Die Höhepunkte in der Bernina: Piz Palü, Piz Bernina und Piz Morteratsch
Bernina-Highlights - auf den einzigen Viertausender der Ostalpen
Panorama-Hochtouren inmitten der einmaligen Kulisse über St. Moritz. Gut vorbereitet ermöglichen wir Dir die Besteigung der bekanntesten Gipfel der Bernina und den einzigen 4.000er der Ostalpen, den Piz Bernina (4.049 m) zu besteigen. Untergebracht auf den wunderschönen Hütten der Bernina bei bester Verpflegung und in traumhafter Lage. Grandioser Abschluss der Hochtour ist auf jeden Fall die einmalige Überschreitung der Gipfel des Piz Palü.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
12.00 Uhr ist am Parkplatz Diavolezza am Bahnübergang zur Talstation.
Tourende:
15.00 Uhr ist am Parkplatz Diavolezza am Bahnübergang zur Talstation.
1. Tag – Aufstieg zur Tschiervahütte (2.573 m)
Der Treffpunkt für unsere Hochtouren in der Bernina ist gegen Mittag am Parkplatz der Seilbahn der Diavolezza - hier werden wir voraussichtlich einige Tage später wieder herauskommen. Hier findet die Begrüßung durch den Bergführer statt und nach einem kurzen Check der Ausrüstung fahren wir mit der Bahn ein Stück hinunter nach Pontresina. Bequem und stilvoll wie die englischen Touristen des 19. Jahrhunderts erreichen wir mit der Pferdekutsche das wunderbare Rosegtal, in dem wir dann gemeinsam zur Tschiervahütte auf 2.573 m Höhe aufsteigen. Hier beeindrucken die wilden Berge um Piz Scerscen (3.970 m) und Piz Roseg (3.935 m).
Auf- und Abstieg:
600 hm
Gehzeit
2 h
2. Tag – Besteigung des Piz Morteratsch (3.751 m)
Der Piz Morteratsch ist weit mehr als eine Akklimatisationstour - ein wunderbarer Aussichtsgipfel, denn von hier aus können wir das gesamte Gebiet der Bernina bestens einsehen. Vor allem der Ausblick hinüber zur Himmelsleiter des Biancograts ist einmalig. Sehr reizvoll ist auch, dass wir den Piz Morteratsch überschreiten und so schon am zweiten Tourentag eine Fülle von unterschiedlichen Eindrücken genießen können. Von der Tschiervahütte brechen wir früh auf, erreichen zügig den Gletscher und steigen schließlich die steile Firnflanke hinauf zur breiten Gipfelhaube des Morteratsch, an deren südlichem Ende der kleine Gipfel wartet. Auf dem gleichen Weg geht es zunächst hinunter bis zur Bovalscharte, jenseits dieser Scharte trainieren wir im leichten Fels unsere Kletterfähigkeiten für die nächsten Tage, bevor wir die Bovalhütte (2.495 m) erreichen, wo wir übernachten.
Auf- und Abstieg:
1200 hm
Gehzeit
6 h
3. Tag – Fortezzagrat und Bellavista-Terrasse
Früh morgens beginnt die Tour mit dem Abstieg auf den Morteratsch Gletscher. Diesen müssen wir queren, damit wir die "Isla Persa", die Persinsel erreichen - leider ist sie keine Insel mehr in den Gletscherströmen, denn die Verbindung von Pers- und Morteratschgletscher ist seit einigen Jahren schon abgerissen. Über die Hänge steigen wir hinauf zum bekannten Fortezzagrat: Mit kurzen Kletterpassen im II. Grad nach UIAA bietet er beeindruckende Blicke nach links zu den Pfeilern des Piz Palü sowie nach rechts in die wilden Eisbrüche der "Fuora" und des "Buuch". Oberhalb erreichen wir die Gletscherterrasse unter den Bellavista-Gipfeln. Sie vermittelt den Übergang oberhalb der genannten Eisbrüche hinüber zur hoch gelegenen Marco-e-Rosa Hütte (3.597 m) - unser Ausgangspunkt für die Besteigung des Piz Bernina.
Auf- und Abstieg:
1250 hm
Gehzeit
6-7 h
4. Tag – Über den Spallagrat auf den Piz Bernina
Anders als bei Viertausender-Besteigungen üblich können wir uns heute sogar etwas Zeit lassen: Dank des hoch gelegenen Ausgangspunktes und weil wir den Weiterweg erst am nächsten Tag antreten werden, haben wir für die Besteigung des Piz Bernina viel Zeit. Nach dem Frühstück auf der Marco e Rosa Hütte geht es zunächst über den steiler werdenden Eishang hinauf. Ein steiler Aufschwung wird im Fels und am Seil des Bergführers gesichert überklettert, bevor man über den interessanten Spallagrat zum Gipfel des Piz Bernina (4.049 m) balanciert. Der Piz Bernina ist der östlichste Viertausender der Alpen und der einzige, der sich nach der offiziellen Gebietseinteilung in den Ostalpen befindet. Der Blick reicht fast über die gesamten Alpen: Bei sehr klarem Wetter ist fern im Osten der Großvenediger und der Großglockner auszumachen, während man im Westen bis zum Monte Rosa sehen kann. Über den gleichen Weg, den wir heraufgestiegen sind, erreichen wir auch wieder die Marco-e-Rosa-Hütte und verbringen hier eine weitere Nacht.
Auf- und Abstieg:
450 hm
Gehzeit
5 h
5. Tag – Überschreitung des Piz Palü (3.905 m)
Zum krönenden Abschluss dieser Tourenwoche erleben wir die Überschreitung des Piz Palü mit einem grandiosen Panorama und Weitblick. Wir traversieren dazu zuvor die Gipfel der Bellavista, bevor wir aus der Bellavistascharte über den Spinasgrat in wunderbarer Kletterei zunächst den Westgipfel und dann leicht den Hauptgipfel des Piz Palü erreichen - 3.905 Meter hoch. Der Abstieg führt uns über den Ostgipfel und den oberen Persgletscher zur Diavolezza, wo sich ein Hotel und die Seilbahnstation befinden. Hier können wir das Erlebte auf der Sonnenterrasse des Hotels bei Rivella und Rösti Revue passieren lassen und unsere Gipfelerfolge nochmals feiern. Anschließend Bahnfahrt ins Tal, Verabschiedung und Heimreise.
Auf- und Abstieg:
300 hm
Gehzeit
7 h