Stützpunkt am Fuße des Nebelhorns
Das Edmund Probst Haus thront auf 1.927 m direkt unterhalb des Nebelhorns in den Allgäuer Alpen. Die DAV-Hütte liegt im Herzen des Skigebiets und bietet durch ihre lawinensichere Position ideale Bedingungen für Winteraktivitäten. Der moderne Bergstützpunkt ist über die Nebelhornbahn schnell erreichbar und dient als Ausgangspunkt für Tiefschneekurse im Oberstdorfer Raum.
Das Edmund Probst Haus profitiert von seiner exponierten Lage am Nebelhorn, wobei sich die Station Höfatsblick der Nebelhornbahn direkt neben der Berghütte befindet. Diese günstige Infrastruktur macht den Stützpunkt zum geschätzten Ausgangspunkt für Tiefschneekurse, bei denen Teilnehmer Fahrtechnik und Lawinenkunde im variantenreichen Gelände rund um das Nebelhorn erlernen.
Übernachten auf dem Edmund Probst Haus
Die Berghütte verfügt über moderne Waschräume und Duschen – eine Annehmlichkeit, die nach einem intensiven Tag im Schnee besonders geschätzt wird. Handyempfang ist vorhanden, sodass Gäste auch in der Bergwelt erreichbar bleiben können. Bezahlung erfolgt wahlweise bar oder mit EC- und Kreditkarten.
Zustieg zum Edmund Probst Haus
Von Oberstdorf führt der Hauptzustieg in ca. 3 Stunden zur Hütte, während sich die Anreise mit der Nebelhornbahn deutlich komfortabler gestaltet. Die Bahn bringt Besucher direkt bis zur Station Höfatsblick und ermöglicht einen mühelosen Zugang. Übergänge zu benachbarten Hütten wie dem Prinz-Luitpold-Haus (3,5-4 Stunden) oder dem Oytalhaus (2,5 Stunden) erweitern die Tourenmöglichkeiten erheblich.
Gut zu wissen:
Die Geschichte des Hauses reicht bis 1890 zurück, als es als Nebelhornhaus eingeweiht wurde – seit 1918 trägt die Berghütte den Namen Edmund Probst. Neben dem Nebelhorn (2.224 m, 1 Stunde) locken weitere Gipfelziele wie der Große Daumen (2.280 m, 2,5-4 Stunden) oder das Rubihorn (1.957 m, 3 Stunden). Der nahegelegene Hindelanger Klettersteig bietet zusätzliche alpine Herausforderungen für erfahrene Bergsteiger.