Der Grenzberg liegt im geologischen Gotthardmassiv, wo die vier Flüsse Rhone, Rhein, Reuss und Ticino entspringen. Das Gebiet wird klimatisch von der atlantischen Westwindzone im Norden und dem Mittelmeerklima im Süden beeinflusst.
Der Normalweg führt als Skitour von Andermatt über die Gemsstock-Seilbahn zur Gefallenenlücke ins Guspistal. Der weitere Aufstieg erfolgt südseitig zum Gipfel, die Abfahrt über den Obersatzgletscher zurück nach Andermatt. Die Route erfordert Gletscherfahrung und bewegt sich durch variables Gelände zwischen Aufstieg und Abfahrt.
Andermatt liegt auf 1.444 m Höhe im Urserntal und gilt als alpines Drehkreuz der Schweizer Alpen. Das Bergdorf ist Ausgangspunkt für Skitouren in die Gotthardgruppe und bekanntes Freeride-Zentrum am Gemsstock.
Der Pizzo Centrale erhebt sich mit 2.999 m an der Kantonsgrenze zwischen Uri und Tessin in den Lepontiner Alpen. Der knapp unter der 3.000-Meter-Marke liegende Gipfel gehört zur Gotthardgruppe. Vom Gipfel reicht der Blick ins Tessin und ins westlich gelegene Goms.
Der Gemsstock erhebt sich auf 2.961 m südlich von Andermatt in der Gotthard-Gruppe. Eine Luftseilbahn erschließt den Berg als Teil der Skiarena Andermatt-Sedrun. Das Freeride-Terrain gilt als eines der vielseitigsten der Zentralschweiz.
Der Pazolastock erhebt sich auf 2.739 m südwestlich des Oberalppasses in der Gotthard-Gruppe. Der Gipfel liegt auf der Kantonsgrenze zwischen Uri und Graubünden. Als beliebtes Skitourenziel bietet er Panoramablicke über die westliche Surselva.
Der Nufenenpass verbindet auf 2.480 m das Wallis mit dem Tessin und trennt die Gotthard-Gruppe von der Leone-Gruppe. Die 1969 eröffnete Passstraße ist die höchstgelegene komplett in der Schweiz. Östlich der Passhöhe entspringt der Ticino.
Der Gotthardpass auf 2.107 m verbindet Andermatt im Kanton Uri mit Airolo im Tessin. Als einer der wichtigsten Alpenübergänge prägte er seit dem Mittelalter die Entwicklung der Schweiz. Heute führt der Vier-Quellen-Weg über die historische Passhöhe.
Das Rothorn erhebt sich auf 2.932 m in den Lepontiner Alpen im Kanton Uri. Der Gipfel liegt nahe der Tessiner Grenze und thront zusammen mit Gemsstock und Chastelhorn über dem Bergdorf Andermatt.
Hospental liegt im Urserental zwischen Andermatt und Realp am Zusammenfluss von Furkareuss und Gotthardreuss. Das Dorf bildete sich um eine im 9. oder 10. Jahrhundert gegründete Herberge. Der markante Turm der Herren von Hospental stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Die traditionelle Rheinquelle liegt im Gotthardmassiv am Tomasee. Der Rein da Tuma entspringt bereits 1,4 Kilometer oberhalb des 300 Meter langen Bergsees. Hydrologisch gesehen gibt es jedoch mehrere gleichwertige Quellflüsse des Rheins.
Das Chli Muttenhorn erhebt sich auf 3.024 m in den Lepontinischen Alpen an der Grenze zwischen Wallis und Uri. Der Gipfel gehört zur Muttenhörner-Gruppe und wird vom benachbarten Gross Muttenhorn um 75 Höhenmeter überragt. Über den nordwestlichen Flanken liegt der Muttgletscher oberhalb von 2.600 m.
Das Castello di Serravalle kontrollierte strategisch den Zugang zum Lukmanierpass im Bleniotal. Die Burganlage wurde zwischen 900 und 1402 in zwei Bauphasen errichtet und wieder zerstört. Heute sind die restaurierten Ruinen mit der Kirche Santa Maria di Castello zugänglich.
Der Witenwasserenstock erhebt sich auf 3.084 m an der Grenze zwischen Uri und Wallis. Der Gipfel liegt im westlichen Teil der Gotthard-Gruppe der Westalpen. Nur 224 m entfernt befindet sich das Dreiländereck mit dem Kanton Tessin auf 3.025 m.
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