Viertausender im Berner Oberland
Hochtouren auf Mönch, Jungfrau und Finsteraarhorn
Erklimme mit uns Deine Traumziele. In der Umgebung weltberühmter Berge um Grindelwald im UNESCO Weltkulturerbe Aletschgletscher - dem größten vergletscherten Gebiet Mitteleuropas - besteigen wir die hiesigen Top-Viertausender. An diese Tage auf Bergen wie Mönch (4.107 m), Jungfrau (4.158 m), Grünhorn (4.044 m) und das Finsteraarhorn (4.274 m) wirst Du Dich lange erinnern. Mit Deinem Bergführer erlebst Du eine eindruchsvolle Woche im ruhigen und ursprünglichen Berner Oberland.
Für wen ist die Reise geeignet
- • Trittsicher & schwindelfrei (erhöht)
Schwierigkeit
Anforderung
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
08.00 Uhr ist im Bistro der Jungfraubahn Grindelwald Terminal in Grindelwald Grund
Tourende:
15.00 Uhr ist im Bistro der Jungfraubahn Grindelwald Terminal in Grindelwald Grund
1. Tag – Auffahrt Jungfraujoch und Mönch Besteigung (4.107 m)
Unser Treffpunkt ist am Morgen am Terminal in Grindelwald-Grund für die gemeinsame Auffahrt zum Jungfraujoch. Schon die Bergfahrt mit der geschichtsträchtigen Jungfraubahn zum "Top of Europe" ist ein Erlebnis für sich - unter der Nordwand des Eigers schlängelt sich die Trasse hinauf zur Kleinen Scheidegg, bevor wir mit der Bahn kurz darauf in den Eiger selbst einfahren. Am höchsten Bahnhof Europas starten wir unsere Hochtourenwoche und marschieren zur nahegelegenen Mönchsjochhütte, wo wir das für die Tour nicht benötigte Gepäck zurück lassen und gleich die Besteigung des Mönch (4.107 m) in Angriff nehmen. Über Firn und Fels steigen wir zum Gipfel auf - der schmale Gipfelgrat ist mittlerweile ikonisch, mit wenig Aufwand haben wir gleich den ersten Gipfel des berühmten Dreigestirns Eiger-Mönch-Jungfrau bestiegen. Der Abstieg erfolgt zurück zur Mönchsjochhütte, wo wir die erste Nacht auf stattlichen 3.656 m verbringen - wer vorher die Möglichkeit hat, sich etwas zu akklimatisieren, sollte dies tun.
Auf- und Abstieg:
750 hm
Gehzeit
5-6 h
2. Tag – Über den Rottalsattel auf die Jungfrau (4.158 m)
Früh brechen wir auf, um einen weiteren Gipfel des Berner Dreigestirns zu erreichen. Über den Jungfraufirn müssen wir hinuntersteigen zum Fuß des Rottalsporns, der den Zugang zum Rottalsattels (3.885 m) vermittelt. In eindrucksvoller, weil stark vergletscherter Umgebung geht es hinauf in diesen Sattel, wo der Südostgrat der Jungfrau ansetzt. Dieser leitet uns in steilem Firn hinauf zum Gipfel, der uns mit einem sagenhaften Aus- und Tiefblick belohnt: Der Höhenunterschied von 3.800 Metern vom Jungfraugipfel ins Lauterbrunnental wird alpenweit nur noch am Mont Blanc übertroffen. Der Abstieg erfolgt entlang der Aufstiegsroute zurück zum Fuß des Rottalsporns - ab hier ändern wir aber die Richtung, unser Weg führt uns hinunter auf den gewaltigen Aletschgletscher, den größten Gletscher der Alpen. Wir erreichen den Konkordiaplatz, der Zusammenfluß der vier großen Nährgebiete des Großen Aletschgletschers, wo das Eis über 800 m dick ist. Die Konkordiahütte, unsere Unterkunft für die Nacht, ist bereits in Sichtweite - wären da nicht die zahllosen Leitern, über die wir mittlerweile wegen des Gletscherrückgangs hinaufsteigen müssen, um die die Hütte zu erreichen. Mit jeder Stufe aber wächst die Aussicht auf diese gewaltige Landschaft fern ab jeder Zivilisation - mitten in Europa!
Auf- und Abstieg:
1100 hm
Gehzeit
9 h
3. Tag – Überschreitung Großes Grünhorn (4.043 m)
Heute steht uns eine lange Tour bevor. Wir müssen zunächst wieder hinunter auf den Konkordiaplatz und steigen von hier über den Grüneggfirn auf, bis wir die Flanke in Richtung Grünegghorn erreichen. Abwechselnd überqueren wir Fels- und spaltenreiche Gletscherpassagen, hinauf zum Gipfelgrat des Grünegghorn (3.863 m). Mittels einer fantastischen Gratkletterei überschreiten wir diesen Gipfel, denn das Groß Grünhorn (4.043 m) liegt erst dahinter. Bei guten Verhältnissen können wir auf dem Rückweg noch vor dem Grünegghorn direkt auf den Nebenarm des Fieschergletschers absteigen und erreichen zügig die Finsteraarhornhütte (3.047 m), unser heutiges Ziel.
Auf- und Abstieg:
1500 hm
Gehzeit
12 h
4. Tag – Besteigung Finsteraarhorn (4.274 m)
Nach einem sehr frühen Frühstück geht es los. In der Dunkelheit folgen wir einem Pfad hinauf in die Felsen oberhalb der Hütte, bis wir auf 3.600 Metern den Gletscher erreichen. Über einen steilen Seitenarm des Fieschergletschers leitet dieser hinauf in den Hugisattel (4.094 m). Der Grat sieht von hier sehr anspruchsvoll aus, der Gipfel ragt spitz wie ein Messer empor - doch die Kletterei entpuppt sich als gar nicht so schwierig (bis II nach UIAA) und so erreichen wir den markanten Gipfel des Finsteraarhorns (4.274 m), den höchsten Gipfel der Berner Alpen. Der Abstieg erfolgt zurück zur Finsteraarhornhütte auf 3.047 m. Den Tag lassen wir bei einem guten Abendessen in geselliger Runde ausklingen.
Auf- und Abstieg:
1200 hm
Gehzeit
10 h
5. Tag – Über den Oberaargletscher zum Berghaus Oberaar
Der letzte Tag unserer Hochtourenrunde zu den 4.000ern des Berner Oberlands beginnt - wir müssen wieder hinausfinden aus den Gletschern der Berner Alpen, was nochmals einiger Anstrengung bedarf, uns aber auch nochmal unglaubliche Eindrücke dieser Landschaft beschert. Wir steigen von der Finsteraarhütte wieder hinab auf den Fieschergletscher und wandern auf diesem talauswärts bis unter das Rotloch, wo von links der Galmigletscher einmündet. Über diesen geht es in einer grandiosen Gletscherwelt wieder hinauf, schließlich auf den Studergletscher und in das Oberaarjoch (3.206 m). Ab hier geht es bergab, auf dem Oberaargletscher zum Oberaarsee und an diesem vorbei, bis zum Grimselpass. Vom Berghaus Oberaar geht es schließlich mit Taxi, Bus und Bahn zurück nach Grindelwald Grund. Dort verabschieden wir uns und treten die Heimreise an.
Auf- und Abstieg:
500 hm
Gehzeit
5-6 h