Stützpunkt im Jenner Gebiet
Das Schneibsteinhaus thront auf 1.670 m Höhe am Fuße des gleichnamigen Gipfels in den Berchtesgadener Alpen. Die DAV-Hütte liegt strategisch günstig zwischen dem markanten Schneibstein und dem beliebten Jenner – umgeben von den schroffen Kalkgipfeln des Nationalparks Berchtesgaden. Als wichtiger Stützpunkt für Winter- und Skitourenkurse bietet die Berghütte ganzjährig Zugang zu den alpinen Schätzen der Region.
Das Schneibsteinhaus präsentiert sich als vielseitiger Ausgangspunkt für alpine Unternehmungen in den östlichen Berchtesgadener Alpen. Die exponierte Lage ermöglicht direkte Aufstiege zum 1.768 m hohen Schneibstein, dessen Gipfel einen spektakulären Rundblick über das Steinerne Meer bis zum Watzmann bietet. Durch die Nähe zur Jennerbahn erschließt sich die Hütte auch Tagesbesuchern, die den Aufstieg verkürzen möchten.
Übernachten auf dem Schneibsteinhaus
Die von der DAV Sektion Berchtesgaden betriebene Hütte verfügt über 66 Schlafplätze in gemütlichen Mehrbettzimmern – besonders in den Wintermonaten dient sie als Stützpunkt für mehrtägige Schneeschuh- und Skitourenunternehmungen. Die traditionelle Berghüttenatmosphäre mit regionaler Küche sorgt für ein authentisches Bergerlebnis im Nationalpark.
Zustieg zum Schneibsteinhaus
Von Schönau am Königssee führt der Hauptzustieg über den markierten Wanderweg in ca. 3 Stunden zur Hütte. Alternative Routen von Berchtesgaden oder Bischofswiesen erfordern etwa 3,5 bis 4 Stunden Gehzeit, während die Jennerbahn eine deutliche Verkürzung auf etwa 1,5 Stunden von der Mittelstation ermöglicht.
Gut zu wissen:
Neben dem namensgebenden Schneibstein locken weitere Gipfelziele wie das Hohe Brett (1.573 m) und der Jenner (1.471 m) zu ausgedehnten Bergtouren. Im Winter verwandelt sich das Gebiet in ein Paradies für Schneeschuhwanderer und Skitourengeher, wobei die Hütte gute Bedingungen für Lawinenkunde-Kurse und systematische Schneedeckendiagnose bietet. In der Umgebung befinden sich weitere DAV-Hütten wie die Blaueishütte, das Carl von Stahl Haus und die Gotzenalm.