EISENZEIT - Wie die Tunnelbauer zur Zugspitze
EISENZEIT. Eine Zeitreise von 1928 - 1930, die erst 2014 wiedererwacht!
Eine großzügige und lange Tour durch die Riffelnordwestwand auf die Zugspitze, auf der Du viel Geschichte über den Weg und den Bau der Zahnradbahn zwischen 1928 und 1930 erfährst. Der neue Teil der Route wurde 2014 erst von unseren Bergführern erstbegangen. Entlang der historischen Steige der Tunnelbauer, vorbei an vielen Stücken Zeitgeschichte geht es hoch in die Wand. Die Nordwand der Zugspitze scheint zum Greifen nah und die Aussicht zum blauen Eibsee ist beeindruckend. Beeindruckt sind sicher auch die Fahrgäste der Eibseeseilbahn, die gar nicht so weit entfernt vorbeischwebt. Am Ende der verfallenen Steige wird die Wand unübersichtlich und steil. Geschickt die Schwachstellen der Wand ausnutzend erreichen wir nach 14 Seillängen den Riffelgrat und steigen die letzten Meter über den Hölltalsteig auf den Gipfel.
Für wen ist die Reise geeignet
- • Klettern bis zum IV. Grad
Schwierigkeit
Anforderung
Du bist trittsicher und schwindelfrei, kletterst leichtere Felspassagen (I - II) zügig und bewegst Dich sicher und schnell im Schrofengelände.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
05.00 Uhr ist am Parkplatz der Zugspitz-Zahnradbahn am Eibsee.
Tourende:
17.00 Uhr ist am Parkplatz der Zugspitz-Zahnradbahn am Eibsee.
1. Tag – EISENZEIT - Wie die Tunnelbauer zur Zugspitze
Treffpunkt für diese Klettertour auf die Zugspitze ist neben dem Parkplatz der Zahnradbahn am Eibsee in Grainau. Nach dem Ausrüstungscheck geht es noch im Dunkeln durch die lichten Lärchenwälder hinauf zur Tunneleinfahrt der Zahnradbahn. Bald steigen wir in die Nordwestwand der großen Riffelwandspitzen (2.631 m) auf verfallenen Steigen der Tunnelbauer von 1928 ein. Bis wir die Tunnelfenster erreichen, müssen wir über alte Leitern entlang der alten Versicherungen der Tunnelbauer steigen und Kletterpassagen im 4. Grad meistern. Am Ende der alten Steige wird die Wand alpiner. Steil und unübersichtlich zieht sie sich zur Zugspitze hinauf. 14 Seillängen im Fels warten jetzt auf uns, bis wir den Riffelgrat erreichen und die letzten Meter über den Höllentalsteig zum Gipfel der Zugspitze (2.962 m) steigen.
An vielen Stellen erzählt Dir Dein Bergführer Interessantes zur Geschichte des Weges und über den Bau der Zahnradbahn zwischen 1928 und 1930. Der neue Teil der Route wurde erst 2014 von Michi Gebhardt und Bernd Hettich erstbegangen, die mit dieser Verbindung von Tradition und Moderne eine Tour geschaffen haben, die unsere Bergschulphilosophie wie keine zweite widerspiegelt.
Kurzfristige Option: Witterungsbedingt kann man die Tour mit der Auffahrt bis zur Haltestelle Riffelriss verkürzen. Hier fährt die erste Zahnradbahn erst um 09.00 Uhr vom Eibsee ab und ist ca. 09.20 Uhr an der Haltestelle Riffelriss. Die Dauer verringert sich dann auf 4 - 6 Stunden und 1.200 Höhenmeter
Auf- und Abstieg:
2000 hm
Gehzeit
8-10 h