Skitouren

Skitouren im Valle Stura mit Kulinarik und Wellness

Skitouren im Valle Stura | Genuss zwischen Pulverschnee, Firn und piemontesischer Gastfreundschaft

Das Valle Stura im südwestlichen Piemont ist ein wahres Paradies für Skitourengeher. Zwischen mediterranem Talboden und hochalpiner Bergwelt eröffnet sich eine große Vielfalt an Möglichkeiten, von sanften Genusstouren über weite Lärchenhänge bis hin zu anspruchsvollen Dreitausendern. Dank der Nähe zum Mittelmeer sind die Schneefälle oft besonders ergiebig, und die Kombination aus sonnenverwöhnten Südhängen mit Firn und schneesicheren Nordhängen mit Pulverschnee macht jede Tour zu einem besonderen Erlebnis.

Abgerundet wird das Abenteuer durch authentische Bergdörfer, die piemontesische Gastfreundschaft unseres familiengeführten Hotels und eine hervorragende regionale Küche. Nach den Skitouren entspannen wir zudem im hauseigenen SPA Bereich.

Reiseablauf

Tourbeginn:

16.00 Uhr ist am internationalen Flughafen Turin / Ausgang aus dem Flughafengebäude /alternativ Parkplatz Porta Nuova

Tourende:

10.00 Uhr ist am internationalen Flughafen Turin / Ausgang aus dem Flughafengebäude /alternativ Parkplatz Porta Nuova

1. Tag – Anreise ins Valle Stura im Piemont

Unsere Skitouren Reise startet in Turin, der Hauptstadt der Region Piemont. Gute Bahn- und Flugverbindungen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich ermöglichen eine schnelle Anreise.Selbstverständlich ist aber auch die Eigenanreise direkt ins Valle Stura möglich.

Turin zählt als junge, kreative Stadt wahrscheinlich zu den hippsten Städten Italiens und ist für ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten bekannt. Große Plätze, Schlösser, historische Cafés sowie viele Bars und Restaurants machen die Innenstadt nicht nur tagsüber, sondern auch spät abends noch interessant, weshalb viele Gäste gerne einen Verlängerungsstopp einlegen. Am späten Nachmittag holen wir Dich mit einem Bus Shuttle am Flughafen oder am Hauptbahnhof ab und fahren ins Valle Stura. Spätestens hier erwartet Dich bereits unser Bergführer zum Begrüßungs Apero und stellt Dir nach dem Einchecken im Hotel das Gebiet und die vielfältigen Möglichkeiten zum Skitourengehen vor. Am Abend genießen wir zum ersten Mal die abwechslungsreiche und feine Küche des Piemonts.

2. Tag – Skitour auf die Testa Pe´ de Giun (2721m)

Ein landschaftlich großartiger erster Tourentag im oberen Valle Stura erwartet uns. Von Argentera steigen wir zunächst über einen weiten ostseitigen Sonnenhang in idealer Neigung und durch lichte Waldpassagen ins stille Puriac Tal auf. Allein der Blick ins hintere Tal ist ein Hochgenuss, doch die gesamte Tour lebt von ihren Kontrasten: sonnige Hänge wechseln mit einem schattigen Kar, in dem häufig bester Pulverschnee liegt. Weiter oben öffnet sich ein weites Kar mit eindrucksvoller Kulisse, bevor wir den Gipfel der Testa Pe' de Giun erreichen. Die Abfahrt verbindet oft beide Welten – Pulver und Firn – und macht diese abwechslungsreiche Skitour mit rund 1.000 Höhenmetern zu einem echten Highlight der Woche.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

5 h

3. Tag – Skitour auf die Cima delle Lose (2.813m)

Diese Tour zählt zu den klassischen Highlights im Valle Stura und überzeugt durch landschaftliche Schönheit und skifahrerischen Genuss. Ausgangspunkt ist Argentera, von dort überqueren wir die Stura di Demonte und steigen durch sonnigen Lärchenwald hinauf zur weiten offenen Mulde unterhalb der mächtigen Nordflanke der Cima delle Lose. Der Anstieg folgt in Spitzkehren dem meist nordöstlich ausgerichteten Hang, der zu Beginn der Saison oft Pulverschnee bietet und später mit Firn glänzt. Oben angekommen erwartet uns ein beeindruckendes Panorama über die obere Valle Stura und die Seealpen.

Die Abfahrt führt über denselben Weg zurück ins Tal, zunächst über offene Hänge und später variantenreich durch den Wald mit direkter Rückkehr nach Argentera.

Auf- und Abstieg:

1100 hm

Gehzeit

4 h

4. Tag – Skitour auf die Testa del Ubac (2.991m)

Ausgehend vom Weiler Pontebernardo steigen wir über das Vallone dell'Ubac durch offene Hänge und ein weites Hochtal stetig bergan, bevor uns der obere Abschnitt mit steileren Passagen fordert. Nach rund 1.300 Höhenmetern erreichen wir den fast 3.000 Meter hohen Gipfel, wo ein großartiger Rundblick über die Seealpen bis zum Monte Argentera wartet. Die nordseitige Abfahrt hält oft besten Pulverschnee bereit und macht die Testa dell'Ubac zu einer der eindrucksvollsten Touren im gesamten Valle Stura.

Auf- und Abstieg:

1290 hm

Gehzeit

4-5 h

5. Tag – Skitour auf die Tête de Fer (2.813m)

Bienvenue en France. Vom Colle della Maddalena starten wir direkt in eine abwechslungsreiche Skitour, die uns vom italienischen Grenzpass hinauf nach Frankreich führt. Der Anstieg verläuft über sanfte Hänge und weite Kare mit idealer Skitourenneigung bis zum Gipfel. Oben eröffnet sich ein eindrucksvolles Panorama über die Grenzregion zwischen Italien und Frankreich mit herrlichem Blick auf die umliegenden Seealpen.

Die Abfahrt über die weitläufigen nordseitigen Hänge ist ein Genuss und bietet oft bis spät in die Saison hinein besten Schnee.

Auf- und Abstieg:

1100 hm

Gehzeit

4 h

6. Tag – Skitour auf die die Tête de Platasse (2.706 m) mit Bec du Lièvre (2.763 m)

Wir machen einen weiteren Ausflug auf die französische Seite über den kleinen Bergort Larche ins malerische Vallon du Lauzanier, ein Seitental, das sich perfekt für genussvolle Skitouren eignet. Über breite Hänge steigen wir zunächst gemächlich auf, bevor ein etwas steilerer Abschnitt zum Gipfel der Tête de Platasse führt. Der Ausblick von hier reicht weit in die französischen Seealpen und zurück über den Col de Larche nach Italien. Mit wenigen zusätzlichen Höhenmetern lässt sich der aussichtsreiche Bec du Lièvre anhängen, was die Tour besonders reizvoll macht.

Die Abfahrt folgt über die weiten, offenen Hänge des Aufstiegs und bietet je nach Exposition lange Pulverschnee-Passagen oder im Frühjahr besten Firn.

Auf- und Abstieg:

1100 hm

Gehzeit

4-5 h

7. Tag – Verabschiedung und Heimreise

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unseren Gastgebern und der eindrucksvollen Bergwelt des Valle Stura. Anschließend bringt uns der Shuttlebus zurück nach Turin, von wo aus die Heimreise per Bahn oder Flug erfolgt. Wer noch bleiben möchte, kann die Stadt entdecken: das weltberühmte Museo Egizio, die Mole Antonelliana mit ihrem Panorama über Turin oder ein traditioneller Bicerin in einem historischen Café machen den Abschied besonders reizvoll.

Highlights auf dieser Reise

Sattel 2.641 m

Colle della Crocetta

Die Colle della Crocetta verbindet auf 2.641 m das Valle Orco mit dem Val Grande di Lanzo. Der Pass ist Teil der Grande Traversata delle Alpi und bietet Ausblicke auf die Gran Paradiso Gruppe.

See 1.805 m

Lago di Malciaussia

Der Lago di Malciaussia liegt auf 1.805 m in der Valle di Viù in den Grajischen Alpen. Der künstliche Stausee entstand in den 1930er Jahren durch den Bau einer Staumauer zur Stromerzeugung. Das versunkene Dorf Malciaussia liegt noch heute unter dem Wasserspiegel.

Dorf

Pialpetta

Pialpetta ist ein kleines Bergdorf im Val Grande, dem nördlichsten der drei Lanzotäler. Das Dorf liegt strategisch günstig als Etappenort der Grande Traversata delle Alpi. Von hier führen Wege durch Lärchenwald zur Colle della Crocetta mit Blick auf die Gran Paradiso Gruppe.

Sattel 2.435 m

Passo Paschiet

Der Passo Paschiet liegt auf 2.435 m in den Grajischen Alpen an der französisch-italienischen Grenze. Der Pass verbindet das Valle di Viù mit dem Val d'Ala zwischen Torre d'Ovarda und Punta Golai. Über den Sattel führt eine Etappe der Grande Traversata delle Alpi.

Kirche

San Lorenzo

San Lorenzo liegt im Gran Paradiso Nationalpark und bildet einen traditionellen Etappenort der Grande Traversata delle Alpi. Das Bergdorf empfängt Wanderer mit regionaler Gastlichkeit inmitten der wilden Landschaften des Nationalparks.

Gipfel 3.538 m

Rocciamelone

Der Rocciamelone erhebt sich auf 3.538 m in den Grajischen Alpen an der Grenze zwischen Piemontesischer Valle di Susa und Valle di Viù. Der markante Gipfel galt im Mittelalter als höchste Spitze der Alpen und ist seit 1358 bedeutendster Wallfahrtsberg des Alpenraums.

Gipfel 2.964 m

Uia di Mondrone

Die Uia di Mondrone erhebt sich auf 2.964 m in den Grajischen Alpen an der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Der markante Gipfel überragt das Dorf Balme und wird wegen seiner spitzen Form als Matterhorn der Lanzotäler bezeichnet. Die Erstbesteigung gelang 1857 dem Katasteringenieur Antonio Tonini über die Südseite.

Gipfel 3.676 m

Uia di Ciamarella

Die Uia di Ciamarella erhebt sich auf 3.676 m in den Grajischen Alpen zwischen Italien und Frankreich. Der Gipfel ist die höchste Erhebung der Lanzo-Alpen und liegt vollständig auf italienischem Territorium. Vom Rifugio Gastaldi führt der Normalweg über den Ciamarella-Gletscher zum Gipfel.

Sonstige

Lanslebourg-Mont-Cenis

Lanslebourg-Mont-Cenis liegt im Maurienne-Tal am Fuß des Col du Mont-Cenis. Der Ort entstand 2017 durch Fusion mehrerer Gemeinden zur neuen Gemeinde Val-Cenis. Ein Teil des Territoriums gehört zum Nationalpark Vanoise.

See 2.701 m

Lago della Rossa

Der Lago della Rossa liegt auf 2.701 m im Vallone d'Arnas der Valli di Lanzo. Der Stausee entstand 1934 durch den Bau einer der damals höchstgelegenen Staumauern Europas. Selbst im Sommer treiben kleine Eisschollen auf der Wasseroberfläche.

Gipfel 3.593 m

Uja di Bessanese

Die Uja di Bessanese erhebt sich auf 3.593 m an der französisch-italienischen Grenze in den Grajischen Alpen. Der markante Gipfel dominiert italienisch die Val d'Ala und französisch die Averole-Seitentäler. Zwei Gletscher umgeben den Berg: der Bessanese-Gletscher italienisch und der Glacier des Grandes Pareis französisch.

Klettern

Palestra di arrampicata outdoor di Alpette

Der Klettergarten Alpette liegt auf 957 m Höhe im Valle Orco, etwa 50 km nördlich von Turin. Die alpine Lage in den Grajischen Alpen bietet ideale Bedingungen für das Felsklettern. Der Ort dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Klettertouren in der Region.