Schneeschuhtouren

Schneeschuhtouren am Cevedale

Schneeschuhtour Cevedale

Aufsteigen auf imposanten Gletschern mit fast schon endlos erscheinenden Gipfelblicken nach Süden, das Ganze mitten im Ortlergebiet im Nationalpark Stilfserjoch. Imposante Schneeschuhtouren über weite Gletscher sind die Garantie für ein unvergessliches Wochenende. Die exzellente Südtiroler Küche der Zufallhütte und ein entspannter Saunagang in unmittelbarer Hüttennähe runden den Schneeschuhtourentag ab und lassen ihn stilvoll ausklingen. Der Klassiker unseres 4-Tages-Programms.

Reiseablauf

Tourbeginn:

13.00 Uhr ist am Parkplatz der Zufallhütte am Talschluss des Martelltals.

Tourende:

16.00 Uhr ist am Parkplatz der Zufallhütte am Talschluss des Martelltals.

1. Tag – LVS-Training und Eingehtour

Treffpunkt und Begrüßung am Mittag am Parkplatz Martelltal durch Deinen Bergführer, Gepäckverladung auf die Materialseilbahn und gemeinsamer Aufstieg zur Hütte (ca. 30 Min.) Programmbesprechung und Auffrischung mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät, erste Eingehtour am Nachmittag.

Auf- und Abstieg:

100 hm

Gehzeit

0 h

2. Tag – Schneeschuhwanderung Madritschspitze

Heute starten wir in Richtung Sulden. Durch das Madritschtal steigen wir auf zur gleichnahmigen Madritschspitze (3.265 m), von wo wir einen Blick auf die Ortler Seite und die Ortschaft Sulden genießen können.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

6 h

3. Tag – Zum Gipfel der Suldenspitze (3.376 m)

Über den Langerferner steigen wir zum Gipfel der Suldenspitze (3.376 m) auf. Hier stehen wir direkt gegenüber der beeindruckenden Königspitze. Der Abstieg bringt uns zu unserem heutigen Nachtquartier.

Auf- und Abstieg:

1150 hm

Gehzeit

6-7 h

4. Tag – Mit Schneeschuhen auf den Cevedale

Abschlusstour auf einen der bekanntesten Skiberge der Region, den Cevedale (3.778 m). Über das Gletscherplateau des Zufallferners geht es zum Gipfelaufschwung des Cevedale. Nach einer Brotzeit machen wir uns an den Abstieg zurück ins Tal. Verabschiedung am Nachmittag.

Auf- und Abstieg:

1100 hm

Gehzeit

6-7 h

Highlights auf dieser Reise

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.