Berghütte

Kemptener Naturfreundehaus

1.442m
47.545, 10.174
Betten: 119
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Gschwend, Immenstadt

Berghütte in den Allgäuer Alpen für Schneeschuhtouren

Das Kemptener Naturfreundehaus steht auf 1.416 m an der Europäischen Hauptwasserscheide in den Allgäuer Alpen. Die traditionsreiche Berghütte der NaturFreunde Kempten – 1921 bis 1923 erbaut – nutzen wir als Stützpunkt für Schneeschuhwanderungen im Naturpark Nagelfluhkette. Quellen nördlich der Hütte fließen über die Donau ins Schwarze Meer, südlich über den Rhein zur Nordsee.

Von hier aus erkunden wir die sanften Gipfel der Nagelfluhkette – das Gschwender Horn auf 1.450 m und das Immenstädter Horn auf 1.490 m. Die weiten Hochflächen und lichten Wälder eignen sich für Schneeschuhtouren. Das Naturschutzgebiet zeigt die typische Landschaft der nördlichen Kalkalpen mit ihren Nagelfluh-Formationen. Im Winter verwandelt sich die Region in ein stilles Wandergebiet abseits der großen Skizentren.

Übernachten auf dem Kemptener Naturfreundehaus

Die Berghütte bietet 119 Schlafplätze. Für Familien gibt es einen Streichelzoo und Kinderspielplatz – eine Seltenheit auf dieser Höhe. Die Hütte ist nicht mit dem Auto erreichbar, was die Ruhe des Orts bewahrt. Der weite Blick über die Allgäuer Bergwelt macht das Haus zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde.

Zustieg zum Kemptener Naturfreundehaus

Der Hauptzustieg führt von Gschwend durch lichten Bergwald hinauf zur Hütte – 597 Höhenmeter in eineinhalb bis eindreiviertel Stunden. Alternativ steigt man von Immenstadt über das Steigbachtal auf, was mit 714 Höhenmetern und zwei Stunden etwas länger dauert. Beide Wege führen durch die geschützte Landschaft der Nagelfluhkette.

Gut zu wissen:

Das Kemptener Naturfreundehaus hat eine bewegte Geschichte: Nach der Erbauung 1921-1923 wurde es während der NS-Zeit verboten und das Vermögen konfisziert. Heute steht es wieder allen Bergfreunden offen und verkörpert die Werte der Naturfreunde-Bewegung.

Reisekategorie

Schneeschuhtouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

Rappensee

Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

Steibis

Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

Weißach

Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.

Reisen mit Kemptener Naturfreundehaus