Tiefschnee- und Skitourenkurs im Stubaital
Tiefschneekurs und Skitourenwoche im Stubaital
Im Stubaital finden sich ab Ende Dezember perfekte Bedingungen, um in die bevorstehende Skitourensaison zu starten. Der Kombikurs aus Tiefschneekurs und Skitourenkurs bereitet Dich ideal auf erste Skitouren vor und bringt Dein Wissen in diesen Bereichen weiter voran. Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist auch der richtige Umgang mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät, der in verschiedenen Szenarien trainiert wird. Durch hoch gelegene Gletscher, ein riesiges Skitourenpotential und Abfahrtsmöglichkeiten in allen Expositionen spielt diese Region ihre Flexibilität für die Programmgestaltung voll aus. Je nach Bedingungen können wir also einfach reagieren, um gute Trainingsmöglichkeiten zu finden, selbst wenn der Schnee im Tal noch zu wünschen lässt. Als Basis nutzen wir das komfortable und nachhaltige Explorer Hotel in Neustift, das nur ca. 20 Minuten Fahrt vom Gletscherskigebiet entfernt liegt. Aufgrund der guten Ausstattung des Hotels mit komfortablen Zimmern, gutem Essen sowie einem großen Entspannungs- und Wellnessbereich kommt bei dieser Reise auch das Urlaubsfeeling nicht zu kurz. Als Highlight der Kurswoche können wir bei guten Verhältnissen das Zuckerhütl (3.508 m) mit Ski besteigen. Hier schnupperst Du bereits erste Gletscher- und Skihochtouren-Luft!
Doch lieber in ein anderes Gebiet? Tiefschnee-, und Skitourenkurs im Pitztal mit Hotelkomfort
Für wen ist die Reise geeignet
Schwierigkeit
Anforderung
Skitechnisch solltest Du sicher auf Skipisten unterwegs sein und bei Abstechern ins ungespurte Gelände keine großen Probleme haben.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
09.00 Uhr ist am Eingang zum Hotel
Tourende:
16.00 Uhr ist am Eingang zum Hotel
1. Tag – Skitechnik verbessern im Stubaier Skigebiet
Persönliche Anreise (idealerweise bereits am Vortag). Früh morgens Begrüßung mit dem Bergführer im Hotel und Start in die Tiefschneekurs- und Skitourenwoche. Nach einer kurzen Besprechung und Materialausgabe fahren wir zur Liftstation des Stubaier Gletschers. Hier werden im Skigebiet die Grundlagen der Skitechnik im Gelände abseits der Piste trainiert und verfeinert. Sehr wichtig ist auch eine erste Einheit mit dem LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät), welches essenziell für Skitouren und Skibefahrungen abseits von gesicherten Skipisten ist. Am Abend folgt dazu auch eine lockere Theorie-Einheit.
2. Tag – Skitechniktraining und LVS-Suche
Verfeinern der Skitechnik steht heute auf dem Tiefschneekurs-Programm. Ebenfalls üben und wiederholen wir die Lawinenverschüttetensuche, denn diese Fertigkeiten sind ab morgen auf Skitour unverzichtbar. Der Bergführer gibt hier viele Tipps aus der Praxis. Mit der Gletscherbahn geht es am Mittag hoch hinauf ins Skigebiet, wo wir im Bergrestaurant eine Pause machen. Am Nachmittag nehmen wir den Sessellift in Richtung Daunjoch, wo unsere erste "wirkliche Abfahrt" im freien Gelände über den Daunkopfferner zurück zur Talstation Mutterberg führt. Die Oberschenkel brennen und Relaxen im SPA Bereich des Hotels tut gut! Am Abend befassen wir uns mit der theoretische Vorbereitung und Tourenplanung für den kommenden Skitourentag.
3. Tag – Erste Skitour während des Skitourenkurses
Die beiden vorangegangenen Skitage haben eine gute Basis für unseren heutigen ersten Skitourentag gelegt. Wichtiger als das Erreichen des Gipfels ist dabei aber das Erlernen der richtigen Skitourentechnik. So werden An- und Abfellen genauso geübt wie Spitzkehren, Bogentreten und das geländeangepasste Legen einer guten Aufstiegsspur. Als Ziel bietet sich dafür z. B. die Seblasspitze (2.360 m) an, bei der wir auf verschiedenen Wegabschnitten diese Techniken gut trainieren können. Allerdings finden sich im Tal auch zahlreich alternative Ziele, so dass wir je nach Schneesituation gut reagieren können. Am Abend wieder eine lockere Theorieeinheit, diesmal zu den Themen Tourenplanung und Lawinenbeurteilung.
Auf- und Abstieg:
1000 hm
Gehzeit
4-6 h
4. Tag – Vertiefung der Skitourentechnik
Aufsteigen, Abfahren und Techniktraining stehen heute auf dem Programm. Wichtig bei Skitouren ist das Einschätzen der Lawinengefahr, und darauf wird heute ein besonderes Augenmerk gelegt. Dazu gilt es "Gefahrenanzeichen" einzuschätzen, z. B. Windzeichen, Wächten, Triebschnee und viele weitere. Lernen im Gelände macht am meisten Sinn, deshalb wird das Ganze in der Praxis draußen auf Tour vermittelt. Zur besseren Akklimatisierung haben wir dabei sogar die Möglichkeit einen 3.000-er zu besteigen, je nach Bedingungen z. B. den Hinteren Daunkopf (3.225 m) oder den Windacher Daunkogel (3.348 m). Am Abend befassen wir uns mit der Tourenplanung unserer Abschlusstour zum Zuckerhütl.
Auf- und Abstieg:
650 hm
Gehzeit
4-6 h
5. Tag – Abschlusstour zum Zuckerhütl (3.508 m)
Wenn alles gut läuft, dann geht es heute mit Tourenski zum Zuckerhütl, dem höchsten Gipfel der Stubaier Alpen. Hierzu nutzen wir zunächst die Bergbahn des Skigebietes zum Schaufeljoch auf 3.170 m. Erst über die Skipiste fahren wir talwärts, um dann aufzufellen und im freien Skigelände über den Gletscher bis zum Pfaffenjoch (3.212 m) aufzusteigen. Von hier aus geht es weiter ansteigend bis zum Skidepot. Der Gipfelaufbau wird ohne Ski begangen, meist mit Steigeisen. Die Aussicht vom höchsten Berg der Stubaier auf 3.507 m Höhe ist einzigartig und wir genießen diese Weitsicht über das Gipfelmeer. Bei guter Sicht kann man sogar bis zur Zugspitze und zum Hochkönig schauen. Im Anschluss geht es mit Ski die lange Abfahrt zurück ins Tal, wo wir uns nach einer lehrreichen, anstrengenden, aber auch eindrucksvollen und spaßigen Kurswoche voneinander verabschieden.
Auf- und Abstieg:
850 hm
Gehzeit
5-7 h