Land

Vereinigte Staaten

🇺🇸

Die Vereinigten Staaten liegen in Nordamerika und grenzen im Norden an Kanada, im Süden an Mexiko sowie an Atlantik, Pazifik und Golf von Mexiko. Das Land erstreckt sich über 8.080.470 km² und vereint eine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt. Der Westen wird von den Rocky Mountains dominiert, die sich in nordsüdlicher Richtung durch das gesamte Land ziehen. Die Sierra Nevada und das Kaskadengebirge ergänzen diesen alpinen Gürtel im äußersten Westen. Der höchste Punkt der USA ist der Denali in Alaska mit 6.190 m. Das Death Valley in Kalifornien bildet den tiefsten Punkt des Kontinents. Die Appalachen im Osten sind ein altes, bewaldetes Faltengebirge mit Gipfeln bis 2.037 m und prägen das östliche Inland von Maine bis Alabama.

Die Vereinigten Staaten sind eine föderale Republik mit 50 Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington, D.C. Das Land zählt rund 341 Millionen Einwohner und gilt als älteste überlebende Bundesrepublik der Welt. Die Gesellschaft ist durch Jahrhunderte der Einwanderung außerordentlich vielsprachig geprägt; Englisch dominiert das öffentliche Leben de facto, Spanisch ist die am weitesten verbreitete weitere Sprache. Das Christentum ist die meistverbreitete Religion, gefolgt von konfessionslosen Bevölkerungsgruppen sowie jüdischen, islamischen und hinduistischen Gemeinschaften. Die alpine Geschichte reicht weit zurück: Indigene Völker lebten seit mindestens 15.000 Jahren in den Gebirgsregionen. Die Lewis-und-Clark-Expedition erschloss den amerikanischen Westen ab 1804 wissenschaftlich und ebnete frühen Besteigungen den Weg.

Bekannte Ziele und Gipfel in den Vereinigten Staaten
Kahiltna Pass
Windy Corner 4.020 m
Denali Pass 5.547 m
Denali 6.190 m
Polychrome Mountain 1.570 m
Währung
US-Dollar
Amtssprachen
Englisch, Spanisch
Zeitzone
UTC-10:00 bis UTC-04:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Reisepass + ESTA/eTA

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 01.06.26 15:55 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Reisepass + ESTA/eTA
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja, mit ESTA oder Visum
- Vorläufiger Reisepass: Ja, aber nur mit Visum (ESTA nicht möglich)
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja, aber nur mit Visum (ESTA nicht möglich)
Anmerkungen:
Das Reisedokument muss mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer, einschließlich Tag der Ausreise, gültig sein.
Laut Bekanntmachung des US Department of State und des Center for Disease Control (CDC) kann mit Wirkung vom 18. Mai 2026 nicht in die USA einreisen, wer sich in den 21 Tage vor Reiseantritt in der Demokratischen Republik Kongo, Uganda oder Südsudan aufgehalten hat.
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
Siehe auch Visum/ESTA
- Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft zu den geltenden Beförderungsbedingungen.
- Führen Sie Ihren Reisepass bzw. eine Kopie Ihres Reisepasses mit Einreisestempel oder Visum ständig mit sich. In einigen Staaten (z.B. Louisiana) ist dies Pflicht.
- Bewahren Sie eine Kopie Ihrer Reisedokumente separat an einem sicheren Ort auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos.
Visum
Siehe ESTA
Als Teilnehmer am US-Visa Waiver Program können deutsche Staatsangehörige zu Zwecken des Tourismus, für Geschäftsreisen oder im Transit visumsfrei in die USA einreisen, sofern sie über einen elektronischen Reisepass (E-Pass mit Chip), eine gültige elektronische Reisegenehmigung (ESTA) sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket verfügen. Es gibt Ausnahmen von der Teilnahme am US-Visa Waiver-Programm sowie Ausnahmen bei Reisenden mit Bezug zu Kuba, siehe Visum vor der Einreise.
Elektronische Reisegenehmigung (ESTA)
Umfassende Informationen zum ESTA-Verfahren können der ESTA-Startseite bzw. den ESTA-Informationen der US-Konsulate in Deutschland, den Informationen zum US State Department Visa Waiver Program sowie der ESTA-FAQ entnommen werden. Die einmal erteilte Reisegenehmigung gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen. Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig.
Geschlechtseintrag bei ESTA- oder Visumanträgen
Reisende in die USA müssen bei ESTA- oder Visumanträgen entweder das Geschlecht „männlich“ oder „weiblich“ angeben; relevant ist hierbei der bei Geburt zugewiesene Geschlechtseintrag der antragstellenden Person.
Dies gilt auch für Reisende, die den Geschlechtseintrag „X“ innehaben oder deren aktueller Geschlechtseintrag von ihrem Geschlechtseintrag bei Geburt abweicht. In diesen Fällen muss zusätzlich die Geburtsurkunde mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlechtseintrag bzw. ein beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister mitgeführt werden. Im Zweifelsfall sollte vor Einreise die zuständige Auslandsvertretung der USA in Deutschland kontaktiert und die geltenden Einreisevoraussetzungen in Erfahrung gebracht werden.
Bei Reisen zum Zweck der Teilnahme an sportlichen Programmen oder Wettkämpfen sollten Reisende die Teilnahmevoraussetzungen insbesondere mit Blick auf Vorgaben zur Geschlechtszugehörigkeit vorab prüfen.
Einreise über Kanada oder Mexiko
Die Einreise auf dem Landweg über Kanada und Mexiko ist nur mit gültigem ESTA oder US-Visum möglich. Nähere Informationen bietet die zuständige Grenzschutzbehörde.
Einreise nach Amerikanisch-Samoa
Für die Einreise nach Amerikanisch-Samoa gelten besondere Bestimmungen. Unter anderem sind eine vorherige, ESTA entsprechende Reisegenehmigung sowie ein nach Ausreise noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich.
- Informieren Sie sich vor Reiseantritt bei American Samoa-Immigration-info, Legal Affairs bzw. Copy-of-Entry-Permit-Waiver-Program.
Zulässige Aufenthaltsdauer
Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird bei der visafreien Einreise individuell von den US-Grenzbeamten festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung ist nicht möglich. Bei einer Einreise mit Visum kann jedes Büro der Einreisebehörde U.S. CIS eine Verlängerung des Aufenthalts genehmigen.
Der Tag, an dem die Ausreise spätestens erfolgen muss, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt (admitted until xx-xx-xx).
Das amerikanische Datumsformat ist nicht mit dem deutschen identisch. In den USA wird der Monat vor dem Tag genannt. Das Datum „03-10“ bedeutet zum Beispiel „10. März“ und nicht „3. Oktober“.
Visum vor der Einreise
Bei Ablehnung des ESTA-Antrags sowie bei anderen als den vom US-Visa Waiver Program genannten Reisezwecken (etwa Arbeits- oder Au-Pair-Aufenthalte, Austauschprogramme, Sprach-/Forschungsaufenthalte, Eheschließung mit anschließender Niederlassung/Einwanderung in die USA etc.) ist grundsätzlich die Einholung eines Visums erforderlich.
Grundsätzlich ausgeschlossen vom US-Visa Waiver Programm sind deutsche Staatsangehörige, die entweder zugleich über die Staatsangehörigkeit der Staaten Iran, Irak, Nordkorea, Syrien oder Sudan verfügen oder sich seit März 2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder oder in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben.
Diese Personen müssen unabhängig vom Zweck der Reise ein Visum für die USA beantragen.
Ausnahmen gelten nur für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.
Voraufenthalte in Kuba seit dem 12. Januar 2021 oder eine doppelte Staatsangehörigkeit (kubanisch/deutsch) haben ebenfalls Auswirkungen auf die Teilnahme am US-Visa Waiver Programm, siehe Reiseinfos – Reisen nach Kuba.
Ein Visum muss bei der zuständigen US-Auslandsvertretung beantragt werden. Ausführliche Hinweise zu den US-Einreisebestimmungen und zum Visumsverfahren bieten die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.
Einreisekontrolle
Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges US-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der US-Grenzbeamte. Es empfiehlt sich, Nachweise über die Rückreise (z.B. Flugbuchung) bei der Einreise mitzuführen. Gegen dessen Entscheidung gibt es keinen Rechtsbehelf. Den deutschen Auslandsvertretungen ist es nicht möglich, auf die Rückgängigmachung einer Einreiseverweigerung hinzuwirken.
Reisende sollten ausschließlich mit einem gültigen ESTA oder Visum in die USA reisen, das dem geplanten Aufenthaltszweck entspricht. Vorstrafen in den USA, falsche Angaben zum Aufenthaltszweck oder eine auch nur geringfügige Überschreitung der Aufenthaltsdauer bei Reisen können bei Ein- bzw. Ausreise zu Festnahme, Abschiebehaft und Abschiebung führen.
Im Rahmen der Einreisekontrolle sind US-Behörden zur Aufklärung möglicher Verdachtsmomente bzgl. des Vorliegens der Einreisevoraussetzungen auch zu einer Überprüfung mitgeführter technischer Geräte wie Mobiltelefon oder Laptop berechtigt. In begründeten Fällen kann auch ein Auslesen der Geräte erfolgen.
Sollten bei Einreise in die USA Probleme aufgetreten sein, kann auch nach Rückkehr das Department of Homeland Security (DHS) kontaktiert werden. Bei dessen „Traveler Redress Inquiry Program“ (DHS TRIP), der zentralen Anlaufstelle für Fragen und Anträge auf Abhilfe bei Problemen in Zusammenhang mit der Einreise in die USA, kann ein Online-Formular ausgefüllt und Angaben zur Person und Art der negativen Erfahrungen gemacht werden, um Auskunft und/oder Abhilfe zu bitten.
Weitere die Einreise in die USA betreffende Fragen sollten rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen US-amerikanischen Auslandsvertretung geklärt werden.
- Kontaktieren Sie im Zweifelsfall und bei weiteren Fragen rechtzeitig vor Einreise die zuständige Auslandsvertretung der USA in Deutschland.
Minderjährige
Minderjährige können nur dann visumsfrei einreisen, wenn sie über einen eigenen E-Pass und eine gültige ESTA-Genehmigung verfügen. Mit einem Kinderreisepass muss immer ein Visum beantragt werden, ESTA ist nicht möglich.
- Beachten Sie unbedingt die Hinweise der US-Behörden zu Dokumenten und Einreisevoraussetzungen für Minderjährige sowie die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Besondere Sicherheitsmaßnahmen
Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Es kann bereits am Abflugort zu Befragungen kommen.
- Planen Sie hinreichend Zeit (mindestens drei Stunden) ein, um die Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können.
- Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Weitere Informationen bietet das Department of Homeland Security und die nachgeordnete Transport Security Administration (TSA).
Elektronische Datenträger wie z.B. Laptops, Tablets bzw. Mobiltelefone dürfen nach seit 2009 geltendem US-Recht von den US-Grenzbehörden durchsucht und ggf. einbehalten werden. Passwörter (auch für einzelne Apps) müssen ggf. offengelegt werden bzw. Apps müssen über biometrische Daten (Fingerabdruck/Face Scan etc.) entsperrt werden. Gepäckstücke werden grundsätzlich durchleuchtet. Die TSA weist Flugreisende darauf hin, die Koffer nicht abzuschließen, da manuelle Nachkontrollen stattfinden. Die TSA hat das Recht, Gepäckstücke zu öffnen, falls nötig auch gewaltsam. In diesem Fall wird ein Hinweis auf die erfolgte Kontrolle im Gepäckstück hinterlegt. Weitere Informationen erteilt die TSA.
Europäische Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, den US-Einreisebehörden Flug- und Reservierungsangaben ihrer Passagiere zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus muss bei Einreise die Adresse angegeben werden, an der Aufenthalt während der USA-Reise erfolgt. Bei Rundreisen gilt die erste Adresse. Reisenden, die keine Adresse angeben, kann die Einreise verweigert werden.
Am Einreiseflughafen/Seehafen werden von jedem Reisenden biometrische Merkmale erfasst (digitales Porträtfoto, Fingerabdruck-Scan). Weitere Informationen zur Erhebung biometrischer Daten durch die US-Grenzbehörden bietet das Department of Homeland Security.
Auch am Einreiseflughafen/-seehafen müssen Reisende mit verstärkten Kontrollen und Befragungen rechnen. In Einzelfällen können auch körperliche Durchsuchungen erfolgen.
- Schließen Sie Ihre Koffer nicht ab oder verwenden Sie ein TSA-Kofferschloss.
- Geben Sie bei Ihrer Einreise die Adresse während Ihres Aufenthaltes in den USA an.
- Beantworten Sie Fragen der U.S. Grenzbeamten sachlich und vollständig und befolgen Sie deren Anweisungen.
Einfuhrbestimmungen
Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt möglich. Beträge ab 10.000 USD sind jedoch deklarierungspflichtig.
Die Einfuhr von Fleischprodukten und Pflanzen ist verboten. Informationen zum Import von Lebensmitteln für den persönlichen Gebrauch bietet die U.S. Customs & Border Protection CBP.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft der USA.
Tiere
Für die Einfuhr von Tieren in die USA existieren sowohl auf Bundesebene als auch auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten Regelungen, die zu beachten sind.
Tiere, die nicht in die USA eingeführt werden dürfen, werden auf Kosten des Besitzers am Flughafen der Einreise/Eingangshafen verwahrt und in ihr Herkunftsland zurück versandt.
Zum Teil haben Fluglinien darüber hinaus eigene Bedingungen für die Mitnahme von Tieren festgelegt, sodass auch Mindest- und Höchsttemperaturen, selbst im Transit, zum Tragen kommen können.
- Informieren Sie sich über unterschiedliche Regelungen der US-Bundesstaaten und damit die an Ihrem Reiseziel geltenden Bestimmungen über das U.S. Department of Agriculture’s USDA bzw. allgemein bei der U.S. Customs and Border Protection CBP sowie über die Beförderungsbedingungen Ihrer Fluggesellschaft.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Tollwut Meningokokken Masern Dengue-Fieber
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Reiseimpfungen:
Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY und Tollwut angeraten.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte aufgrund aktueller Ausbrüche ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in den USA ist mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Es sollten jedoch die teilweise großen Entfernungen nicht unterschätzt werden, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Denguefieber kann durch tag- und dämmerungsaktive Mücken in den südlichen Bundesstaaten sowie Guam, Puerto-Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa übertragen werden, aktuelle Fallzahlen bietet die CDC.
Die durch dämmerungsaktive Mücken übertragenen Östliche Pferdeencephylitis betrifft in der Regel Huftiere, kann aber auch Menschen gefährden und zu einer Gehirnentzündung führen. Fälle beim Menschen sind selten, können jedoch schwerwiegend verlaufen. Fallzahlen bietet die CDC.
West-Nil-Fieber kann in den Sommermonaten durch tagaktive Mücken übertragen werden.
- Schützen Sie sich insbesondere tags und in der Dämmerung konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
Die in den USA vorwiegend in den nördlichen und östlichen Staaten von April bis September vorkommende Erkrankung Borreliose wird durch Zecken übertragen.
- Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Zecken. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A) treten auch bei Reisenden auf.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Hantavirus-Infektionen werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen, aktuelle Fallzahlen bietet die CDC. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Füchse, Stinktiere und Waschbären. Vogelgrippe kann durch Kontakt zu Vögeln und Geflügel übertragen werden. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Sollten Sie von einem Wildtier oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Konsumieren Sie keine Rohmilch oder Rohmilchprodukte. Fleisch und auch Eier sollten vor Verzehr ausreichend erhitzt werden.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline sind im Land erhältlich. Die Kosten für Tollwut-Immunglobulin sind sehr hoch (bis über 20.000 USD).
- Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
- Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Reisen in große Höhe können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Hinweis auf landestypische Gegebenheiten.
- Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt möglich. Beträge ab 10.000 USD sind jedoch deklarierungspflichtig.
Die Einfuhr von Fleischprodukten und Pflanzen ist verboten. Informationen zum Import von Lebensmitteln für den persönlichen Gebrauch bietet die U.S. Customs & Border Protection CBP.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft der USA.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

Wähle deine Staatsangehörigkeit für die aktuellen Hinweise deines Außenministeriums.

🇦🇹
Österreich
BMEIA Österreich
🇨🇭
Schweiz
EDA Schweiz
🇮🇹
Italien
Farnesina Italien
🇩🇪
Deutschland
Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Vereinigte Staaten

Neben den geographischen und alpinen Eckdaten gibt es praktische Aspekte, die das Bild der Vereinigten Staaten als Reiseland vervollständigen: die politische Lage, Zahlungsmittel und Infrastruktur im Gelände, Naturgefahren wie Erdbeben und Wildtierbegegnungen sowie Einreise- und Gesundheitsfragen. Vieles davon ist regional sehr unterschiedlich gelagert: In entlegenen Wildnisregionen gilt Bargeld als verlässlichstes Zahlungsmittel, der Mobilfunkempfang endet oft an der Waldgrenze, und ab etwa 3.000 m Höhe ist Akklimatisierung ein ernstes Thema. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles
Quelle: Auswärtiges Amt
Fußballweltmeisterschaft 2026
Vom 11. Juni 2026 bis 19. Juli 2026 findet an Spielorten in Kanada, Mexiko und den USA die Fußballweltmeisterschaft 2026 statt. Informationen und weiterführende Links bietet die Webseite der Deutschen Vertretungen in den USA.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
In den vergangenen Jahren wurden wiederholt terroristische Anschläge in den USA verübt. Die US-Regierung weist auf die Möglichkeit weiterer Anschläge hin und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Auch angesichts der Lage in Gaza und dem Nahen Osten warnen US-Behörden aktuell vor einer erhöhten Anschlagsgefahr in den USA.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
In den letzten Jahren ist ein stetiger Rückgang vor allem der schweren Gewaltkriminalität in amerikanischen Großstädten zu verzeichnen, wobei die Belastung durch Gewaltkriminalität insgesamt immer noch größer ist als in deutschen Großstädten. Zudem besteht weiterhin eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt.
Demonstrationen/Auseinandersetzungen mit den Migrations- und Sicherheitsbehörden
In verschiedenen Städten kam es in den vergangenen Monaten zu Demonstrationen mit teils auch gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Migrations- und Sicherheitsbehörden.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Seien Sie wachsam und halten Sie sich von Menschenansammlungen, in deren Umfeld es möglicherweise zu Gewalt kommen könnte, fern.
- Beachten Sie die bestehende Ausweispflicht in mehreren Bundesstaaten, siehe Einreise und Zoll – Reisedokumente: Anmerkungen.
- Verhalten Sie sich ruhig und folgen Sie den Anweisungen der Behörden und lokalen Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Taschendiebstähle, Überfälle und Autoeinbrüche kommen in vielen Ballungszentren der USA vor. Die Gefahr ist aber je nach Ortschaft und innerhalb einer Großstadt je nach Viertel stark unterschiedlich. In ärmeren Vierteln steigen Risiken für Reisende insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wie auch teilweise in Touristenorten und öffentlichen Verkehrsmitteln.
In den USA ist es leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen, sodass es häufiger zum Schusswaffengebrauch und vereinzelt auch zu Amokläufen kommt.
- Erkundigen Sie sich an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort über die lokalen Gegebenheiten und welche Gegenden gemieden werden sollten.
- Leisten Sie im Falle eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf (z.B. im Safe).
- Fertigen Sie von allen wichtigen Dokumenten (z.B. Reisepass, Flugtickets) Kopien an und bewahren Sie diese getrennt von den Originaldokumenten auf bzw. speichern Sie sie elektronisch. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Lassen Sie nichts in geparkten Fahrzeugen zurück, auch nicht auf anscheinend sicheren, bewachten Parkplätzen.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug. Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Achten Sie auf Ihre Wertsachen, verschließen Sie Ihre Taschen.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der US-Dollar (USD). Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. Fast alle Kreditkarten werden in den USA akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN kann an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden.
Debitkarten (Girocard) mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen und daher nicht verwendet werden.
Der Umtausch von EUR in USD ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die es nicht in allen Gebieten gibt.
Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind mit erheblichen Gebühren verbunden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Klimazonen reichen von polar in Alaska über kühl bzw. warm gemäßigt bis zu ozeanisch im pazifischen Küstenraum und subtropisch im Süden Floridas.
Busch- und Waldbrände
Von Juni bis Dezember, aber auch über diesen Zeitraum hinaus, kommt es insbesondere in den Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Diese können oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden.
Auch in anderen Bundesstaaten besteht erhöhte Busch- und Waldbrandgefahr, vor allem im Süden und Südwesten der USA.
- Achten Sie in Bezug auf Busch- und Waldbrände auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden.
- Die Webseite und kostenlose App „Watch Duty“ ist eine schnelle und hilfreiche Informationsquelle.
- Informieren Sie sich über aktuelle Lagen beim Department of Forestry and Fire Protection und zur Luftqualität in betroffenen Gebieten über AirNow.
- Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
Wirbelstürme und Tornados
In bestimmten Regionen der USA kommt es öfters zu starken Wirbelstürmen. Zusätzlich zu kurzfristig auftretenden orkanartigen Winden stellen die Regenmengen und damit einhergehende Überflutungen eine große Gefahr dar.
In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie auf Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.
Auch Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln werden immer wieder von Hurrikanen heimgesucht.
Die US-amerikanischen Außengebiete Guam und die Nördlichen Marianen im Pazifik sind öfters von Taifunen betroffen.
Insbesondere im Mittleren Westen der USA besteht im Frühjahr und Sommer eine erhöhte Tornadogefahr.
- Verfolgen Sie insbesondere in den genannten Gebieten regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.
- Beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.
- Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
Kälte und Schneestürme
In den Wintermonaten kann es insbesondere im Mittleren Westen und Norden der USA zu extremer Kälte kommen. An der Ostküste treten häufig Schneestürme auf, die das öffentliche Leben stark beeinträchtigen.
- Stellen Sie sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen, inklusive Einschränkungen im Flugverkehr, ein und informieren Sie sich z.B. bei der Federal Aviation Administration.
- Achten Sie auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden, z.B. der FEMA (Federal Emergency Management Agency) oder nutzen Sie die die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis
Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und teilweise auch Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch-Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen. Zuletzt kam es 2024 in Kalifornien zu einem Erdbeben der Stärke 7,0.
Auch im Südwesten von Puerto Rico kam es 2020 zu mehreren Erdbeben bis zur Stärke 6,4. Es gab Todesopfer und Verletzte. Die Beben verursachten teils erhebliche Schäden an Gebäuden und Infrastruktur.
- Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.
- Seien Sie dort besonders vorsichtig.
- Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.
In den USA gibt es zahlreiche noch aktive Vulkane, u.a. in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Marianen, aber auch in den Bundesstaaten Washington (Mount St. Helens) und Oregon (Mount Hood). 2022 kam es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Mauna Loa; der Vulkan Kilauea ist seit 2024 wieder aktiv.
Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.
- Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundigen Führer.
- Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis des Deutschen GeoForschungsZentrums und des USGS Earthquake Hazards Program vertraut.
- Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.
Algen
In Teilen Floridas sowie am Golf von Mexiko kann es saisonal zu erhöhten Konzentrationen von Rotalgen kommen. Die Wasserblüte kann zu Atemwegskomplikationen führen und verursacht darüber hinaus vielerorts massives Fischsterben. Das Baden ist zwar möglich, kann aber je nach Aufkommen zu Hautreizungen, Gerüchen und Hustenreiz führen.
- Informieren Sie sich ggf. bei der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission über die aktuelle Lage und aktuell betroffene Strände.
- Beachten Sie ggf. die grundsätzlichen Informationen des National Ocean Service.
- Folgen Sie stets den Hinweisen lokaler Behörden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Der Denali in Alaska ragt 6.190 m in den Himmel — und nur 84 Meilen entfernt liegt das Death Valley, der tiefste und heißeste Punkt Nordamerikas. Dieser Höhenunterschied auf so kurzer horizontaler Distanz ist auf dem Kontinent einmalig. Für Bergsteiger bedeutet das: Wer den höchsten Gipfel Nordamerikas besteigt, steht geografisch in direkter Nachbarschaft zum absoluten Tiefpunkt desselben Kontinents. Kaum ein anderes Berggebiet der Welt vereint solche extremen Höhendimensionen auf so engem Raum.

Reisen in den Vereinigten Staaten

Reisegebiete in den Vereinigten Staaten

Bekannte Ziele und Gipfel in den Vereinigten Staaten

Sattel

Kahiltna Pass

Der Kahiltna Pass verbindet Peters Basin mit dem Kahiltna Glacier in der Alaska Range. Der Pass liegt auf etwa 3.100 m Höhe und dient als strategischer Punkt für Denali-Expeditionen. Von hier führt die Route über Motorcycle Hill und Squirrell Hill zum Windy Corner.

Sattel 4.020 m

Windy Corner

Windy Corner (4.020 m) ist ein exponierter Felsgrat an der West Buttress Route zum Denali. Der Pass gilt als kritische Schlüsselstelle beim Aufstieg zum 14.200-Fuß-Camp. Extreme Fallwinde vom Südgesicht des Denali prägen die Bedingungen an diesem strategischen Übergangspunkt.

Sattel 5.547 m

Denali Pass

Der Denali Pass liegt auf 5.547 m in der Alaska Range und markiert einen kritischen Punkt auf der Standardroute zum höchsten Gipfel Nordamerikas. Die Passage erfordert eine 40° steile Querung durch exponiertes Firngelände. Von hier führt der Weg über das Football Field zum finalen Gipfelanstieg.

Gipfel 6.190 m

Denali

Der Denali erhebt sich mit 6.190 m als höchster Gipfel Nordamerikas in der Alaska Range. Mit einer Prominenz von 6.134 m zählt er zu den prominentesten Bergen der Erde. Der Granit-Pluton thront über weitläufigen Gletschersystemen im Denali-Nationalpark.

Gipfel 1.570 m

Polychrome Mountain

Der Polychrome Mountain erhebt sich auf 1.570 m im Denali-Nationalpark in der Alaska Range. Der Berg verdankt seinen Namen den vielfarbigen Lavaschichten und vulkanischen Gesteinen, die seine Flanken prägen. Vom Tal des Toklat River steigt er über 900 m steil empor.

Gletscher

Harper Glacier

Der Harper Glacier entspringt am Denali auf über 5.800 m Höhe zwischen North Peak und South Peak. Der Gletscher fällt nordostwärts über den Great Icefall ab und mündet in den Muldrow Glacier. Benannt wurde er 1913 nach Walter Harper, dem ersten Menschen auf dem Denali-Gipfel.

Gletscher

Jeffery Glacier

Der Jeffery Glacier liegt in der Alaska Range am Nordhang des Denali direkt unterhalb der Wickersham Wall. Der Gletscher fließt nordostwärts und vereinigt sich mit dem Peters Glacier.

Gletscher

Polychrome Glacier

Die Polychrome Glaciers sind fünf Gletscher in der Alaska Range im Denali-Nationalpark. Sie entspringen in parallel verlaufenden, vergletscherten Tälern nördlich des Polychrome Mountain. Das Gletschersystem liegt gegenüber dem Polychrome Pass.

See 605 m

Wonder Lake

Der Wonder Lake liegt auf 605 m Höhe im Denali-Nationalpark in Alaska. Der schmale See erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über eine Fläche von 2,63 km². Am Ostufer bietet ein Aussichtspunkt Blick auf den 43 km entfernten Denali.

Gipfel 3.560 m

Mount Russell

Mount Russell erhebt sich auf 3.560 m in der zentralen Alaska Range, etwa 56 km südwestlich des Denali. Der steile Gipfel überragt den Chedotlothna-Gletscher um 2.000 m auf nur 2,9 km Distanz. Mount Russell gilt als höchster Punkt im Einzugsgebiet des Kuskokwim River.

Gipfel 4.233 m

Mount Stevens

Mount Stevens erhebt sich auf 4.233 m in der Alaska Range südlich des Denali. Der nach Senator Ted Stevens benannte Gipfel war bis 2010 der höchste unbenannte Berg Alaskas. Er liegt zwischen Mount Hunter im Nordwesten und dem Tokositna-Gletscher im Osten.

Gipfel 5.303 m

Mount Foraker

Der Mount Foraker erhebt sich auf 5.303 m im Denali-Nationalpark und ist der zweithöchste Gipfel der Alaskakette. Mit einer Prominenz von 2.223 m dominiert der Berg die Vergletscherung zwischen Kahiltna- und Foraker-Gletscher. Die Erstbesteigung gelang 1934 über den Nordwestgrat.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Vereinigte Staaten

Brauchen EU-Bürger ein Visum für die Vereinigten Staaten?

EU-Bürger benötigen für die visumfreie Einreise in die Vereinigten Staaten eine ESTA-Genehmigung im Rahmen des Visa Waiver Program. Diese muss vor Reiseantritt online beantragt werden. Da die Einreisebestimmungen je nach Nationalität stark variieren, sollten Reisende ihre individuelle Situation vorab prüfen.

Wann ist die beste Reisezeit für Bergtouren in den Vereinigten Staaten?

Die Hauptsaison für Bergtouren in den USA erstreckt sich von Juni bis September, wenn die Hochgebirgsregionen schneefrei und gut begehbar sind. Die Monate April bis Mai sowie Oktober bieten sich als Nebensaison mit weniger Besuchern an, erfordern aber mehr Vorbereitung. Von November bis März sollten Hochgebirgsregionen wie die Rocky Mountains, die Sierra Nevada und das Kaskadengebirge wegen schneereicher Winter, Lawinengefahr und extrem tiefen Temperaturen in Hochlagen gemieden werden.

Welche Wetterrisiken gibt es in den Vereinigten Staaten für Trekkingreisende?

Von März bis Juni herrscht in der sogenannten Tornado Alley im Mittleren Westen erhöhte Tornandogefahr, die Touren in dieser Region gefährden kann. Von Juni bis November ist die Golfküste durch Hurrikane betroffen. Die Rocky Mountains und die Sierra Nevada sind weniger tornadogefährdet, jedoch können sich dort Gewitter sehr schnell entwickeln, was die tägliche Wetterplanung zu einem zentralen Element jeder Tourvorbereitung macht.

Wie sicher sind Bergtouren in den Vereinigten Staaten?

Die USA gelten für Bergtouren und Outdoor-Aktivitäten weitgehend als sicher, wobei regionale Unterschiede zu beachten sind. In Wildnisgebieten sind Grizzlybären, Schwarzbären, Pumas und Klapperschlangen anzutreffen, weshalb Bärspray und Kenntnisse im Umgang mit Wildtieren in entsprechenden Gebieten Pflicht sind. In abgelegenen Regionen besteht häufig kein Mobilfunkempfang, weshalb ein persönliches Notruf-Beacon (PLB oder SPOT-Gerät) dringend empfohlen wird. Der Notruf lautet 911; für lokale Notfälle in Nationalparks sind die National Park Service Ranger zuständig. Ein Wilderness Permit sowie die Registrierung bei den Parkbehörden sind wichtig für Sicherheit und mögliche Rettungsmaßnahmen.

Wie hoch ist das Höhenkrankheits-Risiko bei Bergtouren in den Vereinigten Staaten?

Höhenkrankheit wird in den USA ab etwa 3.000 Metern relevant, wobei in Colorado viele Gipfel über 4.300 Meter erreichen. Der Denali in Alaska mit 6.190 Metern erfordert umfangreiche Akklimatisierung und alpinistische Erfahrung. Als Schutzmaßnahme gilt: pro Tag nicht mehr als 300 bis 500 Höhenmeter über 3.000 Metern aufsteigen und das Prinzip climb high, sleep low anwenden. Bei schweren Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel ist sofortiger Abstieg notwendig; in abgelegenen Regionen und auf dem Denali ist eine Hubschrauberevakuierung über den National Park Service möglich.

Welche Währung gilt in den Vereinigten Staaten und wie bezahle ich auf Bergtouren?

In den Vereinigten Staaten gilt der US-Dollar (USD) als Zahlungsmittel. In Nationalparks und Tourengebieten ist Kreditkartenzahlung meist möglich; für Parkgebühren, Permits und lokale Guides wird Kreditkarte oder Bargeld empfohlen. Geldautomaten sind in städtischen Gebieten und Nationalparkzentren meist vorhanden, in abgelegenen Wildnisgebieten und kleinen Bergdörfern jedoch oft nicht verfügbar. Wer in ländliche oder abgelegene Bergregionen reist, sollte daher ausreichend Bargeld im Voraus abheben.

Welche körperliche Fitness ist für Bergtouren in den Vereinigten Staaten erforderlich?

Die Anforderungen an die körperliche Fitness variieren in den USA sehr stark je nach Ziel: von leichten Wanderwegen in Nationalparks bis hin zu technisch anspruchsvollen Hochgebirgstouren auf dem Denali in Alaska. Tagesmarschzeiten liegen je nach Tour zwischen 4 und 10 Stunden, die Tourdauer kann von einem Tag bis zu 21 Tagen reichen. Für Touren über 3.000 Metern ist eine Akklimatisierungszeit einzuplanen. Warme Kleidungsschichten sind auch im Sommer unverzichtbar, da die Temperaturen in Hochlagen nachts stark abfallen können.

Benachbarte Länder

Kanada Russland