Berghütte DAV Sektion Oberstdorf

Fiderepass-Hütte

2.070m 🇩🇪
47.316, 10.212 Deutschland
Betten: 120
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Mittelberg, Faistenoy, Riezlern

Berghütte auf der deutsch-österreichischen Grenze in den Allgäuer Alpen

Die Fiderepass-Hütte steht auf 2.067 m direkt auf der deutsch-österreichischen Grenze – die Staatsgrenze verläuft über die Terrasse der Schutzhütte der DAV Sektion Oberstdorf. Der exponierte Pass zwischen Hammerspitze und Schafalpenköpfen verbindet das Kleinwalsertal mit dem Rappenalptal. Wir nutzen die Fiderepasshütte als Stützpunkt für den Mindelheimer Klettersteig und die Durchquerung der Allgäuer Alpen.

Von der Hütte aus erreichen wir die Oberstdorfer Hammerspitze (2.260 m) und die Schafalpenköpfe (2.320 m). Der Mindelheimer Klettersteig führt in drei bis fünf Stunden zur Mindelheimer Hütte – eine der anspruchsvollsten Routen in den Allgäuer Alpen. Der Krumbacher Höhenweg verbindet beide Hütten in drei Stunden. Die Fiderepass-Hütte liegt an der Steinbocktour durch die Allgäuer Alpen, mit Übergängen zum Holzgauer Haus und zur Rappenseehütte.

Übernachten auf der Fiderepass-Hütte

Die Berghütte bietet 120 Schlafplätze. Eine Materialseilbahn erleichtert den Transport. Die Hütte verfügt über eine vollbiologische Kläranlage mit Abwasserleitung zur Alpe Schlappoldhöfle. Ein Winterraum ist vorhanden – die Buchung erfolgt über Hütten Holiday mit Zugangscode, der Alpenvereinsschlüssel funktioniert nicht mehr.

Zustieg zur Fiderepass-Hütte

Der kürzeste Aufstieg führt von Mittelberg durch das Wildental zum Fiderepass – 849 Höhenmeter in drei Stunden. Von der Bergstation der Kanzelwandbahn bei Riezlern erreicht man die Hütte in zweieinhalb bis drei Stunden. Von Faistenoy an der Talstation der Fellhornbahn steigt man in dreieinhalb Stunden auf oder nutzt die Söllereckbahn bis zur Bergstation und wandert fünfeinhalb Stunden zur Fiderepasshütte.

Gut zu wissen:

Die Idee zur Hütte hatte 1935 der Bergführer Anderl Heckmair aus Oberstdorf. 1938 wurde die Fiderepass-Hütte erbaut. Die besondere Lage direkt auf der Staatsgrenze macht sie zu einem symbolischen Verbindungspunkt zwischen Deutschland und Österreich in den Allgäuer Alpen.

Reisekategorie

Bergwandern Klettersteige

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

Rappensee

Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

Steibis

Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

Weißach

Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.

Reisen mit Fiderepass-Hütte