Hochtouren

Der Stüdlgrat auf den Großglockner - Top of Austria

Großglockner Stüdlgrat mit Bergführer

Der absolute Klassiker auf den höchsten Gipfel Österreichs. Die Hochtour auf den Großglockner beeindruckt mit einem unglaublichen Panorama und einer wunderschönen Kletterei in bestemm Fels auf den höchsten Gipfel Österreichs. Mit dem Abstieg über den Normalweg überschreiten wir den Großglockner.

Die Ideale Tourenkombination mit der Watzmann Ostwand

 

Reiseablauf

Tourbeginn:

18.00 Uhr ist auf der Stüdlhütte.

Tourende:

16.00 Uhr ist auf der Stüdlhütte.

1. Tag – Selbständiger Aufstieg zur Stüdlhütte (2.802 m)

Vom Lucknerhaus folgt man der Forststraße vorbei an Huter- und Jörgenalm bis zur Lucknerhütte (2.241 m). Nun geht es weiter über den schönen Steig 702B durch das Ködnitztal bergauf. Über malerische Viehböden geht es bergauf bis zur Stüdlhütte (2802m). Hier findest Du die Beschreibung für den Anstieg. Die Begrüßung durch den Bergführer erfolgt auf der Stüdlhütte mit einem Ausrüstungs-Check und der Tourenbesprechung. Die Stüdlhütte ist berühmt für ihr phänomenales Abendessen - bei bester Kulinarik lernen wir uns für diese Tour kennen.

Auf- und Abstieg:

850 hm

Gehzeit

2-3 h

2. Tag – Großglockner Besteigung (3.798 m) über den Stüdlgrat

Früh brechen wir auf und steigen schon von der Hütte anders als die Anwärter für den Normalweg links hinauf zum Teischnitzkees. Am Luisenkopf vorbei erreichen wir über den Gletscher den Einstieg zum Stüdlgrat. Zunächst geht es über leichteres Gelände hinauf zum sogenannten Frühstücksplatz. Ab hier beginen die Schwierigkeiten und in anregender Kletterei geht es im festen Glocknerfels über Stationen wie die Kanzel, den Tritt und den Turm hinauf - einige Platten verlangen den III. Grad und an einer Stelle kann man streiten, ob es eine III+ oder IV- ist. Am Seil des Bergführers ist es kein Problem, die letzten Höhenmeter sind ohnehin leichter und wir erreichen das ikonische Gipfelkreuz des Großglockners. Der Abstieg erfolgt über den Normalweg hinab in die Glocknerscharte, hinüber über den schmalen First des Kleinglockners und hinunter zum Glocknerleitl. Erst danach wird es einfacher - über die die Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe erreichen wir wieder die Stüdlhütte, nehmen dort unser für den Gipfel nicht benötigtes Gepäck auf und steigen hinab zum Lucknerhaus. Verabschiedung und Heimreise.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

10 h

Highlights auf dieser Reise

Gipfel 3.657 m

Großvenediger

Der Großvenediger erhebt sich mit 3.657 m als höchster Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern. Der vollständig vergletscherte Gipfel thront direkt am Alpenhauptkamm an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg. Seine markanten Grate trennen vier große Gletscher, darunter das Schlatenkees und Obersulzbachkees.

Dorf 1.329 m

Hinterbichl

Hinterbichl liegt auf 1.329 m im Talschluss des Virgentals in Osttirol. Der Bergsteiger-Ort dient als Ausgangspunkt für Touren zum Großvenediger und in die Venedigergruppe. Das Dorf am Zusammenfluss von Isel und Dorferbach zieht Skitourengeher und Hochtourenalpinisten an.

Gletscher

Obersulzbachkees

Das Obersulzbachkees liegt im Obersulzbachtal nördlich des Hauptkamms der Hohen Tauern. Mit 11 km² Fläche und 4 km Länge ist es der größte Gletscher der Venedigergruppe. Der Gletscher besteht aus vier nordexponierten Firnmulden vom Großvenediger bis zu den Maurerkeesköpfen.

Gipfel 3.798 m

Großglockner

Der Großglockner erhebt sich auf 3.798 m als höchster Berg Österreichs in der Glocknergruppe der Hohen Tauern. Mit einer Schartenhöhe von 2.428 m zählt er zu den eigenständigsten Erhebungen der Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte 1800 und gilt als Beginn des modernen Alpinismus.

Sattel 3.407 m

Venedigerscharte

Die Venedigerscharte liegt auf 3.407 m zwischen Klein- und Großvenediger in den Hohen Tauern. Der markante Sattel bildet den zentralen Übergangspass auf dem Normalweg zum Großvenediger. Von hier öffnet sich das Panorama über die Glocknergruppe bis zu den Dolomiten.

Gipfel 3.360 m

Großer Geiger

Der Große Geiger (3.360 m) erhebt sich als markante Pyramide am Alpenhauptkamm zwischen Tirol und Salzburg. Der Berg ist rundum von Gletschern umgeben und gilt als beliebtes Hochtourenziel. Die charakteristische Nordwestwand überragt das Obersulzbachkees um 350 m.

Sattel 2.934 m

Granatscharte

Die Granatscharte liegt auf 2.934 m in den Hohen Tauern und verbindet das Amertal mit dem Dorfertal. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Tauernhöhenweg zwischen St. Pöltner Hütte und Rudolfshütte. Über die Scharte führt die Route auf den Stubacher Sonnblick und zur Granatspitze.

Sattel 3.228 m

Obere Ödenwinkelscharte

Die Obere Ödenwinkelscharte liegt auf 3.228 m in der Glocknergruppe zwischen Hoher Riffl und Johannisberg. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Bereich des Pasterzengletschers. Von hier führt der Normalweg über die Hohe Riffl zum Johannisberg.

Dorf

Kals am Großglockner

Kals am Großglockner (1.325 m) liegt im Kalser Tal in den Hohen Tauern und gilt als traditionelles Basecamp für Großglockner-Besteigungen. Das Bergdorf in Osttirol ist umgeben von vergletscherten Dreitausendern der Glockner-, Granatspitz- und Schobergruppe. Seit 1855 starten hier Bergsteiger zum Normalweg auf Österreichs höchsten Gipfel.

Gipfel 3.310 m

Kristallwand

Die Kristallwand erhebt sich auf 3.310 m als östlicher Eckpfeiler des Venedigermassivs in den Hohen Tauern. Der markante Gipfel zeigt eine 550 m hohe Nordostwand und sanfte Gletscheranstiege von Süden. Vier Gletscher umgeben den Berg: Schlatenkees, Äußeres Mullwitzkees, Frosnitzkees und Kristallwandkees.

Gletscher

Krimmler Kees

Das Krimmler Kees liegt im Krimmler Tauerntal in den Hohen Tauern. Der Gletscher dient als zentrales Ausbildungsgelände für Hochtourenkurse mit Steigeisen- und Spaltenbergungstraining. Die Warnsdorfer Hütte auf 2.324 m fungiert als nahegelegener Stützpunkt.

Gipfel 2.573 m

Roßkopf

Der Roßkopf erhebt sich auf 2.573 m in den Hohen Tauern nahe der Roßkarscharte. Der Gipfel bietet ein weitreichendes Panorama über die Zillertaler und Venedigergruppe. Als Abstecher von der Roßkarscharte ist er in etwa einer Stunde erreichbar.