Klettersteigtouren

Klettersteige Dolomiten mit Marmolada Besteigung

Klettersteigwoche in den Dolomiten Sellapass

Diese Klettersteigwoche in der Sella erwartet uns mit hervorragender Küche und einer komfortablen Unterkunft am Sellajoch. Von hier aus starten wir unser flexibles Programm und haben die Möglichkeit, die besten Touren dieses Top-Gebiets zu begehen. Dazu zählen zweifelsohne der Pisciadu Steig mit seiner spektakulären Brücke, aber auch Steige wie "Sandro Pertini" auf die Stevia, der Pößnecker Steig als Klassiker schlechthin, und als Krönung natürlich die Besteigung der Marmolada (3.343 m) über den Westgrat.

Für wen ist die Reise geeignet

Schwierigkeit

3.2

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Für die Tour zur Marmolada ist ein fester Bergschuh von Vorteil, da eine Passage über ein Firnfeld/Gletscher läuft.

Reiseablauf

Tourbeginn:

17.00 Uhr ist im Refugio Carlo Valentini am Sellajoch.

Tourende:

15.00 Uhr ist im Refugio Carlo Valentini am Sellajoch.

1. Tag – Treffen und Tourenbesprechung am Sellajoch

Treffpunkt zur Klettersteigwoche in den Dolomiten ist am späten Nachmittag im Rifugio Valentini kurz unterhalb des Sellajochs. Begrüßung und gemeinsame Tourenbesprechung.

2. Tag – Klettersteig auf den Sass Rigais

Als Einstieg in diese Klettersteigwoche wählen wir den einfachen Klettersteig auf den Sass Rigais am Rande des Puez-Geisler-Nationalparks.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

6 h

3. Tag – Pisciadu Klettersteig

Als erstes Highlight dieser Woche steht der meistbegangene Klettersteig der Dolomiten auf dem Programm. Der beliebte Pisciadu-Steig überzeugt durch seine abwechslungsreiche Kletterei über Leitern und Hängebrücken und vor allem wegen der gleichnamigen Pisciadu Hütte am Ausstieg.

Auf- und Abstieg:

630 hm

Gehzeit

5 h

4. Tag – Klettersteig-Klassiker Pössnecker Klettersteig

Der Pössnecker Klettersteig ist wahrlich ein Klassiker und einer der am schönsten zu kletternden Steige in den Dolomiten. Der Abstieg führt über die Mondlandschaft der Sella Hochebene und zurück übers Val Lasties zum Sellajoch.

Auf- und Abstieg:

750 hm

Gehzeit

7 h

5. Tag – Weiterer Klettersteig am Sellajoch

Begehung eines Klettersteigs im Schwierigkeitsgrad C/D im Umkreis des Sellajochs je nach Witterung und Belieben.

Auf- und Abstieg:

650 hm

Gehzeit

5-6 h

6. Tag – Königsetappe auf die Marmolada (3.343 m)

Früh starten wir zum Ende unserer Klettersteig Woche zur "Königin der Dolomiten", der Marmolada mit 3.343 m Höhe. Bei schönem Wetter bietet sich uns ein atemberaubendes Panorama über die gesamten Dolomiten. Im Aufstieg bewältigen wir einige Passagen über den Gletscher mit Steigeisen, aber das ist am Seil des Bergführers kein Problem!

Auf- und Abstieg:

850 hm

Gehzeit

6-7 h

Highlights auf dieser Reise

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 2.371 m

Monte Castello

Der Monte Castello erhebt sich auf 2.371 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der markante Felsgipfel zählt zu den beliebten Zielen für Skitouren und Schneeschuhwanderungen. Von der Südflanke eröffnet sich ein weiter Blick zur Tofana und den dahinter liegenden Dolomitengipfeln.

Schutzgebiet

Naturpark Drei Zinnen

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über 11.891 ha in den östlichen Dolomiten zwischen Pustertal und Sextental. Das 1981 gegründete Schutzgebiet umfasst die namensgebenden Drei Zinnen und die Dreischusterspitze als höchsten Gipfel mit 3.145 m. Seit 2009 ist der Park Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten.

Sattel

Molignonpass

Der Molignonpass auf etwa 2.600 m verbindet die Tierser Alpl Hütte mit der Grasleitenpasshütte im Rosengarten-Gebiet. Die Route führt über seilgesicherte Felsstellen und erfordert Trittsicherheit. Der Pass dient als Knotenpunkt zwischen der Seiser Alm und dem Val di Vaiolet.

Gipfel 2.655 m

Antoniusspitze

Die Antoniusspitze erhebt sich auf 2.655 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Berg mit seinen markanten Schuttflanken zählt zu den auffälligsten Gestalten oberhalb der Kleinfanesalm. Das Massiv steht im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter Schutz.

See 2.159 m

Limosee

Der Limosee liegt auf 2.159 m in einem Almkessel im Fanestal der Dolomiten. Der türkisgrün schimmernde Bergsee ist etwa 250 m lang und 120 m breit. Er bildet eine beliebte Wanderstation am Dolomiten Höhenweg 1.

Sattel 1.636 m

Kreuzbergpass

Der Kreuzbergpass liegt auf 1.636 m zwischen Südtirol und Venetien und verbindet das Sextental mit dem Cadore. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Sextner Bach und Padola. Die Via Claudia Augusta Altinate führte bereits in römischer Zeit über diesen strategisch wichtigen Übergang.

Sattel 2.685 m

Langkofelscharte

Die Langkofelscharte liegt auf 2.685 m zwischen Langkofel und Plattkofel in den Dolomiten. Der Pass dient als wichtiger Übergang im Wanderwegenetz und Ausgangspunkt für Klettersteige. Auf der Scharte steht die Toni Demetz Hütte, errichtet 1954 zum Gedenken an einen verunglückten Bergführer.

See 1.494 m

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee liegt auf 1.494 m im Naturpark Fanes-Sennes-Braies. Das türkisfarbene Gewässer gilt als einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Der See dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zur Sennes-Hochfläche.

Gipfel 3.225 m

Tofana di Rozes

Die Tofana di Rozes erhebt sich auf 3.225 m als südlichster der drei Tofana-Gipfel westlich von Cortina d'Ampezzo. Der Berg ist berühmt für seine imposante 800 m hohe Südwand, eine der eindrucksvollsten Felswände der Dolomiten.