Berghütte DAV Sektion Mindelheim

Mindelheimer Hütte

2.013m 🇩🇪
47.292, 10.195 Deutschland
Betten: 120
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Oberstdorf, Riezlern

Bergsteigerstützpunkt für die Steinbocktour in den Allgäuer Alpen

Die Mindelheimer Hütte steht auf 2.013 m in den Allgäuer Alpen – dort wo sich die Täler verzweigen und der Fels steil aufsteigt. Die Berghütte der Sektion Mindelheim des DAV nutzen wir als Stützpunkt für die mehrtägige Steinbocktour, die große Durchquerung der Allgäuer Alpen. Direkt oberhalb der Hütte führt der Mindelheimer Klettersteig durch die Felswände.

Von der Hütte ziehen die Wege zu den Schafalpenköpfen und zum Walser Geishorn. Die exponierte Lage am Übergang zwischen Rappenalptal und Wildental macht die Mindelheimer Hütte zum zentralen Knotenpunkt für Bergwanderungen im südlichen Allgäu. Über 9.000 Übernachtungen pro Jahr zeigen die Beliebtheit dieses alpinen Stützpunkts.

Als eine der ersten Hütten erhielt die Mindelheimer bereits 1997 das Umweltgütesiegel des DAV – Photovoltaikanlage und vollbiologische Kläranlage prägen den nachhaltigen Betrieb. Die südlichste Webcam Deutschlands zeigt von hier die aktuelle Wetterlage in den Allgäuer Bergen.

Übernachten auf der Mindelheimer Hütte

120 Schlafplätze stehen in der Berghütte zur Verfügung. Eine Materialseilbahn aus dem Rappenalptal erleichtert die Versorgung. Ein offener Schutzraum mit 4 Schlafplätzen bietet Unterschlupf.

Zustieg zur Mindelheimer Hütte

Der Hauptzustieg führt vom Fellhornbahn-Parkplatz durch das Rappenalptal zur Hütte – 700 Hm. Alternativ erreicht man die Mindelheimer vom Parkplatz Schwendle im Kleinen Walsertal über das Wildental oder Gemsteltal. In Hüttennähe quert der Weg den bekannten Mindelheimer Klettersteig.

Gut zu wissen:

1920 als Nothütte mit nur 24 Schlafplätzen erbaut, entwickelte sich die Mindelheimer Hütte zum wichtigen Bergsteigerstützpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg von französischen Truppen besetzt, erfolgte in den 1950er Jahren der Neubau mit Erweiterung auf 70 Schlafplätze – heute sind es 120. Die Lage am beliebten Mindelheimer Klettersteig und als Teil der Steinbocktour macht sie zu einer der meistbesuchten Hütten der Region.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

Rappensee

Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

Steibis

Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

Weißach

Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.