Berghütte DAV Sektion Landshut

Geraerhütte

2.324m
47.043, 11.628
Betten: 109
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Vals, St. Jodok am Brenner

Stützpunkt für Hochtouren in den Zillertaler Alpen

Die Geraerhütte steht auf 2.324 m im hinteren Valsertal – umgeben von den vergletscherten Dreitausendern der Zillertaler Alpen. Die Schutzhütte der Sektion Landshut des Deutschen Alpenvereins dient uns als Stützpunkt für Hochtouren auf Olperer (3.476 m) und Schrammacher (3.410 m). Das Valsertal ist Naturschutzgebiet – karg, wild und abgeschieden.

Von der Sonnenterrasse der Geraerhütte blickt man auf die Gletscherwelt des Alpenhauptkamms. Die Hochtouren führen über Firn und Fels zu den markanten Gipfeln. 45 Minuten oberhalb der Hütte trainieren Kletterer an der Fußstein-Südwand. Mehrere hochalpine Übergänge verbinden die Geraerhütte mit den Nachbarhütten – über die Alpeiner Scharte (2.959 m) zur Olpererhütte, über das Sumpfschartl zur Landshuter Europahütte.

Übernachten auf der Geraerhütte

109 Schlafplätze stehen in der Berghütte zur Verfügung. Die Geraerhütte hat getrennte Dusch- und Waschräume – nach der Hochtour eine willkommene Ausstattung. Auf der Sonnenterrasse finden 75 Personen Platz.

Zustieg zur Geraerhütte

Der Hauptzustieg führt vom Gasthaus Touristenrast im Valsertal in 3 Stunden zur Hütte – 980 Höhenmeter durch das stille Tal. Alternative Zustiege sind von St. Jodok am Brenner (3 Stunden) oder vom Schmirntal (4 Stunden) möglich. Von der Olpererhütte (2.388 m) erreicht man die Geraerhütte über die Alpeiner Scharte in 4 Stunden.

Gut zu wissen:

Die Geraerhütte wurde 1895 erbaut und 1934 erweitert. Unterhalb der Alpeiner Scharte steht auf 2.800 m ein ehemaliges Molybdänbergwerk – während des Zweiten Weltkriegs waren Zwangsarbeiter in einem Nebengebäude der Hütte untergebracht. 1945 wurde die Hütte beschlagnahmt und ging 1956 an die Sektion Landshut.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.658 m

Heilig-Geist-Jöchl

Der Heilig-Geist-Jöchl liegt auf 2.658 m in den Zillertaler Alpen und bildet einen historischen Grenzübergang zwischen Österreich und Italien. Der Pass verbindet das Zillertal mit dem Ahrntal in Südtirol und ist Teil des Lausitzer Höhenwegs.

Sattel 2.690 m

Roßkarscharte

Die Roßkarscharte liegt auf 2.690 m in den Zillertaler Alpen. Der steile Pass verbindet Tirol mit dem Salzburger Land im Nationalpark Hohe Tauern. Der Übergang führt zwischen Krimmler Tauernhaus und Zittauer Hütte durch alpines Blockgelände.

Sattel 2.724 m

Rainbachscharte

Die Rainbachscharte liegt auf 2.724 m in den Zillertaler Alpen und verbindet das Wildgerlostal mit dem Krimmler Achental. Der Pass bietet einen direkten Übergang zwischen der Zittauer Hütte und dem Krimmler Tauernhaus. Steile, teilweise seilversicherte Passagen prägen den Anstieg.

Stadt 633 m

Mayrhofen

Mayrhofen liegt auf 633 m am Ende des Zillertals, wo sich vier Seitentäler vereinen. Der Marktort ist strategischer Ausgangspunkt für Touren in die Zillertaler Alpen. Die Zillertalbahn verbindet den Ort seit 1902 mit dem Inntal.

See 1.843 m

Speicher Zillergründl

Der Speicher Zillergründl liegt auf 1.843 m Höhe im Zillergrund der Zillertaler Alpen. Der Stausee dient der Stromerzeugung durch Wasserkraft und markiert einen wichtigen Wegpunkt auf der Dreiländertour. Vom Rand der Staumauer führt der alte Weg zur Plauener Hütte.

Gipfel 3.479 m

Großer Möseler

Der Große Möseler erhebt sich auf 3.479 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Zillertaler Alpen. Der markante Gipfel wurde 1865 von englischen Alpinisten mit ihren Schweizer Bergführern erstbestiegen. Sein Name leitet sich von "Mösele" ab, einer hochalpinen Sumpflandschaft.

Gipfel 3.148 m

Zillerplattenspitze

Die Zillerplattenspitze erhebt sich auf 3.148 m im österreichisch-italienischen Grenzgebiet der Zillertaler Alpen. Der wenig bekannte Dreitausender bietet ein grandioses Panorama auf die umliegenden Gipfel. Der Anstieg führt über steiles Blockwerk und erfordert leichte Kletterei im I. Grad.

Gipfel 2.400 m

Großer Nock

Der Große Nock erhebt sich auf 2.400 m in den Zillertaler Alpen zwischen Mühlwalder Tal und Weißenbachtal. Der Berg gehört zu den westlichen Hohen Tauern und bildet Teil des markanten Bergamphitheaters oberhalb der Michlreis-Alm. Vom Gipfel bietet sich ein weiter Rundblick über das südliche Ahrntal.

Gipfel 2.912 m

Klockerkarkopf

Der Klockerkarkopf erhebt sich auf 2.911 m an der Grenze zwischen Salzburg und Südtirol. Der Gipfel liegt im Zillertaler Hauptkamm zwischen Krimmler Tauern und Birnlücke. Von Ettore Tolomei 1904 symbolisch in "Vetta d'Italia" umbenannt.

Dorf

Neustift

Neustift liegt auf 600 m Höhe im Eisacktal nördlich von Brixen. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Klettersteige in den Stubaier Alpen. Das Augustinerkloster aus dem 12. Jahrhundert prägt die Ortschaft.

Dorf 1.158 m

Pfunders

Pfunders liegt auf 1.158 m im unteren Pustertal in Südtirol. Das Bergdorf an der Mündung des Pfunderer Bachs in die Rienz bildet den Hauptort der Gemeinde Vintl. Von hier führen Wanderwege in die südlichen Zillertaler Alpen.

Dorf 1.370 m

Brenner

Der Brenner liegt auf 1.370 m Höhe am gleichnamigen Pass an der österreichisch-italienischen Grenze. Das ehemalige Wipptaler Bergdorf wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem bedeutenden Grenzort mit umfangreicher Infrastruktur. Heute führen Brennerautobahn und Brennerbahn durch das Passdorf.