Die Giganten der Alpen
Die »Giganten« der Alpen: Eiger - Matterhorn - Mont Blanc
Wir besteigen in nur einer Woche die namhaftesten Berge der Alpen, die in keinem Tourenbuch fehlen dürfen. Der Mittellegigrat leitet uns auf den Eiger, das Matterhorn besteigen wir über den Hörnligrat und den Mont Blanc, mit 4.810 m höchster Gipfel der Alpen, überschreiten wir von Nord nach Süd. Diese Woche ist absolut exklusiv und führt uns in die drei Hauptregionen der Westalpen, Berner Oberland, Wallis und Chamonix, in denen wir die Möglichkeit haben, deren Wahrzeichen zu besteigen. Jede Tour ist für sich allein eine sehr große Herausforderung. Die Aneinanderreihung ist daher kaum zu überbieten...
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
09.00 Uhr ist im Bistro der Jungfraubahn Grindelwald Terminal in Grindelwald Grund
Tourende:
17.00 Uhr ist im Bistro der Jungfraubahn Grindelwald Terminal in Grindelwald Grund
1. Tag – Aufstieg zur Mittellegihütte
Unser Treffpunkt zur Hochtour »Giganten der Alpen« ist am Mittag am Terminal der Bahnstation in Grindelwald Grund. Hier begrüßt Dich Dein Alpine Welten Bergführer, gleicht mit Dir die benötigte Ausrüstung ab fährt mit Dir mit der Jungfraubahn zur Station Eismeer. Der Hüttenzustieg zur Mittellegihütte ist bereits spannend. Nach einer kurzen Passage auf dem Gletscher geht es in schöner Kletterei zur luften Mittellegihütte. Kletterstellen im 3. - 4. Grad sind bereits enthalten. Die Aussicht von der Hütte auf den Mittellegigrat und den von hier unglaublich steilen Eiger sowie nach Grindelwald ist gigantisch. Übernachtung in der Mittellegihütte auf 3.355 m.
Auf- und Abstieg:
300 hm
Gehzeit
3 h
2. Tag – Über den Mittellegigrat auf den Eiger (3.967 m)
Wir brechen früh im Morgengrauen an der Mittellegihütte auf und halten uns direkt am Grat entlang zu den ersten Gendarmen des Mittellegigrates. Die steileren Stücke sind mit fixen Tauen versehen und erleichtern die Kletterei. Dabei sind atemberaubende Tiefblicke in die Nordwand und zu den tief unter uns liegenden grünen Matten von Grindelwald garantiert. Kletterstellen im III. Grad wechseln mit Passagen im Firn und Eis. Der Gipfel des Eiger kratzt an der 4.000er Marke, aber erreicht diese mit 3.967 Metern nicht ganz. Am Gipfel angekommen, genießen wir die atemberaubende Aussicht von diesem geschichtsträchtigen Gipfel. Der Weg ist allerdings noch lange nicht zu Ende. Es folgt der anspruchsvolle Abstieg über die Eigerjöcher bis zur Mönchsjochhütte. Nach einer Stärkung geht es weiter zur Jungfraubahn und mit dieser zurück ins Tal nach Grindelwald. Übernachtung in Grindelwald.
Auf- und Abstieg:
650 hm
Gehzeit
9 h
3. Tag – Weiterfahrt ins Wallis und Aufstieg zur Hörnlihütte (3.260 m)
Wir fahren am Morgen zunächst nach Herbriggen im Wallis und von dort weiter nach Zermatt. Hier beginnt der Hüttenaufstieg über Schwarzsee zur Hörnlihütte (3.260 m). Bereits heute wandern wir zum nahen Einstieg des Hörnligrates, um einen Eindruck von der morgigen Tour zu bekommen. Der heutige Tag steht in der Vorbereitung auf das große Abenteuer Matterhorn. Wir übernachten in der neuen Hörnlihütte.
Auf- und Abstieg:
700 hm
Gehzeit
2 h
4. Tag – Besteigung des Matterhorns (4.478 m)
Früher Aufbruch von der Hörnlihütte und über die ersten Steilstufen noch im Dunkeln bis in gestuftes Gelände. Kletterei im II. Schwierigkeitsgrad mit ein paar schwierigeren Stellen wechseln sich bis zur Sovayhütte ab. Hier machen wir eine erste Pause in den ersten Sonnenstrahlen. Ab jetzt geht es auf die Schulter und die Kletterei wird anspruchsvoller. Namhafte Stellen wie die »Moseleyplatte« und der »Untere Rote Turm« werden überwunden. Dicke Hanftaue erleichtern hier den Aufstieg am »Oberen Roten Turm«. Je nach Verhältnissen werden hier bereits Steigeisen nötig sein. Der Gipfel ist bereits greifbar und ehe man sich versieht erreichen wir die Statue des Hl. Sankt Bernhard knapp unterhalb des Gipfels des Matterhorn (4.478 m) - noch wenige Schritte, und wir stehen auf dem schmalen ikonischen Gipfelgrat! Der Weg zurück ist meist anspruchsvoller als nach oben. Darum heißt es nach wie vor volle Konzentration bis wir wieder an der Hörnlihütte angekommen sind. Wir steigen am gleichen Tag noch nach Zermatt ab - eventuell mit Hilfe der Seilbahn ab dem Schwarzsee. Die komfortable Übernachtung im »Hotel Bergfreund« in Herbriggen haben wir uns redlich verdient.
Auf- und Abstieg:
1200 hm
Gehzeit
10-12 h
5. Tag – Weiterfahrt nach Chamonix und Aufstieg zur Cosmiques-Hütte (3.613 m)
Wir fahren am Morgen von Herbriggen nach Chamonix. Im Angesicht des Mont Blanc wird das Material sortiert und für den Aufstieg zum Gipfel präpariert. Als Stützpunkt für die Mont Blanc Besteigung dient die exponierte Cosmiques-Hütte. Diese kann einfach mit der Auffahrt zur Aguille du Midi und gut 45 Minuten Marsch erreicht werden. Übernachtung auf der Cosmiques-Hütte (3.613 m).
Gehzeit
1 h
6. Tag – Über den Mont Blanc du Tacul und Mont Maudit auf den Mont Blanc (4.810 m)
Sehr früh bzw. bereits kurz nach Mitternacht geht es von der Cosmiques-Hütte los. Der Aufstieg führt über die Nordflanken des Mont Blanc du Tacul und Mont Maudit zum Col de la Brenva unterhalb der letzten weißen Hänge des Mont Blanc (4.810 m). Im Vergleich zu den beiden Touren im Vorfeld sind die Schwierigkeiten bis auf die Steilstelle am Mont Maudit etwas moderater. Weite Gletscherflächen öffnen sich nach der Steilstelle und mit dem ersten Tageslicht erreichen wir den höchsten Alpengipfel, den Mont Blanc. Der Blick auf 4.808 Metern Höhe ist gigantisch und reicht über die halben Alpen. Der Abstieg über den Bossesgrat und über die Gouter-Hütte nach Les Houches ist noch lang und gerade im Grand Couloir ist noch einmal Vorsicht geboten. Von Les Houches fahren wir mit dem Bus zurück nach Chamonix und feiern unsere grandiose Hochtourenwoche, bevor wir uns verabschieden.
Auf- und Abstieg:
1400 hm
Gehzeit
10-11 h