze (2.741 m), Tagewaldhorn (2.708 m) und Hörtlanerspitze (2.660 m) lassen sich jeweils in ein bis eineinhalb Stunden erreichen.

Zustieg zur Flaggerschartenhütte

Der Hauptzustieg erfolgt vom Durnholzer See durch das Seebbachtal in zweieinhalb bis drei Stunden Gehzeit. Als Alternative führt ein längerer Weg von Mittewald im Wipptal durch das Flaggertal in gut fünf Stunden zur Hütte. Von anderen Stützpunkten der Region wie dem Alpenrosenhof am Penser Joch (4 Stunden) oder dem Schutzhaus Latzfonser Kreuz (4-5 Stunden) bestehen weitere Verbindungswege.

Gut zu wissen:

Die Sarntaler Alpen gelten als touristisch wenig erschlossenes Gebiet mit gut markierten, aber einsamen Höhenwegen. Im Herzen dieser stillen Bergwelt gelegen, ermöglicht die Flaggerschartenhütte Touren abseits des Massentourismus. Von Mai bis Oktober erstreckt sich die beste Zeit für Bergwanderungen in dieser Region.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 2.367 m

Astenberg

Der Astenberg erhebt sich auf 2.367 m in den Sarntaler Alpen südwestlich von Brixen. Der flache Grasberg mit großem Gipfelplateau bietet weite Ausblicke zu den Nordalpen. Vom Penser Joch führt ein markierter Wanderweg in einer Stunde zum Gipfel.

Dorf

Klobenstein

Klobenstein liegt auf 1.156 m am Rittner Hochplateau und ist Hauptort der Gemeinde Ritten. Der Ort dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Rittner Horn und in die Sarntaler Alpen. Die historische Rittner Bahn verbindet Klobenstein mit Oberbozen.

Kirche

Latzfonser Kreuz

Das Latzfonser Kreuz liegt auf 2.300 m in den Sarntaler Alpen unterhalb der Kassianspitze. Die Wallfahrtskirche zählt zu den höchstgelegenen Pilgerstätten Europas. Jährlich wird im Juni der Schwarze Herrgott in einer Prozession von Latzfons zur Bergkirche getragen.

Dorf 1.492 m

Reinswald

Reinswald liegt auf 1.492 m im Durnholzer Tal der Sarntaler Alpen. Das Bergdorf mit 600 Einwohnern wurde 1177 erstmals urkundlich erwähnt. Das kleine Skigebiet mit 14 km Pisten reicht bis 2.460 m Höhe.

Dorf 1.460 m

Pens

Pens liegt auf 1.460 m im Talschluss des Sarntals in Südtirol. Das kleine Bergdorf dient als zentraler Ausgangspunkt für Skitouren auf die über 2.000 m hohen Gipfel der Sarntaler Alpen. Die Zufahrt erfolgt über die SS 508 von Bozen über Sarnthein.

Sattel 2.128 m

Missensteiner Joch

Das Missensteiner Joch liegt auf 2.128 m zwischen Sarntal und Meran. Der Pass verbindet die Sarntaler Alpen mit dem Skigebiet Meran 2000. Vom Joch reicht der Blick über die Brenta-Dolomiten bis zur Ortlergruppe.

Gipfel 2.084 m

Kreuzjoch

Das Kreuzjoch erhebt sich auf 2.084 m in den Sarntaler Alpen über sanfte Wiesenkuppen zum breiten Gipfelplateau. Der Aussichtsgipfel bietet ein 360-Grad-Panorama von den Dolomiten bis zur Ortlergruppe. Ein Dreifachkreuz markiert den Gipfel.

Sattel

Hörtlahner Scharte

Die Hörtlahner Scharte liegt auf 2.603 m Höhe in den Sarntaler Alpen und verbindet das Tal von Asten mit dem Bereich der Flaggerschartenhütte. Der Pass gilt als anspruchsvoller Übergang mit ausgesetzten Stellen und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Sattel 2.211 m

Penser Joch

Das Penser Joch verbindet auf 2.211 m das Sarntal mit dem Wipptal bei Sterzing. Der Pass markiert den Übergang zwischen West- und Ostkamm der Sarntaler Alpen. Die heutige Straße entstand zwischen 1935 und 1940 aus militärstrategischen Gründen.

See 2.208 m

Totensee

Der Totensee liegt auf 2.208 m in einer Bergmulde der Villanderer Alm. Der idyllische Bergsee bietet einen eindrucksvollen Panoramablick auf die Dolomiten mit Langkofel, Plattkofel und Rosengarten. Der Name stammt vom südtiroler Dialektwort "tot" für "ertraglos" und bezieht sich auf die karge Umgebung.

Gipfel 2.260 m

Rittner Horn

Das Rittner Horn erhebt sich auf 2.260 m über dem Bozner Talkessel in den Sarntaler Alpen. Der weithin sichtbare Gipfel gilt als einer der aussichtsreichsten Punkte Südtirols mit 360-Grad-Panorama. Vom Schutzhaus auf der plateauartigen Gipfelfläche reicht der Blick von den Dolomiten bis zu den vergletscherten Dreitausendern der Zillertaler Alpen.

Gipfel 2.221 m

Totenrücken

Der Totenrücken erhebt sich auf 2.221 m als Grenzkamm zwischen den Sarner Almen und der Villanderer Alm in den Sarntaler Alpen. Der Berg bildet einen markanten Punkt auf dem Panoramaweg mit ständigem Blick auf die Dolomiten. Er liegt in geschützten Hochmooren und bietet Zugang zu weitläufigen Almwanderwegen.

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