Schneeschuhwandern im Naturpark Nagelfluh - Allgäu
Schneeschuhwanderung in den Allgäuer Voralpen
Der Naturpark Nagelfluhkette im Allgäu ist ein Paradies für Schneeschuhwanderer, die die winterliche Bergwelt in ihrer ursprünglichen Form erleben möchten. Der Naturpark erstreckt sich über die deutsch-österreichische Grenze und verbindet die Allgäuer Alpen mit dem Bregenzerwald. Auf 405 Quadratkilometern finden sich beeindruckende Landschaften, die durch die markanten Nagelfluh-Felsen, sanfte Hügel und dichte Wälder geprägt sind. Diese geologischen Formationen verleihen der Region ihren unverwechselbaren Charakter.
Die Landschaft des Naturparks ist vielfältig: schneebedeckte Hügel, tiefe Täler und schroffe Felsformationen bieten eine malerische Kulisse für Schneeschuhwanderungen. Besonders der Hochgrat, mit 1.834 Metern der höchste Gipfel der Nagelfluhkette, zieht viele Wanderer an. Der Aufstieg belohnt mit spektakulären Ausblicken auf das Alpenpanorama und den Bodensee.
Der Naturpark bietet abwechslungsreiche Routen für Schneeschuhwanderer aller Schwierigkeitsgrade, von familienfreundlichen Wegen durch tief verschneite Wälder bis hin zu anspruchsvolleren Gipfeltouren. Die einzigartige Kombination aus alpiner Landschaft, idyllischen Tälern und unberührter Natur macht den Naturpark Nagelfluhkette zu einem besonderen Ziel im Winter.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
11.00 Uhr am Bahnhof in Immenstadt im Allgäu
Tourende:
15.00 Uhr am Bahnhof in Immenstadt im Allgäu
1. Tag – Von Immenstadt auf das Gschwender Horn
Treffpunkt für unsere Schneeschuhwanderung ist am späten Vormittag am Bahnhof in Immenstadt im Allgäu. Nach der Begrüßung wandern wir gemütlich durch das Steigbachtal zu unserer ersten Unterkunft, dem Kemptner Naturfreundehaus. Nach einer kleinen Stärkung gehen wir weiter zum naheliegenden und leicht erreichbaren Gschwender Horn (1.450 m). Auf dem selben Weg kehren wir wieder zurück zur Hütte und genießen den ersten Abend in gemeinsamer Runde.
Auf- und Abstieg:
750 hm
Gehzeit
3-4 h
2. Tag – Überschreitung des Prodel
Heute starten wir zu unserer längsten Tagesetappe. Bevor wir auf die Eckhalde (1.430 m) aufsteigen, müssen wir einen kurzen Abstieg bewältigen. Nun beginnt die ca. 8 km lange Überschreitung des Prodel. Dabei wandern wir über das Himmeleck (1.487 m), Vorderer Prodel (1.470 m) und den Denneberg (1.427 m). Im Norden begleitet uns die Salmaser Höhe, im Süden die imposante Nagelfluhkette, wo wir auf dem Hochgrat unsere kommende Nacht verbringen. Am Denneberg beginnt der Abstieg zur Talstation der Hochgratseilbahn. Den letzten Aufstieg für heute überwinden wir mit Hilfe der Seilbahn zum Hochgrat. Von der Bergstation erreichen wir das Staufner Haus in wenigen Minuten. Hier oben genießen wir einen herrlichen Ausblick, der bis über den Bodensee hinaus reicht.
Auf- und Abstieg:
450 hm
Gehzeit
5-6 h
3. Tag – Hochgrat und über winterliche Almflächen zum Eineguntkopf
Wenn nicht schon am Vortag geschehen, können wir nach dem Frühstück noch kurz auf den Hochgrat Gipfel (1.834 m) aufsteigen, bevor es weitergeht. Hier von der höchsten Erhebung der Nagelfluhkette genießen wir eine phantastische Aussicht, die vom Alpenvorland tief in die Allgäuer Alpen und bis zum Säntis in der Schweiz reicht. Vom Gipfel steigen wir ein wenig in Richtung Tal ab. Über Almgebiete wandern wir im leichten Auf und Ab über die Obere Stiegalpe zur Falkenhütte. Auch heute ist auf unserer Schneeschuhwanderung durch den Naturpark Nagelfluhkette ein weiterer Gipfel eingeplant: der Eineguntkopf (1.639 m). Wir steigen zur gemütlichen Falkenhütte ab, genießen dort einen entspannten Nachmittag und lassen den Tag bei guter Allgäuer Küche ausklingen.
Auf- und Abstieg:
500 hm
Gehzeit
4-5 h
4. Tag – Abstieg über die Fluh nach Steibis
Nach einem reichhaltigen Frühstück ziehen wir unsere Spur über die Almhochflächen unterhalb des Hohen Häderich zum Waldrücken "Auf der Fluh". Wir wandern nun immer auf dem Rücken im Wald entlang, bis wir schließlich das Skigebiet von Steibis erreichen. Der Abstieg führt und weiter nach Steibis, wo wir mit dem Bus nach Oberstaufen und weiter mit dem Zug nach Immenstadt kommen. Verabschiedung und Heimfahrt.
Auf- und Abstieg:
200 hm
Gehzeit
4 h