Land

Südafrika

🇿🇦

Südafrika liegt am südlichsten Zipfel des afrikanischen Kontinents und grenzt im Norden an Namibia, Botswana und Zimbabwe sowie im Osten an Mosambik und Eswatini. Das Land umfasst 1.221.037 km² und besitzt eine Küstenlänge von 2.798 km am Südatlantik und Indischen Ozean. Das alpinste Terrain bilden die Drakensberge im Osten — der höchste Abschnitt des Großen Steilabfalls entlang der Grenze zu Lesotho. Der höchste Gipfel des Landes ist der Mafadi mit 3.450 m; der tiefste Punkt liegt auf Meereshöhe an der Küste. Die Drakensberge fallen auf kurzer Distanz vom Hochplateau zur Küste dramatisch ab und erzeugen dabei Höhenunterschiede, die ihresgleichen im südlichen Afrika suchen.

Südafrika ist eine parlamentarische Republik mit rund 63 Millionen Einwohnern. Die Verwaltungshauptstadt ist Pretoria auf 1.740 m Höhe; Kapstadt ist Sitz des Parlaments. Das Land erkennt zwölf Amtssprachen offiziell an — darunter Zulu, Xhosa, Afrikaans und Englisch — und zählt damit zu den sprachlich vielfältigsten Staaten weltweit. Das Christentum ist die vorherrschende Religion; daneben spielen traditionelle afrikanische Religionen sowie Islam und Hinduismus eine gesellschaftliche Rolle. Die Drakensberge sind seit Jahrtausenden spiritueller Raum der San, deren Felsmalereien in den Höhlen des uKhahlamba-Drakensberg-Parks zu den bedeutendsten kulturellen Zeugnissen des südlichen Afrikas zählen. Geführte Bergtouren und Trekkingangebote entwickelten sich ab den 1990er Jahren nach dem Ende der internationalen Isolation.

Bekannte Ziele und Gipfel in Südafrika
Bilanjil Falls
Twins Cave 2.833 m
Tugela Falls
Champagne Castle Buttress 3.206 m
Monk's Cowl 3.229 m
Währung
Südafrikanischer Rand
Amtssprachen
Afrikaans, Englisch, Süd-Sotho, Tswana, Xhosa, Zulu
Zeitzone
UTC+02:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Reisepass, visumfrei

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 20.05.26 07:18 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Reisepass, visumfrei
Mindestgültigkeit Ausweisdokument: 1 Monate (nach Reiseende)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Nein. Einreise nur mit Kinderreisepass ohne Verlängerung/Aktualisierung möglich.
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen noch mindestens 30 Tage über den Tag der Ausreise hinaus gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.
Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel vorhanden sein.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika grundsätzlich kein Visum.
Gegen Vorlage eines gültigen Rückflugscheins wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor’s visa“) für den Zeitraum der geplanten Reise, maximal für 90 Tage erteilt.
Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das vor Einreise bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin beantragt werden sollte.
Inhaber von in Deutschland ausgestellten „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 28.07.1951“, Inhaber von deutschen „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 15.10.1946“, sowie Inhaber von „Reisedokumenten“ unterliegen der Visumpflicht für Südafrika.
Überschreitung des Aufenthalts („Overstay“)
Gemäß geltender Einreisebestimmungen führt die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis („Overstay“) auch um wenige Tage zu einer „Erklärung zur unerwünschten Person“. Dies hat eine automatische Einreisesperre von ein bis fünf Jahren zur Folge. Bei verspäteter Ausreise erfolgt die Erklärung zur unerwünschten Person auch dann, wenn eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragt wurde, darüber aber noch keine Entscheidung getroffen wurde. Dagegen kann nur nach Ausreise Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruchsprozess ist jedoch langwierig und ein Erfolg nicht garantiert. Das Auswärtige Amt und seine Auslandsvertretungen haben hierauf keinen Einfluss.
- Halten Sie sich unbedingt an die Ihnen erteilte Aufenthaltserlaubnis und vermeiden Sie einen „Overstay“.
Minderjährige
Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.
Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:
- Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),
- Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z.B. mittels Muster „Parental consent letter“,
- Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,
- Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,
- Bestätigungsschreiben in englischer Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.
Weitere Informationen bieten das Department of Home Affairs und die südafrikanischen Vertretungen in Deutschland.
Einfuhrbestimmungen
Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbeschränkt möglich, aber ab einem Gegenwert von 10.000 USD deklarationspflichtig. Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 25.000 ZAR erlaubt und bei höheren Beträgen deklarationspflichtig. Die Ausfuhr von Rand ist auf 5.000 ZAR beschränkt, von Fremdwährungen auf den bei Einreise deklarierten Betrag.
Gebrauchte persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Bei der Einfuhr von Jagd- und Sportwaffen gab es in jüngster Zeit vermehrt Schwierigkeiten.
Weitere Informationen zu Zollfreigrenzen bei der Einreise nach Südafrika bietet der südafrikanische Zoll.
- Möchten Sie Waffen nach Südafrika einführen, setzen Sie sich rechtzeitig vor Abreise mit der südafrikanischen Auslandsvertretung nahe Ihres Wohnorts in Verbindung und sorgen Sie möglichst dafür, dass Ihr Reiseveranstalter vor Ort bei der Einfuhr Unterstützung leistet.
Tiere
Einfuhrbestimmungen für Haustiere hängen im Wesentlichen davon ab, aus welchem Land die Tiere nach Südafrika eingeführt werden. Erforderlich ist in jedem Fall eine sechs Monate gültige Importgenehmigung. Diese und alle weiteren Informationen bietet Animal Health.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Tollwut Gelbfieber Cholera
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).
Malaria
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
- Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Nordosten und Osten der Provinz Mpumalanga (inkl. Krüger- und benachbarte Nationalparks); Norden und Nordosten der Provinz Limpopo
- Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Nordosten und Osten der Provinz Mpumalanga (inkl. Krüger- und benachbarte Nationalparks); Norden und Nordosten der Provinz Limpopo
- Ganzjährig geringes Risiko: Provinz KwaZulu-Natal, einschließlich der Nationalparks Tembe Elephant, Ndumu Game Reserve, iSimangaliso Wetland und Hluhluwe-iMfolozi. Im Nordwesten und Nordosten des Landes: Rest der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Ausnahmen s. o.), einschließlich der Waterberg-Region und der Nationalparks Marakele und Madikwe
- Malariafrei: südliche Landesteile
- Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
- Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Sexuell übertragene Krankheiten
Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Das Mpox-Virus wird vorrangig durch engen Kontakt mit Erkrankten übertragen. Kontakt mit Wunden, Körperflüssigkeiten, kontaminierten Gegenständen sowie möglicherweise auch Atemtröpfchen kann ebenso zu einer Infektion führen. Bei sexuellem Kontakt besteht grundsätzlich ein hohes Mpox-Übertragungsrisiko.
- Vermeiden Sie Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor Reisebeginn bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.
- Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.
Durchfallerkrankungen
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
Cholera
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.
- Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Schistosomiasis.
- Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.
Sonnenschutz
Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.
Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten.
- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
- Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbeschränkt möglich, aber ab einem Gegenwert von 10.000 USD deklarationspflichtig. Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 25.000 ZAR erlaubt und bei höheren Beträgen deklarationspflichtig. Die Ausfuhr von Rand ist auf 5.000 ZAR beschränkt, von Fremdwährungen auf den bei Einreise deklarierten Betrag.
Gebrauchte persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Bei der Einfuhr von Jagd- und Sportwaffen gab es in jüngster Zeit vermehrt Schwierigkeiten.
Weitere Informationen zu Zollfreigrenzen bei der Einreise nach Südafrika bietet der südafrikanische Zoll.
- Möchten Sie Waffen nach Südafrika einführen, setzen Sie sich rechtzeitig vor Abreise mit der südafrikanischen Auslandsvertretung nahe Ihres Wohnorts in Verbindung und sorgen Sie möglichst dafür, dass Ihr Reiseveranstalter vor Ort bei der Einfuhr Unterstützung leistet.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

Wähle deine Staatsangehörigkeit für die aktuellen Hinweise deines Außenministeriums.

🇦🇹
Österreich
BMEIA Österreich
🇨🇭
Schweiz
EDA Schweiz
🇮🇹
Italien
Farnesina Italien
🇩🇪
Deutschland
Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Südafrika

Neben den geographischen Eckdaten komplettieren praktische Aspekte das Bild des Reiselands: die politische und Sicherheitslage, Zahlungsmittel in Stadt und Wildnis, Naturgefahren wie Wildtiere und regionale Tropenkrankheiten sowie Einreise- und Gesundheitsfragen. Der Südafrikanische Rand funktioniert in Städten und Tourismusgebieten zuverlässig per Karte — in entlegenen Wildnisregionen empfiehlt sich Bargeld. Wer das nordöstliche Lowveld bereist, beachtet das saisonale Malariarisiko; in den Drakensbergen gelten andere Naturgefahren als im Busch. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Vom Besuch der Innenstädte (CBD) von Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth (Gqeberha) und Durban wird unabhängig von der Tageszeit abgeraten.
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Angesichts der erheblichen sozialen Unterschiede im Land kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen können nicht ausgeschlossen werden. So gab es z. B. bereits wiederholt gewaltsame Aktionen im Großraum Emalahleni (an der Hauptverbindungsstraße zwischen Johannesburg und touristischen Zielen im Osten des Landes, wie dem Blyde-River-Canyon und dem Krüger-Nationalpark).
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Auch 2025 bleibt Südafrikas Kriminalitätsrate auf sehr hohem Niveau. Dies schließt Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Reisende können zudem Opfer von Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten werden. Auch sexualisierte Gewalt (Gender Based Violence) kommt häufig vor. Es sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen insbesondere allein reisende Frauen bei Nutzung per App bestellter Fahrdienste (z.B. Uber, etc.) unter Drogen gesetzt und/oder Opfer sexueller Übergriffe wurden.
Vor allem in Innenstädten (sog. „CBDs“) und informellen Siedlungen (sog. „Townships“) kommt es regelmäßig zu teilweise schweren Raubüberfällen auf Touristen.
Häufig werden auf den Straßen, vor allem in den Innenstädten, Handtaschen weggerissen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben, beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Debit-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen.
Bei der Nutzung von Dating-Apps ist Vorsicht geboten. Kriminelle können Dating-Apps nutzen, um ahnungslose Opfer in gefährliche Situationen zu locken.
In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab“- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings“).
Bei Autobahnfahrten im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Spiking“, d. h. Fahrzeuge werden z.B. durch Steinwurf oder auf der Fahrbahn platzierte Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen. Die daraus resultierende Situation wird für einen Überfall auf die Insassen genutzt.
Kapstadt und Garden Route
Die Tourismusbehörden der Provinz Westkap (Kontakt Provinz Westkap) sowie der Stadtverwaltung Kapstadt (Kontakt Kapstadt) bieten internationalen Reisenden Unterstützung an, geben Sicherheitstipps und teilen Notfallnummern mit. Reisenden wird empfohlen, die Notfallnummern nach Ankunft einzuspeichern und stets griffbereit zu haben.
Wanderungen in der Region sollten bevorzugt in Gruppen durchgeführt werden; auf eine angemessene Wanderausrüstung ist zu achten. Raubüberfälle auf Wandernde werden aktuell auf Wanderrouten entlang des Signal Hill in unmittelbarer Nähe zu urbanen Siedlungen verzeichnet.
Derzeit kommt es vermehrt zu Autoaufbrüchen, bei denen Gepäck oder Wertsachen aus dem Kofferraum entwendet werden. In diesem Zusammenhang nutzen Täter auch sogenanntes „Jamming“. Dabei wird die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Fahrzeug beim Verriegeln gezielt gestört, sodass das Fahrzeug unverschlossen bleibt.
- Bringen Sie Ihr Reisegepäck vor dem Besuch touristischer Ziele in Ihre Unterkunft.
- Vergewissern Sie sich stets, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich verschlossen ist.
Addo-Elephant-Park
Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo-Elephant-Park zu nutzen.
- Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr und kooperieren Sie; die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
- Meiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit; halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
- Verzichten Sie unbedingt auf das Fahren als Anhalter und die Mitnahme von Anhaltern.
- Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone, etc. nie sichtbar im Auto liegen, sondern transportieren diese im verschlossenen Kofferraum.
- Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
- Führen Sie während Ihres Aufenthalts in Südafrika ein Mobiltelefon mit; tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Bei Ankunft am Flughafen können südafrikanische SIM-Karten günstig erworben werden.
Notrufnummern: Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
- In Südafrika gibt es mehrere private Anbieter von Sicherheits-Apps, die Sie vor Gefahren warnen und wichtige Notfallkontakte zur Verfügung stellen können (z. B. Travelhawk, Namola und Buzzer Community, in den jeweiligen App Stores verfügbar).
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; tragen Sie eine beglaubigte Kopie bei sich und speichern Sie elektronische Kopien/Fotos Ihrer Dokumente. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau und behalten Sie diese in der Öffentlichkeit stets im Blick; verzichten Sie auf große, wertvolle Handtaschen.
- Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf einem portablen Lesegerät.
- Nehmen Sie keine Getränke und Speisen von Unbekannten an und lassen Sie Ihre Getränke und Speisen in Restaurants nicht unbeaufsichtigt. Gelegentlich kommt es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln zur Vorbereitung einer Straftat.
- Seien Sie bei Verabredungen über Dating-Plattformen grundsätzlich zunächst vorsichtig - vereinbaren Sie Treffen immer an öffentlichen Orten; teilen Sie Ihre Pläne mit Freunden oder Familie.
- Nutzen Sie, vor allem als alleinreisende Frau, bei Fahrten mit per App bestellten Fahrdienstleistern (z. B. Uber, etc.) nach Einbruch der Dunkelheit die vorhandenen Sicherheitsfunktionen der jeweiligen App und bleiben Sie während der gesamten Fahrt mit einer zusätzlichen Person telefonisch/per Messenger in Verbindung.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
- Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
- Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden. Verzichten Sie auf Township-Besuche oder nehmen Sie nur an organisierten Touren mit ortskundiger Führung teil.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Debit- (Girocard) und Kreditkarten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an ausreichend vorhandenen internationalen Geldautomaten benutzt werden. Die Zahlung mit Kreditkarte ist üblich und gerne gesehen.
Bargeld (EUR oder USD) kann in den Metropolen überall gewechselt werden. Beim Geldtausch ist zwingend der Reisepass vorzulegen. Nähere Informationen bietet die South African Reserve Bank.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Das Klima ist trocken bis subtropisch feucht. Vor allem in den Wintermonaten der südlichen Hemisphäre (Juni bis August) kommt es immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Eine Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in den Tourismusgebieten ist in diesen Fällen nicht ausgeschlossen.
Starke Regenfälle können zu Überschwemmungen führen, auch in Nationalparks (wie z.B. dem Krüger-Nationalpark).
Im Meer gibt es teilweise starke (Unter-)Strömungen, die selbst erfahrene und geübte Schwimmer auf das Meer hinausziehen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Badeunfällen. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
- Beachten Sie in der Kapregion mögliche Hinweise auf Wasserrestriktionen.
- Erkundigen Sie sich immer, wo das Baden im Meer sicher ist und halten Sie sich an bewachten Stränden auf.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Das Fynbos-Biom der Kapregion beherbergt über 9.000 Pflanzenarten auf kleinstem Raum — dreimal mehr als der Amazonas auf vergleichbarer Fläche. Wanderer in den Kapbergen durchqueren also botanisch gesehen einen der artenreichsten Flecken der Erde überhaupt. Das bedeutet konkret: Auf einem einzigen Tagesmarsch wechseln die Pflanzengesellschaften dramatisch. Der Große Steilabfall der Drakensberge schafft dabei Höhengradienten, die diese Vielfalt erst ermöglichen — Bergsteiger erleben auf wenigen Kilometern Vertikale eine botanische Reise durch mehrere Klimazonen.

Reisen in Südafrika

Reisegebiete in Südafrika

Bekannte Ziele und Gipfel in Südafrika

Wasserfall

Bilanjil Falls

Die Bilanjil Falls liegen in den nördlichen Drakensbergen im Maloti-Drakensberg Park. Der Wasserfall dient als strategischer Lagerplatz mit Blick auf die spektakulären Tugela Falls. Das Camp liegt am Ende des ersten Trekkingtages der Northern Drakensberg Traverse.

Höhle 2.833 m

Twins Cave

Die Twins Cave liegt auf 2.833 m Höhe am Drakensberg Escarpment in den Maloti-Drakensberg-Bergen. Die große Felsenüberhang-Höhle dient als natürlicher Übernachtungsplatz für Trekker auf der Northern Drakensberg Traverse. Sie ist nach der markanten Twins-Felsformation oberhalb der Höhle benannt.

Wasserfall

Tugela Falls

Die Tugela Falls stürzen in fünf Kaskaden 948 m tief von der Mont-aux-Sources-Hochebene in die Drakensberge. Der Wasserfall im Royal Natal National Park gilt als möglicherweise höchster der Welt. Die Wasserfälle sind saisonal und nach Regenfällen am spektakulärsten.

Gipfel 3.206 m

Champagne Castle Buttress

Der Champagne Castle erhebt sich mit 3.377 m als zweithöchster Gipfel Südafrikas in den zentralen Drakensbergen. Der markante Berg liegt nahe Winterton umgeben von weiteren Dreitausendern wie Giant's Castle und Cathkin Peak.

Gipfel 3.229 m

Monk's Cowl

Der Monk's Cowl erhebt sich auf 3.229 m in den südafrikanischen Drakensbergen als höchster freistehender Gipfel der Region. Der technisch anspruchsvolle Aufstieg erfordert Kletterausrüstung und alpine Erfahrung. Als dritthöchster Gipfel des nördlichen Drakensberg-Abschnitts bildet er einen markanten Punkt des UNESCO-Welterbe-Gebiets.

Gipfel 3.148 m

Cathkin Peak

Der Cathkin Peak erhebt sich auf 3.148 m in den südafrikanischen Drakensbergen. An seinem Fuß befinden sich Höhlenmalereien der San-Völker. Der Berg liegt im UNESCO-Welterbe Maloti-Drakensberg Park.

Gipfel 3.315 m

Giant's Castle

Das Giant's Castle erhebt sich auf 3.315 m in den Drakensbergen von KwaZulu-Natal. Der markante Gipfel verdankt seinen Namen der Form des Bergkamms, die einem schlafenden Riesen gleicht. Das Massiv liegt im Giant's Castle Game Reserve mit über 25 Wanderwegen.

Gipfel 3.410 m

Njesuthi

Der Njesuthi erhebt sich mit 3.408 m als einer der höchsten Gipfel der Drakensberge an der Grenze zwischen Südafrika und Lesotho. Der Berg liegt im Maloti-Drakensberg Park, einem UNESCO-Welterbe. Weniger als 1,5 km entfernt thront der noch höhere Mafadi mit 3.450 m.

Klippe

Amphitheatre

Das Amphitheatre ist eine über 5 km lange Felswand in den nördlichen Drakensbergen Südafrikas mit Klippen von rund 1.220 m Höhe. Die Wand ist Teil des Royal Natal National Park und dreimal größer als El Capitan im Yosemite. Von den Klippenköpfen stürzen die Tugela Falls als höchster Wasserfall der Welt über 948 m in die Tiefe.

Schutzgebiet

uKhahlamba

Der uKhahlamba-Drakensberg Park erstreckt sich über 2.428 km² in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal. Das UNESCO-Welterbe umfasst die höchsten Erhebungen des südlichen Afrika mit dramatischen Basaltformationen. Die größte Felsenkunst-Galerie Afrikas zeugt von 40.000 bis 100.000 Jahren menschlicher Besiedlung.

Gebirgspass 2.876 m

Sanipass

Der Sanipass auf 2.876 m verbindet Südafrika mit Lesotho durch die Drakensberge. Die steile Schotterstraße mit Steigungen bis 1:3 ist nur für Allradfahrzeuge passierbar. Der Pass überwindet auf 9 km Länge 1.332 Höhenmeter.

Gebirgspass

Bushman's Nek Pass Trail

Der Bushman's Nek Pass verbindet die südafrikanische Provinz KwaZulu-Natal mit dem Sehlabathebe-Nationalpark in Lesotho. Der Pass führt von 1.764 m am Grenzposten auf 2.435 m Höhe.

Unsere Guides.

Unsere erfahrenen und zuverlässigen Guides führen dich sicher durch dein alpines Abenteuer und teilen ihre Leidenschaft für die Berge mit dir. Hier lernst du sie kennen.

Frag unsere Experten.

Du hast Fragen oder Dir ist etwas unklar? Unsere Officeteam hilft dir bei Fragen zu Ausrüstung, Tourenberatung oder einfach allgemeinen Fragen zu deinem Bergabenteuer.

Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Südafrika

Brauchen deutsche Staatsangehörige ein Visum für Südafrika?

Deutsche Staatsangehörige reisen visumfrei nach Südafrika ein und dürfen sich bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Ein Visum ist weder vorab noch bei der Einreise erforderlich. Die genauen Einreisebestimmungen sollten dennoch vor der Reise beim Auswärtigen Amt geprüft werden, da sich Regelungen ändern können. Wer aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreist, muss ein gültiges Gelbfieber-Impfzertifikat vorlegen. Reisende, die mit Kindern unterwegs sind, benötigen unter Umständen zusätzliche Dokumente wie eine Geburtsurkunde oder eine Zustimmungserklärung.

Wie lange muss mein Reisepass für eine Reise nach Südafrika gültig sein?

Für die Einreise nach Südafrika muss der Reisepass mindestens 6 Monate über das geplante Abreisedatum hinaus gültig sein. Es empfiehlt sich, die Gültigkeit des Reisepasses frühzeitig vor der Reise zu prüfen und ihn gegebenenfalls rechtzeitig zu verlängern. Abgelaufene oder bald ablaufende Reisepässe können zur Verweigerung der Einreise führen.

Wann ist die beste Reisezeit für Südafrika?

Die beste Reisezeit für Südafrika ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober. In diesen Monaten sind die Bedingungen für Wildtierbeobachtungen ideal, da die Vegetation niedriger ist und Tiere sich häufig an Wasserstellen versammeln. Für Bergtouren in den Drakensbergen bieten die kühlen und trockenen Monate ebenfalls optimale Voraussetzungen, wobei in höheren Lagen von Juni bis August auch Schnee möglich ist. Die Monate November bis Februar sollten im Highveld und Lowveld eher gemieden werden, da dann Regenzeit herrscht, die Vegetation dicht ist und Wildtiere schwerer zu sichten sind. Eine Ausnahme bildet die Kapregion, die im südafrikanischen Sommer trocken und gut bereisbar ist.

Gibt es in Südafrika besondere Naturphänomene, die meine Touren-Planung beeinflussen?

Von August bis September verwandelt sich Namaqualand durch eine spektakuläre Wildblumenblüte in ein farbenprachtiges Naturschauspiel, das Wanderungen in dieser Region besonders lohnenswert macht. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist generell die beste Phase für Wildtierbeobachtungen und Bergtouren. Zu beachten ist, dass die Kapregion eine umgekehrte Klimasituation aufweist: Hier fällt der meiste Regen im Winter von Juni bis August, während der Sommer trocken ist. Die Garden Route ist dagegen ganzjährig regenreich, was eine entsprechende Regenausrüstung notwendig macht.

Wie sicher ist Südafrika für Bergtouristen und Reisende?

Südafrika gehört zu den Ländern mit einer der höchsten Gewaltkriminalitätsraten weltweit; allein zwischen April 2017 und März 2018 wurden durchschnittlich 57 Morde pro Tag registriert, mehr als fünfmal der globale Durchschnitt. Konkrete Risiken umfassen bewaffneten Raub, Fahrzeugdiebstahl, Einbrüche sowie Taschendiebstahl in touristischen Gebieten; in Kapstadts Cape Flats ist Bandenkriminalität besonders ausgeprägt. Touristenregionen sind im Vergleich weniger gefährdet, erfordern aber dennoch stete Wachsamkeit. Empfehlenswerte Sicherheitsmaßnahmen sind: keine Wertgegenstände sichtbar im Auto lassen, nächtliche einsame Gegenden meiden, ausschließlich geführte Touren in Nationalparks buchen und das Fahrzeug dort nicht verlassen. Eine Reisekrankenversicherung mit Notfallevakuierung ist unbedingt ratsam.

Besteht in Südafrika ein Malariarisiko, und wie schütze ich mich?

Ein Malariarisiko besteht vor allem im nordöstlichen Lowveld, konkret in den Regionen Limpopo, Mpumalanga und dem nordöstlichen KwaZulu-Natal. Die Hauptrisikosaison ist die Regenzeit von Oktober bis Mai, grundsätzlich ist eine Ansteckung aber ganzjährig möglich. In Kapstadt, Johannesburg, den Drakensbergen und der Karoo besteht dagegen kein Malariarisiko. Zur Prophylaxe werden Medikamente wie Malarone oder Doxycyclin empfohlen, die vor Reiseantritt mit einem Arzt besprochen werden sollten. Zusätzlich sind Mückenschutz durch Repellents, lange Kleidung und Moskitonetz wichtig; bei Fieber innerhalb von 3 Monaten nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet sollte sofort ein Arzt aufgesucht und auf den Aufenthalt hingewiesen werden.

Welche Währung gilt in Südafrika, und wie komme ich am besten an Bargeld?

Die offizielle Währung Südafrikas ist der Südafrikanische Rand (ZAR). In Städten, Nationalparks und größeren Tourismusgebieten sind Geldautomaten gut verfügbar und Kartenzahlungen in Lodges und Nationalparks üblich. In ländlichen Gebieten, entlegenen Wildnisregionen und auf kleinen Märkten ist Bargeld jedoch weiterhin notwendig, weshalb etwas Reserve mitgeführt werden sollte. Währung lässt sich am besten an Flughäfen, Banken und zugelassenen Wechselstuben in Städten tauschen; offizielle Wechselstuben sollten dabei bevorzugt werden. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, Bargeld auf das Nötigste zu beschränken und Kreditkarten bevorzugt einzusetzen.

Welche körperliche Fitness benötige ich für Touren in Südafrika?

Die Anforderungen variieren je nach Tour erheblich: Safarifahrten und Küstenwanderungen gelten als leicht, während mehrtägige Treks in den Drakensbergen als anspruchsvoll eingestuft werden. Typische Trekkingtage dauern zwischen 4 und 8 Stunden, und die Touren erstrecken sich in der Regel über 3 bis 10 Tage. Eine Höhenanpassung ist für die meisten Regionen nicht erforderlich, da die Drakensberge zwar bis auf rund 3.450 m ansteigen, aber kein ausgeprägtes Höhenkrankheitsrisiko besteht. Wer anspruchsvollere Bergtouren plant, sollte dennoch eine gute Grundkondition und geeignete Ausrüstung wie feste Bergschuhe und warme Kleidung mitbringen.

Benachbarte Länder

Namibia