Skitouren

Skitouren Franz-Senn-Hütte | Stubai

Skihochtouren-Klassiker im Stubaital von der Franz-Senn-Hütte aus | Mit Besteigung der Ruderhofspitze

Die Franz-Senn-Hütte liegt mitten im Herzen der Stubaier Alpen, umrahmt von nahmhaften Dreitausendern der Ostalpen. Mit ihrem Komfort, der Ausstattung und der hervoragenden Verpflegung, ist sie weithin als einer der besten Hüttenstützpunkte in den Ostalpen bekannt. Eine Vielzahl an Skihochtouren unterschiedlicher Schwierigkeit stehen rund um die Franz Senn Hütte zur Auswahl. Die Ruderhofspitze darf dabei sicher nicht fehlen.

Reiseablauf

Tourbeginn:

10.00 Uhr ist am Parkplatz der Franz-Senn-Hütte in Seduck.

Tourende:

15.00 Uhr ist am Parkplatz der Franz-Senn-Hütte in Seduck.

1. Tag – Aufstieg zur Franz-Senn-Hütte (2.147 m)

Im Laufe des Vormittags erwartet Dich unser Bergführer am Winterparkplatz der Franz-Senn-Hütte. Von hier lassen wir das Gepäck mit dem Skidoo zur Hütte transportieren und steigen mit Ski zur Hütte auf. Nach einer guten Stärkung haben wir anschließend die Möglichkeit, unsere Kenntnisse mit dem LVS-Gerät aufzufrischen. Beim Abendessen besprechen wir dann die kommenden Tage und genießen das hervorragende Essen der Franz-Senn-Hütte. Übernachtung in der Hütte.

Auf- und Abstieg:

700 hm

Gehzeit

3 h

2. Tag – Skitour auf das Wilde Hinterbergl (3.288 m)

Von der Franz-Senn-Hütte starten wir morgens und steigen gemächlich durch das Alpeiner Tal und den flachen Gletscherboden des Alpeiner Ferner bis auf ca. 2.700 m auf. Hier biegen wir rechts ab und ziehen unsere Spur nun über den ebenfalls nicht steilen Rest des Verborgenen Berg Ferners bis zur Turmscharte (3.126 m). Jetzt heißt es Ski an den Rucksack schnallen, denn die nächsten 50 m überwinden wir mit Hilfe eines Fixseils in leichter Kletterei. Der flache oberste Teil des Bergglasferners führt uns anschließend zur breiten Firnkuppe des Wilden Hinterbergls (3.288 m). Nach der verdienten Brotzeit und dem Genuss des Stubaier Alpenpanaromas bieten sich anschließend verschiedene Varianten, um wieder zurück zur Hütte zu fahren. Auf der Terrasse lassen wir den Tag ausklingen. Abendessen und Übernachtung in der Hütte.

Auf- und Abstieg:

1150 hm

Gehzeit

4-5 h

3. Tag – Skihochtour auf die Ruderhofspitze (3.473 m)

Von der Hütte ziehen wir unsere Spur wieder flach taleinwärts Richtung Alpeiner Ferner und dann über steilere Hänge weiter hinauf zur Hölltalscharte (3.174 m) zum Skidepot. Über den schmalen Westgrat und eine letzte steile felsige Stufe steigen wir weiter auf zur bekannten Ruderhofspitze. Der Gipfel gehört in jedes Tourenbuch und bietet ein eindrucksvolles Panorama über die Stubaier Alpen. Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute. Abendessen und Übernachtung in der Hütte.

Auf- und Abstieg:

1350 hm

Gehzeit

6 h

4. Tag – Skihochtour zur Inneren Sommerwand (3.122 m)

Unsere letzte Skitour führt uns heute auf die Innere Sommerwand. Hinter der Materialseilbahn geht es zunächst flach durch den Talboden. Eine Steilstufe wechselt das Gelände ab. Weiter führt unsere Spur bis auf 2.400 m immer näher dem Gschwezgrat zu. Nun biegen wir rechts ab und steigen weiter bergan. Ein Flacher Rücken führt uns unterhalb der Sommerwand über den Gletscher zur Kräulscharte (3.069 m). Hier machen wir unser Skidepot. Über den teils versicherten Grat geht es mit einigen Kletterstellen zum Gipfel. Auf fast der selben Strecke fahren wir anschließend wieder zurück zur Hütte. Bei guten Bedingungen besteht auch die Möglichkeit über die Oberrisserscharte in herrlichem, nordseitigem Skigelände nach Oberriss abzufahren. Von hier kommen wir auf der präparierten Straße zurück zum Parkplatz, wo bereits unser Gepäck wartet. Verabschiedung und Heimreise.

Auf- und Abstieg:

1390 hm

Gehzeit

5 h

Highlights auf dieser Reise

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.