Überlebenstraining für notgelandete LFZ Besatzungen Gebirge | Arktis
Lessons Learned für den Notfall?
Der fliegerische Einsatz in den Polarregionen erfolgt unter extremen klimatischen Bedingungen und stellt erhöhte Anforderungen an Material und Mensch. Durch SAR werden diese Gebiete nur sehr eingeschränkt abgedeckt. Entsprechend vorbereitet sollten das Fluggerät, die Notfallausrüstung und die Besatzungsangehörigen in diesen Regionen operieren.
Dieses Überlebenstraining wurde speziell für die Bedürfnisse von Luftfahrzeugbesatzungen im Einsatz in der Arktis und Antarktis erstellt und ist entsprechend erprobt. Inhaltlich lässt sich das Programm auch auf Piloten und dazugehörige Luftfahrzeugbesatzungen übertragen, die in schwierigem und schwer zu erreichendem Gelände operieren und der Gefahr ausgesetzt sind, mithilfe einer mitgeführten Rettungsausrüstung biwakieren und überleben zu müssen, bis Search & Rescue Verfahren greifen. Gleichzeitig beraten wir das Unternehmen bei der Zusammenstellung und Auswahl geeigneter Ausrüstungsgegenstände für eine persönliche und LFZ-bezogene Survivalausrüstung.
Die Ausbildung erfolgt durch expeditionserfahrene Bergführer mit Berufserfahrung aus dem fliegerischen Bereich sowie Staatlich geprüfte Rettungsassistenten. Sämtliche Ausbilder verfügen über einen militärischen Hintergrund aus diversen Sonderverwendungen. Verschiedene Erweiterungsmodule, wie z. B. Schutz vor Polarbären, Waffentraining für Polaraufenthalte etc. können ergänzend hinzugefügt werden.
Für wen ist die Reise geeignet
Schwierigkeit
Anforderung
Dieser Spezialkurs eignet sich für LFZ Besatzungsangehörige die physisch und psychisch belastbar sind und ein gültiges Flugtauglichkeitszeugnis besitzen. Im Rahmen der Teilnahme wird ein gewisses Maß Selbstüberwindung und die Bereitschaft, im winterlichen kalten Hochgebirge auch unter extremen Witterungsbedingungen zu biwakieren gefordert. Die täglichen Gehzeiten während des Biwaks beschränken sich auf ca. 1h. Entsprechend niedrig sind die konditionellen Anforderungen. Alpine Erfahrung ist nicht erforderlich, lediglich Trittsicherheit für kurze Gipfelanstiege mit Steigeisen.
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
08.00 Uhr mit unserem Bergführer ist direkt im Hotel
1. Tag – "Lessons Learned" Erkenntnisse und Kommunikation
Begrüßung am Vormittag im Hotel und vorbereitende Ausbildung. Anhand verschiedener Flugunfälle arbeiten wir einzelne "Lessons Learned" Erkenntnisse heraus. Der Themenbereich Kommunikation mit Iridium, ELT, PLB, sowie Rettungsmittel, SAR, regionale Gefahren wie z. B. Polarbären und Erste Hilfe decken den weiteren Tag ab. Am späten Nachmittag erfolgt die Vorbereitung für das kommende Biwak.
Auf- und Abstieg:
520 hm
Gehzeit
2 h
2. Tag – Praxisübung auf dem Gletscher mit Biwak
Gemeinsame Auffahrt auf den Dachsteingletscher und kurzer Marsch zum Ausbildungsort. Aufbau des Biwaks im Rahmen eines Szenarios. Handlungstraining aus dem bisher Gelernten. Übernachtung auf dem Gletscher.
Gehzeit
1 h
3. bis 4. Tag – Trainieren verschiedener Szenarios im Eis
Handlungstraining auf dem Gletscher in verschiedenen Szenarios unter Ausnutzung der Überlebensausrüstung, Kontaktaufnahme mit SAR.
Für den exakten Ablauf senden wir gerne auf Anfrage unser Detailprogramm zu. Im Folgenden ist ein grober Ablauf der Ausbildung aufgeschlüsselt.
Auf- und Abstieg:
150 hm
Gehzeit
1 h