Drei leichte 4.000er im Wallis
Hochtouren Woche für Einsteiger im Wallis
Wir haben eine Hochtourenwoche speziell für Einsteiger zusammengestellt, um Dir den Einstieg in die Welt der 4.000er zu erleichtern. Wer schon einen Sonnenaufgang auf einem Gletscher erlebt hat, kennt die Faszination Hochtouren, die uns in eine andere Welt entführt. Die Gletscherberge im Wallis begeistern mit atemberaubender Kulisse und wunderschönen Anstiegen durch Fels und Eis. Hoch über dem Gletscherdorf Saas-Fee hast du die Möglichkeit drei 4.000er in einer Woche zu besteigen und einen der höchstgelegenen Klettersteige der Alpen zu besteigen. Urige Hütten und das traumhafte Gebirgspanorama bereiten Dir auf jeden Fall eine unvergessliche Woche.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
06.00 Uhr ist im Hotel Mattmarkblick in Saas Almagell.
Tourende:
16.00 Uhr ist im Hotel Mattmarkblick in Saas Almagell.
1. Tag – Begrüßung und erster 4.000er aufs Allalinhorn (4.027 m)
Unser Bergführer erwartet Dich am frühen Morgen zur Begrüßung im Hotel Mattmark Blick im wunderschönen Saas Almagell. Von hier fahren wir kurz weiter nach Saas Fee und nehmen die Bahn zum Mittelallalin. Nun startet unsere erste Viertausender Hochtour und führt uns über den Feegletscher hinauf, an Gletscherspalten vorbei zum Gipfel des 4.027 m hohen Allalinhorn. Auf dem Gipfel wartet ein großes Kreuz und wie aufgereiht liegen das Monterosa Massiv und das Matterhorn vor uns. Der Rückweg folgt wieder dem Gletscher zur Seilbahn und zurück ins Tal. Übernachtung im Hotel.
Auf- und Abstieg:
600 hm
Gehzeit
6 h
2. Tag – Über den Westgrat aufs Lagginhorn (4.010 m)
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir mit der Seilbahn hinauf zum Hohsaas und deponieren unser zusätzliches Gepäck auf der nahegelegenen Hohsaashütte. Anschließend geht es mit leichtem Rucksack zum Einstieg der Route. Nahezu schnee- und eisfrei geht es nun ohne Steigeisen über einfache Kletterei am Westgrat hinauf. Ein letztes Firnfeld bringt uns zum 4.010 m hohen Gipfel. Über die Aufstiegsroute steigen wir wieder ab zur Hohsaas Hütte auf 3.101 m, wo wir die Nacht verbringen.
Auf- und Abstieg:
900 hm
Gehzeit
6 h
3. Tag – Auf dem Panorama Klettersteig zum Jegihorn (3.206 m)
Am heutigen Tag erwartet uns ein abwechslungsreicher Tag am höchstgelegenen Klettersteig der Westalpen. Mit einer kurzen Seilbahnfahrt zur Mittelstation Kreuzboden oder zu Fuß von der Hütte, gelangen wir an den Einstieg, der mit einer Schweizer Flagge markiert ist. Über einige Leitern und Seil-Versicherungen führt es uns zum Highlight des Tages, der ausgesetzten Seilbrücke zwischen Vor- und Hauptgipfel. Hier teilen sich die Wege und je nach Bedingungen wählen wir unseren Aufstieg zum Gipfel. Das Jegihorn bietet übrigens einen gigantischen Ausblick und ein atemberaubendes Panorama inmitten von 18 Viertausendern. Nach dem Abstieg geht es mit der Seilbahn zurück ins Tal, wo wir den Abend mit lokalem Wein im Hotel ausklingen lassen.
Auf- und Abstieg:
600 hm
Gehzeit
7 h
4. Tag – Aufstieg zur Täschhütte (2.701 m)
Heute darf etwas länger geschlafen werden. Nach dem Frühstück verkürzen wir uns den Aufstieg zur Täschhütte mit dem Sammeltaxi und fahren bis zur Täschalpe. Von hier steigen wir über den Wanderweg hinauf zur Täschhütte (2.701 m) auf den Rinderberg. Der Weg zur Hütte ist bereits ein besonderes Erlebnis und mit etwas Glück können wir den Schwarzhalsziegen beim Grasen zuschauen.
Auf- und Abstieg:
550 hm
Gehzeit
2 h
5. Tag – Hochtour auf den Alphubel (4.206 m)
Früh brechen wir heute von der Täschhütte auf und steigen vorbei am Alphubelsee bis zum Gletscherrand und zum Anseilplatz hinauf. Über den Alphubelgletscher führt die Hochtour zum gleichnamigen und meist windigen Alphubeljoch auf 3.782 m. Von hier über den SO-Grat zum Gipfel des Alphubel auf 4.206 m. Das Panorama auf dem massiven Eisriesen ist eindrucksvoll. Der Abstieg führt entlang der Aufstiegsroute zurück zur Täschhütte und weiter ins Tal. Verabschiedung am Nachmittag.
Auf- und Abstieg:
1500 hm
Gehzeit
9-10 h