Winterwandern an den Drei Zinnen
Winterwandern bei den Drei Zinnen
Der südtiroler Ort Toblach gilt auch als Tor zu den Dolomiten und ist sowohl im Sommer als auch im Winter idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen inmitten der einmaligen Kulisse des UNESCO Welterbes, den Sextener Dolomiten. Hier verbringen wir abwechslungsreiche Tourentage und planen diese als reine Winterwanderungen. Sollte es aber doch zu viel Neuschnee haben - kein Problem! Ein Erlebnis wird es auf jeden Fall, bei dem aber auch Erholung und Komfort nicht zu kurz kommen. Schroffe Gipfel und lichtdurchflutete Lärchenwälder bietet die Region rund um Sexten. Von unserer Unterkunft haben wir vielfältige Möglichkeiten, diese wunderbare Region zu erkunden. Eindrucksvolle alpine Wanderungen wechseln sich mit gemütlichen Schnee-Erlebnissen ab. Sogar eine Rodelpartie anstelle eines Abstieges ist möglich. Die gute Südtiroler Küche auf den Hütten und in unserem Hotel ist das Sahnehäubchen der Woche.
Diese Tour lässt sich als Partnertour buchen, denn gleichzeitig findet die Tour: Skitouren rund um die Drei Zinnen im selben Hotel statt!
Reiseablauf
Reiseablauf
Tourbeginn:
11.00 Uhr Rezeption des Hotels Dolomiten
Tourende:
17.00 Uhr Rezeption des Hotels Dolomiten
1. Tag – Eingehtour zum Toblacher See
Treffpunkt für unseren Tourentage in den Sextener Dolomiten ist am späten Vormittag unser Hotel. Nach einer kurzen Begrüßung geht es direkt los zu unserer ersten Wanderung. Wir erkunden die direkte Umgebung von Toblach und den malerischen Toblacher See. Vom Hotel steuern wir zuerst das Biathlon Stadion an. Wir erreichen den Seeweg und wandern oberhalb der "Kapelle an den Saghäusern" vorbei. Am Toblacher See angekommen, genießen die wunderbare Aussicht über den zugefrorenen See. Von hier folgen wir dem Weg leicht bergab zur "Schmelze" und gehen entlang des Flusses Rienz zurück nach Toblach. Hier bleibt uns noch genügend Zeit, um das kleine Städtchen mit seinen Cafés oder das Naturparkhaus im ehemaligen Grand Hotel zu besuchen.
Auf- und Abstieg:
120 hm
Gehzeit
2 h
2. Tag – Ins Herz der Sextener Dolomiten: Die Dreischusterhütte (1.616 m)
Heute erkunden wir das Tal von Sexten und Sexten Moos. Die bekannte Bergsteigerunterkunft, die Dreischusterhütte, ist das Ziel des Tages und über gut gespurte Winterwanderwege erreichbar. Vor dem Hotel steigen wir in den Bus und fahren ins Sextener Tal. Wir folgen dem Winterwanderweg talauswärts und wandern immer am Bach entlang bis zum Eingang des Innerfeldtales (1.260 m). Zwischen steilen Felswänden geht es durch das enge Innerfeldtal rund dreihundert Höhenmeter bis zu einem schmucken Talboden. Hier befindet sich die Dreischusterhütte. Eine Einkehr in der typischen Tiroler Schutzhütte mit exzellentem Essen ist praktisch ein Muss. Wer mag, kann sich für den Abstieg einen Schlitten ausleihen und nimmt die dreihundert Höhenmeter unter die Kufen. Unten am Gasthof Klaus angekommen warten wir auf den Linienbus, der uns wieder zum Hotel bringt.
Auf- und Abstieg:
350 hm
Gehzeit
4-5 h
3. Tag – Die Plätzwiese am Pragser Wildsee
Nicht umsonst gehört die Plätzwiese zu den beliebtesten Winterzielen in den östlichen Dolomiten. Die imposanten Gipfel der Roten Gaisl und des Dürrensteins umschließen ein sanft gewelltes Hochtal, dass zu zahlreichen Winterwanderungen einlädt. Mit dem Bus oder privaten Autos fahren wir von Toblach zum Parkplatz Brückele (1.500 m) unterhalb der Plätzwiese. Hier beginnt unser Aufstieg vorbei an der Rauhen Gaisl. Anfangs folgen wir der alten Plätzstraße, bis wir auf einen Winter-Wanderweg ins Stolatal stoßen. Den nehmen wir, bis wir die "Stolla Alm" auf knapp 1.900 Meter Höhe erreichen. Hier beginnen auch die sanften Sommeralmen der Plätzwiese. Noch wenige Minuten, dann erreichen wir den Berggasthof Plätzwiese. Hier haben wir uns eine ausgedehnte Pause verdient, bevor wir unsere Runde schließen und einen anderen Abstiegsweg gegenüber des Stolatales zurück zum Brückele gehen.
Auf- und Abstieg:
500 hm
Gehzeit
4-5 h
4. Tag – Zu den Almen über dem Kreuzbergpass
Die Almwirtschaften Nemes und Coltrondo sind die Ziele unserer heutigen Tour. Zuerst fahren wir wieder ins Sextener Tal. Im Teilort Sexten-Moos (1.350 m) starten wir mit der Tour. Gleich zu Beginn bringen wir das steilste Wegstück des Tages hinter uns. Vorbei am Berggasthof Froneben (1.530 m) erreichen wir einen Höhenweg. Bald sind die Drei Zinnen hinter dem Fischleintal zu sehen. Wir wandern weiter in den dichten Bergwald und steigen etwa 300 Höhenmeter leicht bergan, bis wir bei der Saumahd die lichten Lärchenwälder und die Hochalmen über dem Kreuzbergpass erreichen. Auf der Terrasse der Malga Nemes (1.870 m) lassen wir den Alltag mit regionalem Graukäse oder Kuchen hinter uns und genießen die Aussicht auf die mächtige Sextener Rotwand. Auf dem Rückweg können wir noch den Schlenker über die benachbarte Alm, die Malga Coltrondo, machen und haben schon bald den Kreuzbergpass erreicht. Hier schnappen wir den Bus hinunter nach Sexten und weiter nach Toblach. Bei einem Umstieg in Innichen kann sich dort durchaus eine Pause lohnen.
Auf- und Abstieg:
670 hm
Gehzeit
4-5 h
5. Tag – Strudelkopf (2.307 m) - der Aussichtsberg auf die Drei Zinnen
Heute umrunden wir das Massiv der Sextener Dolomiten. Keine Angst! Mit dem Bus oder Privat-PKW. Schluderbach im Höhlensteintal ist unser Startpunkt. Hier beginnt unsere Tour auf einem gut angelegten Forstweg, einer ehemaligen Versorgungspiste aus dem Ersten Weltkrieg. Meist ist die Strecke gut eingespurt und wir benötigen voraussichtlich erst für die letzten eineinhalb Wanderstunden Schneeschuhe, welche wir je nach Schneelage heute dabei haben. Knapp 600 Höhenmeter geht es beständig, aber gemütlich bergauf. Ab und zu sind steilere Abkürzungen möglich. Auf 2.000 Metern erreichen wir die Dürrensteinhütte. Hier wird das Gelände weitläufiger. Mit dem Gipfel des Dürrensteins (2.839 m) im Blick bewältigen wir die letzten 300 Höhenmeter zum Gipfel des Strudelkopfs (2.307 m). Hier haben wir sie direkt vor Augen: Die mächtigen Drei Zinnen auf der anderen Seite des Tales - ein phantastisches Panorama! Auf dem Rückweg kehren wir auf der Dürrensteinhütte ein, bevor wir unseren Weg ins Tal fortsetzen.
Auf- und Abstieg:
950 hm
Gehzeit
5 h
6. Tag – Das Fischleintal mit der Sextener Sonnenuhr
Zum Abschluss unserer Tourenwoche gönnen wir uns nochmals das Zentrum der Sextener Dolomiten und die berühmte Sextener Sonnenuhr. Der Bus bringt uns wieder in knapp 20 Minuten zu unserem Startpunkt. Wir erinnern uns, am zweiten Tag sind wir hier am Gasthof Klaus in den Bus gestiegen. Nun starten wir hier unsere Abschlusstour. Entlang der Loipe führt ein gut gespurter Winterwanderweg ins Tal von Sexten. Bald haben wir den Hauptort erreicht und kommen an einer kleinen Käserei Kooperative vorbei. Ein kurzer Besuch für einen Brotzeitkäse zum Mitnehmen lohnt sich. Immer am Fischleinbach entlang verlassen wir das große Tal von Sexten und kommen dann im Fischleintal mit seinen großen Lärchenwäldern an. Hier beginnt der beliebte Winterwanderweg zur Talschlusshütte, direkt vor dem Bergmassiv der Sextener Sonnenuhr. Hier lockt der letzte Kaiserschmarrn der Tourenwoche und ein zünftiger Abschluss, denn der Rückweg dauert nur knapp eine halbe Stunde bis zur Bushaltestelle in Bad Moos. Mit dem Bus geht es zurück zu unserem Ausgangspunkt, wo unseere Tourenwoche in den Sextener Dolomiten endet. Wir verabschieden uns voneinaner und treten mit vielen Eindrücken dieser wunderbaren Region die Heimreise an.
Auf- und Abstieg:
300 hm
Gehzeit
3-4 h