Die Watzmanntour
Die Watzmanntour von Hütte zu Hütte
Ein "sagenhaftes" verlängertes Wander-Wochenende in den Berchtesgadener Alpen. Die 4-Tages-Tour führt Dich quer durch die Kernzone des Nationalparks Berchtesgaden und auf den bekanntesten Gipfel der Region, den "König" Watzmann. Der Sage nach war König Watzmann grausam zu Mensch und Tier und wurde mit der Versteinerung bestraft. So ruht er nun mit seiner Frau und den sieben Watzmannkindern hoch über dem Berchtesgadener Talkessel. Auf dem steinernen Rücken erwanderst Du den Gipfel des Watzmann Hocheck in 2.651 Metern Höhe. Die Ausblicke sind gigantisch, vom Großvenediger über den Großglockner bis zur Zugspitze. Weit unten im Tal das Berchtesgadener Land, der Königssee und der geschichtsträchtige Obersalzberg. Wunderschön gelegene Hütten und eine abwechslungsreiche Tour inmitten einer grandiosen, wilden Natur lassen keine Wünsche offen.
Unser Tipp: Anreise mit der Bahn!
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
11.30 Uhr ist an der Touristinformation am großen Parkplatz Königssee.
Tourende:
16.00 Uhr ist an der Touristinformation am großen Parkplatz Königssee.
1. Tag – Über die Kührointalm zum Watzmannhaus
Treffpunkt mittags am großen Parkplatz in Königssee. Begrüßung der Teilnehmer an der Touristinfo und nach einem Ausrüstungscheck geht es mit der Wanderung Watzmanntour los. Am Rande des Königssees geht es bis zur Rodelbahn und weiter über den Klingerbachgraben und die Kührointalm in Richtung Watzmannhaus. Auf der Kührointalm stärken wir uns noch einmal für den letzten Aufstieg zum Watzmannhaus, der zuerst in das Watzmannkar mit den sieben Kindern und dann weiter über den Falzsteig und die Falzalm führt. Das Watzmannhaus steht auf einer Terrasse traumhaft gelegen, inmitten einer gigantischen Kulisse. Die Aussicht am Abend ist atemberaubend und die Vorfreude für den morgigen Tag steigt.
Auf- und Abstieg:
1300 hm
Gehzeit
4-5 h
2. Tag – Watzmann Hocheck und Abstieg ins Wimbachgries
Früh brechen wir nach dem Frühstück vom Watzmannhaus auf zum ersten Gipfel des Königs Watzmann. Morgens ist der Aufstieg bereits in der Sonne und das Tal noch im Schatten. Die Lichtstimmung ist etwas ganz besonderes und so fällt der Gipfelaufstieg mit leichtem Gepäck sicher nicht schwer. Nach langen Serpentinen erreichen wir die "Schlüsselstelle", den Hochstieg. Hier erwartet uns eine Steilstufe, die wir aber unschwierig und schnell überwinden können. Dann folgt der lange Gipfelrücken und so erreichen wir das Gipfelkreuz und die Schutzhütte am Hocheck. Die Aussicht auf der Wanderung ist gigantisch. Großvenediger und Großglockner, sogar die Zugspitze können wir von hier sehen. Ausgiebig genießen wir die Gipfelrast, bevor es wieder zurück zum Watzmannhaus und ins Tal geht. Durch das Wimbachtal erreichen wir über das Wimbachschloss die Wimbachgrieshütte, wo wir heute nächtigen. Ein langer Tag geht zu Ende auf der abgelegenen Hütte.
Auf- und Abstieg:
1400 hm
Gehzeit
8-9 h
3. Tag – Über das Hundstodgatterl zum Ingolstädterhaus
Von der Wimbachgrieshütte geht es weiter taleinwärts bis das Wimbachgries immer steiler wird und schließlich im Serpentinenweg zum Trischübel aufsteigt. Rechterhand der Gipfel des markanten Großen Hundstod. Eine Hügellandschaft erstreckt sich unter dem Hundstod bis zum Hundstodgatterl. Von hier ist die weite Karstlandschaft des Steinernen Meeres beindruckend und landschaftlich reizvoll. Der Blick nach Süden ist wieder frei und weiter geht es über das Kalksteinmeer bis zum malerisch gelegenen Ingolstädterhaus. Von der Sonnenterrasse aus hat man einen gradiosen Blick über die wilde Karstlandschaft des Steinernen Meeres.
Auf- und Abstieg:
1100 hm
Gehzeit
5 h
4. Tag – Abstieg durch die Saugasse zum Königssee
Der Sonnenaufgang am Ingolstädterhaus ist mit dem Steinernen Meer im Hintergrund besonders eindrucksvoll. Diesen Ausblick genießen wir beim Frühstück an der Hütte bevor es auf die letzte Etappe nach St. Barholomä geht. Der Abstieg führt durch die Saugasse in vielen aber flachen Serpentinen bis zum Ufer des Königssees hinunter. Für Kälteunempfindliche wartet der Königssee mit einer Erfrischung. Eine letzte Delikatesse nehmen wir noch mit und essen die bekannten Schwarzreiter beim Fischerwirt am Königssee. Hier klingt die Wanderung um den Watzmann aus und wir machen uns mit dem Elektroboot zurück zum Ausgangspunkt. Die Verabschiedung erfolgt am Nachmittag.
Auf- und Abstieg:
50 hm
Gehzeit
6 h