Ein idyllisches Bergrefugium in den Zillertaler Alpen
Die Flaggerschartenhütte (ehem. Marburger Hütte) thront auf 2.370 m Höhe am idyllischen Flaggersee in den Sarntaler Alpen. Nordöstlich der Flaggerscharte gelegen, dient die traditionsreiche Berghütte als wichtiger Stützpunkt für die mehrtägige Sarntaler Hufeisentour – eine der einsamsten Höhenwanderungen Südtirols.
Die Flaggerschartenhütte blickt auf eine bewegte Geschichte zurück – 1914 nach vierjähriger Bauzeit vollendet, erlebte sie mehrere Besitzerwechsel und wird heute von Familie Soni geführt. Die besondere Fusion aus indischer und Südtiroler Küche macht die Hütte zu einem kulinarischen Erlebnis in den Bergen.
Übernachten auf der Flaggerschartenhütte
Die Berghütte bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Bergwanderer auf der sechstägigen Sarntaler Hufeisentour. Durch die exponierte Lage am Flaggersee und die Nähe zu den umliegenden Gipfeln eignet sie sich bestens als Ausgangspunkt für Tagestouren. Jakobsspitze (2.741 m), Tagewaldhorn (2.708 m) und Hörtlanerspitze (2.660 m) lassen sich jeweils in ein bis eineinhalb Stunden erreichen.
Zustieg zur Flaggerschartenhütte
Der Hauptzustieg erfolgt vom Durnholzer See durch das Seebbachtal in zweieinhalb bis drei Stunden Gehzeit. Als Alternative führt ein längerer Weg von Mittewald im Wipptal durch das Flaggertal in gut fünf Stunden zur Hütte. Von anderen Stützpunkten der Region wie dem Alpenrosenhof am Penser Joch (4 Stunden) oder dem Schutzhaus Latzfonser Kreuz (4-5 Stunden) bestehen weitere Verbindungswege.
Gut zu wissen:
Die Sarntaler Alpen gelten als touristisch wenig erschlossenes Gebiet mit gut markierten, aber einsamen Höhenwegen. Im Herzen dieser stillen Bergwelt gelegen, ermöglicht die Flaggerschartenhütte Touren abseits des Massentourismus. Von Mai bis Oktober erstreckt sich die beste Zeit für Bergwanderungen in dieser Region.