Berghütte SAC Sektion Zofingen

Vermigelhütte

2.042m
46.595, 8.658
Betten: 36
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Andermatt

SAC-Hütte im Unteralptal – Stützpunkt am Vier-Quellen-Weg

Die Vermigelhütte steht auf 2.042 m im Talboden des Unteralptals – dort wo sich die Gotthardgruppe in weite Hochmulden öffnet. Die SAC-Hütte der Sektion Zofingen nutzen wir als Stützpunkt für den Vier-Quellen-Weg in der Zentralschweiz. Von hier führen die Wege zu den Quellgebieten von Rhein, Reuss, Ticino und Rhone – vier Flüsse, die von diesem Bergmassiv in alle Himmelsrichtungen fließen.

Wanderer erreichen von der Vermigelhütte aus den Piz Ravetsch (3.007 m) und den Pizzo Centrale (2.999 m). Die Hütte verbindet die Pässe der Region – zum Maighelspass, zum Sellapass, ins Gotthardgebiet. Der sonnige Platz auf Sunnsbiel ersetzt seit 1974 die alte Militärunterkunft, die direkt an der Felswand stand und winters im Schnee versank. Die neue Vermigelhütte entstand in dreijähriger Fronarbeit der SAC Sektion Zofingen.

Übernachten auf der Vermigelhütte

36 Schlafplätze stehen in der Berghütte zur Verfügung. Ein Winterraum ist vorhanden.

Zustieg zur Vermigelhütte

Von Andermatt führt der Hauptzustieg in 2,5 Stunden über 630 Höhenmeter zur Hütte. Alternative Routen: vom Oberalppass in 4 Stunden über den Maighelspass, vom Gotthardpass in 5,5 Stunden über den Sellapass. Die alpine Route vom Gemsstock (2.961 m) ist weiss-blau-weiss markiert und dauert 2,5 bis 3 Stunden – eine T4-Tour für erfahrene Berggeher.

Gut zu wissen:

Die Geschichte der Hütte beginnt 1946 mit einer ehemaligen Militärunterkunft, die die SAC Sektion Zofingen erhielt. Der Standort direkt an der Felswand war ungünstig – kaum Sonnenlicht, im Winter komplett eingeschneit. Von 1971 bis 1974 bauten die Sektionsmitglieder die heutige Hütte in Fronarbeit an sonnigerer Stelle auf Sunnsbiel.

Reisekategorie

Bergwandern

Ziele in der Region

Seilbahn 1.437 m

Andermatt

Andermatt liegt auf 1.444 m Höhe im Urserntal und gilt als alpines Drehkreuz der Schweizer Alpen. Das Bergdorf ist Ausgangspunkt für Skitouren in die Gotthardgruppe und bekanntes Freeride-Zentrum am Gemsstock.

Gipfel 2.999 m

Pizzo Centrale

Der Pizzo Centrale erhebt sich mit 2.999 m an der Kantonsgrenze zwischen Uri und Tessin in den Lepontiner Alpen. Der knapp unter der 3.000-Meter-Marke liegende Gipfel gehört zur Gotthardgruppe. Vom Gipfel reicht der Blick ins Tessin und ins westlich gelegene Goms.

Seilbahn 2.955 m

Gemsstock

Der Gemsstock erhebt sich auf 2.961 m südlich von Andermatt in der Gotthard-Gruppe. Eine Luftseilbahn erschließt den Berg als Teil der Skiarena Andermatt-Sedrun. Das Freeride-Terrain gilt als eines der vielseitigsten der Zentralschweiz.

Gipfel 2.739 m

Pazolastock

Der Pazolastock erhebt sich auf 2.739 m südwestlich des Oberalppasses in der Gotthard-Gruppe. Der Gipfel liegt auf der Kantonsgrenze zwischen Uri und Graubünden. Als beliebtes Skitourenziel bietet er Panoramablicke über die westliche Surselva.

Sattel 2.480 m

Nufenenpass

Der Nufenenpass verbindet auf 2.480 m das Wallis mit dem Tessin und trennt die Gotthard-Gruppe von der Leone-Gruppe. Die 1969 eröffnete Passstraße ist die höchstgelegene komplett in der Schweiz. Östlich der Passhöhe entspringt der Ticino.

Sattel 2.106 m

Gotthardpass

Der Gotthardpass auf 2.107 m verbindet Andermatt im Kanton Uri mit Airolo im Tessin. Als einer der wichtigsten Alpenübergänge prägte er seit dem Mittelalter die Entwicklung der Schweiz. Heute führt der Vier-Quellen-Weg über die historische Passhöhe.

Gipfel 2.932 m

Rothorn

Das Rothorn erhebt sich auf 2.932 m in den Lepontiner Alpen im Kanton Uri. Der Gipfel liegt nahe der Tessiner Grenze und thront zusammen mit Gemsstock und Chastelhorn über dem Bergdorf Andermatt.

Dorf 1.493 m

Hospental

Hospental liegt im Urserental zwischen Andermatt und Realp am Zusammenfluss von Furkareuss und Gotthardreuss. Das Dorf bildete sich um eine im 9. oder 10. Jahrhundert gegründete Herberge. Der markante Turm der Herren von Hospental stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Quelle

Rheinquelle

Die traditionelle Rheinquelle liegt im Gotthardmassiv am Tomasee. Der Rein da Tuma entspringt bereits 1,4 Kilometer oberhalb des 300 Meter langen Bergsees. Hydrologisch gesehen gibt es jedoch mehrere gleichwertige Quellflüsse des Rheins.

Gipfel 3.024 m

Chli Muttenhorn

Das Chli Muttenhorn erhebt sich auf 3.024 m in den Lepontinischen Alpen an der Grenze zwischen Wallis und Uri. Der Gipfel gehört zur Muttenhörner-Gruppe und wird vom benachbarten Gross Muttenhorn um 75 Höhenmeter überragt. Über den nordwestlichen Flanken liegt der Muttgletscher oberhalb von 2.600 m.

Archäologische Stätte

Castello di Serravalle

Das Castello di Serravalle kontrollierte strategisch den Zugang zum Lukmanierpass im Bleniotal. Die Burganlage wurde zwischen 900 und 1402 in zwei Bauphasen errichtet und wieder zerstört. Heute sind die restaurierten Ruinen mit der Kirche Santa Maria di Castello zugänglich.

Gipfel 3.085 m

Witenwasserenstock

Der Witenwasserenstock erhebt sich auf 3.084 m an der Grenze zwischen Uri und Wallis. Der Gipfel liegt im westlichen Teil der Gotthard-Gruppe der Westalpen. Nur 224 m entfernt befindet sich das Dreiländereck mit dem Kanton Tessin auf 3.025 m.

Reisen mit Vermigelhütte