Skitourenreisen

Skitouren auf der Troll-Halbinsel in Island

Polare Skitouren in Island zwischen Feuer und Eis.

Tiefblaue Fjorde, umrahmt von bis zu 1.500 m hohen Bergen und Schnee in seiner schönsten Form. Das sind die Zutaten für diese Skitouren-Woche im Norden Islands. Viele Jahre waren wir nahezu alleine hier oben unterwegs, doch auch wenn Island mittlerweile kein Geheimtipp mehr ist, so wissen wir durch unsere langjährige Gebieteserfahrung immer noch unseren Vorsprung zu nutzen. So können wir die ursprüngliche Natur Islands mit Traumabfahrten fast ans Meer in ihrer schönsten Form erleben. Zum Entspannen nach der Skitour hüpfen wir in den eigenen Hot Pot (Jacuzzi) auf unserer Terrasse oder nutzen eines der vielen Geothermalbäder in der Umgebung unserer Skitourenziele. Kombiniert wird diese Skitourenreise mit den Sehenswürdigkeiten Islands. Ob es Myvatn, die geothermalen Felder und der Geysir oder die großen Wasserfälle sind - Island ist auf jeden Fall eine Skitourenreise wert.

 

Für wen ist die Reise geeignet

  • • Mithilfe beim Kochen

Schwierigkeit

3.1

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Reiseablauf

Tourbeginn:

16.30 Uhr ist am Flughafen Kevlafik / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

Tourende:

07.00 Uhr ist am Flughafen Kevlafik / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

1. Tag – Anreise nach Island

Mit SAS bzw. Icelandair fliegen wir in die isländische Hauptstadt Reykjavik. Von hier geht es mit dem Mietwagen rund fünf Stunden durch das Landesinnere hinauf in Richung Norden an den Eyjafjördur, einen etwa 60 km langen Fjord, zu unserer malerisch gelegenen Lodge in Olafsfjördur. Unterwegs halten wir in einem Restaurant zum Abendessen. Olafsfjördur ist bei den Isländern als Schneeloch auf der Tröllaskagi - der Trollhalbinsel - bekannt. Nirgendwo liegt in Island mehr Schnee als hier. Wir sind also goldrichtig! Ankunft am späten Abend gegen 23:00 Uhr.

2. Tag – Erste Skitour auf der Trollhalbinsel

Eins vorneweg - die Tourenmöglichkeiten rund um unser Blockhaus sind beinahe unerschöpflich. Je nach Gusto suchen wir uns unsere Tagesziele entsprechend den Verhältnissen heraus. Unter der arktischen Sonne Islands steigen wir die baumfreien Hänge des 970 m hohen Múlakolla empor oder wechseln auf die andere Talseite zu den etwas steileren Gipfelzielen. Begleitet werden wir dabei immer von einem faszinierenden Blick auf das tiefblaue arktische Meer und die umliegende Berglandschaft, die ihre grenzenlose Weite erst auf den Gipfeln völlig eröffnet. Weite, baumfreie Hänge lassen im Anschluss jedes Skifahrerherz höher schlagen und führen uns fast bis direkt ans Meer hinunter. Im eigenen Jacuzzi lassen wir den ersten Tag ausklingen und genießen den frischen Fisch aus dem Ofen.

Auf- und Abstieg:

800-1200 hm

Gehzeit

5-6 h

3. Tag – Das Fischerdorf Dalvík und Skitour

Die Ortschaft Dalvík, vielmehr die Gipfel der Mulahyrna Halbinsel dazwischen sind heute unser Skitourenziel. Über das Gvendarskal Tal erreichen wir die Gratverläufe der Gipfel und können uns je nach Wetter- und Schneebedingungen für eine der vielen Varianten hinunter ans Meer entscheiden. Im Anschluss lädt das kleine Café in Dalvík mit selbstgemachtem Kuchen und gutem Kaffee auf eine Einkehr ein, bevor wir den Skitourentag im Thermalbad von Dalvík oder im eigenen Hotpot entspannt ausklingen lassen.

Auf- und Abstieg:

800-1200 hm

Gehzeit

5-6 h

4. Tag – Skitour im Hedinsfjördur

Durch den 2010 eröffneten Tunnel fahren wir hinüber in den Hedinsfjördur. Der zwei Kilometer breite und sechs Kilometer lange Fjord ist für seine ausgezeichneten Schneeverhältnisse bekannt und wir werden sicher wieder auf unverspurte Hänge treffen. Der Aufstieg zum Vatnsendahnjukur belohnt uns mit einer fantastischen Abfahrt in den Hedinsfjördur. Wenn wir bisher noch keine Polarlichter gesehen haben, dann wird es Zeit einen weiteren gemütlichen Abend in der Lodge zu verbringen, vielleicht klappt es ja heute.

Auf- und Abstieg:

800-1200 hm

Gehzeit

5-6 h

5. Tag – Skitour im Osten des Eyjafjördur Fjords

Die andere Seite des Eyjafjördur Fjord ist heute Ziel unserer Skitourenwoche. Über Akureyri, das "Tor zum Norden" fahren wir in das Fischerdörfchen Grenivik, von wo wir uns an den Aufstieg zum Kaldbakur machen. Von hier oben ist die Aussicht über die Trollhalbinsel besonders schön. Die Abfahrt vom Gipfel braucht nicht weiter beschrieben werden und gehört zu den Klassikern vor Ort. Auf dem Rückweg haben wir die Möglichkeit in Akureyri einzukaufen, in der Stadt zu bummeln oder im Schwimmbad das Thermalwasser zu genießen.

Auf- und Abstieg:

800-1200 hm

Gehzeit

5-6 h

6. Tag – Skitour zwischen Schwefeldampf und Lavaformationen

Erneut zieht es uns heute in den Osten und wir kombinieren eine Skitour mit dem Besuch des Geo Thermalbades in Myvatn. Wer dieses Bad besucht hat, kann auf den Besuch der Blauen Lagune bedenkenlos verzichten. Vorher besichtigen wir noch die Lavafelder und die Solfatare von Hverarönd, wo die Erdkruste im wahren Sinne des Wortes hauchdünn wird. Ein Fotostopp am imposanten Godafoss Wasserfall darf auf unserem heutigen Ausflug natürlich auch nicht fehlen.

Auf- und Abstieg:

800-1200 hm

Gehzeit

5-6 h

7. Tag – Letzte Skitour oder Golden Circle mit aktiven Geysiren.

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und verabschieden uns von der Lodge. Doch bevor es nach Reykjavik zurück geht, führt uns eine letzte Skitour noch einmal auf einen der Skitouren-Berge Islands. Mit dem Mietwagen erreichen wir in ca. vier Stunden Reykjavik. Unterwegs können wir noch einmal die Vulkanlandschaft erleben. Sollten wir heute keine Skitour mehr unternehmen, bietet sich ein Abstecher über den Golden Circle mit dem Wasserfall Gullfoss, aktiven Geysiren und den tektonischen Platten am Thingvellir an. Dieses letzte Highlight vermittelt noch einmal eindrücklich die Besonderheiten Islands. In Reykjavik beziehen wir wieder Quartier in einem landestypischen Hotel. Am Abend genießen wir bei einem Bummel durch die Stadt noch einmal die isländische Gastfreundschaft und lassen den Abend im Irish Pub ausklingen.

Auf- und Abstieg:

800 hm

Gehzeit

4-5 h

8. Tag – Rückflug nach Deutschland oder verlängern

Ganz früh am Morgen geht es zum Flughafen und es heißt Abschied nehmen von Island und seinen Skibergen, Geysiren und Lavaströmen. Rückflug und Ankunft in der Heimat am Nachmittag. Alternativ besteht die Möglichkeit individuell zu verlängern, um noch einmal Reykjavik zu genießen oder die Umgebung weiter zu erkunden. Für diesen Fall bietet sich ein Abstecher über den Golden Circle mit den Wasserfällen Gullfoss, den aktiven Geysieren in der Nähe und den tektonischen Platten am Thingvellir an. Gerne stellen wir Dir ein Verlängerungsprogramm zusammen.

Highlights auf dieser Reise

Gipfel 950 m

Múlakolla

Der Múlakolla erhebt sich mit 950 m auf der Tröllaskagi-Halbinsel im Norden Islands. Der Berg gilt als beliebtes Skitourenziel mit baumfreien Hängen und direkten Abfahrten zum Meer. Vom Gipfel reicht der Blick über die arktische Berglandschaft bis zum tiefblauen Meer.

Stadt

Akureyri

Akureyri liegt am Kopfende des Eyjafjörður in Nordisland und ist die größte Stadt außerhalb der Hauptstadtregion. Die fünftgrößte Gemeinde des Landes fungiert als wichtiger Hafen und strategischer Ausgangspunkt für Skitouren auf der Tröllaskagi-Halbinsel.

Stadt

Dalvík

Dalvík liegt am Eyjafjörður an der Mündung des Svarfaðardals auf Islands Troll-Halbinsel. Das Fischerdorf mit 1.360 Einwohnern dient als Ausgangspunkt für Skitouren auf die umliegenden Gipfel der Tröllaskagi-Halbinsel. Ein Thermalbad lädt nach den Touren zur Entspannung ein.

Dorf

Grenivík

Grenivík ist ein kleines Fischerdorf an der Ostseite des Eyjafjördur im Norden Islands. Das Dorf mit 318 Einwohnern liegt direkt unterhalb des 1.173 m hohen Kaldbakur. Von hier starten Skitouren auf die umliegenden Gipfel der Troll-Halbinsel.

See 277 m

Mývatn

Der Mývatn ist ein 37 km² großer See in Nordisland nahe dem Vulkan Krafla. Mit über 40 kleinen Inseln und mehr Entenarten als irgendwo sonst auf der Welt gilt er als ornithologisches Highlight. Das maximal fünf Meter tiefe Gewässer wird hauptsächlich von heißen Quellen gespeist.

Stadt

Siglufjörður

Siglufjörður liegt am gleichnamigen Fjord auf der Tröllaskagi-Halbinsel in Nordisland. Der Ort war einst Islands fünftgrößte Stadt und Zentrum der isländischen Heringsfischerei. Heute verbinden moderne Tunnel den historischen Fischerort mit den Nachbargemeinden.

Stadt

Ólafsfjörður

Ólafsfjörður liegt am gleichnamigen Fjord auf der Tröllaskagi-Halbinsel in Nordisland. Der Fischerort mit 762 Einwohnern dient als Basecamp für Skitouren in die umliegenden Berge. Seit 2010 ist er über die Héðinsfjarðargöng-Tunnel ganzjährig erreichbar.

Bucht

Héðinsfjörður

Héðinsfjörður ist ein fast 6 km langer, unbesiedelter Fjord im Norden der Tröllaskagi-Halbinsel zwischen Hestfjall und Hvanndalabyrðu. Der abgelegene Fjord war bis Mitte des 20. Jahrhunderts bewohnt und wird heute durch den Héðinsfjarðartunnel zwischen Siglufjörður und Ólafsfjörður durchquert.

Gipfel 973 m

Kirkjufell

Der Kirkjufell erhebt sich auf 973 m in der Region Suðurland, 140 km östlich von Reykjavík. Der markante Berg überragt die umliegende Landschaft um 262 m und thront über weitläufigen Graslandschaften.

Aussichtspunkt

Þingvellir

Þingvellir liegt am Nordufer des Sees Þingvallavatn in einer Grabenbruchzone zwischen amerikanischer und eurasischer tektonischer Platte. Der Nationalpark markiert den historischen Ort des Althing, eines der ältesten Parlamente der Welt seit 930. Die Almannagjá-Schlucht macht das Auseinanderdriften der Kontinentalplatten sichtbar.

Aussichtspunkt

Gletscher-Lagune

Jökulsárlón ist die größte Gletscherlagune Islands im Vatnajökull Nationalpark. Die Lagune entstand durch das Zurückweichen des Breiðamerkurjökull-Gletschers seit den 1930er Jahren. Kalbende Eisberge treiben zur Küste und bilden den berühmten Diamond Beach.

Wasserfall

Skogafoss

Der Skogafoss ist ein 60 Meter hoher und 25 Meter breiter Wasserfall im Fluss Skógá in Südisland. Der imposante Wasserfall wurde 1987 unter Naturschutz gestellt und gilt als Naturdenkmal. Eine alte Sage erzählt von einem Goldschatz, den der Landnehmer Þrasi Þórólfsson in einer Höhle hinter dem Wasserfall versteckt haben soll.