Eiskletterkurse

Eiskletterkurs Fortgeschritten Level II

Eiskletterkurs für Fortgeschrittene im Pitztal

Der Eiskletterkurs für Fortgeschrittene vermittelt Dir alles Notwendige zum Eisklettern von Mehrseillängentouren auch an schwierigeren und längeren Wasserfällen. Der Kurs findet im Pitztal und in der näheren Umgebung statt, wo wir ideales Übungsgelände für diesen Fortgeschrittenenkurs finden. In den drei Kurstagen dreht sich alles um das Thema Eis und Standplatzbau, Vorstiegsklettern, Abseilen und vieles mehr. Mit diesem Können ausgestattet, solltest Du auch für das Eisklettern an größeren alpinen Nordwänden gewappnet sein.

Für wen ist die Reise geeignet

  • • Beherrschen der Sicherungtechnik (HMS / Tube)

Schwierigkeit

3.1

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Für den Eiskletterkurs Fortgeschrittene solltest Du die Inhalte des Eiskletterkurs Basic Level I beherrschen. Du bist selbständig beim Eisklettern in leichten Wasserfällen unterwegs und kletterst in der Halle und am Fels im 5. Schwierigkeitsgrad UIAA. Du hast Kondition für die Zustiege zu den Eisfällen sowie drei volle Ausbildungstage am Eis.

Reiseablauf

Tourbeginn:

08.30 Uhr ist am Eingang Hotel Andreas Hofer.

Tourende:

16.00 Uhr ist am Eingang Hotel Andreas Hofer.

1. Tag – Wiederholung und Ausbau der Eiskletter-Basics

Treffpunkt und Begrüßung morgens am Treffpunkt im Pitztal. Nach dem Ausrüstungscheck wandern wir zum Wasserfall und beginnen direkt mit der praktischen Ausbildung. Den gesamten Tag widmen wir uns der Wiederholung aller Basics und dem Warmwerden mit der Materie Eis. Abseil- und Topropestände werden noch einmal gemeinsam gebaut und Dein Bergführer informiert Dich über die neuesten Techniken beim Eisklettern sowie eventuelle Änderungen in der aktuellen Lehrmeinung des Eiskletterns. Ebenso intensiv wird noch einmal auf Deine Schlag- und Setztechnik mit Steigeisen und Eisgeräten sowie das Setzen von Zwischensicherungen eingegangen. Kursende gegen 17:00 Uhr.

Gehzeit

7 h

2. Tag – Standplatzbau und Mehrseillängentouren

Nach erfolgter Tourenplanung mit Bewertung des Lawinenlageberichts starten wir heute in die Thematik Standplatzbau für Mehrseillängentouren. In einer leichten Tour üben wir den Gesamtablauf mit Standplatzorganisation, Taktik und Routenwahl solange bis alles sitzt und wir uns ins steilere Gelände wagen können. Mit dieser Vorbereitung solltest Du das Ziel des Tages, das erste Eisklettern in einer Mehrseillängentour im Bereich WI 3 / WI 4 mit Unterstützung des Bergführers meistern können. Kursende gegen 17:00 Uhr.

Gehzeit

7 h

3. Tag – Vertiefung des Erlernten

Wieder steht der letzte Tag im Zeichen des Feinschliffs. Wir wiederholen und vertiefen die Ausbildungsinhalte der Vortage. Darüber hinaus widmen wir uns nochmals intensiv der Risikoanalyse und Taktik beim Eisklettern und verschiedenen Rückzugstechniken mit und ohne Materialopfer. Verabschiedung und Heimreise am späten Nachmittag.

Gehzeit

7 h

Highlights auf dieser Reise

Gletscher

Taschachferner

Der Taschachferner liegt nördlich der Wildspitze in den Ötztaler Alpen und besteht aus einem östlichen und westlichen Teil. Seit 1970 zog sich die Gletscherzunge um über 250 m zurück. Am Zungenende bildete sich seit 2003 ein Gletschersee.

Gipfel 3.768 m

Wildspitze

Die Wildspitze erhebt sich mit 3.768 m als höchster Berg Nordtirols und der Ötztaler Alpen. Nach dem Großglockner bildet sie den zweithöchsten Gipfel Österreichs. Der markante Doppelgipfel thront zwischen Pitztal und Venter Tal.

Stadt

Meran

Meran liegt im Burggrafenamt zwischen Vinschgau, Passeiertal und Etschtal am Fuße der Texelgruppe. Die Kurstadt war bis 1420 Hauptstadt der Grafschaft Tirol und entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert zum internationalen Kurort. Heute ist sie nach Bozen die zweitwichtigste Stadt Südtirols.

Dorf

Vent

Vent liegt auf 1.895 m am Ende des Venter Tales unterhalb der Wildspitze. Das Bergsteigerdorf des ÖAV gilt als Wiege des Alpinismus in Tirol. Hier wirkte Franz Senn, Mitgründer des Deutschen Alpenvereins.

Seilbahn 2.011 m

Gletscherbahn

Die Gletscherbahn auf 2.011 m erschließt das Pitztaler Gletscherskigebiet und dient als Ausgangspunkt für Skihochtouren. Sie ermöglicht den direkten Zugang zum Mittelbergjoch und den umliegenden Gletschern. Als Liftunterstützung verkürzt sie den Anstieg zu hochalpinen Zielen erheblich.

Sattel 3.414 m

Brochkogeljoch

Das Brochkogeljoch liegt auf 3.414 m zwischen Vernagtferner und Taschachferner in den Ötztaler Alpen. Der Pass verbindet als Schlüsselstelle die beiden großen Gletschersysteme. Von hier führt der Anstieg zur Wildspitze, dem höchsten Berg Tirols.

Sattel 3.166 m

Mittelbergjoch

Das Mittelbergjoch liegt auf 3.166 m zwischen Österreich und Italien in den Ötztaler Alpen. Der vergletscherte Sattel dient als strategischer Durchgangspunkt zum Taschachferner und zur Wildspitze. Über eine Gletscherbahn ist der Pass direkt erreichbar.

Sattel 2.590 m

Spronserjoch

Das Spronserjoch auf 2.590 m verbindet die Ötztaler Alpen mit der Texelgruppe zwischen Pfelders und dem Meraner Raum. Der seit alters her genutzte Übergang führt zur seenreichen Spronser Seen Platte im Naturpark Texelgruppe.

Gipfel 3.475 m

Hinterer Seelenkogel

Der Hinterer Seelenkogel erhebt sich mit 3.475 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel gilt als aussichtsreicher Dreitausender mit Panoramablick von den Hohen Tauern bis zur Bernina. Die Besteigung erfolgt meist als Skitour von der Langtalereckhütte.

Sattel 3.375 m

Schalfkogeljoch

Das Schalfkogeljoch liegt auf 3.375 m in den Ötztaler Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Pass verbindet das Niedertal bei Vent mit dem Gurgler Ferner bei Obergurgl. Das Joch bildet einen zentralen Übergangspunkt für anspruchsvolle Skitouren und die klassische Ötztaler Skidurchquerung.

Gipfel 3.514 m

Finailspitze

Die Finailspitze erhebt sich auf 3.514 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel liegt in der Bergkette zwischen Weißkugel und Similaun. Von hier reicht der Blick über die vergletscherten Hauptkämme der Ötztaler Alpen.

Gipfel 3.597 m

Similaun

Der Similaun erhebt sich auf 3.597 m im Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien. Der Gipfel wurde 1834 erstbestiegen und erlangte durch die Entdeckung der Ötzi-Mumie 1991 Weltberühmtheit. Die Normalroute führt von der Similaunhütte über den Westgrat zum Gipfel.