Stützpunkt am Fuße der Watzmannfrau
Die Kührointhütte thront auf 1.420 m Höhe malerisch am Fuß des Kleinen Watzmann im Nationalpark Berchtesgaden. Nach umfassender Sanierung verbindet die traditionsreiche Berghütte heute modernen Komfort mit ursprünglichem Almhütten-Charakter. Als wichtiger Stützpunkt für Bergwanderungen in den Berchtesgadener Alpen liegt sie strategisch günstig zwischen Wimbachtal und Königssee.
Übernachten auf der Kührointhütte
Die komplett sanierte Kührointhütte bietet ihren Gästen zeitgemäßen Komfort in alpiner Umgebung – Warmwasserduschen und Toiletten befinden sich auf den Etagen, ein Luxus, den nicht jede Berghütte in dieser Höhenlage bietet. Die regionale und saisonale Küche verwöhnt Bergsteiger nach anstrengenden Touren mit herzhaften Spezialitäten aus der Region.
Zustieg zur Kührointhütte
Der Hauptzustieg erfolgt von der Wimbachbrücke bei Ramsau in etwa drei Stunden über eine gut ausgebaute Forststraße. Alternative Übergänge führen vom Watzmannhaus in rund zwei Stunden oder von der Grünsteinhütte in eineinhalb Stunden zur Kührointhütte – die moderate Wegführung macht die Hütte auch für weniger geübte Bergwanderer gut erreichbar.
Gut zu wissen:
Nur wenige Meter von der Kührointhütte entfernt erinnert die Ostwandkapelle als stilles Denkmal an die Verunglückten der berühmten Watzmann-Ostwand, während der Rinkendlsteig die Hütte direkt mit Sankt Bartholomä am Königssee verbindet. Als Stützpunkt für geführte Bergwanderungen dient die Hütte vor allem für mehrtägige Touren wie den SalzAlpenSteig oder die Watzmann-Überschreitung. Ihre exponierte Lage ermöglicht Aufstiege zum Kleinen Watzmann und – für erfahrene Bergsteiger – zur Watzmann-Mittelspitze über die Widerroute.