Bergwandern von Oberstdorf zur Zugspitze
Landschaftlich großartig, geschichtsträchtig und genussvoll!
Diese wunderschöne Durchquerung von Oberstdorf nach Garmisch-Partenkirchen führt vom Allgäuer Hauptkamm durch das malerische Tannheimer Tal, überschreitet die Ammergauer Alpen und führt zu guter Letzt auf die Zugspitze im Wetterstein-Massiv. Abwechslungsreich geht es durchs Gebirge und vorbei an den vielen Seen des Ostallgäus und Schloss Neuschwanstein und schließlich auf dem Weg der Erstbegeher auf die 2.962 m hohe Zugspitze. Gemütliche Hütten und großartige Ausblicke sind auf dieser Wanderwoche garantiert!
Für wen ist die Reise geeignet
Schwierigkeit
Anforderung
Die 1.600 Höhenmeter am Gipfeltag auf die Zugspitze können bei Bedarf durch die Seilbahnbenutzung ab Sonnalpin (Zugspitzplatt) auf 1.200 Höhenmeter verkürzt werden. Ausgesetzte, versicherte oder absturzgefährdete Stellen sind auf dem Großteil der Wanderung nicht zu erwarten. Die Schlüsselstelle ist der Aufstieg vom Sonnalpin zum Gipfel. Hier gibt es ein Drahtseil zum Festhalten und der Weg ist felsig und anspruchsvoller mit schwarzen Stellen. Durch die Seilbahnbenutzung kann diese Passage problemlos weggelassen werden.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
11.00 Uhr ist die Kasse der Talstation Nebelhornbahn in Oberstdorf.
Tourende:
18.00 Uhr ist die Kasse der Talstation Nebelhornbahn in Oberstdorf.
1. Tag – Von Oberstdorf zur Schwarzenberghütte
Treffpunkt für diese Tour ist am späten Vormittag an der Talstation der Nebelhornbahn in Oberstdorf. Den Aufstieg verkürzen wir mit der Seilbahn bis zur Bergstation auf 1.929 m. Hier beginnen wir unsere Wanderung mit wunderbarem Panoramablick über die Allgäuer Alpen und folgen dem Weg vorbei an den Wengenköpfen zum Engeratsgundsee. Mitten in den grünen Wiesen liegt der See unterhalb des Großen Daumen und lädt zu einer letzten Rast ein bevor wir zur Schwarzenberghütte absteigen, wo wir übernachten.
Auf- und Abstieg:
600 hm
Gehzeit
5 h
2. Tag – Schrecksee und Saalfelder Höhenweg
Nach dem Frühstück steigen wir auf in Richtung Schrecksee (1.802 m), der eingebettet von den umliegenden Felswänden in einem wunderbaren Hochtal liegt. Von hier setzen wir unseren Weg über die deutsch-österreichische Grenze nach Tirol, in die Tannheimer Berge fort und erreichen über den Saalfelder Höhenweg schließlich die Landsberger Hütte (1.805 m). Auf der Sonnenterrasse erholen wir uns von der schönen Etappe und lassen den Abend gemütlich ausklingen.
Auf- und Abstieg:
1050 hm
Gehzeit
6 h
3. Tag – Übers Füssener Jöchle im Tannheimer Tal
Wir folgen dem Saalfelder Höhenweg über die Schochenspitze (2.069m) und genießen bei gutem Wetter die Fernblicke. Ab der Strindenscharte steigen wir ab zum Haldensee im Tannheimer Tal. In Grän angekommen bringt uns die Seilbahn aufs Füssener Jöchle (1.821 m). Von hier steigen wir in etwa einer Stunde ab zu urgemütlichen und malerisch gelegenen Otto Mayr Hütte (1.530 m).
Auf- und Abstieg:
350 hm
Gehzeit
5 h
4. Tag – Vom Tegelberg in die Ammergauer Alpen
Durch das Raintal steigen wir ab ins Lechtal zum Gasthaus Bärenfalle. Ein kurzer Transfer bringt uns durch Füssen mit seinen Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau zur Tegelbergbahn. Die Seilbahn, von der wir einen wunderbaren Blick auf Schloss Neuschwanstein genießen können, bringt uns bequem zum Tegelberghaus (1.707 m). Von hier durchqueren wir das Naturschutzgebiet Ammergebirge. Vorbei an Gabelschrofen (1.989m) und Krähe (2.010m) erreichen wir die urige Kenzenhütte, unser Nachtquartier auf 1.300 Metern Höhe.
Auf- und Abstieg:
250 hm
Gehzeit
5-6 h
5. Tag – Durch die Partnachklamm ins Reintal
Auf dem Maximiliansweg steigen wir hinauf zum Beckenalmsattel (1.536 m) und gelangen durch das bewaldete Sägertal bis zur Ammerwaldstraße. Ein Transfer bringt uns von hier nach Garmisch und zum Olympia-Skistadion. Nachdem wir die eindrucksvoll rauschende Partnachklamm durchwandert haben, öffnet sich vor uns das wildromantische Reintal. Unter den steilen Wänden des Hochwanners führt unser Weg entlang, bis traditionellen Reintalangerhütte (1.366 m). Idyllisch liegt die Hütte auf einer Waldlichtung, direkt an der rauschenden Partnach. Wir genießen den Hüttenabend an diesem magischen Platz.
Auf- und Abstieg:
950 hm
Gehzeit
6 h
6. Tag – "Top of Germany" - Besteigung der Zugspitze
Sehr früh starten wir heute und setzen unseren Weg in Richtung Zugspitzgipfel fort. Zunächst geht es ein Stück flach weiter, bevor es schließlich lang und anstrengend steil in Serpentinen bergauf geht. An der Knorrhütte (2.051 m) angelangt, haben wir uns eine kleine Pause verdient! Wir verweilen aber nicht lange, denn wir haben heute noch den Gipfel der Zugspitze im Visier. Da wir am Nachmittag zur Knorrhütte zurück kehren, können wir einen Teil unseres Gepäcks hier deponieren und mit leichterem Rucksack dem Höhepunkt unserer Zugspitzwanderung entgegen gehen. Die Landschaft ist inzwischen hochalpin. Über Geröll und vorbei am Schneeferner erreichen wir das Zugspitzplatt (2.570 m). In einem letzten steilen, teilweise ausgesetzten und mit Drahtseilen versicherten Steig geht's hinauf zum Gipfel der Zugspitze auf 2.962 m. Je nach Verhältnissen und Schneelage weichen wir dabei auf die Seilbahn aus. Bei einer ausgiebigen Gipfelrast genießen wir das traumhafte Panorama, das sich uns vom höchsten Gipfel Deutschlands eröffnet. Wir haben es geschafft und stehen auf dem "Top of Germany". Entspannt treten wir am Nachmittag den Abstieg zur Knorrhütte an, wo wir auf unsere gelungene Wanderwoche anstoßen.
Gehzeit
6-7 h
7. Tag – Abstieg übers Gatterl nach Ehrwald
Nach dem Frühstück verlassen wir die Knorrhütte und wandern über den Plattensteig zum Grenzübergang am Gatterl. Hier genießen wir noch einmal den Ausblick über das Reintal und die Zugspitze, bevor wir über die Grenze zurück nach Österreich gelangen. Eine kleine, mit Drahtseil gesicherte Steilstufe führt uns zum Feldernjöchl (2.045 m), von wo aus der Abstieg nach Ehrwald beginnt. Vorbei am Brand und der Hochfeldern Alm erreichen wir die Ehrwalder Alm (1.500 m), mit letzten Panoramablicken und Fotomöglichkeiten. Anschließend führt der Weg ins Tal nach Ehrwald, dem Ziel unserer Zugspitzwanderung, von wo aus wir mit dem Taxitransfer wieder zurück nach Oberstdorf gelangen.
Auf- und Abstieg:
200 hm
Gehzeit
4 h