Hochtour Piz Bernina Biancograt
Hochtour Piz Bernina Biancograt
Die "Himmelsleiter", wie der Biancograt auch genannt wird, steht bei vielen Alpinisten ganz oben auf der Wunschliste.
Um diesen Wunsch optimal erfüllen zu können, führen wir den Biancograt als Privatführung mit nur einem Gast am Seil. Für Alpinisten, die zu zweit unterwegs sein möchten und aufeinander eingespielt sind, ist bei guten Bedingungen auch eine Führung als Dreierseilschaft zusammen mit unserem Bergführer möglich. Das entstehende Sicherheitsplus und die maximale Flexibilität bei der Führung sollte Dir jedoch eine Privatführung wert sein.
Zum Abschluss überqueren wir noch den Piz Palü von West nach Ost, bevor es an der Diavolezza heißt, Abschied von der Bernina zu nehmen. Fazit: Alpinistische Höchstleistung von Freitag bis Sonntag und Montag wieder pünktlich im Büro!
Exklusive Einzelführung | Für Seilschaften auch als 2:1 Führung möglich
Für wen ist die Reise geeignet
- • Trittsicher & schwindelfrei (erhöht)
Schwierigkeit
Anforderung
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
12.00 Uhr ist am Parkplatz Diavolezza am Bahnübergang zur Talstation.
Tourende:
14.00 Uhr ist am Parkplatz Diavolezza am Bahnübergang zur Talstation.
1. Tag – Aufstieg zur Tschiervahütte (2.573 m)
Der gemeinsame Treffpunkt für unsere Biancograt Tour ist mittags am Parkplatz Diavolezza. Hier erwartet Dich unser Bergführer für die Begrüßung und einen kurzen Material- und Ausrüstungs-Check. Es folgt eine kurze Bahnfahrt nach Pontresina. Zu Fuß oder stilvoll mit der Pferdekutsche kommen wir zum Ende des Rosegtales. Von hier steigen wir in rund 2 Stunden zur Tschiervahütte auf 2.573 m auf. Hier genießen wir das üppige Abendsessen und gehen früh ins Bett, denn die Nacht wird kurz genug.
Auf- und Abstieg:
500 hm
Gehzeit
2 h
2. Tag – Biancograt und Piz Bernina (4.048 m) sowie Abstieg Spallagrat
Früh brechen wir auf und folgen im Dunkeln dem Pfad entlang der Moräne des Tschiervagletschers. In der beginnenden Dämmerung steigen wir steil hinauf, bei guten Verhältnissen direkt über einen steilen Firnhang in die Fuorcla Prievlusa (3.430 m), andernfalls über den Klettersteig zur Linken. Aus der Scharte heraus gilt es zunächst, noch einen mächtigen Felsvorbau zu erklettern ( bis III nach UIAA), bevor sich der Blick zur Himmelsleiter öffnet: Was für eine feine weiße Linie! Ein kleiner Zacken muss noch links umgangen werden, dann kann es losgehen. Im stets gleichmäßig bis 40° geneigten Firn geht es hinauf über die Himmelsleiter der Ostalpen zum Piz Bianco, den Vorgipfel. Der erste Versuch der Besteigung des Piz Berninas über den Grat war hier gescheitert, da sich keiner weiter traute - bei der zweiten und schließlich erfolgreichen Begehung folgte seitens der Führer gegenüber Paul Güßfeld 1878 dann hier auch der Ausspruch: "So, Sie sehen doch, dass es hier nicht weiter geht!", worauf Güßfeld antwortete: "Wieso geht es hier nicht weiter?". Dies im Gedächtnis, folgen wir nun Paul Güßfeld und es geht nun an die sehr ausgesetzte Kletterei hinüber zum Gipfel. Zwei Abseilstellen und ein letzter spannender Felsabschnitt (III) führen zuletzt steil zum höchsten Gipfel der Ostalpen, dem Piz Bernina (4.048 m). Nach einer kurzen Rast steigen wir über den Spallagrat mit weiteren Abseilstellen zur Marco e Rosa Hütte auf 3.597 m ab. Übernachtung auf der Hütte auf italienischem Boden.
Auf- und Abstieg:
1500 hm
Gehzeit
12 h
3. Tag – Piz Palü Überschreitung (3.905 m)
Als krönender Abschluss geht's heute an die Piz Palü Überschreitung mit ihrem grandiosen Panorama und Weitblick. Wir traversieren die Gipfel der Bellavista und steigen hinab in die Scharte am Beginn des Spinasgrats. In anregender Kletterei bis II nach UIAA erreichen wir denn ersten Gipfel, Piz Spinas. Ab hier ist die Überschreitung der weiteren Gipfel des Piz Palü (3.905 m) leicht, aber immer noch zeitweise luftig und ausgesetzt. Von hier haben wir noch einmal einen traumhaften Blick auf den Biancograt. Der Abstieg führt über den Ostgipfel und den Persgletscher zur Bergstation Diavolezza. Von hier fahren wir mit der Bahn ins Tal, Verabschiedung und Heimreise.
Auf- und Abstieg:
300 hm
Gehzeit
7 h