Einsteiger Splitboardkurs in den Tuxer Alpen
Vom Snowboarder zum Tourengeher | Ausbildungsstützpunkt mit Komfort
In der Wattener Lizum sind wir umgeben von unzähligen lohnenden Tourenzielen für Splitboarder. Die gemütliche Lizumer Hütte bietet dabei den idealen Stützpunkt. Umgeben von zahlreichen Dreitausendern finden wir hier ein perfektes Terrain, geradezu gemacht für Splitboarder. In den kommenden vier Tourentagen vermittelt Dir unser Bergführer von der Spuranlage und Tourenplanung bis hin zur intensiven Lawinenkunde alles Notwendige, was Du für Deine eigenen Unternehmungen später benötigst. Informative Vorträge zum Tourengehen und natürlich die hervorragende Verpflegung der Hütte runden den Kurs ab.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
09.30 Uhr ist am Parkplatz des Freibades der Marktgemeinde Wattens
Tourende:
15.00 Uhr ist am Parkplatz des Freibades der Marktgemeinde Wattens
1. Tag – LVS Ausbildung und erste Übungstour mit dem Splitboard
In der Früh treffen wir uns in Wattens, bevor es in Fahrgemeinschaften zum Parkplatz des Lager Walchen in der Wattener Lizum (1.410 m) geht. Nach der Begrüßung und dem Materialcheck geht es mit dem Taxi auf die Lizumer Hütte (2.019 m). Hier beziehen wir unsere Zimmer und besprechen das Programm für die kommenden Tage. Vom Mittagessen gut gestärkt geht es im Anschluss in den Schnee. Im Umfeld der Lizumer Hütte erfolgt eine erste Einführung in die Schnee- und Lawinenkunde und der Umgang mit Lawinenverschüttensuchgerät, Sonde und Schaufel wird geübt. Auf- und Abziehen der Felle und die gesamten Handgriffe im Umgang mit dem Splitboard üben wir auf einer kleinen Tour. Nach dem Abendessen erfolgt noch eine Theorieeinheit, in der wir die Tourenplanung für den nächsten Tag unter Berücksichtigung des Lawinenlageberichts besprechen.
Auf- und Abstieg:
600 hm
Gehzeit
2 h
2. Tag – Aufstiegstechnik Splitboard und Anwendung des Erlernten
Nach dem Frühstück steht heute die Anwendung der gelernten Inhalte vom Vortag im Aufstieg und in der Abfahrt auf dem Programm. Im Osten der Hütte erhebt sich die 2.663 m hohe Torspitze, die sich als ideales Einstiegsziel für den heutigen Tag eignet. Unterwegs widmen wir uns der ökonomischen Spuranlage, dem Gehen mit Fellen und der Beurteilung der Lawinenlage mit dem Lawinenlagebericht. Am Gipfel angekommen genießen wir die sehr gute Sicht ins Inntal. Die Schneeverhältnisse entscheiden über die Abfahrtsroute, denn von hier oben bieten sich mehrere Varianten. Am späteren Nachmittag machen wir LVS Suchübungen am Hütteneigenen LVS Suchfeld. Abends lockere Theorieeinheit zu Orientierungsgrundlagen und Tourenplanung für den Folgetag.
Auf- und Abstieg:
700 hm
Gehzeit
5 h
3. Tag – Splitboardtour auf die Graue Wand
Heute werden wir die am Vortag geplante Tour auf die Graue Wand (2.594 m) durchführen. Dabei werden wir gemeinsam das Augenmerk auf eine risikoarme Spuranlange für Aufstieg und Abfahrt legen und unser Wissen darüber vertiefen. Nach dem Abendessen erfolgt noch eine letzte lockere Theorieeinheit zu Lawinenrisikomanagement und die eigenständige Planung der Tour für den nächsten Tag.
Auf- und Abstieg:
600 hm
Gehzeit
5 h
4. Tag – Abschlusstour auf den Geier, den Paradegipfel der Region
Der letzte große Tag bricht an, denn heute bist Du Führer der Gruppe. Abschnittsweise führt jeder Teilnehmer ein Stück weit eigenständig die Gruppe auf der Skitour zum Paradegipfel der Lizumer Hütte, den 2.857 m hohen Geier. Unser Bergführer gibt noch einmal Tipps und Hilfestellungen auf dem Weg zum Gipfel. Rundherum genießen wir eine traumhafte Aussicht auf die Tuxer Alpen. Mit den Boards geht es anschließend an die Abfahrt zurück zur Hütte. Ein letzes Mal genießen wir von der Panoramaterrasse der Hütte den Blick auf die umliegenden Gipfel, bevor es mit den Boards weiter ins Tal geht. Dabei werden wir immer auf eine risikoarme Spuranlange achten. Verabschiedung und Heimreise am späten Nachmittag.
Auf- und Abstieg:
900 hm
Gehzeit
5 h