Die urige Hütte direkt an den Cinque Torri
Das Rifugio Scoiattoli thront auf 2.255 m Höhe direkt an der Bergstation der berühmten Cinque Torri in den Ampezzaner Dolomiten. Die markante Berghütte liegt inmitten der spektakulären Felslandschaft zwischen Cortina d'Ampezzo und dem Falzaregopass – einem der geschichtsträchtigsten Klettergebiete der Dolomiten. Von hier eröffnen sich beeindruckende Panoramen auf die umliegenden Gipfel der Tofane-Gruppe und des Lagazuoi.
Die exponierte Lage des Rifugio Scoiattoli macht die Hütte zu einem hervorragenden Ausgangspunkt für Klettertouren an den weltberühmten Türmen der Cinque Torri. Das geschichtsträchtige Klettergebiet bietet Routen aller Schwierigkeitsgrade – von einfachen Genusskletterein bis zu anspruchsvollen alpinen Mehrseillängen. Der nahe gelegene Torre Grande lockt ebenfalls mit klassischen Kletterrouten. Bergsteiger nutzen die Hütte als Stützpunkt für Touren auf den Averau (2.649 m) oder den markanten Nuvolau (2.574 m), dessen Gipfelhütte bereits von weitem sichtbar ist.
Übernachten auf dem Rifugio Scoiattoli
Die gemütliche Berghütte bietet 42 Schlafplätze in verschiedenen Mehrbettzimmern, wobei die Familie Lorenzi das Rifugio Scoiattoli seit der Erbauung im Jahr 1969 führt und für eine herzliche Atmosphäre sorgt. Die traditionelle Küche serviert typische Dolomitengerichte mit regionalen Zutaten aus der Umgebung.
Zustieg zum Rifugio Scoiattoli
Der kürzeste Aufstieg erfolgt von der Passhöhe des Falzaregopasses (2.105 m) in ca. 45 Minuten über gut markierte Wanderwege. Alternativ erreicht man die Hütte bequem mit der Seilbahn von Bai de Dones aus. Von Cortina d'Ampezzo führt ein längerer, aber landschaftlich reizvoller Zustieg über das Rifugio Dibona in etwa 3 Stunden zur Hütte.
Gut zu wissen:
Das Rifugio Scoiattoli liegt direkt am geschichtsträchtigen Freilichtmuseum des Ersten Weltkriegs mit erhaltenen Stellungen und Stollen aus vergangenen Zeiten. Die Cinque Torri gelten als eines der bedeutendsten Klettergebiete der Dolomiten mit über 200 erschlossenen Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. In der Umgebung führen mehrere Klettersteige durch die spektakuläre Felslandschaft – darunter der beliebte Sentiero Astaldi am Ra Gusela.