Trekking

Mount Kenia und Kilimanjaro besteigen | mit Safari im Amboseli Nationalpark

Mount Kenia Point Lenana (4.985 m) und Kilimanjaro (5.895 m) über die Machame Route

Diese außergewöhnliche Trekkingreise kombiniert die beiden höchsten Berge Afrikas miteinander. Wir besteigen zunächst den 4.985 m hohen Point Lenana Gipfel am Mount Kenia über die Chogoria Route. Während die beiden etwas höheren Felsentürme - Batian (5.199 m) und Nelion (5.188 m) - nur über anspruchsvolle Routen erklettert werden können, ist der Point Lenana als dritter Gipfel für ambitionierte Bergwanderer geeignet und unser erstes Gipfelziel dieser Reise. Wir starten in Nairobi, der Hauptstadt Kenias, die sich ca. 180 km südlich des Mount Kenya Nationalparks befindet. Schon von weitem sieht man das gewaltige Bergmassiv, das sich als grüne Insel aus der trockenen Savanne erhebt. Mit dem Abstieg über die Sirimon Route erleben wir nicht nur eine spannende, abwechslungsreiche und unglaublich schöne Berglandschaft, sondern durchqueren damit auch fast das gesamte Massiv des Mount Kenia.

Nach dem erfolgreichen Trekking am Mount Kenia geht es gleich weiter zum nächsten Höhepunkt der Reise: wir machen einen kurzen Zwischenstopp im Amboseli Nationalpark, der sich an der tansanischen Grenze befindet. Während einer Safari sehen wir nicht nur Elefanten, Zebras, Giraffen oder sogar Löwen, sondern genießen auch eine einzigartige landschaftliche Kulisse: am Horizont erhebt sich bereits unser nächstes Gipfelziel - der Kilimanjaro (5.895 m) und höchster Berg Afrikas! Wir fahren über die Grenze nach Tansania und bereiten uns bereits auf das nächste Bergabenteuer vor. Den Kibo besteigen wir über die Machame Route - eine der schönsten und abwechslungsreichsten Routen, die auf das Dach Afrikas führen.

Für wen ist die Reise geeignet

  • • Akklimatisation durch Routenführung

Schwierigkeit

3.7

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Durchschnittlich 3 - 7 Stunden Gehzeit pro Tag; an den Gipfeltagen bis 12 - 15 Stunden mit ca. 1.250 m Aufstieg und 2.800 m Abstieg. Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.

Reiseablauf

Tourbeginn:

13.00 Uhr ist am 2. Tag am Jomo Kenyatta Flughafen in Nairobi / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich.

Tourende:

17.00 Uhr ist am 2. Tag am Jomo Kenyatta Flughafen in Nairobi / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich.

1. Tag – Flug nach Kenia

Nachtflug von München oder Frankfurt nach Nairobi in die kenianische Hauptstadt.

2. Tag – Ankunft in Nairobi

Unser lokaler Partner erwartet uns bereits am Flughafen und heißt uns Willkommen. Im Anschluss werden wir zu unserer Unterkunft in Nairobi gefahren, wo wir erst einmal ankommen und vom Flug entspannen können. Der Pool lädt dabei zur Erfrischung ein und ein kühler Welcome Drink darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.

3. Tag – Letzte Vorbereitungen für die Mount Kenia Besteigung

Wir haben bewusst zwei Hotelübernachtungen vor Ort eingeplant, bevor wir zu unserem Trekking am Mount Kenia starten. Nicht nur durch die lange, anstrengende Anreise nach Kenia, sondern vor allem auch mit den vielen neuen Eindrücken in einer für uns ungewohnten Welt, macht es durchaus Sinn, erst einmal anzukommen. Wir unternehmen eine geführte Stadtrundfahrt, um die Hauptstadt zu erkunden, und sollte für unser Trekking am Mount Kenya doch noch etwas fehlen, können wir es heute in Nairobi besorgen. Am Abend besprechen wir unsere bevorstehende Mount Kenya Besteigung und treffen letzte Vorbereitungen. Weitere Übernachtung in unserer Unterkunft in Nairobi.

4. Tag – Unsere Mount Kenia Besteigung beginnt

Wir verlassen Nairobi am frühen Morgen, fahren durch eine landwirtschaftlich geprägte Region bis nach Chogoria und überqueren unterwegs sogar den Äquator. Das Mount Kenya Massiv sehen wir bereits von weitem - wie eine Insel erhebt es sich aus der umliegenden flachen Savanne. Wir erreichen den Regenwald und kommen am Mittag am Chogoria Parkeingang an, wo wir unser Team für die Besteigung treffen. Das Mittagessen in Form eines Picknicks erwartet uns bereits und wir lassen es uns schmecken, während unser Guide die Formalitäten für unsere Besteigung erledigt. Anschließend geht es schließlich los! Wir werden etwa 10 km vor unserem ersten Camp abgesetzt und wandern durch üppig grünen Regenwald gefolgt von dichtem Bambuswald weiter über den Forstweg. Der Weg ist einfach und kann bei gutem Wetter auch mit dem Auto befahren werden, die Wanderung dient uns jedoch zur besseren Akklimatisierung für die kommenden Tage. Unterwegs lassen wir immer wieder die Blicke in die dichte Vegetation schweifen, um vielleicht das eine oder andere Wildtier zu erspähen. Wir erreichen schließlich die Meru Mount Kenya Bandas Hütten auf 2.950 m, wo wir heute übernachten.

Auf- und Abstieg:

650 hm

Gehzeit

3-4 h

5. Tag – Vorbei am Nithi Wasserfall zum Lake Ellis (3.450 m)

Nach dem Frühstück und dem Sortieren der Ausrüstung für die Träger, setzen wir unseren Aufstieg auf einem angenehmen und einfachen Weg fort. Die Vegetation wechselt vom Wald in eine Moor- und Heidelandschaft. Auch Büffel und Elefanten haben hier ihren Lebensraum und können gelegentlich gesichtet werden. Wir machen einen Abstecher zum schönen Nithi Wasserfall und legen eine Pause ein, bevor wir über den breiten Rücken des Nordosthanges des Gorges Valleys weiter aufsteigen. Dabei genießen wir malerische Ausblicke auf den Mugi Hill, Ithanguni Hill und den Giants Billiards Table Mountain, bevor wir schließlich den Bergsee Lake Ellis auf 3.450 m Höhe erreichen. Hier schlagen wir unser Zeltcamp auf und haben am Nachmittag ausreichend Zeit, um uns auszuruhen und an die Höhe zu gewöhnen. Wir genießen die Stille und Abgeschiedenheit während eines Spaziergangs um den See und können noch auf den Mugi Hill auf 3.540 m aufsteigen, um einen weiteren Akklimatisationsreiz zu setzen.

Auf- und Abstieg:

600 hm

Gehzeit

4-5 h

6. Tag – Durch atemberaubende Berglandschaft zum Minto's Camp (4.280 m)

Wir packen früh zusammen, denn ein langer, anstrengender Wandertag liegt vor uns. Wir folgen einem langen, felsigen Bergrücken, der uns stetig weiter in die Höhe führt. Dabei genießen wir atemberaubende Ausblicke über das Gorges Valley sowie zurück in Richtung Ithanguni und über die nördlichen Moorlandschaften. Riesige Senezien und Lobelien säumen die Landschaft, dahinter türmen sich die felsigen Gipfel des Mount Kenya - es ist eine einzigartige Szenerie, durch die wir uns hier bewegen. An einem kleinen Bachübergang legen wir unsere Mittagspause ein. Von hier haben wir noch eine gute Stunde zu gehen, bis wir das Minto's Camp auf 4.280 m erreichen, das an einem von mehreren kleinen Bergseen liegt. Wenn wir das Camp errichtet haben, lädt ein kleiner Spaziergang zu einem Aussichtspunkt ein, von dessen Klippe aus wir noch einmal einen wunderbaren Ausblick auf den tieferliegenden Lake Michaelson genießen. Früh legen wir uns heute Schlafen, da die Gipfeletappe mit Start in der kommenden Nacht unmittelbar bevorsteht.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

6-7 h

7. Tag – Gipfelbesteigung Point Lenana (4.985 m)

Gegen 1 Uhr in der Nacht werden wir bereits mit einer heißen Tasse Kaffee oder Tee geweckt. Im Schein unserer Stirnlampen beginnen wir mit dem Gipfelaufstieg. Zunächst noch mit angenehmer Steigung steilt der Pfad schließlich auf und zieht sich über Fels und Geröll empor Richtung Gipfel. Nach drei bis vier Stunden Gehzeit werden die Mühen des Aufstiegs in der nächtlichen Kälte schließlich belohnt: der Point Lenana auf 4.985 m Höhe ist erreicht! Die ersten Sonnenstrahlen wärmen uns und wir genießen einzigartige Panoramen vom dritthöchsten Gipfel des Mount Kenya Massivs. Unser Blick schweift dabei über das zerklüftete Massiv mit den Lavatürmen Batian (5.199 m) und Nelion (5.188 m) sowie über die Bergseen, die tief unter uns im Morgenlicht schimmern, bis weit ins Tal. An besonders klaren Tagen ist sogar der Kilimandscharo am Horizont zu erkennen. Im Abstieg über die steile Nordseite ist noch einmal unsere Aufmerksamkeit gefragt, bis wir das Shipton's Camp erreichen. Hier wartet bereits ein warmes Frühstück auf uns, das unsere Mannschaft für uns vorbereitet hat. Die ausgedehnte Pause haben wir uns redlich verdient. Die niedlichen Klippschliefer, die immer wieder über die Felsen huschen, könnten wir noch länger beobachten, doch wir müssen weiter. Vor uns liegt das liebliche Mackinders Valley - eine Augenweide mit seinen Senezien, Lobelien und Proteas entlang der klaren Bergbäche bis hinunter zum Regenwaldgürtel. Wir steigen über sumpfige Wiesen weiter ab ins Tal, überqueren den Liki Bach und erreichen schließlich auf 3.380 m Höhe das Old Moses Camp, wo wir noch einmal unser Camp aufschlagen und uns von den Anstrengungen des langen Wandertags erholen

Auf- und Abstieg:

750 hm

Gehzeit

10-12 h

8. Tag – Abstieg zum Sirimon Gate und Rückfahrt nach Nairobi

Unser letzter Trekkingtag am Mount Kenya beginnt. Nach einem entspannten Bergfrühstück packen wir ein letztes Mal unsere Ausrüstung zusammen, genießen noch einmal den Blick auf die beiden Hauptgipfel des Mount Kenya und setzen unseren Weg schließlich fort, immer weiter Richtung Tal. Es dauert nicht mehr lang bis wir wieder von üppiger Vegetation und Regenwald umgeben sind und auch wieder auf Wildtiere treffen können. Büffel und Elefanten werden hier nicht selten beobachtet. Wir erreichen das Sirimon Gate, wo wir bereits erwartet werden. Nachdem die Ausrüstung verladen ist, verabschieden wir uns von unserer Bergmannschaft und dem Mount Kenya. Zurück in der Zivilisation halten wir zur Mittagspause im Ort Nanyuki, bevor wir nach Nairobi weiterfahren. Wir freuen uns bereits auf den Komfort unseres Hotels und eine heiße Dusche. Am Abend stoßen wir dann schließlich gebührend auf unsere Mount Kenia Besteigung an und lassen die Erlebnisse noch einmal Revue passieren.

Gehzeit

2-3 h

9. Tag – Kurzsafari im Amboseli Nationalpark - Weiter nach Tansania

Was wäre eine Reise nach Ostafrika ohne eine Safari? Nach unserem Bergabenteuer am Mount Kenia ist der Amboseli Nationalpark - eines der schönsten Wildreservate Kenias - ideal für einen Ausflug in die afrikanische Wildnis geeignet. Früh morgens starten wir unsere Fahrt, um die faszinierende Tierwelt und die atemberaubende Landschaft des Amboseli zu entdecken. Elefantenherden, die majestätisch vor der Kulisse des Kilimandscharo durch die mit Schirmakazien gesäumte Steppe ziehen, sowie zahlreiche andere Wildtiere wie Löwen, Giraffen und Zebras. Nach den ersten spannenden Wildbeobachtungen mit unserem erfahrenen Guide genießen wir am Mittag ein gemütliches Picknick mitten im Busch, bei dem wir die Natur in aller Ruhe auf uns wirken lassen können. Wir setzen unsere Safari bis in den Nachmittag fort und fahren anschließend über die Grenze weiter nach Arusha in Tansania, wo wir am Abend in unserer Lodge ankommen und bereits letzte Vorbereitungen für den Kilimanjaro treffen, der am nächsten Tag startet.

10. Tag – Kilimanjaro Nationalpark und Aufstieg zum Machame Camp (3.000 m)

Früh verlassen wir die Lodge und fahren mit dem Bus nach Machame zum Parkeingang des Kilimandscharo auf 1.870 m Höhe. Von hier starten wir auf das "Dach Afrikas". Während unser Guide die Eintrittsformalitäten erledigt, lernen wir unsere lokale Mannschaft kennen und können das bunte Treiben beim Verladen der Ausrüstung bestaunen. Das Abenteuer Kilimanjaro Trekking kann beginnen. "Pole, Pole" oder übersetzt "Langsam, Langsam" heißt das Motto jetzt, um dem Körper die Zeit zu geben, die er für die Höhenanpassung braucht. Über einen schmaler werdenden Waldweg geht es hinein in den tropischen Regenwald und umgeben von Orchideen und anderen Urwaldpflanzen steigen wir langsam hinauf. Schritt für Schritt verlassen wir schließlich den Regenwald und erreichen direkt über der Baumgrenze die Machame Hütte, wo unsere Träger bereits das Zeltcamp für die Nacht aufgeschlagen haben. Unser eigener Koch beweist uns heute seine Kochkünste mit frisch zubereiteter Verpflegung, obwohl ihm dafür nur ein kleiner Kocher zur Verfügung steht. Wir übernachten das erste Mal im Zelt und wenn es wolkenfrei ist, wird uns der afrikanische Sternenhimmel beeindrucken, bevor wir uns in die Schlafsäcke rollen.

Auf- und Abstieg:

1200 hm

Gehzeit

6-7 h

11. Tag – Weiter zum Shira Camp auf 3.840 m

Am Morgen werden wir von unserem Servicemann mit einer heißen Tasse Kaffee oder Tee im Zelt geweckt. Eine warme Schüssel Wasser zum Waschen und Zähneputzen steht anschließend ebenso bereit wie ein reichhaltiges Frühstück. Unser Weg führt uns heute weiter bergan, landschaftlich abwechslungsreich mit einigen Taleinschnitten und durch eine Heide- und Moorzone, wo sich Flechten, Moose und Erika abwechseln. Bevor wir das Shira Plateau erreichen, wechselt die Landschaft über zu riesigen Lavafelsen. Wir erreichen unser Camp auf 3.840 m Höhe und können nach einer Stärkung und Pause am Nachmittag noch einen kurzen Spaziergang vorbei an der Shira Cave ein kleines Stück weiter rauf aufs Shira Plateau zu einem Aussichtspunkt unternehmen, von dem wir bei guter Sicht die ganze Pracht des Kili mit seinen faszinierenden Schneefeldern bewundern können.

Auf- und Abstieg:

900 hm

Gehzeit

5-6 h

12. Tag – Optimaler Akklimatisationstag zum Barranco Camp (3.965 m)

Zunächst geht es heute mit angenehmer Steigung gut 800 Höhenmeter hinauf zum Lava Tower was sich sehr gut auf unsere Akklimatisation auswirkt. Karg wirkt die Landschaft aus Lavagestein und Sand, durch die wir hinauf zum abzweigenden Northern Circuit wandern, dem Massiv immer weiter entgegen. Am Lava Tower auf 4.600 m wartet unser Küchenteam bereits mit dem Mittagessen auf uns. Auch unsere Trinkflaschen können wir hier ebenfalls noch einmal auffüllen, denn es liegen noch einige Abstiegsmeter vor uns. Nach unserer Pause in der Höhe steigen wir zum Barranco Camp auf knapp 4.000 m ab. Jeder Meter, den wir absteigen, fällt uns leichter. Wir passieren riesige Senezien und Lobelien, die unseren Weg säumen, queren Bäche und genießen die traumhafte Aussicht, die vor uns liegt. Den Abend genießen wir bei guter Sicht mit Blick auf die Barranco Wall und die Gletscher des Kilimanjaro.

Auf- und Abstieg:

800 hm

Gehzeit

6 h

13. Tag – Aufstieg zum Barafu Camp (4.600 m)

Noch einmal heißt es heute Pole Pole. Die Barranco Wall, oder auch Breakfast Wall genannt, da sie direkt hinter dem Camp und somit nach dem Frühstück startet, führt uns hinauf zu einem Felskamm auf gut 4.200 m Höhe. Über den Southern Cirquit geht es in östlicher Richtung weiter und es folgt ein kleiner Abstieg. Begleitet werden wir dabei von den Ausblicken auf den entfernten Mount Meru, auf dem wir wenige Tage zuvor noch gestanden hatten. Und weiter hinauf schweift unser Blick zu unserem morgigen Gipfelziel, auf den Uhuru Peak. Am Karanga Camp machen wir eine ausgiebige Pause, bevor wir die letzten Höhenmeter zum Barafu Camp auf 4.600 m zurücklegen. Sehr früh geht es heute zur Nachtruhe, die sehr kurz ausfallen wird. Auch wenn die Aufregung steigt, versuchen wir noch etwas auszuruhen und zu schlafen, um fit für die Gipfelbesteigung zu sein.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

6-7 h

14. Tag – Gipfelbesteigung Uhuru Peak (5.895 m)

Bereits gegen Mitternacht geht es los und wir beginnen mit dem Aufstieg zum Gipfel des Kilimanjaro. Im Licht der Stirnlampe zieht der Weg in Serpentinen am Rebmann Gletscher vorbei nach oben. Nach ca. 5 - 6 Stunden erreichen wir zum Morgengrauen den Stella Point am Kraterrand gelegen auf 5.745 m Höhe. Nur noch eine knappe Stunde trennt uns nun vom Uhuru Peak, dem höchsten Punkt Afrikas. Noch einmal mobilisieren wir alle Kräfte und steigen weiter. Bereits auf dem Weg dorthin entlang des Kraterrandes genießen wir immer wieder phantastische Ausblicke im warmen Licht der aufgehenden Sonne. Am Gipfel angekommen ist das Gefühl unbeschreiblich: Ein ganzer Kontinent liegt uns zu Füßen. Wir haben unser Ziel erreicht, beglückwünschen uns zum Gipfelerfolg und genießen den Moment. Der Abstieg erfolgt zunächst zurück zum Stella Point und von dort über eine parallele Route zur Aufstiegsroute zurück Richtung Camp. Das Camp erreichen wir nun bereits nach der Hälfte der Zeit. Wir gönnen uns eine längere Pause und ruhen uns für den weiteren Abstieg aus. Schließlich geht es weiter, bis wir nach 3 Stunden das Mweka Camp auf 3.100 m erreichen, wo wir noch einmal im Zelt übernachten.

Auf- und Abstieg:

1250 hm

Gehzeit

12-15 h

15. Tag – Abstieg nach Moshi (1.800 m)

Durch den Regenwald steigen wir heute ab nach Moshi zum Mweka Gate, wo wir uns mit einer kleinen Zeremonie von unserer Begleitmannschaft verabschieden. Unsere Gipfelerfolge werden dabei mit einer Urkunde gewürdigt. Nach einem letzten gemeinsamen Bier mit unserer Mannschaft fahren wir zur wohlverdienten Dusche in unsere Lodge in Moshi. Wir haben genügend Zeit, um uns am Swimmingpool der Lodge zu erholen, unsere Ausrüstung und Gepäck zu sortieren und den Abend bei einem guten Abendessen im lodgeeigenen Restaurant gemütlich ausklingen zu lassen. Dabei darf ein Gläschen Wein oder Bier natürlich nicht fehlen, um das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen, bevor wir müde in die Betten fallen.

Gehzeit

4 h

16. Tag – Land und Leute, Heimflug oder Anschlussprogramm

Heute heißt es noch einmal Afrika kennenlernen. Am Vormittag besuchen wir ein einheimisches Dorf und erleben hautnah die Gastfreundschaft des Chagga Stamms. Wir besichtigen eine Kirche in Old-Moshi, die während der Kolonialzeit vom deutschen Missionar Bruno Gutmann gebaut wurde, und besuchen eine Grundschule. Wir sind hier abseits der Haupttouristenrouten, bekommen einen ganz authentischen Einblick in das normale Leben und erfahren sehr viel über Land und Leute. Am Mittag lassen wir unsere Reise schließlich in einem Café in Moshi ausklingen und nehmen langsam Abschied von Afrika. Der Landcruiser bringt uns zum Flughafen, von wo wir gegen Abend nach Hause fliegen. Für Gäste, die einen Anschlussaufenthalt mit Safari oder auf Zanzibar gebucht haben, startet heute unter Umständen bereits früh das Programm, so dass der kleine Kulturausflug in dem Fall entfällt.

17. Tag – Zurück in der Heimat

Ankunft am Vormittag in Deutschland.

Unsere Empfehlungen im Anschluss:

Die schönsten Nationalparks Tansanias (5-tägige Safari mit Serengeti)

Kurzsafari im Norden Tansanias (3-tägige Safari in der Nähe von Arusha)

Sansibar

Highlights auf dieser Reise

Sonstige

Moshi

Moshi liegt auf 890 m Höhe am Südhang des Kilimandscharo in Tansania. Die Stadt dient als wichtigster Ausgangspunkt für alle Kilimandscharo-Routen und als logistisches Zentrum für Trekkingtouren zum höchsten Berg Afrikas. Sieben offizielle Routen führen vom Stadtgebiet auf den 5.895 m hohen Uhuru-Gipfel.

Schutzgebiet

Kilimanjaro National Park

Der Kilimandscharo-Nationalpark umfasst das gesamte Kilimandscharo-Massiv mit den drei Vulkanen Kibo, Mawenzi und Shira auf 1.800 bis 5.895 m Höhe. Das 1.668 km² große Schutzgebiet wurde 1987 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Ausgangspunkt für Trekkingtouren zum höchsten Gipfel Afrikas über verschiedene Routen wie Machame und Umbwe.

Gipfel 3.541 m

Mugi Hill

Der Mugi Hill erhebt sich auf 3.541 m am Mount Kenia. Der Gipfel dient als Akklimatisationsziel während der Besteigung des zweithöchsten Bergs Afrikas. Von Lake Ellis führt ein optionaler Aufstieg zum Höhentraining auf den Gipfel.

Dorf

Machame

Machame war das größte und mächtigste der historischen Chagga-Königreiche am Kilimandscharo. Das Königreich lag im fruchtbaren Kikafu-Flussbecken an den Südhängen des Berges. Heute ist Machame Ausgangspunkt der gleichnamigen Trekkingroute auf den Gipfel.

Schutzgebiet

Amboseli National Park

Der Amboseli Nationalpark liegt in Kenia nahe der Grenze zu Tansania. Das 392 km² große Schutzgebiet ist für seine Elefantenherden vor der Kulisse des Kilimandscharo bekannt. 1991 wurde es zum UNESCO-Welterbe erklärt.

Vulkan 5.149 m

Kibo

Der Kibo bildet mit 5.149 m den höchsten Gipfel des Kilimandscharo-Massivs und ist Teil des ruhenden Stratovulkans in Tansania. Als größter der drei Vulkankegel überragt er Mawenzi und Shira deutlich. Der Normalweg führt über steile Ascheflanken zum Kraterrand.

Gipfel 4.985 m

Point Lenana

Der Point Lenana erhebt sich auf 4.985 m als dritthöchster und touristisch zugänglicher Gipfel des Mount Kenya. Der Nachtaufstieg über Fels und Geröll führt zum Sonnenaufgang auf den Gipfel mit Panoramablick auf die höchsten Spitzen Batian und Nelion.

Vulkan 5.199 m

Mount Kenya

Batian erhebt sich als höchster Gipfel des Mount Kenya auf 5.199 m. Der technisch anspruchsvolle Vulkangipfel steht nur 16,5 km südlich des Äquators. Mit seiner Prominenz von 3.825 m zählt er zu den bedeutendsten Bergen Afrikas.

Sonstige

Lake Ellis

Lake Ellis liegt auf 3.470 m an den Osthängen des Mount Kenya. Der kristallklare See zeichnet sich durch seine charakteristische braune Färbung aus. Als Akklimatisationscamp dient er Bergsteigern vor der Gipfelbesteigung.

Vulkan 2.962 m

Shira

Der Shira erhebt sich auf 3.962 m als dritthöchster Berg des Kilimandscharo-Massivs in Tansania. Als ältester der drei erloschenen Vulkane ist sein Gipfel durch jahrmillionenlange Erosion zu einem plateauartigen Haupt abgetragen. Der Berg liegt etwa 15 km westlich des Kibo und ist über einen ausgedehnten Sattel mit diesem verbunden.

Vulkan 5.149 m

Mawenzi

Der Mawenzi erhebt sich auf 5.148 m als zweithöchster Gipfel des Kilimandscharo-Massivs in Tansania. Der erloschene Vulkan gilt als technisch anspruchsvoll und wesentlich schwieriger zu besteigen als der benachbarte Kibo. Seine stark verwitterte Gipfelregion trägt steile Felswände und brüchiges Gestein.

Gipfel 4.885 m

Point Dutton

Point Dutton erhebt sich auf 4.885 m als einer der prominentesten Nebengipfel des Mount Kenya in Kenia. Der Gipfel wurde 1930 von Eric Shipton und Bill Tilman erstbestiegen und ist bei Kletterern für seine technischen Routen beliebt.