Tiefschneekurse

Tiefschneekurs auf dem Pitztaler Gletscher

Tiefschneekurs und LVS Training im Pitztal

Das Skigebiet auf dem Pitztaler Gletscher bietet aufgrund seiner hohen Lage schon früh in der Saison sehr gute Tiefschneeverhältnisse. Unser Ziel ist es, Dich als sicheren Pistenfahrer Schritt für Schritt von der Piste ins Gelände zu bringen, um die Tiefschneetechnik zu erlernen oder zu verbessern.

Unsere Bergführer und Skilehrer vermitteln Dir mit gezielten Übungen die richtige Technik für das Befahren des Geländes abseits der Piste. Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist natürlich auch der richtige Umgang mit der LVS Ausrüstung und die Vermittlung der Basics in Lawinenkunde. Ein Qualitätsvorteil bei unseren Tiefschneekursen ist mit Sicherheit auch die Gruppengröße von maximal 6 Teilnehmern. Dadurch sind wir wesentlich flexibler und Wartezeiten werden deutlich verkürzt. Unsere Bergführer und Skilehrer haben somit mehr Zeit für Dich.

Für wen ist die Reise geeignet

Schwierigkeit

2.0

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Für diesen Tiefschneekurs im Pitztal beherrschst Du das sichere Abfahren auf roten und schwarzen Pisten. Du verfügst über die Kondition für 3 volle Kurstage. Die Grundvoraussetzungen für das Tiefschneefahren werden auf der Piste geübt und dann im Gelände umgesetzt. Dies ist kein Skikurs, bei dem das Pistenskifahren geübt wird, sondern ein Tiefschneekurs für Skifahren abseits der Piste und Freeriden.

Reiseablauf

Tourbeginn:

07.45 Uhr ist im Hotel Andreas Hofer an der Rezeption

Tourende:

16.00 Uhr ist im Hotel Andreas Hofer an der Rezeption

1. Tag – Fahrtechniktraining und LVS Ausbildung

Treffpunkt am frühen Vormittag am Hotel im Pitztal. Begrüßung und kurze Programmbesprechung. In Anschluss gemeinsame Auffahrt ins Skigebiet, wo wir unseren Tiefschneekurs starten. Zu Anfang wird die Technik auf der Piste verbessert und einstudiert, um sie dann ins Gelände zu übertragen. Ganztägige Schulung der Fahrtechnik abseits der Piste. Dabei vermitteln Dir unsere Bergführer und Skilehrer auch die notwendigen Basics beim Beurteilen von Hängen und den Umgang mit dem LVS-Gerät. Abends gemeinsames Abendessen und Basis-Vortrag in der Lawinenkunde.

Gehzeit

5 h

2. Tag – Vertiefung des Skitrainings abseits der Pisten

Nach dem Frühstück starten wir in den zweiten Kurstag des Tiefschneekurses und ziehen die ersten Schwünge in den Schnee. Den ganzen Tag fahren wir abseits der Piste und arbeiten konsequent an Deiner Fahrtechnik. Heute legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Beurteilung der Lawinengefahr. Dabei behalten wir im Tiefschneetraining immer die Gelände- bzw. Einzelhangbeurteilung im Auge. Ebenso wird die Verschüttetensuche mit dem LVS-Gerät vertieft.

3. Tag – Abschluss des Kurses Tiefschneefahren lernen

Am letzten Kurstag werden alle Inhalte der Ausbildung im Rahmen des Tiefschneekurses durch den Berführer und Skilehrer noch einmal behandelt. Schwächen und Stärken werden erkannt und so hast Du einen Plan, wie Du in Zukunft weiter an Deiner Technik feilen kannst. Verabschiedung am letzten Kurstag am Nachmittag im Pitztal.

Highlights auf dieser Reise

Gletscher

Taschachferner

Der Taschachferner liegt nördlich der Wildspitze in den Ötztaler Alpen und besteht aus einem östlichen und westlichen Teil. Seit 1970 zog sich die Gletscherzunge um über 250 m zurück. Am Zungenende bildete sich seit 2003 ein Gletschersee.

Gipfel 3.768 m

Wildspitze

Die Wildspitze erhebt sich mit 3.768 m als höchster Berg Nordtirols und der Ötztaler Alpen. Nach dem Großglockner bildet sie den zweithöchsten Gipfel Österreichs. Der markante Doppelgipfel thront zwischen Pitztal und Venter Tal.

Stadt

Meran

Meran liegt im Burggrafenamt zwischen Vinschgau, Passeiertal und Etschtal am Fuße der Texelgruppe. Die Kurstadt war bis 1420 Hauptstadt der Grafschaft Tirol und entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert zum internationalen Kurort. Heute ist sie nach Bozen die zweitwichtigste Stadt Südtirols.

Dorf

Vent

Vent liegt auf 1.895 m am Ende des Venter Tales unterhalb der Wildspitze. Das Bergsteigerdorf des ÖAV gilt als Wiege des Alpinismus in Tirol. Hier wirkte Franz Senn, Mitgründer des Deutschen Alpenvereins.

Seilbahn 2.011 m

Gletscherbahn

Die Gletscherbahn auf 2.011 m erschließt das Pitztaler Gletscherskigebiet und dient als Ausgangspunkt für Skihochtouren. Sie ermöglicht den direkten Zugang zum Mittelbergjoch und den umliegenden Gletschern. Als Liftunterstützung verkürzt sie den Anstieg zu hochalpinen Zielen erheblich.

Sattel 3.414 m

Brochkogeljoch

Das Brochkogeljoch liegt auf 3.414 m zwischen Vernagtferner und Taschachferner in den Ötztaler Alpen. Der Pass verbindet als Schlüsselstelle die beiden großen Gletschersysteme. Von hier führt der Anstieg zur Wildspitze, dem höchsten Berg Tirols.

Sattel 3.166 m

Mittelbergjoch

Das Mittelbergjoch liegt auf 3.166 m zwischen Österreich und Italien in den Ötztaler Alpen. Der vergletscherte Sattel dient als strategischer Durchgangspunkt zum Taschachferner und zur Wildspitze. Über eine Gletscherbahn ist der Pass direkt erreichbar.

Sattel 2.590 m

Spronserjoch

Das Spronserjoch auf 2.590 m verbindet die Ötztaler Alpen mit der Texelgruppe zwischen Pfelders und dem Meraner Raum. Der seit alters her genutzte Übergang führt zur seenreichen Spronser Seen Platte im Naturpark Texelgruppe.

Gipfel 3.475 m

Hinterer Seelenkogel

Der Hinterer Seelenkogel erhebt sich mit 3.475 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel gilt als aussichtsreicher Dreitausender mit Panoramablick von den Hohen Tauern bis zur Bernina. Die Besteigung erfolgt meist als Skitour von der Langtalereckhütte.

Sattel 3.375 m

Schalfkogeljoch

Das Schalfkogeljoch liegt auf 3.375 m in den Ötztaler Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Pass verbindet das Niedertal bei Vent mit dem Gurgler Ferner bei Obergurgl. Das Joch bildet einen zentralen Übergangspunkt für anspruchsvolle Skitouren und die klassische Ötztaler Skidurchquerung.

Gipfel 3.514 m

Finailspitze

Die Finailspitze erhebt sich auf 3.514 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel liegt in der Bergkette zwischen Weißkugel und Similaun. Von hier reicht der Blick über die vergletscherten Hauptkämme der Ötztaler Alpen.

Gipfel 3.597 m

Similaun

Der Similaun erhebt sich auf 3.597 m im Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien. Der Gipfel wurde 1834 erstbestiegen und erlangte durch die Entdeckung der Ötzi-Mumie 1991 Weltberühmtheit. Die Normalroute führt von der Similaunhütte über den Westgrat zum Gipfel.