Winterwanderreisen

Winterwandern und Polarlichter auf den Lofoten

Die Inselwelt der Lofoten im Winter erkunden und Nordlichter beobachten

Als Bergschule und Bergreiseveranstalter mit Touren auf der ganzen Welt sind wir immer auf der Suche nach besonderen Orten und Möglichkeiten unseren Gästen die eindrucksvolle Natur näher zu bringen. Die Inselgruppe der Lofoten im Norden Norwegens mit ihren schroffen und wilden Bergen ist einer dieser besonderen Orte. Nicht nur Kletterern und Skitourengehern bieten sich hier beeindruckende Möglichkeiten, sondern auch zu Fuß lässt sich die raue Landschaft der Inselgruppe am Polarkreis sowohl im Sommer als auch im Winter hervorragend erkunden. Unsere Unterkunft direkt am Meer, die besondere Lichtstimmung, der frische Fisch und das norwegische Lebensgefühl tragen außerdem dazu bei, dass diese Winterwanderreise zu einem besonderen Erlebnis wird. Und besonders in der dunklen Jahreszeit haben wir hier auf den Lofoten auch noch sehr gute Chancen das Farbenspiel der Aurora Borealis, die faszinierenden Polarlichter, die den Nachthimmel in eine mystische Atmosphäre verwandeln, zu beobachten.

Für wen ist die Reise geeignet

  • • Mithilfe beim Kochen

Schwierigkeit

1.7

Anforderung

Kondition
Ernsthaftigkeit

Reiseablauf

Tourbeginn:

12.00 Uhr mit Deinem Bergführer ist am zweiten Tag am Flughafen Harstad/Narvik (EVE) / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

Tourende:

12.00 Uhr mit Deinem Bergführer ist am zweiten Tag am Flughafen Harstad/Narvik (EVE) / Ausgang aus dem Sicherheitsbereich

1. Tag – Auf nach Norwegen - Oslo, die Hauptstadt Norwegens

Oslo ist von zahlreichen Flughäfen aus Europa problemlos zu erreichen. Die Hauptstadt Norwegens liegt idyllisch an der Südküste des Oslo Fjords und erwartet Gäste mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Je nach Ankunft Deines Fluges hast Du noch Zeit, um die Stadt auf eigene Faust oder gemeinsam mit Deinen Mitreisenden zu erkunden. Ob es beim genüsslichen Flanieren durch die Karl Johans Gate bleibt, Du einen Spaziergang durch die Festung Akershus und über das Dach der Oper machen oder den Wachwechsel am Königspalast beobachten möchtest - Oslo ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Der Hafen mit seinen annehmlichen Restaurants lädt am Abend ebenfalls zum Verweilen ein, bevor es mit dem Zug zurück ins Hotel direkt am Flughafen geht.

2. Tag – Weiter an den Polarkreis auf die Lofoten

Am nächsten Morgen geht es per Flug direkt weiter an den Polarkreis nach Evenes. Hier erwartet Dich bereits Dein Bergführer für die Fahrt auf die Lofoten. Auch wenn Du Dich selbst um Deine Anreise gekümmert hast, ist heute und hier der Treffpunkt für unsere Schneeschuhwoche auf den Lofoten. Die Fahrt durch die tief eingeschnittenen Fjorde entlang unzähliger schneebedeckter Berggipfel vermittelt bereits einen ersten Eindruck, was uns während unserer Schneeschuhwoche hier auf den "Magic Islands" der Lofoten erwartet. In Svolvaer angekommen, beziehen wir unsere komfortable Lodge, die direkt am Wasser gebaut ist und einen wunderbaren Ausblick in den Hafen Svolvaers bietet. Am Abend genießen wir den "Fish of the day" im traditionellen und gemütlichen Restaurant unserer Unterkunft oder in einem anderen Lokal in der Stadt. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen wir die kommenden Tage.

3. Tag – Geführte Schneeschuhtouren auf den Magic Islands

Auf der Suche nach "der schönsten Schneeschuhwanderung" erkunden wir die Inselgruppe der Lofoten. Dafür gibt es unzählige Möglichkeiten und Schneeschuhwanderer kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Anstiege unserer Touren sind vorwiegend zwischen 200 und 500 Höhenmeter lang. Das reicht vollkommen, um wunderbare Ausblicke auf die Fjorde, das Meer und die kleinen Inseln zu bewundern. Der Genuss steht hier absolut im Vordergrund. Unsere Touren wählen wir dabei je nach Bedingungen aus. Vielleicht haben wir am Abend noch Glück und können sogar Nordlichter beobachten, die ihr mystisches Licht über den Himmel zeichnen. Nach ihnen sollten wir während der Dunkelheit hier auf den Lofoten immer wieder Ausschau halten, denn es ist die beste Jahreszeit dafür und die Chancen, das außergewöhnliche Naturspektakel tatsächlich zu erleben, stehen sehr hoch. Für heute wählen wir – je nach Bedingungen – einen Berg in der näheren Umgebung für unsere erste Schneeschuhwanderung auf den Lofoten aus. Wir wandern entweder von Svolvaer zum Blatindvatnet (409 m) oder auf die Fløya (543 m). Dabei genießen wir wunderbare Ausblicke auf die Stadt und ihre kleinen Inseln, worauf auf einer unsere Unterkunft zu entdecken ist.

Auf- und Abstieg:

400-500 hm

Gehzeit

4-5 h

4. Tag – "Hytta Tour" Lofoten

Kleine Fischerdörfer, rote Rorbuer Hütten und gefrorene Seen bieten Abwechslung für die Schneeschuhtouren. Auch bei schlechter Sicht oder schlechtem Wetter sind Touren problemlos in den niedrigeren Lagen durch zerklüftete Täler möglich. Immer wieder trifft man auch auf "Hyttas". Das sind offene Hütten, in denen wir unsere mitgebrachten Speisen verzehren und auch einen Tee zubereiten können. Ideal also für eine ausgiebige Pause während unserer Touren, vor allem wenn es draußen windig und kalt ist. Dann lädt auch in und um Svolvaer das eine oder andere Museum noch zu einem Besuch ein und es bleibt ausreichend Zeit das Städtchen Svolvaer zu erkunden. Zurück in unserer Lodge entspannen wir in unserer Sauna und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Auf- und Abstieg:

200-400 hm

Gehzeit

3-5 h

5. Tag – Schneeschuhtour Tjeldbergtinden

Der Tjeldbergtinden ist mit 367 m Höhe nicht so hoch, bietet aber dennoch bereits ein beeindruckendes Panorama auf Svolvaer und Kabelvag. Die Fischerdörfer mit ihren roten Rorbuer Hütten liegen malerisch vor der Kulisse aus zugefrorenen Seen, dem tiefblauen Fjord und den schroffen, felsigen Gipfeln der Umgebung. Wenn wir den Gipfel nicht in Angriff nehmen wollen, lädt auch das Tal in Richtung des großen, zu dieser Zeit zugefrorenen Stor-Kongsvatnet ein. Am Abend genießen wir die Gemütlichkeit unserer Lodge im Hafen von Svolvaer mit Sauna und einem köstlichen Abendessen. Vielleicht haben wir Glück und es lassen sich wieder Polarlichter beobachten, die mystisch über den Nachthimmel wabern und eine ganz besondere Atmosphäre zaubern.

Auf- und Abstieg:

150-350 hm

Gehzeit

3-5 h

6. Tag – Henningsvær - kleines Fischerdorf

Heute besuchen wir das malerische Dorf Henningsvær etwas nordwestlich. Das kleine Fischerdorf liegt verbunden durch einige Brücken zwischen den kleinen Inseln. Umgeben von hohen Felswänden, an denen im Sommer geklettert wird, ist das ein idealer Platz, um zu fotografieren und die wilde Seite der Lofoten zu erkunden. In Henningsvaer selbst lädt schließlich noch ein gemütliches Café zur Einkehr mit gutem Kaffee und hausgemachtem Kuchen ein. Mit unseren Schneeschuhen nehmen wir unterwegs noch den sanften Glomtinden (339 m) in Angriff, bevor wir nach Svolvaer zurückfahren.

Auf- und Abstieg:

200-350 hm

Gehzeit

2-3 h

7. Tag – Schneeschuhtour in der Karibik des Nordens

Heute nehmen wir die westlichen Lofoteninseln noch etwas genauer in Augenschein. Wir fahren entweder in Richtung Gimsøy und wandern hier durch die einmalige Landschaft, oder sollten die Bedingungen gut sein, spicht auch nichts dagegen bis zum westlichen Zipfel der Lofoten in den Lofoten Nationalpark zu fahren. Dafür müssen wir allerdings früh los, da die Fahrt weit ist. Dort bieten sich Wanderungen im idyllischen Nusfjord - einem sehenswerten Fischerdorf, das eine Art Freilichtmuseum ist, oder zum Sandstrand Kvalvika an, der an einer türkisblauen Bucht liegt. Spätestens hier wird klar, warum die Lofoten auch die Karibik des Nordens genannt werden.

Auf- und Abstieg:

300-400 hm

Gehzeit

3-5 h

8. Tag – Abschlusstour der Lofoten Woche

Nachdem wir nun bereits einige Tage auf den Lofoten beim Schneeschuhwandern unterwegs gewesen sind, suchen wir die Tour heute genau so aus wie es mit den Verhältnissen am Besten passt. Noch lange sind nicht alle Ecken erkundet. So gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten einen unvergesslichen Abschluss unserer Winterwanderwoche auf den Lofoten zu finden, den wir gemeinsam auswählen. Wenn es dunkel ist, halten wir natürlich noch einmal Ausschau nach den so begehrten Polarlichtern. Dafür machen wir am Abend noch einen Spaziergang. Vorbei am Gunnar Berg mit seinen Stellungen aus dem Zweiten Weltkrieg und an den Fischtrockengestellen laufen wir vor zur Fiskarkona, der Fischersfrau an der Hafeneinfahrt Svolvaers. Je nach Uhrzeit können wir dort auch noch das Hurtigruten Schiff aus allernächster Nähe bei der abendlichen Einfahrt beobachten.

Auf- und Abstieg:

300-500 hm

Gehzeit

3-5 h

9. Tag – Heimflug von den Lofoten

Heute endet unsere Schneeschuhwoche auf den Lofoten. Rückfahrt von Svolvaer nach Evenes und Rückflug nach Hause.

Highlights auf dieser Reise

See 192 m

Trollfjordvatnet

Der Trollfjordvatnet liegt auf 192 m Höhe im legendären Trollfjord der Lofoten. Der Stausee ist nur per Boot erreichbar und dient als Ziel für Skitouren in die wilde Fjordlandschaft. Umgeben von Trolltindan und Blåfjellet bietet er alpine Abgeschiedenheit fernab jeder Straße.

Gipfel 419 m

Glomtinden

Der Glomtinden erhebt sich auf 419 m über dem berühmten Fischerdorf Henningsvær auf den Lofoten. Der Berg bietet einen 360-Grad-Rundblick über die Norwegische See und die Lofoten-Inselwelt. Im Winter führt eine beliebte Schneeschuhtour auf den leicht zugänglichen Gipfel.

Gipfel 754 m

Blåtinden

Der Blåtinden erhebt sich auf 754 m direkt über Svolvær auf den Lofoten. Der markante Gipfel gilt als klassisches Skitourenziel mit Panoramablick über Fjorde und das Nordmeer. Die Tour startet direkt vom Hafenort und führt durch unberührten Schnee bis zum Gipfel.

Gipfel 367 m

Tjeldbergtinden

Der Tjeldbergtinden erhebt sich auf 367 m zwischen Svolvær und Kabelvåg auf den Lofoten. Der charakteristische Tafelberg bietet einen 360-Grad-Rundblick über den Vestfjord und die umliegenden Fischerdörfer. Der Normalweg führt durch steilen Waldabschnitt mit abschließender leichter Kletterei zum Gipfel.

Gipfel 590 m

Fløya

Die Fløya erhebt sich auf 590 m direkt über der Lofoten-Stadt Svolvær. Der Berg ist bekannt für die markante Felsformation Svolværgeita an seiner Südflanke. Von den Schneeschuhtouren im Winter bis zu Sommerwanderungen bietet er ganzjährigen Zugang.

Gipfel 803 m

Rundfjellet

Der Rundfjellet erhebt sich auf 803 m im Zentrum der Lofoten-Insel Austvågøya. Der Gipfel bietet ein vollständiges Rundumpanorama über die Fjorde und schroffen Inseln der Lofoten. Als beliebtes Skitourenziel ermöglicht er Abfahrten in alle Himmelsrichtungen.

Gipfel 788 m

Matmora

Die Matmora erhebt sich 788 m hoch auf Austvågøya in den Lofoten. Der markante Gipfel wird über einen langen, schmalen Kamm erreicht. Vom Gipfel reicht der Blick über das Nordmeer bis zu den Vesterålen.

See 35 m

Stor-Kongsvatnet

Stor-Kongsvatnet liegt auf 35 m Höhe in einem abgeschiedenen Tal der Lofoteninsel Austvågøya. Der See friert im Winter vollständig zu und bildet eine mystische Winterlandschaft. Als alternative Route zum Tjeldbergtinden bietet er ruhige Schneeschuhwanderungen abseits der Gipfelziele.

Gipfel 541 m

Festvågtinden

Der Festvågtinden erhebt sich 541 m direkt aus dem Meer über dem Fischerdorf Henningsvær auf den Lofoten. Der Gipfel gilt als einer der populärsten Wanderberge der Inselgruppe. Vom Gipfel reicht der Blick über die charakteristische Inselwelt bis zum norwegischen Festland.

Gipfel 943 m

Vågakallen

Der Vågakallen erhebt sich auf 943 m über der Lofoten-Insel Austvågøya im Nordmeer. Der Berg gehört zum archäischen Grundgebirge aus Granit und Gneis, das zu den ältesten Gesteinen Europas zählt. Die Erstbesteigung gelang Martin Hoff Ekroll um 1885.

Gipfel 617 m

Festvågtinden

Der Festvågtinden erhebt sich auf 617 m über der verlassenen Siedlung Festvåg auf Austvågøya in den Lofoten. Der Gipfel liegt im äußeren Bereich der Insel und bietet Zugang zur wilden Atlantikküste Nordnorwegens.

See 1 m

Tangstadpollen

Der Tangstadpollen liegt auf Meereshöhe an der Nordwestküste der Lofoteninsel Vestvågøy. Der kleine Küstensee befindet sich nahe dem Dorf Tangstad im Bereich der arktischen Küstenlandschaft.