Dänemark liegt im Norden Europas und bildet das südlichste der skandinavischen Länder. Die Halbinsel Jütland grenzt im Süden über eine 68 km lange Landgrenze an Deutschland; im Osten verbindet der Öresund-Brückentunnel das Land mit Schweden. Das Staatsgebiet umfasst 42.943,9 km² und besteht neben dem Festland aus zahlreichen Inseln, darunter Seeland und Fünen. Die Landschaft ist durchgehend flach und eiszeitlich geformt — der tiefste Punkt liegt bei -7 m in der Lammefjorden bei Audebo, der höchste Punkt des Landes ist der Møllehøj mit 170,86 m. Kein Punkt des Landes liegt weiter als 52 km vom Meer entfernt. Das Land hat direkten Zugang zur Nordsee im Westen und zur Ostsee im Osten.
Dänemark ist eine konstitutionelle Monarchie mit einem parlamentarischen Einkammersystem, dem Folketing. König Frederik X. ist seit dem 14. Januar 2024 Staatsoberhaupt; Premierministerin ist Mette Frederiksen. Rund 6 Millionen Menschen leben im Land, etwa 40 % davon auf der Insel Seeland. Die Amtssprache ist Dänisch, das eng mit Norwegisch und Schwedisch verwandt ist; Englisch ist landesweit sehr weit verbreitet. Die Bevölkerung geht historisch auf frühmittelalterliche Stammesdänen zurück, die eine frühe Form des Nordgermanischen sprachen. Das lutheranische Christentum ist die Hauptreligion. Die historische Expeditionstradition des Landes ist maritim geprägt: Die Wikinger des 8. bis 10. Jahrhunderts erreichten als Seefahrer Island, Grönland und Nordamerika.