Skitouren

Skitouren vom großen St. Bernhard Pass bis Aosta

Komfortable Skitouren im Aostatal

Tauche ein in diese majestätische Alpenlandschaft und erlebe unvergessliche Skitourenmomente in den Bergen des Aostatals. Entdecke die Schönheit dieser Region, die auf der Südseite des Mont Blanc, des Matterhorns und des Monte Rosa liegt, in unberührten Schneelandschaften. Zusammen mit unseren Guides findest du die besten Tiefschneehänge und schönsten Abfahrten, die das Aostatal zu bieten hat. Vor allem im Gebiet des Gran San Bernardo aber auch im Valpelline, Valsavarenche (am Fuße des Gran Paradiso) und Valgrisenche, immer da wo der Schnee am schönsten ist. Während der Tourenwoche wohnen wir in einem komfortablen Hotel und essen typisch gutes Essen. Am bekanntesten ist der Fontina-Käse, der in vielen köstlichen Gerichten verwendet wird, dazu gibt es guten Wein aus dem Aostatal. Zudem werden wir auch die Möglichkeit haben, historische Orte wie das Graint-Saint-Bernard-Hospiz und die 2000 Jahre alte römische Stadt Aosta besuchen zu können.

Reiseablauf

Tourbeginn:

08.00 Uhr Hotel Le Lievre Amoureux

Tourende:

16.00 Uhr Hotel Le Lievre Amoureux

1. Tag – Treffpunkt und warm up Tour

Willkommen im Gebiet des Großen St. Bernhard-Passes. Am Morgen treffen wir uns in unserer Unterkunft in Valpelline. Die Tourenwoche startet anschließend mit einem kurzen LVS-Training und einer anschließenden Einstiegstour im Gebiet rund um den Großen St. Bernhard Pass. Wir steigen auf zum Col Serena (2.547 m) oder auf den Monte Paglietta (2.473 m), beide Touren sind ein hervorragender Einstieg in unsere gemeinsame Woche. Nach der gelungenen Abfahrt essen wir gemeinsam zu Abend und besprechen die nächsten Tage.

Auf- und Abstieg:

880 hm

Gehzeit

3 h

2. Tag – Skitour auf den Mont Flassin (2.772 m)

Unsere zweite Skitour führt uns heute auf den Mont Flassin. Über die Nordseite steigen wir Richtung Gipfel auf. Durch dessen Ausrichtung findet man hier meist gute Schneeverhältnisse. Nachdem wir die Almhütte Tsa de Flassin erreicht haben, wird das Gelände steiler und wir ziehen unsere Spur hinauf in das Joch zwischen Testa Cordellaz und dem Nordgipfel des Mont Flassin. Das letzte Stück führt uns über den Bergrücken auf den Gipfel. Nach einer kurzen Rast machen wir uns an die lange aber gleichmäßige Abfahrt in bestem Powder.

Auf- und Abstieg:

1300 hm

Gehzeit

4-5 h

3. Tag – Mont Rodzo (2.641 m) und St. Bernhard Pass

Die heutige Skitour führt uns zum Großen Sankt Bernhard Pass. Beim Aufstieg können wir einen Abstecher zum Col de Saint Rémy (2.540 m) machen oder den Gipfel des Mont Rodzo besteigen. Oben auf dem Pass auf Schweizer Boden, nur wenige hundert Meter entfernt von der italienischen Grenze, befindet sich eine besondere Unterkunft, in der wir heute übernachten werden. Das Hospice du Grand-Saint-Bernard, gegründet um das Jahr 1050, diente als sichere Herberge für damalige Alpenüberquerer. Die Mauern dieser alten Gebäude können viel Geschichte erzählen. Hier haben Mönche im 17. Jahrhundert damit begonnen, die bekannten schweizer Bernhardiner zu züchten, um sie vor allem für die Lawinenrettung einzusetzen. Bis heute wird diese Tradition fortgeführt.

Auf- und Abstieg:

1000 hm

Gehzeit

6 h

4. Tag – Mont Fourchon (2.902 m) und Pain de Sucre (2.919 m)

Am Morgen verlassen wir unsere Unterkunft und starten unseren heutigen Tourentag mit dem Aufstieg Richtung Mont Fourchon. Oben angekommen sammeln wir noch die letzten Höhenmeter ein und erreichen den Gipfel des Pain de Sucre. Von hieraus bietet sich ein großartiger Ausblick auf den Mont Blanc und die Grandes Jorasses. Unsere Abfahrt bringt uns zurück nach Saint Rhémy. Bevor wir mit dem Auto zurück nach Valpelline zu unserem Hotel fahren, legen wir einen obligatorischen Stopp ein, um die regionalen Spezialitäten zu genießen. Dabei probieren wir traditionelle Köstlichkeiten wie den Sant'Oyen und den aromatischen Bosses-Schinken. Außerdem haben wir die Gelegenheit, die Biere der Brauerei Gran-Saint-Bernard zu kosten.

Auf- und Abstieg:

700 hm

Gehzeit

6 h

5. bis 6. Tag – Skitouren im Aostatal

In den nächsten 2 Tagen unternehmen wir die besten Skitouren rund um Aosta, sei es im Valpelline, Valsavarenche oder Valgrisenche. Wir haben eine große Auswahl, da wir unsere Routen anhand der vorherrschenden Schneeverhältnisse auswählen können. Für die Abenteuerlustigen könnte ein Tag reserviert werden, um das berühmte Vallée Blanche von Italien nach Chamonix-Mont-Blanc in Frankreich zu befahren. Nach einer letzten gemeinsamen Skitour verabschieden wir uns und treten mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an.

Auf- und Abstieg:

1300 hm

Gehzeit

6 h

Highlights auf dieser Reise

Gipfel 4.443 m

Parrotspitze

Die Parrotspitze (4.434 m) erhebt sich im Monte Rosa Massiv südlich der Dufourspitze. Der Gipfel wurde 1863 von Reginald Macdonald und seinem Team erstbestiegen. Als Teil des langen Südgrats des Monte Rosa bildet er einen wichtigen Zwischengipfel auf dem Weg zur Signalkuppe.

Gipfel 4.554 m

Signalkuppe

Die Signalkuppe erhebt sich auf 4.554 m im Monte Rosa-Massiv an der Grenze zwischen Schweiz und Italien. Auf dem Gipfel steht die Capanna Margherita, Europas höchstgelegene Schutzhütte. Der Normalweg führt über das Lisjoch und den Grenzgletscher.

Dorf 1.798 m

Saas-Fee

Saas-Fee liegt auf 1.800 m am Ende des Saastals, umgeben von 13 Viertausendern der Mischabel-Kette. Der autofreie Ort ist Ausgangspunkt für Hochtouren auf Dom, Allalinhorn und weitere Gipfel. Die Metro Alpin führt als höchste Standseilbahn der Welt auf 3.450 m zum Mittelallalin.

Stadt 1.608 m

Zermatt

Zermatt liegt auf 1.620 m am Fuß des Matterhorns im autofreien Mattertal. Der weltberühmte Bergort ist Ausgangspunkt für 22 Viertausender und Endpunkt der Haute Route von Chamonix. Höchstgelegene Seilbahnstation Europas am Klein Matterhorn auf 3.883 m.

Gipfel 3.883 m

Klein Matterhorn

Das Klein Matterhorn erreicht 3.883 m und beherbergt die höchste Seilbahnstation Europas. Die Bergstation dient als Ausgangspunkt für Hochtouren auf Breithorn und Castor. Von der Panoramaterrasse sind 38 Viertausender sichtbar.

Gipfel 4.027 m

Allalinhorn

Das Allalinhorn erhebt sich mit 4.027 m im Mischabelkamm zwischen Saastal und Mattertal. Der Gipfel gilt als leichtester und meistbestiegener Viertausender der Alpen. Die Metro Alpin verkürzt den Zustieg auf nur 570 Höhenmeter.

Gipfel 3.456 m

Mittelallalin

Das Mittelallalin (3.457 m) ist ein Nebengipfel des Allalinhorns in den Walliser Alpen. Endstation der Metro Alpin und Zentrum des Sommerskigebiets auf dem Feegletscher. Ausgangspunkt für Hochtouren auf Allalinhorn und Alphubel.

Gipfel 4.342 m

Ludwigshöhe

Die Ludwigshöhe erhebt sich auf 4.342 m im Monte Rosa Massiv an der Grenze zwischen Italien und Schweizer Wallis. Der Gipfel liegt auf der Verbindungslinie zwischen Lyskamm und Punta Gnifetti. Benannt wurde der Berg nach König Ludwig IX. von Frankreich durch den deutschen Topografen Ludwig von Welden bei der Erstbesteigung 1822.

Gipfel 4.562 m

Zumsteinspitze

Die Zumsteinspitze (4.563 m) ist der dritthöchste Gipfel des Monte Rosa Massivs in den Walliser Alpen. Sie überragt die Ostwand des Monte Rosa, mit 2.400 m Höhenunterschied die höchste Wand der Alpen. Der Normalweg führt von der Capanna Margherita über den Grenzsattel zum Gipfel.

Gletscher

Gornergletscher

Der Gornergletscher ist ein Talgletscher-System im Monte-Rosa-Massiv südöstlich von Zermatt. Mit einer Fläche von etwa 35 km² bildet er die zweitgrößte zusammenhängende Gletscherfläche der Alpen. Das System erstreckt sich über 12,4 km Länge.

Seilbahn 2.588 m

Schwarzsee

Der Schwarzsee liegt auf 2.583 m als Bergstation der Matterhorn Express Gondelbahn oberhalb von Zermatt. Die Station bietet direkten Blick auf Matterhorn, Monte Rosa und die Mischabelgruppe. Von hier führt der klassische Zustieg zur Hörnlihütte in zwei Stunden.

Gletscher

Grenzgletscher

Der Grenzgletscher bildet den oberen Teil des Gornergletscher-Systems im Monte-Rosa-Massiv. Seit 2019 ist er vom unteren Gornergletscher getrennt. Mit 35 km² Gesamtfläche stellt das System die zweitgrößte zusammenhängende Gletscherfläche der Alpen dar.